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Vorgesetzte & Kollegen Schwangerschaft im Job - wie war das bei Ihnen?

"Ich bin schwanger" - eine Neugikeit, die beim Partner, bei Freunden und den künftigen Großeltern meist große Freude auslöst. Beim Chef dagegen nicht unbedingt. Was haben Sie in Ihrer Firma als Schwangere erlebt? Erzählen Sie es uns!

Urteil stärkt schwangere Arbeitnehmerinnen

Schwangere Frau schreibt etwas auf
Schwangere Frau schreibt etwas auf
© Catherine Yeulet / Thinkstock

Erst kürzlich urteilte das Bundesarbeitsgerich in Erfurt, dass es sich durchaus um eine geschlechtsspezifische Benachteiligung handeln könne, wenn die Stelle, um die sich eine schwangere Arbeitnehmerin beworben hat, mit einem Mann besetzt wird. In dem Fall war eine Frau, deren Schwangerschaft bekannt war, als eine von drei Abteilungsleitern beschäftigt. Als die Stelle ihres Vorgesetzten frei wurde, bewarb sie sich darauf, hatte aber gegenüber einem männlichen Mitbewerber das Nachsehen. Die Frau forderte daraufhin eine Entschädigung wegen einer Benachteiligung aufgrund ihres Geschlechts. Sie erklärte, sie habe die Stelle wegen ihrer Schwangerschaft nicht bekommen. Als ihr Arbeitgeber die Entscheidung bekanntgab, habe er sie auf diese Tatsache angesprochen. 
Das Arbeitsgericht gab der Klage statt, das Landesarbeitsgericht wies sie ab. Das Bundesarbeitsgericht hob diese Entscheidung auf und verwies sie an das Gericht zurück. Die Klägerin habe Tatsachen vorgetragen, die eine geschlechtsspezifische Benachteiligung vermuten lassen, so die Richter. Die Behauptungen der Klägerin, sie sei Vertreterin des ausgeschiedenen Kollegen gewesen und dieser habe ihr seine Nachfolge in Aussicht gestellt, müsse das Landesarbeitsgericht berücksichtigen. Das gelte auch für die Behauptung der Klägerin, sie sei mit den Worten getröstet worden, sie solle sich auf ihr Kind freuen.
Als Konsequenz des Urteils könnten künftig die Arbeitgeber gezwungen sein, bei Streitfällen nachzuweisen, dass eine Entscheidung nichts mit der Schwangerschaft der Angestellten zu tun hat. Bislang lag die Beweislast in solchen Fällen bei der Arbeitnehmerin.

Wie behandelte Ihre Firma Sie während Ihrer Schwangerschaft?

Traurig, dass ein solches Urteil überhaupt nötig ist. Leider sind solche Verhaltensweisen von Vorgesetzten kein Einzelfall. Und auch so mancher Kollege entpuppt sich - vielleicht mit Blick auf drohende Mehrarbeit, wenn die Frau in Mutterschutz geht - plötzlich als Fiesliing.
Uns interessiert: Welche Erfahrungen haben Sie während Ihrer Schwangerschaft an Ihrem Arbeitsplatz gemacht? Wie hat Ihr Chef die Nachricht aufgenommen, dass Sie ein Kind erwarten? Hat er Sie unterstützt oder im schlimmsten Fall sogar versucht, Sie hinaus zu mobben? Haben die Kollegen mit Ihnen dem großen Ereignis entgegengefiebert oder hatten Sie das Gefühl, dass sich niemand mit Ihnen freut? Hat man vielleicht sogar versucht, Ihnen schon vor der Elternzeit wichtige Projekte abspenstig zu machen? Berichten Sie uns von Ihren Erfahrungen und schreiben Sie uns eine Mail an userkommentare@eltern.de

Das haben unsere Userinnen erlebt:

Schwanger = aussortiert 
von Manu76 


Ich bin seit fast 2 Jahren in einem mittelständischen Betrieb angestellt. Mein Chef war noch nie ein Menschenfreund aber ich konnte irgendwie mit seinen Macken umgehen. Wir hatten ein gutes Verhältnis, er war oft zufrieden mit meiner arbeit und lobte meinen Einsatz. Als ich ihm jedoch von meiner Schwangerschaft erzählte, sagte er, er wisse, er müsse mich nach der Elternzeit zurücknehmen, er würde mir dann aber sogleich kündigen, darauf könne ich mich schon einstellen. Er setzte sogleich eine Zeitzungsanzeige für eine unbefristete Nachfolge auf. Danach änderte sich sein Verhalten mir gegenüber drastsch zum negativen. Er verweigerte mir Arztbesuche, forderte Mehrstunden von mir (Überstunden gehörten sonst zu meinem Alltag) und dass ich meine Fehlstunden nacharbeite und begründete das mit den Worten, es sei ihm egal, was im MuSchu stünde. Dazu muss man sagen, dass ich nur 2 Mal während der Arbeitszeit beim Arzt war! Dumme Sprüche, wie Schwangerschaft ist keine Krankheit, man solle keine Kinder in die Welt setzen, wenn man während der Schwangerschaft Komplikatinen habe, etc. und haltlose Unterstellungen wie ich wäre Gedanklich nur noch mit meinem Kind beschäftigt, gehörten nun zum Alltag. Das hielt ich noch ganze 10 Wochen aus bis mein Arzt mich aufgrund von Komplikationen für mehrere Wochen krankschrieb. Da ich sehr liebe Kollegen habe blieb ich stets über die Stimmung im Unternehmen unterrichtet. Mein Chef nutzte sogleich die Gelegenheit meinen Schreibtisch leer zu räumen, mit der Aussage, ich würde nicht mehr wiederkommen (was zu dem Zeitpunkt noch gar nicht klar war). Außerdem verschenkte er meine privaten Sachen, wie Süßigkeiten aus meinem Schrank, an meine Kollegen und nutzte eine Betriebsversammlung dazu, mich vor allen Kollegen schlecht zu reden und mir zu unterstellen, ich würde all das mit Absicht machen. Das brachte das Fass bei mir zum überlaufen. Jemand der sich immer gewissenhaft mit 100% Engagement für die Firma eingebracht hat und dessen Arbeit eine, laut eigener Chef Aussage, Bereicherung für die Firma war, wurde nun haltlos an den Pranger gestellt. Mein Arzt hat mir daraufhin ein individuelles BV ausgestellt. Ich hätte unter anderen Umständen gerne weitergearbeitet, die Situation und der Psychoterror ließen es nicht zu. Traurig dass man bei manchen AG nur noch als Sklave gesehen wird, der solange er seine Leistung bringt, bleiben darf, sobald er schwanger wird aussortiert wird. Das hat nix mit sozialer Gerechtigkeit zu tun...

Im Gesundheitswesen: zur Arbeit augefordert trotz Beschäftigungsverbot durch den Betriebsarzt 
von TIm76 


Als ich meiner Verwaltungsdirektorin meine Schwangerschaft mitteilte, schickte Sie mich sofort zum Betriebsarzt. Da wir eine Mutter/Vater und Kind Kurklinik sind, muss bei Bekanntwerden einer Schwangeren ihr Immunstatus festgestellt werden. Sollte dieser nicht ausreichen, so wird ein Beschäftigungsverbot für den Umgang mit Kindern und Jugendlichen ausgesprochen. Darüber klärte meine Verwaltungsdirektorin mich auch auf und so war es dann auch. Mein Immunstatus reicht nicht aus. Da ich aber als Verwaltungsangestellte arbeite und nicht dirketen Kontakt mit den Kindern habe, war meine Verwaltungsdirektorin der Meinung mich gerechtfertigter Weise zur Arbeit anzuhalten. Dieser Meinung war ich nicht, da mir die Kinder im Flur begegnen, sie die gleichen Türgriffe und Fahrstuhlbedienung nutzen, die Ruheliege für Schwangere im medizinischen Bereich der Kurklinik ist usw. Es war expliziert durch den Betriebsarzt formuliert, dass der Kontakt zu Kindern für mich auszuschließen sei. Als ich meiner Verwaltungsdirektorin widersprach, musste ich mich von ihr fragen lassen, ob ich denn keine Lust mehr hätte zu Arbeiten und es sei doch total weltfremd, denn um mich und mein ungeborenes Kind gänzlich zu schützen, müsste ich mich ja zu Hause einschließen. In einem Beschäftigungsverbot geht es allerdings lediglich um die berufliche Situation, die private ist mein eigenes Risiko. Erst nachdem ich den Sachverhalt durch die Arbeitsschutzbehörde habe aufklären lassen, bekam ich mein Beschäftigungsverbot vom Arbeitgeber bestätigt. 
Ich kann nur jeder Schwangeren im Gesundheitswesen empfehlen Ihren Rechten nachzugehen, wenngleich ich nicht damit rechne, das der Arbeitgeber sich auf die Rückkehr aus der Elternzeit freut, sondern man sich möglichst einen neuen Job suchen sollte. Zumindest wenn man so widrig behandelt wird wie ich.

Chef hatte Verständnis - Kollegen weniger 
von Rieka12 


In der 12 SSW habe ich meinen Arbeitgeber informiert. Mein direkter Vorgesetzer hat mir freundlich gratuliert und gesagt, dass er durchaus Verständnis hat und er es gut findet, wenn Frauen heute noch Kinder bekommen wollen.
In meiner Abteilung sind 95 Prozent Männer. Meine Kollegen hatten wesentlich weniger Verständnis. Das Problem ist nämlich, dass wir alle in Schichtarbeit sind und eben auch Nachtschichten gehen. Das fällt nun für mich weg. Während mein direkter Vorgesetzter aber die Probleme hatte, den gesamten Schichtplan für den naechsten Monat umzuschreiben, hatten die anderen eigentlich keine Nachteile dadurch.
Leider waren die Kollegen aber dennoch sehr neidisch oder was auch immer. Sie dachten wohl, ich bekomme das Kind, weil ich keinen Bock mehr auf Schichtarbeit habe.
Dabei fand ich das mit den Schichten viel besser, weil man dann viel seltener kommen muss (12h-Schichten).

Irgendwie haben in dieser Situation einige nochmal ihr wahres Gesicht gezeigt, die ich vorher sehr nett fand. Ich versuche, mich möglichst wenig um das Getuschel hinter meinem Rücken zu kümmern, das zum Glück ja auch nur von einigen Spezialisten kommt.

Kein Verständnis 
von elfe 


Ich hatte erst als Aushilfe, dann als Teilzeitkraft und zum Schluss als Auszubildende dort gearbeitet weil ich mir sonst irgendwo ne Ausbildung gesucht hätte aber mein Chef mich behalten wollte. Also war ich in der Ausbildung als ich wusste das ich schwanger bin. Mein Chef war im Urlaub also berichtete ich es ihm am Telefon und erstmal schien er verständnisvoll. Während seines Urlaubs übernahm ich fast die komplette Büroarbeit und einen kleinen Teil eine ältere Kollegin. Wir waren die einzigen die diese Arbeit übernehmen konnten, alle anderen waren für den Shop, Waschanlage oder so zuständig. Shoparbeit etc. musste ich nebenbei natürlich auch machen. Es machte mir ja auch echt Spaß wenn ich zwischen Kunden und Büro wechseln konnte.
Nun war ich schwanger und hatte ziemlich schnell Probleme mit Übelkeit und Erbrechen und wurde erstmal für ein paar Tage krank geschrieben. Als ich zurück kam wurde ich erstmal von meinem Chef zusammengeschissen. Er meinte meine Kollegin wäre total fertig gewesen weil sie die ganze Arbeit allein machen musste und hätte wohl auch geweint weil ihr das alles zuviel war. Er meinte ich hätte mich doch erstmal nur für einen Tag krank schreiben lassen können und dann schauen sollen wie es mir geht anstatt direkt 3/5 Tage (weiß es nicht mehr genau)! Seit dem wurde ich auch von den Kollegen ziemlich blöd behandelt. Aber mehr so hintenrum. Ich habe natürlich auf alle meine Rechte gepocht, wie zum Beispiel: nichts über 5kg tragen.
Ich war kurz danach ne Woche im KH weil ich bisher kaum essen und trinken konnte und weder Medikamente noch Akupunktugeholfen hatten. Im KH war ich dann am Dauertropf. Danach klärte ich mit meinem Chef, dass ich Beurlaubt werde durch die FÄ indem wir sagen, dass die Gase durch die Tanksäulen schädigend sein könnten. Mein Chef wollte mich loswerden und mir war es sehr recht. Ich ging weiter zur Berufsschule (dort waren alle sehr sehr nett und schauten immer, dass es mir gut geht und mir/uns nichts passiert) und bekam auch weiter meine Vergütung. So war der Rest der SS weitestgehend schön.
Aber es ist traurig wie man als Schwangere heutzutage behandelt wird

Schwangere Chefin ist auch schwierig 
von Yvonne 


Hallo! Ich bin selbständig und habe ein Büro mit insgesamt 4 Mitarbeiterinnen - und wir haben das mit dem Kinderkriegen alle schon nacheinander gemacht.
Ich habe den Reigen angefangen - damals vor nun schon 6 Jahren mit meiner Tochter. Als ich verkündetet, dass ich schwanger war, hatten meine Mitarbeiterinnen verständlicherweise Angst um ihren Arbeitsplatz. Letztlich hat sich gezeigt, dass gemeinsames Zupacken auch eine schwangere und teiweise ausfallende Chefin überleben lässt. Ich hatte noch nicht entbunden, als die erste Mitarbeiterin nachzog und ebenfalls eine Schwangerschaft verkündetet. Sie war gerade wieder da, als ich erneut mit einer "Verkündung" dran war. Meine 2. Mitarbeiterin verkündete ca. 1 Jahr nach der Geburt meines Sohnes und kam gerade vom Mutterschutz wieder. So, und nun bin ich also wieder mit verkünden dran. Es wird sicherlich auch wieder schwierig - aber gemeinsam kann man es schaffen. Deshalb sollten auch Selbständige nicht vor einer Familie zurückschrecken!.

