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Biblische Namen Klangvoll, schön – und für Kenner voller Bedeutung

Biblische Namen: Klangvoll, schön – und für Kenner voller Bedeutung
© ostrinka
Biblische Namen klingen schön, sie sind zeitlos, weil fest verankert im wichtigsten Buch der Christenheit. Ursprünglich sollten biblische Namen dem Namensträger Festigkeit im christlichen Glauben mitgeben. Heute sind sie oft einfach nur schön!

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Die biblischen Vornamen werden derzeit von vielen Eltern wiederentdeckt. Sie stehen für Zeitlosigkeit und werden deshalb immer häufiger für Neugeborene ausgewählt. Für Jungen sind biblische Namen wie Elias oder Gabriel derzeit sehr aktuell. Der Name Elias ist seit dem Mittelalter ein gern vergebener Name für männliche Nachkommen. Er leitet sich ab vom Propheten Elijah, der im Alten Testament eine wichtige Rolle beim Kampf gegen einen heidnischen Kult spielt. Der Name ist eine Zusammensetzung und bedeutet „mein Gott ist Jahwe“, ein Glaubensbekenntnis zum alleinigen Gott. Gabriel ist der Name eines in der Bibel beschriebenen Erzengels, im Hebräischen bedeutet der Name „Mann Gottes“. Jungen mit diesem Namen feiern am 29. September ihren Namenstag. Der Name Simon geht zurück auf den biblischen Simeon, der den Stammvater eines der zwölf Stämme Israels benennt. Im Neuen Testament ist Simon der Name des Jüngers, der als Erster in Jesus den Sohn Gottes erkennt. Auch vermeintlich typisch deutsche Namen wie Thomas oder Tobias gehen auf biblische Vorbilder zurück.

Für weibliche Nachkommen gibt es ebenfalls zahlreiche biblische Figuren, die zur Namensnennung herangezogen werden können. Eine der wichtigsten Figuren ist dabei wohl Maria Magdalena. Maria ist bis heute einer der häufigsten biblischen Namen und stammt ursprünglich vom hebräischen Mirjam. Mirjam ist Moses’ Schwester. Magdalena bezeichnet im Altgriechischen „die aus Magdala stammende“. Magdala  ist ein Ort am See Genezareth. Es geht also um Maria aus Magdala, über die im Neuen Testament berichtet wird. Sie ist als Gefährtin von Jesus bekannt und wohnte der Auferstehung bei.

Gerne wird auch der biblische Name Delila an weibliche Nachkommen vergeben. Dieser Name bezeichnet in der Bibel eine Frau, die den Richter Samson verriet und seinen Feinden auslieferte.
Weil biblische Namen eine so eindeutige Zuordnung an eine Person aus dem Alten oder dem Neuen Testament haben: immer nachlesen, wer es war, dessen Namen die Tochter oder der Sohn tragen soll. Er klingt so schön und weich, die biblische Delila gewinnt jedoch nicht gerade Zuneigung.

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