Bauch, Busen, Po
 
Beautytipps für junge Mütter

Bauch, Busen, Po: Beautytipps für junge Mütter
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Der Po: So wird er wieder knackig

Fango-Wickel entwässern und bringen Sauerstoff ins Gewebe

Rund um den größten Muskel sitzen besonders viele Fettzellen, in denen während der Schwangerschaft vermehrt Energie gebunkert wurde. Gleichzeitig verlaufen im weiblichen Bindegewebe die elastischen Fasern parallel, und die Stillhormone machen Haut und Muskeln weich und nachgiebig. Folge: Die Fettzellen am Po drücken sich Richtung Hautoberfläche durch und werden als so genannte Orangenhaut sichtbar. Mangelnde Bewegung und häufiges Sitzen oder Liegen lassen zusätzlich die Muskelfibrillen nach und nach verkümmern.
Dagegen hilft eine fast unsichtbare isometrische Übung, die auch gleich den Beckenboden trainiert: Pobacken so oft wie möglich kräftig zusammenkneifen, als wollten sie den Urinstrahl unterbrechen, dabei den Atemrhythmus nicht verändern, die Spannung kurz halten und wieder entspannen. Kann man jederzeit machen - sogar beim Stillen.
Weitere Pflege-Maßnahme: Den Po vor dem Duschen mit einem Luffahandschuh abreiben. Dabei immer in kleinen kreisenden Bewegungen zum Herzen hin arbeiten. Durch eine solche Rubbel-Massage wird die Haut optimal durchblutet und das Gewebe gekräftigt. Ein wöchentlicher Wickel mit Algen oder Fango (vulkanischer Mineralschlamm) entwässert, bringt Sauerstoff ins Gewebe und regt den Fettstoffwechsel an. Jetzt gibt es sie auch als Pulver und in Cremes. Mit Wasser anrühren oder direkt aus dem Topf auf Oberschenkel und Po auftragen, Klarsichtfolie drumwickeln und antrocknen lassen. Nach 20 bis 30 Minuten Reste abspülen.