Chef nahm es locker. die Kollege nicht ganz so 
von Anja 


ich bin erst in der 6 SSW
es ist eigentlich zu früh jemanden darüber zu informieren, aber da ich wegen dauernder Übelkeit und Unterleibsschmerzen 
des öfters ausfallen musste, musste ich meinem Chef bereits jetzt schon stecken was los ist.
Damit nicht das Gerücht entstecht ich würde mir ein schönes Wochenende machen.
Mein Chef nahm es ganz locker und kam zu mir ins Büro
sagte mir er freut sich einerseits für mich
anderer Seits bedaure er es, dass ich bald gehen werde.
Da die Stelle nur befristet ist, ist auch die Zunkunft ungewiss.
Meine Kollegen waren nicht so begeistert, das ich ständig ausfalle und sie natürlich die Arbeit übernehmen müssen.
Aber so ist das nun mal!
Lasst euch nicht abschrecken
Wenne s euch nicht gut geht, dann müsst ihr euch eben ausruhen!
Nun hoffe ich einfach, das es dem kleinen Wurm gut geht und wir gemeinsam die nächsten Monate gut überstehen!

Horror 
von Püdding 


Ich habe schon seid ca. Januar wahnsinnig Streß mit meinen Vorgesetzten, bin (leider) noch in einer Ausbildung, die ich eigentlich Ende März beendet hätte, doch nachdem ich total unter Druck gesetzt worden bin, bin ich durch die Prüfung gerasselt und muss nun ein Jahr nachholen. 
Dann wollte ich im April heiraten, mein Personalleiter hat mir angeraten, die Hochzeit (im Januar) abzusagen. Das habe ich nicht getan, denn es war alles fertig geplant und ich hatte die volle Unterstützung meiner Familien und Freunde.
Jetzt bin ich trotz Pilleneinnahme schwanger geworden (laut Gyn vermutlich wegen des ganzen Stresses).
Diese Schwangerschaft hat mich nun vor einer untergeschobenen Kündigung (angeblich hätte ich mich einfach nicht vom Dienst abgemeldet) gerettet, denn da ich schwanger bin besteht ja der Kündigungsschutz.
Nun bin ich seid 6 Wochen krank geschrieben und seid gestern habe ich für 4 Wochen ein Beschäftigungsverbot aufgrund von Mobbing am Arbeitsplatz (Krankenpflege).
Donnerstag habe ich einen Termin beim Betriebsarzt und ich hoffe, dieser stellt mir ein vollständiges Beschäftigungsverbot aus, denn ich leide unter ziemlichen Unterleibsschmerzen und Rückenschmerzen, dem Baby geht es laut Untersuchung (alle 2 Wochen) zwar gut, dennoch habe ich Angst, bin erst in der 10. Woche. 
Gott sei dank steht mein Mann voll hinter mir, auch unsere Familien und Freunde sind voll da. Ohne die würde ich das alles nicht schaffen und hätte schon längst gekündigt. Ja, ich weiß, dann habe ich erst mal keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld, doch ich lasse mich nicht kündigen indem mir etwas unterstellt wird!
Jetzt versuche ich, die Ausbildung woanders zu beenden, falls das nicht möglich ist, beginne ich eine neue Ausbildung, denn ein Leben lang ohne Arbeit kann und will ich mir nicht vorstellen...
Schade, dass einem der Traumberuf so madig gemacht wird und man sich wegen der Reaktion der Vorgesetzten nicht mal richtig über die Schwangerschaft freuen kann...
Viele Grüße, Püdding (24)

Horror in der Firma 
von Anna 


Gerade vorgestern habe ich meinem Chef mittgeteilt, dass ich schwanger bin. Erst kam: herzlichen Glückwünsch und dann bekomme ich zwei "Angebote" von ihm. Entweder einigen wir uns, der Vertrag wird aufgehoben und ich bekomme Abfindung oder er kündigt mich. 
Was soll ich dazu mehr schreiben. Jetzt die ganze Sache hat mein Anwalt übernommen und ich bin momentan krankgeschrieben. Ich habe solche Schmerzen im Unterleib bekommen, dass ich jetzt Angst um mein Baby habe. Morgen wird sich mein Anwalt bei mir melden und dann mal schauen wie es weiter läuft.

Mobbing und Schikane an der Tagesordnung 
von L.H. 


Ich bin 29 Jahre alt und in der 22. SSW mit meinem ersten Kind, und habe mich zum ersten Mal krankschreiben lassen. Ich habe es einfach nicht mehr ausgehalten und hab versucht meinen Chef darauf anzusprechen, nachdem er mich mal wieder vor versammelter Mannschaft und unseren Patienten zusammengefaltet hat. Einfach so, wegen gar nichts eigentlich! In der 7. SSW habe ich erfahren, dass ich schwanger bin. In der selben Woche habe ich ihm die Bescheinigung vom FA vorgelegt. Seitdem werde ich nur noch ignoriert, bzw. an allem möglichen beschuldigt, auch für Sachen, mit denen ich nichts zu tun habe.Ich werde schikaniert, angemotzt und einfach wie Dreck behandelt.Mein Chef lacht mich aus, wenn ich versuche weinend mit ihm drüber zu reden. Er schiebt alles auf die Hormone - ich würde es mir nur einbilden. Obwohl meine Arbeitskollegen dies auch schon längst bemerkt haben und sind zum Glück auf meiner Seite und stärken mir den Rücken. Dank ihnen habe ich es 3,5 Monate ausgehalten ohne zu Hause zu bleiben. Zum ersten Mal habe ich mit meiner FÄ darüber gesprochen und eine Krankmeldung für eine Woche bekommen. Ich bin nicht der Typ, der wegen jeder Kleinigkeit zu Hause bleibt. Diesmal konnte ich aber nicht anders. Ich zähle die Tage bis zum Mutterschaftsurlaub. Es ist mittlerweile so schlimm, dass dieser Stress an der Arbiet meine Freude auf mein Baby trübt. Und das ist schrecklich. Hab Schlafstörungen, Angst zur Arbeit zu gehen und bin einfach traurig. Mit Hormonen hat es nichts zu tun, bin die Selbe, wie vorher. Hab kaum Schwangerschaftsanzeichen gehabt. Mir geht es eigentlich sehr gut - körperlich... Na ja, da muss ich wohl durch. Danke. Hat gut getan, es zu schrieben.

Überrascht 
von MaxMo2009 


Als ich erfuhr das ich schwanger bin,freute ich mich sehr.Jedoch war ich auch sehr angespannt,da viele Mitarbeiterinnen meinten das unser Chef ein Ar...l... sein soll.Ich kam von anfang an gut mit ihm aus,hatte aber dann irgendwie angst es ihm zu sagen.Als der Tag gekommen war,verschob ich ständig die Zeit,bis ich dann den mut nahm und zu ihm ging.Er reagierte sehr verständniss voll und sagte nur:ich brauche dann die bestätigung vom Arzt um die schwangerschaft anzumelden.Ich war überrascht und sehr erleichtert.

Verständnis vom Chef - Neid von den Kollegen 
von Julia K. 


Ich hatte leider, kaum dass ich von meiner Schwangerschaft wusste, auch schon die ersten Schwangerschafts-Komplikationen und landete dann in der 9. Woche mit starken Blutungen im Krankenhaus. Da auch, nachdem die Blutungen langsam nachließen, ein erhöhtes Risiko einer Fehlgeburt bestand, bekam ich ein individuelles Beschäftigungsverbot für die ganze Schwangerschaft. So kam es, dass ich meinen Chef zu Weihnachten telefonisch über meine Schwangerschaft und meinen Ausfall informieren musste. Er reagierte erst etwas geschockt, aber gefasst, insgesamt aber fair. Allerdings wurde mir auch sofort klar gemacht, dass man mich somit als quasi schon ausgeschiedene Mitarbeiterin sah, die aber als Besuch jederzeit willkommen sei. Sicher, ich hatte einen befristeten Vertrag und eine Stelle in Leitungsfunktion mit Verantwortung für 15 Kollegen und musste irgendwie ersetzt werden. Und dass man nun meinen Vertrag nicht mehr verlängert, kann ich dem Arbeitgeber nicht verdenken. 
Schade finde ich, dass mir ein großer Teil meines Teams meine Schwangerschaft richtig übel nimmt. Ich glaube, einige fühlen sich "im Stich gelassen", andere neiden mir das Beschäftigungsverbot, und denken wohl, es sei mir bequem und angenehm, dass ich nun ohne Arbeitsleistung einen Gehaltsersatz bekomme. 
Ein paar wenige Kollegen halten weiter den Kontakt zu mir und freuen sich für mich, und ich sehe, dass es diejenigen sind, die ich auch vorher schon so eingeschätzt habe. Ich versuche auch weiterhin losen Kontakt zu meiner Arbeitsstelle zu halten, nicht weil ich mir davon Vorteile erhoffe, sondern weil mir meine Arbeit sehr wichtig war und mir das Fortkommen des Projekts wirklich am Herzen liegt. 
Allerdings weiß ich, dass ich nach der Babypause wieder ganz neu anfangen und mir eine neue verantwortungsvolle Stelle suchen muss, denn im Business steht die Zeit währenddessen nun mal nicht still. Das ist mir meine Familie aber allemal wert!

Selbstständig in der Männerwelt - als Schwangere ist man nichts mehr wert. 
von Lara 


Nun - ich arbeite im Projektgeschäft und bei meinem Kunden gab es die mündliche Zusage, mich langfristig, erst mal bis Mitte des Jahres (und danach auch weiter) zu engagieren. 
Als herauskam, dass ich schwanger bin, wurde das sofort widerrufen - aufgrund der Schwangerschaft!!!
Wurde auch klar so formuliert. 
Mir drohen jetzt 2 Monate Verdienstausfall, vor der von mir gelanten Auszeit - der im Falle von normalen sozialen Verhaltens kundenseitig nicht nötig wäre. 
Als Selbstständige hat man ja sowieso keinen Anspruch auf Mutterschutz - es wird einem aber auch die Möglichkeit genommen zu arbeiten, weil männliche Entscheidungsträger sich das so ausdenken. 
Ich für meinen Teil fühle mich diskriminiert, gemobbed und hilflos - da man hier einfach nichts machen kann. 
Gilt an die Verantwortlichen zu sagen: Shame on YOU! Ich hoffe, dass mein Kind irgendwann einmal auch den Mut zur Selbstständigkeit hat und EURE Rente nicht zahlt! Shame on you! 
In diesem Sinne einen schönen Tag! 
Mädels lasst euch von dieser Art von Kerlen nichts versauen...

Schwanger als Versicerungsangestellte 
von Fabienne 


Ich hatte es mein Chef beim 2 nach 5 Jahre in der 15SSw erzählt. Begeistert war er nicht da wir auch nur ein kleines Büro sind mit 2 Personen + Chef und nicht mehr Volltags arbeiten möchte bis 18h30 bat ich ihm mich auf 19 Stunden zu reduzieren! Jetzt mal abwarten was dabei rauskommt ich komme aus Belgien und bei uns gilt nach der Geburt nur 3 Monate Mutterschadtsurlaub!!

