Zehn Tipps zum Aufhören
 
Schluss mit Rauchen - für Dich, Baby!

Gibt es einen schöneren Grund, mit dem Rauchen aufzuhören, als schwanger zu sein? Trotzdem: Einfach ist es nicht, von heute auf morgen auf Zigaretten zu verzichten. Wir haben zehn hilfreiche Tipps und gute Adressen zur Unterstützung.

Zehn Tipps zum Aufhören: Schluss mit Rauchen - für Dich, Baby!
iStock, svetikd
Inhalt: 
1. Hör am besten ganz auf, und das sofort2. Such Dir Unterstützung im Alltag3. Mach Deine Wohnung zur Nichtraucher-Wohnung4. Meide verführerische Situationen5. Sieh die Entzugserscheinungen positiv (wenn's geht)6. Geh viel an die frische Luft7. Lass Dich von einem Rückfall nicht entmutigen8. Belohne Dich für jeden rauchfreien Tag9. Sorge für Wohlfühl-Rituale10. Such Dir Unterstützung bei Profis

1. Hör am besten ganz auf, und das sofort

Das klingt radikal? Ist es auch. Aber vielleicht hilft Dir ein kleines Rechen-Exempel weiter: Wenn Du beschließt, ab Beginn der Schwangerschaft nur noch fünf Zigaretten am Tag zu rauchen, dann raucht Dein Baby insgesamt 1.400 Zigaretten mit. Hier kannst Du nachlesen, wie Zigaretten das Ungeborene vergiften. Forscher haben außerdem herausgefunden, dass Rauchen sogar das Erbgut des Ungeborenen verändert und sein Risiko für Lungenerkrankungen im späteren Leben erhöht.

2. Such Dir Unterstützung im Alltag

Das kann Dein Partner sein, Deine Hebamme oder eine gute Freundin. Auf jeden Fall jemand, mit dem Du Dein Ziel besprechen  kannst, der Dir Mut macht und den Du anrufen kannst, wenn Du Sorge hast, schwach zu werden.

3. Mach Deine Wohnung zur Nichtraucher-Wohnung

Zigaretten, Aschenbecher und alles, was Dich sonst ans Rauchen erinnert: raus damit! Ob Familienmitglieder oder Freunde: Deinem Baby zuliebe sollten auch darauf verzichten, in Deiner Umgebung zu rauchen.

4. Meide verführerische Situationen

Wann hast Du bisher zur Zigarette gegriffen? Nach dem Frühstück, mit Freunden nach dem Essen, in der Arbeitspause oder wenn Du hungrig warst? Analysiere, welches die verführerischen Momente sind, und versuche, sie zu vermeiden oder Rituale zu verändern.

5. Sieh die Entzugserscheinungen positiv (wenn's geht)

Okay, nicht ganz leicht, wenn einen die Gier nach einer Zigarette durch die Wohnung tigern lässt. Aber mach Dir bewusst: Entzugserscheinungen sind ein Zeichen dafür, dass immer weniger Nikotin in Deinem Körper ist - auch in dem Deines Babys. Die heftigsten Entzugserscheinungen sind nach zehn bis zwölf Tagen überstanden. Bis dahin: ablenken, so gut es geht!

6. Geh viel an die frische Luft

Bisher hast Du Dir immer erst mal eine angesteckt, wenn aus dem Haus getreten ist? Jetzt kannst Du (und Dein Baby auch) die frische Luft ohne jeden Beigeschmack genießen. Bewegung macht gute Laune - und die hilft Dir, weiter auf Zigaretten zu verzichten.

7. Lass Dich von einem Rückfall nicht entmutigen

Klar, das Ziel ist, nie wieder zu rauchen. Aber nun bist Du doch noch einmal schwach geworden? Blöd, aber kein Grund, sofort aufzugeben. Dein Baby profitiert von jeder Zigarette, die Du nicht rauchst. Also: Rückfall abhaken und weitermachen!

8. Belohne Dich für jeden rauchfreien Tag

Du hast wieder einen Tag ohne Zigarette geschafft? Respekt! Wie wäre es mit einer sichtbaren Belohung? Du könntest zum Beispiel das Zigarettengeld sparen und Dir kleine Wünsche davon erfüllen.

9. Sorge für Wohlfühl-Rituale

Hunger, Müdigkeit, Frust: Das sind die typischen Gefühle, die Menschen zur Zigarette greifen lassen. Wie wäre es mit einer Handvoll Nüsse oder Obst gegen Heißhunger, Nickerchen gegen Müdigkeit (als Schwangere darf man das!) und Lieblingsmusik auf den Ohren für bessere Laune?

10. Such Dir Unterstützung bei Profis

Allein wirst Du trotz aller Bemühungen schnell wieder rückfällig? Dann lass Dich von Profis unterstützen!Zum Beispiel