Schwangerschaft und Arbeit 
von Katrin 


Ich bin mit 21.jahren schwanger geworden und steckte gerade in meine Ausbildung zur Malerin, und musste noch hochschwanger den Fußboden lackieren und wurde nebenbei als Flittchen beschimpft. Der Ausbilder stand daneben und tat nichts.

Kleine Seitenhiebe 
von Pseudo Nym 


Dass ich schwanger bin, hab ich meinem Vorgesetzten in der 13. SSW gesagt. Für mein privates Glück hat er sich gefreut, für die Firma aber sei das natürlich nicht so gut. Weil ich mir als Akademikerin in guter Position nichts verbauen und den AG nicht verärgern wollte, sagte ich es gleich. Heute muss ich sagen: Es wäre für mich besser gewesen, ich hätte es so spät wie möglich gesagt. Mein Bauch hätte mich erst im 7. Monat verraten.
Wenige Wochen später fand mein Personalgespräch statt in dem mir mitgeteilt wurde, dass man mich eigentlich befördern wollte: Aber leider kam ja meine Schwangerschaft in die Quere. Könnt Ihr Euch vorstellen, wie sich so etwas anfühlt? 5 Jahre arbeitet man vergeblich für Plan A (die nächste Karrierestufe), merkt dass man nicht weiterkommt, da es die Strukturen einfach nicht erlauben und entscheidet sich für Plan B (Familie) und dann kommt so ein Spruch. Das war der erste Seitenhieb. Und da mir ja auch eine Gehaltserhöhung nichts mehr bringen würde, würde auch mein Bonus nicht erhöht. Normalerweise wehre ich mich; aber da war ich einfach fertig. Das war der 2. Seitenhieb.
Im Gegensatz zum Chef waren alle Mitarbeiter und Kollegen echt toll. Alle waren sehr aufmerksam, interessiert und erkundigten sich nach unserem Wohl. Einige fieberten wirklich jeden Tag mit. Mir ging es in der Schwangerschaft prächtig, ich arbeitete fast so viel wie vorher. Ab wann mein Nachfolger kommen würde, wusste ich lange nicht. Sein Name war schon bekannt und stand im Organigramm ... an meiner Stelle. Ich war schon überschrieben, 2 Monate bevor ich in MuSchutz ging. Das tat weh: Seitenhieb 3. Als dann feststand dass mein Ersatz kommt, genau 6 Arbeitstage bevor ich in Mutterschutz gehen sollte, wurden mir meine letzten 5 Tage Urlaub gestrichen zwecks Einlernen. Seitenhieb, der 4.. 
In der letzten Woche bat dann noch unser Geschäftsführer um ein Abschlussgespräch. Ich erwartete ein fachliches Abschlussgespräch mit Lob und Tadel. Statt dessen wurde mir mitgeteilt, wie wichtig doch meine neue Rolle als Mutter sei. Zwischen den Zeilen verstand ich: "Junge Mutter, du brauchst dann nicht mehr zu kommen". Seitenhieb 5. Und da wurde mir zum ersten Mal klar wie konservativ dieses Unternehmen ist, obwohl es sich innovativ und modern gibt.  
Ob ich dort irgendwann wieder arbeiten werde, weiß ich nicht. Ich wollte ursprünglich nur 1 Jahr pausieren, hab dann aber volle 3 Jahre Elternzeit beantragt. Das alles hat mich sehr enttäuscht.

Diskriminierung von weiblichen Mitarbeitern 
von Akademikerin 


Bei uns werden anfangs grundsätzlich befristete Verträge gegeben- für ein Jahr, sagte man mir bei der Einstellung (als Akademikerin). 99% der Mitarbeiter würden danach "übernommen". Nach 1 Jahr freute ich mich auf einen unbefristeten Vertrag, bekam jedoch einen 2. befristeten Vertrag. Auf Nachfrage unter den Kollegen kam zum Vorschein, dass nur weibliche Mitarbeiter den befristeten Vertrag ein zweites Mal bekämen. Zur gleichen Zeit wurde eine Arbeitskollegin schwanger, welche auch nur einen befristeten Vertrag hatte. Daraufhin wurde ihr dieser Vertrag nicht verlängert (obwohl sie schon 2 Jahre als fleißige Arbeitskraft dabei war), er lief einfach aus. Da mein Mann und ich zu dieser Zeit ebenfalls ein Kind zeugen wollten, wurde mir ein Strich durch die Rechnung gemacht und wir mussten unsere Familienplanung verschieben. Im nächsten Jahr drängte ich dann darauf, den unbefristeten Vertrag zu bekommen, da wir heiraten wollten und dann endlich ein Kind bekommen wollten. Nach einiger Verzögerung erhielt ich endlich den Vertrag. Ein paar Monate später war ich schwanger. Ich habe dies meinem AG ca. in der 10.SSW mitgeteilt und er war nicht wirklich überrascht. Direkt gemobbt o.ä. werde ich seither nicht, jedoch werde ich von internen Schulungen, die für mich eigentlich wichtig sind, ausgeschlossen- geschweige denn davon informiert! 
Traurig, dass man sich in Deutschland die Familienplanung von seinem Arbeitgeber dirigieren lassen muss. Und traurig auch, dass Frauen im gebärfähigen Alter diskriminiert werden, dass die Gesetze so gestrickt sind, sodass der AG alle Hintertürchen nutzen kann. Leider geht frau da zum Gegenangriff über und nutzt all ihre Rechte ebenfalls schamlos aus, soweit es geht.
Und da wundern sich immer alle, dass Deutschlands Akademiker so wenig Kinder bekommen???

Ich habe einen tollen Chef! 
von Neni 


Als ich meinem Chef von der Schwangerschaft erzählt habe, war ich in der 12. Woche.
Ich hatte einen riesen Angst, es ihm zu erzählen, wei ich nicht einschätzen konnte, wie er reagiert.
Doch das Gespräch verlief sehr positiv. Er hat sich total gefreut (als würde er solbst nochmal Vater werden). Wir haben dann in ruhe alles besprochen. Ab wann ich dann nicht mehr da bin, wie das mit dem Geld läuft, was ich nicht mehr machen kan, usw. Er meinte, ich kann mit allem zu ihm kommen, wenn mir was nicht passt. Und am nächsten Tag lag gleich ein Auszug vom MuSchG auf meinen Schreibtisch, wo er meine Arbeitszeit makiert hat. Er möchte jetzt von jedem FA Termin ein Update haben, inklusive US Bild. Ich fand das total süß vom ihm. Genau so einen Chef habe ich mir immer gewünscht.

redakteur 
von felicity 


Ich wusste sehr spät erst im 4 Monat von meiner Schwangerschaft da alle Ärzte mir schon mit 30 gewarnt haben, ich kann keine Kinder bekommen. Aber es ist mit 42 passiert und ich war leider dann ab 4. Monat krank und habe es bekanntgeben alsbald ich wüsste. Zwei Wochen vor der Bekanntgabe habe ich eine gute Beurteilung bekommen von Chef aber ab der Bekanntgabe gab es Mobbing ohne Ende. Ich sollte einfach umschulen, freiwillig gehen, es gab keine Teilzeitchancen. Ich habe ca 50 Wochenstunden derzeit gearbeitet in grossem DAX Vorstand in Marketing/Communication. Laut Vertriebsvereinbarungen und Tarifverträge sollte ich dennoch Anspruch auf Teilzeit haben Zumindest in der Elternzeit, auch dass wurde abgelehnt. Da der Betriebsrat mir nicht helfen wollte (wie etliche Mütter davor) und ich kein Geld für einen Anwalt hatte, liess ich mich in die unbezahlte 3-jährige "gezwungene" Elternzeit gehen. Habe ich in der Zeit immer wieder angefragt nach Chancen ohne Erfolg und dann am Schluss wie die Meisten Mutter die Firma mit Vereinbarung verlassen. Es gab für mich nicht mehr geeignete Stellen. Ich bin eine alleinerziehende Mutter ohne Familie oder Babysitter in München. Zu der Zeit der Geburt 2006 gab es eine durchschnitlliche Wartezeit auf Krippenplatz von 1.5 Jahre, ich habe auch solang warten müssen. Tagesmütter die Vollzeit in meiner Gegend arbeiteten gab es damals nicht. Heute ist die Betreuungssituation etwas besser aber immer noch nicht ausreichend für Frauen ohne Partner. Ich war seitdem immer wieder befristet beschäftigt dann wieder arbeitslos. Es ist schon ein Schlag nach 10 Jahre festanstellung in Unternehmen so kaltgestellt zu sein nur weil man ein Kind bekommt.

alles andere als schön... 
von lisa05 


Ich habe leider den "Fehler" gemacht und meinem AG recht früh von meiner Schwangerschaft erzählt (ca. 8. ssw). Das war an einem Freitag. Am Montag wurde ich dann gleich zu Arbeitsbeginn ins Büro gerufen und sollte einen Aufhebungsvertag unterschreiben!! Wäre ja auch besser für mich, dann könnte ich mich zukünftig zu Hause "schonen" war die dreiste Aussage!! Aber nicht mit mir!! Als ich den nicht unterschreiben wollte, wurden die sogar richtig ausfallend mir gegenüber, es gab Drohungen und zum Schluss hatte ich 10 Minuten später die fristlose Kündigung in der Hand. Einfach nur unverschämt!! Habe daraufhin Kündigunsschutzklage eingereicht. Bis heute (7. Monat) bestreitet die Firma immer noch meine Schwangerschaft. Echt unglaublich! Mir wird sogar vorgeworfen, den Mutterpass und die ärztlichen Bescheinigungen nur "vorgetäuscht" zu haben. Da fehlen einem echt nur noch die Worte... Ach ja, alle meine Kolleginnen mussten mit Beginn meiner Klage ihre unbefristeten Verträge in befristete Verträge umschreiben lassen- offiziell damit sich der AG davor schützt, dass "nochmal so eine daher kommt und auf ihren Mutterschutz inkl. Kündigungsschutz pocht". Einfach unfassbar...
Ich hoffe nur, dass andere junge Frauen nicht an solch einen AG geraten- denn den damit verbundenen Stress sollte man sich gerade in der Schwangerschaft lieber ersparen. Echt traurig. 
Da kann es nicht wirklich verwundern, wenn es in Deutschland zu wenig Kinder gerade unter Akademikern gibt, wenn solche AG inzwischen Gang und Gäbe geworden zu sein scheinen. Schade, aber leider die Realität !

Chefin hat sich mitgefreut..... 
von noxx 


Ich arbeite in einem Labor einer grossen Pharmafirma. Eine meiner Kolleginnen war bereits schwanger, als ich einen positiven Test hatte. Da ich mit Substanzen arbeite, die das Kind schädigen könnten, habe ich meine damalige Chefin (die auch Mama ist) gleich nach erfolgtem Schwangerschaftstest bei der FA informiert. Sie hat sich wirklich gefreut und mich umarmt, auch wenn aufeinmal 50% ihrer Mannschaft schwanger waren... 
Im labor arbeiten ging also nicht mehr, Berichte schreiben im Büro war angesagt. Und auch als ich grössere Ausfallzeiten hatte, weil ich liegen musste oder der Leistenbruch Schwierigkeiten machte, gab es weder von den Kollegen noch von Chefinnenseite irgendwelche Probleme. Alle waren lieb, bemüht um uns Schwangere, wirklich klasse... während ich in Elternzeit war, wurde noch die dritte Kollegin schwanger... ob es an der Luft lag oder ob Laborarbeit Schwangerschaften fördert, weiss ich allerdings nicht :-)

Schwanger als Sozialarbeiterin im Männerknast 
von Sandra 


Ich habe meine Schwangerschaft in der 10. SSW bekannt gegeben. Einige Kollegen wussten es schon früher, da ich auch immer mal wieder ausgefallen bin und alle haben sie richtig gefreut. Nun ist es offiziell und viele Kollegen gratulieren mir und freuen sich mit mir. Auch mein direkter Chef freut sich für mich und ich habe die vollste Unterstützung meiner Kollegen. Ich habe mich noch nicht entschieden, ob ich weiterhin im Hafthaus mit den Gefangenen arbeite oder während der Schwangerschaft ein Büro in der Verwaltung bekommen möchte. Aber diese Entscheidung und auch der Zeitpunkt wird mir freigestellt und es motzt auch niemand über die viele Arbeit (war zwei Wochen krank geschrieben und Gruppenangebote mussten abgesagt werden), obwohl wir auch unterbesetzt sind. Ich fühle mich richtig wohl und weiß, egal welche Entscheidungen ich treffe, ich werde unterstütz. Traurig, dass viele Frauen so große Schwierigkeiten mit ihrem Arbeitgeber haben.

Schwanger im OP 
von Franziska 


Ich hatte meiner OP-Leitung (selbst Mutter einer Tochter) in der 5. SSW von meiner Schwangerschaft erzählt. Von diesem Zeitpunkt bin ich von ihr nur noch wie der Dreck unter den Fingernägeln behandelt worden. Zwar bin ich aus meiner Fachabteilung (Orthopädie/Unfallchirurgie) rausgenommen worden, aber dafür in eine Andere gesteckt worden, in der ich die selben Tätigkeiten,mit kleinen Ausnahmen,weiterhin ausüben musste. Einhaltung des Mutterschutzgesetztes??? Mit keinem Bisschen. Das Versorgen von Präparaten mit Erbgut-Schädigenden Mitteln ist mindestens genauso schlimm, wie das Ausgesetzt-Sein von Röntgenstrahlen. Genauso der Umgang mit Patienten die Hepatitis positiv sind. Verständniss von Kollegen war sehr dürftig und von einer weiteren schwangeren Kollegin kam genauso wenig rüber, im Gegenteil. Letztendlich hat mir aus Nicht-Einhalten des Mutterschutzgesetzes meine FA ein Beschäftigungsverbot ab 12. SSW ausgesprochen. War wohl das Beste was mir passieren konnte, denn so kann ich die Schwangerschaft voll genießen und muss mich nicht mit meiner OP-Leitung rumschlagen und mich dadurch psychisch fertig machen lassen.

Schwanger im Labor.... 
von Gast 2011 


Als ich meinen beiden Chefinnen von meiner Schwangerschaft erzählt habe, waren sie schon überrascht, aber haben sich sehr darüber gefreut. Ganz selbstverständlich haben sie sich informiert, welche Arbeiten ich noch machen darf und was nicht. Ich wurde dann aus dem Chemielabor ins Büro versetzt, wo ich mich seitdem um Organisatorisches kümmere. Meine Kollegen freuen sich mit mir, fragen viel und nehmen mir alle schwere Arbeit ab. Also, ich kann mich echt nicht beschweren. So locker habe ich mir das Ganze nicht vorgestellt. Ich werde, wenn alles weiter so problemlos abläuft, wahrscheinlich bis zur Mutterschutzfrist arbeiten, bin aktuell in der 28. Woche ;-)

Schwanger als examinierte Altenpflegerin 
von Gast2011 


Ich erzählte meiner PDL in der 7. SSW davon, dass ich schwanger bin. Sie war sehr freundlich und freute sich für mich. Meine Kollegen nahmen sehr viel Rücksicht auf mich und nahmen mir viel Arbeit ab. Sie haben es von sich aus gemacht, das muss ich ihnen sehr hoch anrechnen. Die erste Zeit hatte ich nur wenig Tage frei, 8 Tage arbeiten, einen Tag frei, danach wieder neun Tage arbeiten usw. In der 15. SSW wurde ich bereits vom Betrieb ins Beschäftigungsverbot geschickt. Ich kann nur sagen, dass ich von meinem Betrieb positiv sehr überrascht bin! Das ist nicht selbstverständlich, dass einem so viel Verständnis entgegengebracht wird!

Schwanger in der Pflege,unerwünscht 
von Gast85 


Ich arbeite in einem Pflegeheim als examinierte Altenpflegerin. Meiner PDL habe ich bereits in der 6.SSW über die Situation in Kenntniss gesetzt. Sie freute sich darüber. Kurze Zeit später informierte ich meine WBL, die sich auch erst freute. Ich dachte, okay alles super. Aber denkste.
Spätdienste bis nach 20:00 Uhr,ein Hin und Her bezüglich der Arbeitszeiten, Urlaubsanspruch und anderen Tätigkeiten, die ich nun nicht mehr machen durfte interessierte kaum jemanden. Alle waren/sind genervt davon, dass sie nun meine Arbeit mitmachen müssen. Zu allem Überfluss das Gerede der kinderlosen Kolleginen reicht wirklich. Mitlerweile bin ich in der 25.SSW und habe Probleme mit dem Ischias. War auch schon deswegen krankgeschrieben und werde in Kürze ein Beschäftigungsverbot von meinem FA kriegen. Von den "lieben" Kollegen und PDL hört man dann nur, "naja,das wird nicht besser". Ist schon klar, aber es ist nicht einfach morgens 7 Bewohner zu versorgen, die alle dement sind.
Aber ist man krankgeschrieben und geht dann wieder arbeiten, werden dir ohne zu fragen einige freie Tage gestrichen, SELBSTVERSTÄNDLICH.
Es ist unmöglich, bei uns schwanger zu sein und auf sein Recht zu bestehen. Traurig ist auch, das in einem Frauenberuf die PDL (weiblich)und WBL nichts über die Schwangerschaftsrichtlinien zu wissen. Da sie bei jeder Schwangeren bei uns Anders gehandhabt wird.

Kollegen freuen sich wenig 
von Alexandra 


Seit meiner Schwangerschaft wird meine Kollegin morgens mit der Frage begrüßt: "Hast du heute schon deine Pille genommen?" Wenn sie bejaht, folgt das "Guten Morgen". Es ist als Scherz gemeint, klar. Trotzdem finde ich es nur bedingt lustig. Ich arbeite im öffentlichen Dienst, wir haben gerade mehrere Schwangere in der Abteilung, und auch Väter gehen in Elternzeit. Es ist arbeitsorganisatorisch nicht einfach für unsere Behörde. Ich habe viele Freiheiten, die andere Angestellte nicht haben, weil mein Arbeitgeber der Staat ist und sich genau an alle staatlichen Frauen- und Mutterschutz- etc.-Vorschriften halten muss. Unter Kollegen ist es aber schwierig, die Stimmung den jungen Eltern gegenüber angespannt. Klar, wenn wir ausfallen, müssen die anderen Zusatzarbeiten übernehmen, denn wir sind knapp besetzt. Da fühlen sich die älteren und kinderlosen Kollegen zunehmend ungerecht behandelt, und sie äußern es auch. Manchmal habe ich ein schlechtes Gewissen. Aber soll ich mir deshalb das Kinderkriegen verkneifen? Ich denke, das tun schon zu viele. Und das Management ist eigentlich dazu da, mit so etwas fertig zu werden.

Leider auch schwarze Schafe 
von anonym 


Ob nun schwanger oder nicht, jeder hat solch Geschichten zu erzählen, ob nun selbst erlebt oder durch hören-sagen erfahren. Meiner Meinung nach sind wir Frauen teils an den Entwicklungen und Problemen, die das Thema Schwangerschaft und Arbeit so mit sich bringen, nicht ganz unschuldig.
Ich selbst hatte in meiner ersten Schwangerschaft einen sich zwar ans Gesetz haltenden aber doch von großem Desinteresse geprägten Chef. Was solls, dachte ich, die Kollegen glichen das mit ihrer Vorfreude aus. Ich hatte, Gott sei dank, eine probblemlose SSW, fehlte bis zur 32. SSW keinen Tag, mußte nie früher gehen, fiel also nicht weiter auf. Dann hatte es Mausi eilig, Schuld war ein hoher Krankenstand unter Kollegen und damit verbunden eine menge Mehrarbeit. Als meine Frauenärztin dann die Notbremse zog und mich ins Bett steckte, war meine SSW auf einmal ein Störfktor im Betrieb. Ich war empört darüber, dass keine einzige Nachfrage zum Zustand des Babys kam, keine aufmunternden Worte, dass es ganz bestimmt kein Frühchen wird. Ich hätte in 2 Woche eh meinen MuSch. angetreten, sagte ich mir, wo war dann jetzt das Problem?
Das Problem, habe ich für mich herausgefunden, sind all die Schwangeren, die der Meinung sind, dass auch nur das leiseste Unwohlsein, das winzigste Ziepen und auch nur ein Hauch von Kritik an ihrer Arbeit ein Grund sind nicht nur um eine AU zu bitten, sondern gleich mit einem kompletten Arbeitsverbot und möglichst noch Klagedrohungen daher zu spazieren.
In den fast 7 Jahren seit meiner ersten SSW habe ich teils solch haarsträubende Geschichten von Schwangeren erzählt bekommen oder gehört, dass es mich wundert, dass überhaupt noch Frauen im gebährfähigem Alter eingestellt werden. Herrgott, wir sind nun mal "nur" schwanger! Nicht mehr aber natürlich auch nicht weniger. Habt ihr euch mal klargemacht, wie verwöhnt wir hier in Deutschland werden mit unserem MuSCH-Gesetz? Guckt euch mal in anderen Ländern um! Und gerade weil es immer wieder Arbeitnehmerinnen gibt , welche ihre SSW als Freifahrtschein für 9 Monate Urlaub benutzen, gibt es auch immer wieder Chefs die sich nun mal nicht freuen, müssen sie auch nicht, und sich halt nicht ans Gesetz halten, um zu schauen, wie lange denn der "Störfaktor" durchhlält.
Schwanger sein ist schön und absolut natürlich, aber für jeden Betrieb, für jeden Chef, ist es auch eine Belastung in vielerlei Hinsicht, darüber sollte sich jede Frau mal Gedanken machen, ob schwanger oder nicht. Ein wenig mehr Pragmatismus würde uns allen nicht schaden, denn nicht wenige Frauen bekommen erst gar keine Kinder auf Grund dieser ganzen Negativgeschichten. Und das ist wahnsinnig schade.
Es gibt genug was in einer SSW schief gehen kann, man muß es doch für die, denen es wirklich mies in der SSW geht, nicht noch schwerer machen.
Meine damalige Stelle war ich übrigends drei Monate nach Elterjahr los, geahnt hatte ich es schon eine Weile, geschockt war ich trotzdem. Zum Glück trat ich 4 Wochen später meine jetzige Stelle an, ein Volltreffer in vielen Bereichen. Nach 5 Jahren dort bin ich nun wieder schwanger, auch jetzt gabs keine Freudensprünge vom Chef, ich bin aber auch die dritte Schwangere in den fünf Jahren! Da tut er mir fast leid "grins". Er hält sich strikt ans Gesetz und mehr erwarte ich nicht. Ich arbeite mit über zehn Frauen zusammen, es gibt immer jemanden der mich fragt wies denn geht und wenn es mal keiner tut, dann weis ich, dass mich spätestens zu Hause zwei empfangen, die sich genauso freuen wie ich, die mich verwöhnen und betüttel, für die ich die beste Schwangere der Welt bin!

Mitteilung der Schwangerschaft bei AG 
von Alina H 


Ich habe es meinem Chef nach Beendigung der 12. SSW mitgeteilt. Ich bin gleich früh ins Büro meinens Chefs und habe es ihm glatt heraus mitgeteilt. Er hat mich angelächelt und gesagt, er hat sich das schon gedacht, dann ist er aufgestanden und hat mir recht herzlich gratuliert. Wir haben bei uns ein sehr gutes Chef-Angestellten Verhältnis. Meinen Kolleginnen und Kollegen habe ich ein Ultraschallbild eingescannt und es ihnen so mitgeteilt. Es haben sich alle sehr für mich gefreut und waren auch immer sehr verständnisvoll. Ich konnte problemlos meine Arzttermine auch in der Arbeitszeit wahrnehmen und mein Chef hat sogar eine Klappliege gekauft, damit ich mich ausruhen kann, wenn ich muss. 
Ich bin wirklich froh, dass ich solche tollen Arbeitskollegen und solch verständnisvollen Chef habe. 

Job und Schwangerschaft 
von EWie 


Ich habe einen köperlich anstrengenden Beruf im medizinischen Bereich.Und ich denke, man muss sich selber um seine Gesundheit und die des Babys kümmern. Man bekommt die Unterlagen zugeschickt, damit der Arbeitgeber im Falle eines Falles abgesichert ist. Also bei mir ist es jetzt grad so, dass ich im 6. Monat bin und nachmittags vermehrt Beschwerden im Unterbauch auftreten. Ich liebe meinen Job, aber wenn Kollegen ausfallen, dann nimmt niemand Rücksicht. Heute habe ich einen Termin bei meiner Gyn und werde ihr meine Problemchen mal vortragen. Therapien im Sitzen lindern die Beschwerden auch nicht und nach einer längeren Autofahrt (immer mind. 1 Std.) nach Hause geht es mir erst gut, wenn ich flach liegen kann.
Also ... was tun?! Hm ... bin ja eigentlich nicht so der egoistische Typ, aber mir ist mein "Zwergl" grad wichtiger als alles andere.

Sofort ein vertrauliches Gespräch 
von anonym 


Ich habe meinen Chef am Tag nachdem ich ein positives Testergebnisse hatte, um ein Gespräch gebeten. Ich hatte riesen Bammel vor dem Gespräch und wußte auch nicht wie anfangen, obwohl ich mit meinem Chef sehr gut auskomme. Doch als es dann raus war, hat mein Chef gelächelt und gesagt, dass er sich freut und dass er es toll findet.
Ich habe ihn gebeten, das noch ein paar Wochen vertraulich zu behandeln falls in den nächsten Wochen noch was schief geht. Ein offizielles Gespräch wird es dann nach dem dritten Monat geben.
Dass meine Entscheidung sofort mit dem Chef zu reden richtig war, hat sich in meinem Fall bestätigt. Ich bin froh, dass ich es so gemacht habe.


 

Anders als erwartet 
von Anonymus 


Als ich mit meinem 1. Kind schwanger war, hatte ich ein echt flaues Gefühl im Magen, es meinem Chef zu sagen. Erst kurz vor meiner Schwangerschaft gab es einige Probleme und es gab ein Gespräch mit meinem Chef, bei dem er mir nahe legte, dass ich mir meine Gedanken machen solle, ob das der richtige Job für mich sei und dass er übers Wochenende eine Entscheidung von mir erwarte, ob ich mich für oder gegen den Job entscheide. Ich machte mir damals also meine Gedanken, entschied mich für den Job und plötzlich ging es bergauf und die ersten großen Erfolgserlebnisse stellten sich ein. Ein paar Tage später erfuhr ich, dass ich schwanger war. Was für eine Freude, aber auch was für ein Schock. Was, wenn der Chef denkt, dass ich mich nur aufgrund der Schwangerschaft für den Job entschieden hätte (was eben nicht so war)? 
Da es bei uns zu diesem Zeitpunkt aber bereits einige personelle Engpässe gab und Neueinstellungen geplant waren, fand ich es nur fair, dem Chef recht bald Bescheid zu geben, dass er meinen Ausfall entsprechend einplanen konnte (7. oder 8. SSW). Als ich ihm dann von meiner Schwangerschaft berichtete, hat mich seine Reaktion (positiv) überrascht. Er hat sich gefreut, hat mir gratuliert, hat mir aber auch gleich gesagt, dass er mit solch einer Situation keine Erfahrung hätte und dass er Kontakt zu seinem Anwalt aufnehmen werde um zu erfragen, was er als Arbeitgeber zu berücksichtigen hätte. Als er nähere Informationen erhalten hatte, gab es ein erneutes Gespräch und wir klärten bestimmte Themen ab. Ein paar Monate später rief mich mein Chef wieder ins Büro. Ich war überrascht, als er mir ein Angebot für eine Teilzeitbeschäftigung per Home Office während der Elternzeit anbot. Ich hatte selbst schon darüber nach gedacht, ihn auf diese Möglichkeit anzusprechen und war daher sehr erfreut, dass er selbst auch diese Idee hatte. 
Als ich gegen Mitte der Schwangerschaft stressbedingt Wehen bekam und sehr erschöpft war, schrieb mich meine Ärztin für ein paar Tage krank und riet mir, anschließend weniger zu arbeiten. Ich besprach das mit meinem Chef und meinen Kollegen und mein Chef auferlegte mir dann sozusagen ein Überstundenverbot. Meine Kollegen übernahmen dann teilweise meine Aufgaben, wenn diese noch abends anstanden und nicht verschoben werden konnten. 
Meine Übergabe an die Kollegen machten wir dann auch frühzeitig, da ich plante, 2 Wochen vor dem MuSchu Urlaub zu nehmen. Die frühzeitige Übergabe war aber auch daher super, da ich aufgrund von frühzeitigen Wehen erst ins Krankenhaus musste und anschließend bis zum Beginn des MuSchu krankgeschrieben wurde und daher 2 Wochen früher als geplant ausfiel.
Ich bin echt froh, dass mein Chef damals so positiv reagiert hat und mir auch die Chance mit der Teilzeittätigkeit angeboten hatte (was super geklappt hat). Und das, obwohl wir ein kleines Unternehmen mit weniger als 8 Mitarbeitern waren und er somit nicht verpflichtet war, mir eine Teilzeittätigkeit anzubieten. 
Ich finde, daran könnten sich viel mehr Arbeitgeber ein Beispiel nehmen, auch wenn es für sie nicht immer leicht ist, wenn eine Mitarbeiterin schwanger wird, weil nicht mehr alles wie bisher weiterlaufen kann, sondern man sich Gedanken machen muss, wie man das Arbeitsumfeld der Mitarbeiterin umgestalten kann und weil man ggf. einen Ersatz für sie einstellen muss.
Ich bin zuversichtlich, dass mein Arbeitgeber (anderes Unternehmen) in meiner jetzigen Schwangerschaft (6. SSW) ähnlich positiv reagiert.

Chef war persönlich beleidigt 
von Hasi2505 


Nach 2 Fehlgeburten freuten sich meine Kollegen riesig mit mir, dass es endlich geklappt hatte. Auch im Verlauf der SS änderte sich das nicht, ich übernahm viele patientenferne Tätigkeiten (bin Krankenschwester einer ITS)und konnte so meine Kollegen erheblich entlasten, was dankend angenommen wurde. Und obwohl ich letztlich ein ähnliches Arbeitspensum wie meine anderen Kollegen absolvierte, also auch Überstunden und wenig Pausen machte, fühlte sich mein Chef offensichtlich persönlich beleidigt. Ich wurde nur noch sporadisch gegrüßt, durfte fast dauerhaft Spätschichten machen (ganz toll, wenn man schon 1 Kind hat) und bekam zweifelhafte Sonderaufgaben. Nachdem er dann auch noch Tätigkeiten verlangte, welche per MuSchuG verboten sind und mir unkollegialität und Stunk-mache im Team vorwarf, hatte ich die Nase voll und mir von meiner Ärztin ein Arbeitsverbot geben lassen.

Völlig unkompliziert 
von bernadette 


Meinem Chef habe ich von der Schwangerschaft erzählt, als ich gleichzeitig um eine Gehaltserhöhung bat. Damit signalisierte ich, dass sich auch trotz Schwangerschaft und 4. Kind nichts ändern würde. Beim Gespräch stellte ich klar, dass ich meinen Ausfall auf das gesetzliche Minimum von 8 Wochen beschränken würde. Die Schwangerschaft verlief problemlos, ich pochte an keiner Stelle auf zweifelhafte "Rechte" aus dem Mutterschutzgesetz und arbeitete unterbrechungsfrei bis zum ET. Da ich dann ein Projekt abgeschlossen hatte und eine ruhige Phase begann, begann ich den Mutterschutz. 2 Wochen später kam unser Sohn zur Welt, nach den 8 Wochen Arbeitsverbot kehrte ich wieder Vollzeit ins Büro zurück. Meine Abpumppausen begrenzte ich auf 2 Mal knapp 10 Minuten, so dass sich meine Kollegen nicht benachteiligt fühlten. Alles in allem habe ich eher Fürsorge erfahren und nie eine Spur der Ablehung.

Anfangs alles gut ... 
von Lu1705 


Am Anfang haben sich Chef und Kollegen sogar gefreut, aber nach und nach hat man mir das Gefühl gegeben, dass ich eh bald nicht mehr dazu gehört. Vorher enge Kollegen, die man auch schon mal privat getroffen hat, haben mich plötzlich ignoriert. Da ich immer Rückenschmerzen habe, habe ich bei meinem Chef nach einem anderen Stuhl gefragt, da ich den ganzen Tag am PC sitze, er meinte nur, dass sich das für die kurze Zeit die ich noch da bin nicht lohnt. Als ich darauf aufmerksam gemacht habe, dass ich eigentlich laut Gesetz das Recht auf eine Ruheliege habe, wurde ich nur belächelt. Immer wieder kriege ich so Seitenhiebe, dass mich das ja eh bald nicht mehr betrifft. Kollegen kommen demonstrativ in mein Büro um mit meinen anderen Kollegen die Urlaubsplanung fürs nächste Jahr zu machen (obwohl wir sowas sonst nie so früh und offensichtlich gemacht haben). Ich denke dass es vielfach reine Schikane ist. Es ist traurig, wenn man sowas erlebt, wenn man 12 Jahre dort gearbeitet hat und sich immer eingesetzt hat. Ich werde nach meiner Babypause auch nicht dahin zurückgehen, weil mir wurde auch schon durch die Blume gesagt, dass für Teilzeitmuttis kein Platz dort sei.
Aber noch 3 Wochen, dann habe ich es endlich geschafft und ich kann mich nur noch auf meinen kleinen Wurm freuen.

Rücksichtsvoll und fair - nicht überbeschützend 
von Janine 


Mit meinem Arbeitgeber habe ich in der Schwangerschaft sehr gute Erfahrungen gemacht. Meine Vorgesetzten haben sich mit mir über die Schwangerschaft gefreut und sich regelmäßig nach meinem Wohlbefinden erkundigt. Ich wurde weiterhin als normale Mitarbeiterin behandelt, die fachlich kompetent ist. Geschichten, dass Schwangere wie ein rohes Ei behandelt werden oder ihre Arbeitsleistungen plötzlich stärker angezweifelt oder gepfüft werden, kenne ich nicht. 
Mein Arbeitgeber hat mich gebeten schon einige Wochen vor meinem Mutterschutz, meinen Arbeitsbereich (ich bin Projektleitung mit Budgetverantwortung) mittels eines schriftlichen Leitfadens zu beschreiben und für die Elternzeitvertretung eine Einarbeitungscheckliste zu erstellen. Das fand ich super, denn als sich in der 28 Woche Komplikationen in meiner Schwangerschaft ergaben und ich danach krank geschrieben werden musste, konnten sowohl ich als auch die Firma damit relaxt damit umgehen. Hier hat meine Firma super professionell und persönlich nett reagiert.

Leider nicht so fair ... 
von KaLe2009 


Anfangs haben sich Kolleginnen und Vorgesetzte gefreut und gratuliert. In der 8. Schwangerschaftswoche hatte ich Blutungen und habe für 2 Tage einen Krankenschein abgegeben - da war kein Verständnis mehr bei meiner Kollegin - im Gegenteil, sie unterstellte mir, dass das Absicht sei. Zum Ende der Schwangerschaft wollte ich meine ca. 80 Überstunden abbummeln, also Zeitausgleich, aber die Firma bestand darauf mir einen Teil zu bezahlen und der Rest fiel unter den Tisch. 
Beim Wiedereinstieg war es so, dass ich gleich alleine Schicht hatte - und leider Fehler passierten. Auch dafür hatte niemand Verständnis und man fühlt sich total missverstanden. Seitdem ich wieder da bin und auch meine andere Kollegin, die frischgebackene Mama ist, wendet sich die Vorgesetzte an die Nichtmütter und beachtet uns kaum, als ob sie uns gar nichts mehr zutraut. Aber um am Wochenende arbeiten zu gehen, sind wir gut genug. Gut finden wir, dass die Firma einen monatlichen KITA-Zuschuss zahlt.

Reaktion meines Arbeitgebers bei Bekanntwerden der SS 
von kuka 


Also meine Vorgesetzte hatte in einem Satz erst gratuliert und dann gleichzeitig mich darauf aufmerksam gemacht, dass meine Beförderung und der unbefristete Vertrag, welches beides 4 Monate später wirksam werden sollte, hinfällig wären. Das Personalbüro meiner damaligen Firma hingegen hat mich gleich in alle relevanten Rechte aber auch Pflichten als schwangere Arbeitnehmerin hingewiesen und diese Belehrung von mir unterschreiben lassen. So wurde mir z.B. ein spezieller Raum gezeigt, in welchem ich mich jederzeit hätte zurück ziehen können, die Füße hätte mal hochlegen können ggfls. sogar ein Nickerchen hätte machen dürfen, mir wurde das "Versprechen" abgenommen, dass ich auch sehr großen Augenmerk darauf habe, dass ich nicht mehr am Sonntag und nicht mehr im Spätdienst eingeteilt werde, etc. ... Also man war schon sehr bemüht, sich sehr strikt an die gesetzlichen Regelungen zu halten und auch die Schwangeren darüber aufzuklären. Dennoch bin ich heute froh, dort nicht mehr zu arbeiten *grins*

Nicht schön! 
von Ramona 


Bei mir waren sie leider auch nicht sehr rücksichtsvoll und von wegen auch mal hinlegen dürfen, die Möglichkeiten gab es bei meiner Firma gar nicht, obwohl in meiner Firma hauptsächlich Frauen arbeiten. Mein Gyn hat mich dann ab dem 5. Monat für arbeitsunfähig erklärt, da ich Wehen hatte und den Stress, körperlich als auch psychisch, nicht ausgehalten habe. Unsre Madame wollte einfach früher raus, weil ja keiner Rücksicht genommen hat... Zuhause gings mir aber nicht besser, bis zwei Wochen vor der Geburt musste ich Magnesium sehr hochdosiert nehmen und meinen Haushalt musste meine Familie für mich machen. Mich hat das Arbeiten mit Bauch leider krank gemacht, ich hätte diese Schwangerschaft so gerne genossen!

Gute Erfahrung in der Firma 
von Bettina 


Ich hatte eigentlich nur positive Erfahrungen. Klar ist man als Vorgesetzer immer zwiegespalten, ging mir früher auch so. Aber man hat mich von der Abteilungsleitung bis zur Geschäftsleitung sehr gut behandelt. Eigentlich ganz normal wie immer, nur, dass ich mich schonen sollte, wenn es nicht mehr ging. Ich habe auch ohne einen einzigen Krankheitstag komplett durchgearbeitet bis zum Mutterschutz. Da waren andere Kollegen mehr krank als ich. Ich blieb auch nach der Geburt immer in Kontakt und fange nun in 4 Wochen nach 1 1/2 Jahren Pause wieder in Teilzeit an. 
Zu dem o.g. Fall kann ich nur sagen, dass ich das nicht verstehen kann. Wie kann man sich denn schwanger um einen Abteilungsleiterposten bewerben, wenn man weiß, dass man in Deutschland aufgrund der gesetzlichen Fristen mind. 12 Wochen zu Hause bleiben "muss". Die Arbeit in den Firmen muss ja trotzdem weitergehen. Kein Verständnis dafür!

Arbeitszeiten 
von Fragaria 


Also mein Arbeitgeber war einfach nur rücksichtslos und desinteressiert. In meinem Beruf muss ich sehr viel stehen und kann mich nur ab und zu setzen, wenn grad mal nicht so viel los ist. Geöffnet haben wir von morgens acht bis abends acht Uhr. Frühstücks- und Kaffeepausen gibt es nicht. Nur ein Mittagspause von einer Stunde. 
Nachdem mein Arbeitgeber erfahren hat, daß ich schwanger bin, hat er mir keinerlei weitere Pausen angeboten oder ähnliches. Was ich aber am schlimmsten fand, war, daß ich trotz Schwangerschaft häufiger eingeteilt wurde von morgens acht bis abends acht zu arbeiten. Also 11 Stunden am Tag hauptsächlich stehen. Samstags haben wir neun Stunden geöffnet. Da gibt es für uns nicht einmal eine Mittagspause. Man musste eben zwischendurch essen. Auch hier wurde ich regelmäßig eingeteilt. Bis ich mich dann beschwerte, dann hieß es dass es ihm nicht bewußt war, was ich ihm kein Stück glaube. Ich bin nicht die erste schwangere Angestellte von ihm gewesen.

 

macht keinen spaß 
von sonja 


bin jetzt im dritten monat schwanger und total glücklich, dass es endlich geklappt hat. hatte von anfang an schwierigkeiten in der schwangerschaft.bin da war ich in der 3-4 woche am eierstock operiert worden da wusste bloß noch keiner das ich schwanger war.als ich dann zur nach kontrolle zum frauenarzt bin um eigentlich nur zu erfahren ob ich überhaupt schwanger werden kann sagte dieser mir ich bin schon schwanger, ich war so happy das ich gleich weinen musste, doch ich musste mich dann noch 2 wochen schonen da man nicht genau wusste ob das kind die op(narkose, schmerzmittel) überlebt, was es dann getan hat. ich überglücklich zu meinem chef der war gar nicht glücklich hat mir aber versichert das wir das schon hinbekommen (bin im Verkauf Lebensmittel). von wegen ich hab dann drei wochen gearbeitet wo nicht verstanden worden ist das ich mich des öfteren übergeben muss, meine kollegin hat mir vorwürfe gemacht das sie und ihr mann(der auch bei uns arbeitet) keinen urlaub zusammen bekommen da ich ja schwanger bin oder zu mir sagt wir haben keine zeit rücksicht auf sie zu nehmen. dann montag morgen musste ich mich mal wieder übergeben und bin die keller treppe runter gefallen(in keller ist die toilette, soll oben nicht spucken) darauf hin bin ich erst in meiner mittagspause zum arzt gegangen und der hat mich 2 wochen krank geschrieben wegen blutungen.bevor ich wieder zur arbeit bin bin ich zum chef und hab ihm halt gesagt das ich nicht mehr schwer tragen darf, dass das ware einräumen jetzt länger dauert da ich ja nicht mehr 10 kg aufeinmal nehmen kann sondern halt auf 2 mal, das ich keine 10 std. am tag mehr schaffe da mir das zu viel ist, das mir halt ständig schwindelig und schlecht ist und das ich an der wurst theke zwar bedienen kann aber ob es möglich wäre das die wurst jemand anderes einräumt er hatte kein problem damit. montag ging ich wieder zur arbeit aber an nichts hat er sich gehalten hat mich angeschrien das die ware schneller rein muss das ich höchstens 10 miuten dafür zeit hab, 10 std. musste ich auch arbeiten, um die wurst musste ich mich auch kümmern. ich hab mir selbst dann soviel streß in dieser einen woche gemacht das ich gerade 1 woche durch gehalten habe um dann erneut blutungen zu bekommen und jetzt bin ich wieder krank zu hause nur durch denn streß den ich mir in der arbeit mache. mittwoch nuss ich wieder zum arzt ich werde dann mit ihm reden ob er mir nicht ein beschäftigungsverbot ausstellt denn ich habe angst noch öfter blutungen nur wegen der arbeit zu bekommen und mein kind zu verlieren wäre das schlimmste und ich glaube das könnte ich mir nie verzeihen, falls es nicht geht denke ich über kündigung nach, mal sehen.

Zufall? 
von Stefanie 


Ich hatte einen Job, der mir nicht wirklich gefallen hat, in einer Anwaltskanzlei, der typische Tippsenjob, seit 2 Jahren hatte ich versucht schwanger zu werden, ohne Erfolg, dann erhielt ich von meinen Arbeitgebern die Kündigung, wo ich natürlich am Boden zerstört war, auch wenn man mir sagte, sie wären mit meiner Arbeit zufrieden gewesen und es wäre betriebsbedingt. Es war zwar nicht mein Traumjob, aber lieber einen schlechten Job wie gar keinen. Zumal ich schon mal 3 Monate arbeitslos war, weil sich eine Kanzlei aufgelöst hatte und ich die Letzte war, die dort angefangen hatte und somit die erste, die rausflog.
Dann stellte sich heraus, dass ich doch schwanger bin, wo ich natürlich megahappy drüber war und rechtlich gesehen war es so, dass die Kündigung unwirksam war, weil ich die Schwangerschaft noch innerhalb der 2 Wochen nach Bekanntwerden angeben konnte. Somit war auch das Elterngeld gerettet, kein Mindestbetrag, puuuuh. Was ich allerdings meinen Arbeitgebern zugute halten muss ist, dass sie sich die ganze Zeit über fair mir gegenüber verhalten haben und nicht fies waren... Jetzt bin ich einfach nur froh, dass ich diesen blöden Job los bin und nach der Elternzeit irgendwo anders neu starten kann... 
Wünsche allen anderen auch so viel Glück...
Steffi

Mut haben -Freude zurück bekommen 
von Janine 


Meine Chefin ist eine Frau, die Zielvorgaben setzt und in Mitarbeitergesprächen auch schon einmal zynisch bis hart sein kann. Ich kann aber gut mit ihr. Trotzdem war mir ganz schön mulmig vor dem Termin, an dem ich ihr von meiner Schwangerschaft erzählen wollte. Ich bin selbst verantwortlich für ein größeres Projekt in der Firma und ich dachte zwischendurch, die Chefin wird sicher denken - wie kann man in eine derart verantwortlichen Position schwanger werden... Als ich es dann meiner Chefin sagte, grinste Sie breit und meinte "Das habe ich schon vermutet. Schön! Dann herzlichen Glückwunsch! Das freut mich! Genießen Sie die Zeit. Es ist eine ganz besondere Erfahrung schwanger zu sein!" Ich war super erleichtert! Ich habe ihr auch gleich gesagt, dass ich 1 Jahr zu Hause bleiben möchte und das war okay für sie. Dass ich es ihr in der 11. Woche gesagt habe, fand sie super, weil so genug Zeit zur Planung meiner Vertretung ist. Also liebe Mitschwangere freut euch, seid euch eures Rechtes auf Schwangerschaft bewusst und geht selbstbewusst in das Gespräch! Viel Glück!

Arbeitgeber versuchte eine Sondergenehmigung zur Kündigung zu bekommen! 
von Gisi 


Alles fing ganz harmlos an. Bein Einstellungsgespräch fragte mich mein Arbeitgeber, ob ich in den nächsten 2 jahren vor hätte Schwanger zu werde. Ich anwortete natürlich mit nein, denn ich hatte schon ein paar Wochen für den Arbeitgeber gearbeitet und wollte diesen Job unbedingt haben. Die Firma eröffnete in den nächsten Wochen ihr Geschäft und ich war dabei. Zwei Monate später allerdings stellte ich verwundert fest, dass ich schwanger war und teilte dieses auch sofort dem Arbeitgeber mit. Dieser war total vor den Kopf gestoßen, hatte er doch fest mit meiner Arbeitskraft in den nächsten Jahren gerechnet. Es war wie es war und ich versicherte ihm, dass ich so lange arbeiten wolle wie es möglich sei. Nun waren wir in unserer Abteilung von anfang an unterbesetzt und ich hatte eine Menge Überstunden gemacht, die nicht abfeiern konnte und so versicherte mir mein Arbeitgeber, dass er sich um eine Aushilfe bemühen würde, dass ich entlastet werden könne. Nun arbeitete ich in einer Fleischerrei und da ist nun mal nichts leicht. Käseräder oder die Knochensäge hatten mir nie was ausgemacht, aber nachdem mein Frauenarzt mir mitteilte ich sei mit Drillingen schwanger und eins wäre auf dem besten wege abzugehen und bei einem weiteren wäre er nicht sehr optimistisch, ob das bleiben würde, wollte ich kein Risiko eingehen und wollte diese schweren Dinge nicht mehr tragen. Das war dann schon ein Problem, denn ich war fast immer allein auf meiner Schicht und wer sollte mir helfen? Nach zwei Wochen fragte ich also nach, was die Suche nach einer Aushilfe ergeben hätte. Nichts. Als mir mein Arbeitgeber dann auch noch Arbeitsverweigerung unterstellte, fragte ich mich ob es nicht besser wäre, mir beim Hausarzt eine AU zu holen. Die nächsten zwei Wochen waren Spießrutenlauf und so entschied ich mich nach der Aussage meines Arbeitgebers, er könne keine Aushilfe einstellen, mir doch die AU zu holen. Mein Arbeitgeber flippte völlig aus, schrie mich am Telefon fürchterlich an und behauptete ich hätte das mit der Schwangerschaft von Anfang an geplant. Das war eine Lüge und so ging ich nach den 14 Tagen AU wieder zum Hausarzt und verlängerte die AU. Mein Hausarzt hatte volles Verständnis für meine Situation und fand die Zustände für eine Schwangere unzumutbar. Meine Beziehung lief auch nicht so gut, denn der Vater wollte das Kind nicht und so war ich nicht nur dem Stress und der harten Arbeit, sondern auch noch privatem Stress ausgesetzt. Als ob das nicht schon genug gewesen wäre, flatterten alle paar Tage, eine Abmahnung ins Haus. Angeblich kam eine AU einen Tag zu spät, kamen gar nicht an, oder ich was weis ich wieder falsch gemacht. Und dann kam das unfassbare auf mich zu. Ein Herr der Bezirksregierung stand eines Tages vor der Tür und wollte mich sprechen. Im verlauf des Gespräches stellte sich raus, dass mein Arbeitgeber, der für mich von der ARGE jeden Monat Geld bekam, einen Antag auf Sonderkündigungsrecht während der Schwangerschaft gestellt hatte. Begründet würde dieser Antrag mit den ganzen Abmahnungen und das die Existenz meines Arbeitgebers auf dem Spiel stände, wenn er mich weiter anstellen müsse. Ich war geschockt. Mit sowas hatte ich im Leben nicht gerechnet. Der Herr hörte sich an was ich zu sagen hatte und schaute sich meine Unterlagen an. Am Ende beruhigte er mich und sagte, dass er den Antrag ablehnen würde. Die Abmahnungen würden sich auf die Schwangerschaft beziehen und somit wären sie unzulässig. Außerdem sähe er die Existenz meines Arbeitgebers nicht in gefahr, weil mein Gehalt ja zu einem drittel von der ARGE bezahlt wurde und mein Arbeitgeber über die Lohnausgleichskasse, plus minus null als der Geschichte raus wäre und er mit dem wiedergewonnen Geld ja eine andere Arbeitskraft einstellen könnte. So kam es dann auch. Nach knapp fünf Wochen machte dann die Krankenkasse stress, weil ich ja nicht Krank sonder "nur" schwanger war. Man wollte mir kein Krankengeld zahlen. Ich wendete mich an meinen Frauenarzt und bat ihn mir ein Beschaftigungsverbot zu erteilen. Da aus Medizinischer Sicht mit dem einen übergeblieben Fötus alles ok war, konnte er meiner bitte nicht nachkommen und ich sah mich schon mit grauen hinter der Theke des nun verhassten Arbeitgebers wieder. Aber ich wollte nicht aufgeben und so bad ich meinen Hausarzt um Hilfe. Innerhalb von wenigen Stunden, hatte er mit der Krankenkasse gesprochen und war mit denen einer Meinung, dass er das Beschäftigungsverbot ausstellen solle. Noch am selben tag hielt ich dieses in den Händen. Ich war mitlerweile im vierten Monat und hatte nur Stress hinter mir. Das war einfach alles zu viel und so machte ich dann erst mal Urlaub bei meinen Eltern. Mit meinem Arbeitgeber habe persönlich nie mehr gesprochen und vor ein paar Wochen habe ich von einer Kollegin erfahren, dass es meinen Arbeitsplatz nicht mehr gibt. Die Fleischerei an meinem Arbeitsplatz wurde geschlossen und wurde durch SB Fleisch ersezt. Mein Arbeitgeber hat sich diesbezüglich nicht gemeldet. Das ist jetzt schon fast zwei Jahre her und mir wird immer noch schlecht, wenn ich an diese schweren Monate zurück denke. Mein Sohn ist bald zwei Jahre alt und wenn ich ihn mir so anschaue, bin ich mir zu 100% sicher, das richtige getan zu haben. Ich hoffe diese, meine Geschichte macht Ihnen Mut, falls Sie in einer ähnlichen Situation sind. Nichts ist wichtiger als die eigen oder die Gesundheit ihrer lieben. Nach drei Jahren Elternzeit, ist jeder einstieg ins Berufsleben schwer, ob sie nun im alten Betrieb bleiben, oder neu irgendwo anfangen

Super nett, alles bestens gelaufen. 
von Nika 


Ich arbeite auf 400 Euro Basis in einem Tiershop. Da ich im Familienbetrieb die einzige Aushilfe bin, hatte ich schon etwas Sorge, wie man reagieren würde. 
Besonders da wir schon zwei Kinder von 7 und 9 Jahren haben und ich außenstehenden nicht unbedingt auf die Nase gebunden habe, dass wir gerne noch ein Kind hätten.
Aber da ich oft Tierfuttersäcke mit 15 bis 25 kg tragen muß, mußte ich ja auch direkt handeln.
Aber es war garkein Problem.
Jetzt schleppen sie mir vorher alles vom Lager schon ins Geschäft, sodass ich dann wieder alleine arbeiten kann.
Einige Dinge wurden verändert, damit ich auch beim rausräumen keine Probleme habe.
Wenn ich etwas erwähne, was mir meine Sache erleichtern würde , ist es beim nächsten Arbeiten schon umgesetzt. 
Die Arbeitszeiten sprechen wir immer unterschiedlich ab.
Sodass ich mit meinen Kindern und Schule keine Probleme bekomme. Umgekehrt versuche ich aber uch es möglich zu machen, wenn die Besitzer bestimmte Termine frei brauchen.
Wir helfen uns gegenseitig, ich bin echt froh, dass alles so gut funktioniert

Solche Arbeitgeber sollte jeder haben 
von Patricia 


Habe gestern meinem Chef, die frohe Botschaft verkündet. Muss sagen hatte anfangs richtig muffesausen. Aber das Gespräch verlief super :)
Er hat sofort gesagt, "Das ist ja wundervoll.
Das schaffen wir und wenn du nach dem Mutterschutz oder Erziehungsurlaub zurückkommen möchtest, dann bekommst du natürlich deinen derzeitigen Job zurück!"
Ich muss sagen mir ist ein riesiger Stein vom Herzen gefallen. 
So einen Arbeitgeber wünscht sich glaube ich jede Frau. 
Nun kann ich beruhigt meine Schwangerschaft genießen und dann meinen kleinen Wurm bekommen :)

bin mit dem ersten Kind schwanger und 25 jahre alt 
von Nadine 


als mein Arbeitgeber von der Schwangerschaft erfahren hat (was ich ihm sehr früh in der 10 ten Schwangerschafstwoche) mitgeteilt haben weil ich in einem Pflegeberuf arbeite, war er erst leicht geschockt und hat mir sofort ein Beschäftigungsverbot nah gelegt.
Lange Zeit hab ich dafür gekämpft weiter arbeiten zu gehen, aber da ich "so nette " kollegen hatte hat mich die Betriebsärztin im Februar 2010 ins Beschäftigungsverbot geschickt.
Nun bin ich bis August erstmal im Beschäftigungsverbot 
naja auf meinen ersten arbeitstag im Jahre 2011 freie ich mich eigentlich schon hoffe das mich die Firma bis dahin nicht gekündig hat

bin mit dem ersten Kind schwanger und 25 jahre alt 
von Nadine 


als mein Arbeitgeber von der Schwangerschaft erfahren hat (was ich ihm sehr früh in der 10 ten Schwangerschafstwoche) mitgeteilt haben weil ich in einem Pflegeberuf arbeite, war er erst leicht geschockt und hat mir sofort ein Beschäftigungsverbot nah gelegt.
Lange Zeit hab ich dafür gekämpft weiter arbeiten zu gehen, aber da ich "so nette " kollegen hatte hat mich die Betriebsärztin im Februar 2010 ins Beschäftigungsverbot geschickt.
Nun bin ich bis August erstmal im Beschäftigungsverbot 
naja auf meinen ersten arbeitstag im Jahre 2011 freie ich mich eigentlich schon hoffe das mich die Firma bis dahin nicht gekündig hat

Schwanger im 3. Lehrjahr 
von Jennifer 


Ich wurde im 3. Lehrjahr als Bäcker-Konditor Schwanger. Habe es dann im 3ten Monat gesagt. Die meisten Mitarbeiter freuten sich für mich fragten aber auch, ob es nich zu früh sei wegen meiner Lehre. Der Chef und die Chefin waren nicht soo begeistert doch das war mir egal. Konnte dann mit dem Lehrlingschef die Lehre um 1 Jahr verlängeren. Da wir so ein grosser Betrieb war, war es den Chefen egal. Ist schliesslich mein Leben. Musste wenigstens im 5ten Monat der Schwangerschft nicht mehr um 2 Uhr arbeiten. Sonderen erst um 7 Uhr. Jetzt bin ich in einem anderen Betrieb da es mir zu gross wurde. Kann meine Lehre zum glück dort abschliessen.

Verloren durch hinnahme 
von Lena 


Ich war in der Ausbildung.Man hat sich erst mit mir gefreut,hinter meinem rücken haben die kollegen dann schlecht über mich geredet.Und dann hat man zu mir gesagt das ich nur Schwanger bin nicht krank,ich sollte mich nicht so anstellen.Naja ich arbeite in der Altenpflege und habe dann niemanden mehr um hilfe gebeten.Habe es dann im 4. Monat verloren.

Schwangerschaft als ansteckende Krankheit? 
von Pink Lady 


Als ich anfang des Jahres nach 1 Jahr üben, erfahren habe das wir unser 2 Wunschkind erwarten, war ich außer mir vor Freude.
Ich habs auch gleich dem Chef gesagt, schon in der 5ssw, damit er sich rechtzeitig nach Ersatz umschaut.
Da ich im amb. Dienst als Krankenschwester arbeite, war mir klar das ich nicht mehr lange schaffen kann.
Mein Chef reagierte gar nicht, bedankte sich nur, dass ich es ihm frühzeitig mitgeteilt habe.
Ich dacht er stellt meine Tour um, damit ich nicht mehr spritzen muss, nicht mehr schwer heben, einfach so, das eine Schwangere die Tour fahren kann. Aber denkste!
Wir redeten einfach nicht mehr über die SS und so dachte er erledigt sich das schon.
Leider war der Anfang meiner SS recht problematisch (Blutungen, Schmerzen) so das ich mich im Netz kundig gemacht habe, wie meine Arbeitsbedingungen auszusehen haben. Und da kam raus, dass er mich sofort freistellen muss, oder mir einen Bürojob anbieten muss. Da das 2. nicht ging, durfte er mich gar nicht beschäftigen! Er macht sich strafbar!
Als ich das erfuhr, sagte ich ihm das ich im März aufhören will. Er reagierte wie immer nicht.
1 Woche vor Feb. ende, sah ich den Märzplan. Ich war voll eingeplannt, Überstunden, schwere Tour!
hab ihn am darauffolgenden Tag den Zettel von der FA hingelegt und gesagt ich werde im März nicht mehr arbeiten!
Er musste es akzeptieren, aber wie?
Meine Kollegen und auch mein Chef behandelten mich als wenn ich eine schlimme Krankheit habe, ignorierten mich und waren echt ätzend!
Gut, oder Leider habe ich einen Festvertrag und ER MUSS MICH WIEDER EINSTELLEN!
Aber ich glaube nicht das ich da wieder arbeiten werde!
Nun bin ich seit der 10ssw im Beschäftigungsverbot, bekomme volles Gehalt von der Krankenkasse und kann mich jetzt auf meinen großen (4Jahre) Sohn und die SS konzentrieren.
Also genießt alle eure SS und lasst euch von keinem ein schlechtes Gewissen machen!



 

Urlaub gestrichen, Überstunden verlangt 
von Anonym 


Nach einer zunächst positiven Reaktion meiner Chefin "Ach, wie schön, genießen Sie es!", schlug die Stimmung plötzlich um, als ich den dritten Monat überstanden und es auch den Kollegen mitgeteilt hatte. Sie informierte mich darüber, dass sie während der nächsten Monate ihren kompletten Jahresurlaub nehmen würde, ich jedoch meinen mir zustehenden Urlaub (25 Tage) selbst nach anstrengenden Projekten nicht nehmen sollte, sondern ihn komplett ins nächste Jahr schieben und im Anschluss an die Elternzeit nehmen sollte. Zudem müsste ich meine Überstunden komplett auf ein Überstundenkonto schieben, anstatt sie für einen eventuellen Gleitzeitausgleich aufzuheben. Und dies in einem Unternehmen, das als besonders familienfreundlich gilt und zu den Top-Arbeitnehmern in Deutschland zählt. Der Kampf ist noch nicht ausgestanden, im Notfall gehe ich zum Betriebsrat, der diese Abteilung sowieso schon (zurecht) im Visier hat. Solchen Psycho-Streß in der Schwangerschaft wünsche ich keinem!

So eine Chefin sollte jeder haben! 
von Sarah 


Hallo liebe Leser/-Innen,
ich bin 28 Jahre alt und zum ersten mal schwanger. Obwohl mein Mann und ich es seit einiger Zeit versuchen, waren wir doch überwältigt, dass es nun endlich geklappt hat.
Nach der ersten Aufregung kam mir natürlich der Gedanke: "Oh, wie sagst Du das Deiner Chefin? Und wann?" Dabei beruhigte mich zu wissen, dass ich in meiner Chefin eine erfahrene Mutter als Ansprechpartnerin habe. Trotzdem sind Zweifel geblieben, da es sicher für jede/n Chef/in keine alltägliche Sache ist, wenn eine Angestellte schwanger wird.
Zunächst habe ich mich im Mutterschutzgesetzt und diversen Gerichtsurteilen nach meinen Rechten und Pflichten erkundigt.
Laut dem Gesetzt ist eine Schwangere dazu verpflichtet, die Schwangerschaft ihrem Abeitgeber mitzuteilen, wenn sie davon weiß. Allerdings besagt ein Gerichtsurteil, dass eine werdende Mutter nur dazu verpflichtet ist, wenn der Arbeitsplatz ihre oder die Gesundheit des Kindes gefährdet.
Ich hatte also die Wahl. Trotzdem wollte ich es ihr baldmöglichst sagen, da es mir zum einen auf der Seele brannte und zum anderen auch personelle Planungen notwendig sind.
Ich habe mir somit ein Herz gefasst und bin zu meiner Chefin gegangen. Vor Aufregung zitternd habe ich es ihr erzählt und - sie hat sich richtig gefreut! Wahnsinn, ich war völlig fertig und den Tränen nahe, und sie sagte mir, ich solle mich freuen. Zitat: "Das Wichtigste ist, dass es Ihnen gut geht. Den Rest kriegen wir schon hin."
Das kann man als nichts anderes als Glück bezeichnen. Wenn man ein gutes Verhältnis zu seiner/seinem Chef/in hat, sollte man nicht hinter den Berg halten. Auf der einen Seite ist es ein Risiko, da es immernoch zu einer Fehlgeburt (gerade in den ersten Monaten) kommen kann, auf der anderen Seite stärkt es in meinen Augen aber auch das Verhältnis zum Arbeitgeber, da man mit offenen Karten spielt und einen guten Eindruck hinterlässt.
Ich habe zunächst mit meinem Mann und einer Freundin darüber geredet und dann die Entscheidung getroffen. Trotzdem war sie nicht einfach und ist sicherlich von vielen Faktoren abhängig.
Allen, denen das noch bevorsteht, drücke ich die Daumen!
Viele Grüße, Sarah

Eine reine Qual ... 
von Danielle 


Wir freuten uns sehr, als der Schwangerschaftstest meines ältesten Sohnes positiv ausfiel. 
Schon am nächsten Tag erhielt ich meinen Mutterpass und ich ging damit zu meinem Arbeitgeber.
Bisher war das Arbeitsverhälnis immer sehr gut, dies änderte sich ab jenem Tag.
Ich wurde quasi aus der Firma gemobbt.
Statt leichteren Arbeiten wurden mir zukünftig nur noch richtig schwere Arbeiten zugeteilt, es wurden Versuche unternommen mich daran zu hindern auf die Toilette zu gehen, meine Pausen wurden gestrichen und ich bekam Überstunden aufgebrummt.
In der 11ten Woche bekam ich dann leichte Blutungen und nahm einen Krankenschein von zwei Wochen.
Schon in den ersten zwei Tagen erhielt ich täglich ca. 25 Anrufe von einem der Bezirksleiter.
In diesen Anrufen wurde ich u.A. als Simulantin betitelt.
Am dritten Tag des Krankenscheines erhielt ich sogar Besuch von jenem besagten Bezirksleiter, als ich ihn nicht in die Wohnung reinlassen wollte wurde er laut und ich musste sogar meine Tür zudrücken, um ihn auszusperren.
Daraufhin ging ich zu meinem Frauenarzt um ihm von diesem Terror zu berichten und er bekam gerade einen dieser Anrufe auf meinem Handy mit. Er verlangte das Telefon von mir um die Sachlage zu klären und wurde dann von dem Bezirksleiter beschimpft.
Mein Arzt erteilte mir daraufhin sofort ein Beschäftigungsverbot, er war sehr empört über dieses Verhalten .
Ich schickte das Schreiben per Einschreiben mit Rückantwort an meinen Arbeitgeber und änderte meine Telefonnummer, denn die Anrufe hörten nicht auf.
Natürlich habe ich Elternzeit genommen denn die steht mir ja zu, ich hatte jedoch nicht die Absicht, dort wieder anzufangen.
Die Firma hatte aber auch nicht die Absicht, mich weiter zu übernehmen .
Noch eine Woche bevor meine Elternzeit um war bekam ich ein Kündigungsschreiben zugeschickt.
Ich muss sagen ich war sehr erleichtert.

Kündigung in der Probezeit trotz Schwangeschaft 
von Carmen Ziebe 


Im September 2008 habe ich einen neuen Job in einer Klinik in München angetreten, als Arzthelferin im OP.
Mein Traumjob. Es war alles super, bis ich im Januar Erfahren habe das ich schwanger bin, im 4. Monat! Erstmal war ich etwas geschockt, ich war ja noch in der Probezeit, aber Freunde und bekannte meinten du bist schwanger und hast Kündiungsschutz. Da ich nur das beste für mein Kind wollte, habe ich meinem Arbeitgeber bescheid gegeben, der äußerte sich nicht weiter dazu und meinte nur, wir schauen das wir einen neuen Job für sie findne, der OP-Tisch war leider tabu. Nach drei Wochen, in denen ich schon etwas neues gefunden hätte, aber keiner der meiner Vorgesetzten sich äußerte, wurde ich zur Plegedienstleitung beordert.
Wie sollte es auch anders sein, ich bekam meine Kündigung, ohne Angabe von Gründen (Probezeit). Ich war ziemlich perplex, habe der OP-Leitung bescheid gegeben und bin erstmal zum Arzt! 
In der gleichen Woche habe ich mir noch einen Anwalt für Arbeitsrecht gesucht, diesem mein Problem geschildert und bin vor Gericht gegangen, da diese Kündigung nicht ganz rechtens war.
Im April war die Verhandlung, ich bekam eine Abfindung, auf die ich auch noch Steuern zahlen durfte und war ab März arbeitslos.

Mein Arbeitgeber 
von Christine 


So hier mal ne positive Geschichte. Dachte eigentlich mein Arbeitgeber wäre entsetzt und gar nicht glücklich. ABER Überraschend. Haben alle (habe mehrere Vorgesetzte) ganz positiv reagiert. Wollen mich sogar schonen, obwohl ich nen Bürojob habe. Finde ich toll! Leider bin ich nun schon das zweite Mal krank geschrieben obwohl ich erst in der 14. Woche bin, das ist natürlich nicht so toll. Aber bisher hat mich trotzdem noch keiner Vorwurfsvoll angesehen.

Ich erlebe keine glückliche Schwangerschaft 
von Julia Kolodnyj 


Hallo liebe Leserinnen,ich bin in der ausbildung und im einzelhandel tätig. als ich erfahren habe ich sei schwanger war das ein shock da ich nicht wusste wie es mit der ausbildung weiter geht, als ich es meinen chef gesagt habe war er gar nicht begeistert. Sein Vorgesetzter hat sich darüber kaputt gelacht und meine arbeitszeiten sind noch schlimmer geworden.ich arbeite in der woche 9-10 stunden, selten 8 stunden und samstags 12 stunden.meine mitarbeiter haben kein verständnis dafür das ich jeden tag unterleibschmerzen habe und lösen mich ungerne zur toilette ab. als ich mein chef erzählt habe dass ich überfordert bin und es mir schlecht geht wegen dem langen arbeiten da hat er mich angeschnautzt, ich soll mich nicht so anstellen. ich weiss nicht mehr was ich machen soll, ich habe um die gesundheit meines kindes angst und meine frauenärtztin macht da auch nix dagegen kann mir jemand helfen???? ich würde mich sehr freuen.

Keine Rücksicht 
von Tanja Barilli 


Hallo!
Ich bin sehr enttäuscht von den lieben Kollegen!
Es war bei uns sehr schwierig überhaupt ein Kind zu bekommen, und es hat auch erst nach der 3.ICSI geklappt, jeder hat angeblich mitgelitten.
Jetzt wo es endlich soweit ist, wird nicht mal ansatzweise Rücksicht genommen. Ich bin Krankenschwester und mein Arbeitgeber ignoriert das Mutterschutzgesetz voll und ganz.
Nachtschicht, ständiges Heben von kranken, schweren Menschen u.s.w......
Ich habe jetzt zum Glück ein Beschäftigungsverbot bekommen.
Es ist schlimm, das teilweise so gar keine Rücksicht genommen wird, aber dadurch sieht man, wer die wahren Freunde sind!!!!!

Mein Chef freut sich, dass ich schwanger bin 
von VeDa 


Als ich meinem Chef berichtet habe, dass ich schwanger bin, hat er sich total gefreut. Daich bereits seit längerer Zeit vom Kinderwunsch gesprochen habe, kommt es für ihn nicht überraschend.
Ich habe auch vor, nach der Geburt des Kindes wieder stundenweise arbeiten zu gehen. Auch das findet er toll. Und ich soll mich jetzt in Ruhe um eine Zeitarbeitsfirma kümmern, die mich dann so lange es nötig ist vertreten und unterstützen soll, bis ich wieder richtig dabei bin. Und mein Baby darf mit ins Büro und sollte das nicht gehen, weil das Kind zu unruhig ist, dann kann ich abends ins Büro fahren wenn sich der Papa ums Baby kümmert.

War ziemlich enttäuscht 
von blauwurm 


Also ich habe ziemlich früh meinem Chef gesagt, dass ich schwanger bin (8.Woche). Noch nicht mal meine Eltern wussten es bis dahin, aber da wir Kurzarbeit haben und Schwangere davon ja ausgenommen sind, dachte ich es wäre nur fair früh bescheid zu sagen. Mein direkter Chef war zwar ziemlich überrascht und findet es wegen der ARbeitssituation nicht wirklich toll, aber hat mir alles Gute gewünscht. Aus organisatorischen Gründen, musste aus noch mein anderer Chef informiert werden. Dessen Reaktion fand ich dann wirklich bezeichnend: es kam ein "Mpfh", das wars dann. Nix mit "Herzlichen Glückwunsch" oder "Alles Gute". Dann war er wieder weg. Ich hab mich tierisch aufgeregt und war wirklich ziemlich enttäuscht! Mein Würmchen kann doch nix für die wirtschaftliche Lage. Ich hätt echt losheulen können! Jetzt bin ich froh, dass ich Urlaub hab und daheim schön entspannen kann.

Nicht erwartet, Total super!!! 
von AlexandraB 


ALso ich habe in einem großen Hotel im Servicebereich gearbeitet. Genau am ersten Arbeitstag, habe ich morgens erfahren das ich schwanger bin. Ich dachte mir: Oh Gott, ich glaube ich werde eine ganz schwere Zeit vor mir haben. Da ich ja neu bin. Muss dazu sagen, dass alle da neu waren, da Neueröffnung. In der 10. Schwangerschaftswoche habe ich es dann meiner Vorgesetzten vom Service erzählt. Sie hat sich so gefreut und mich umarmt. Wusste gar nicht was ich sagen sollte... so haben alle meine neuen Kollegen reagiert. Meine Personalchefin hatte mir auch noch gratuliert und fand es super (ihre Schwester hatte selbst 4 Kinder), der Hotalmanger kam noch zu mir hatte mir zwar auch gratuliert aber nichts desto trotz gefragt warum? Da ich doch so jung bin (23Jahre zum Zeit punkt) 
Ich habe dann bis zum 7. Monat im Service gearbeitet und dann kam ich ins Call Center. Was mir natürlich auch gut tat, da ich nicht mehr gut durch die Gegend laufen konnte. Dieses war dann natürlich schon irgendwann anstrengend. Aber ich musste nicht drum bitten, man hat es als selbstverständlich genommen, mich ins Call Center zu stecken. 
Ich kann mich nur bei meinen Arbeitskollegen bedanken, die mich sehr verwöhnt haben während dieser Zeit. Mit Massagen, frischne Säfte (Du brauchst ganz viele Vitamine) :-), Süßigkeiten und zwischen drinnen schöne kleine Pausen. Aber ich kann auch nicht sagen, dass ich schlechter gearbeitet habe, gerade im Service bereich. Ich habe in Stressmomenten trotzdem alles gegeben und war immer auf Zack!!! Aber mir ging es auch körperlich super, obwohl ich bis zum ende des 7. monats schon 10 kg mehr drauf hatte und mein Bauch nicht zu übersehen. Die Arbeit hat mir ja Spass gemacht, auch wenn ich immer müde war. Das war auch mein einziges Manko, mir war nie schlecht oder der gleichen. Habe auch weiterhin ab und an 10 oder 11 Std gearbeitet.
Verstehe auch nicht, wie manche Betriebe so schlecht zu einem sein können. Letzten Endes pinkeln sie sich doch selbst ans Bein. Umso zufriedener jemand ist um so eher kommt doch jemand zurück!


 

Es war nicht leicht in der Firma:-( 
von Katarina Pruzinska 


hallo lieber Leser/innen,
bei uns in der Firma war das Arbeiten nicht leicht -
lange Arbeitszeiten auch ohne Pausen und das alles als selbstverständlich gesehen. Der Umgang meines Vorgesetzten mit seinen Mitarbeitern ist katastrofal, interne Kommunikation ist für ihn ein Fremdwort. Er kennt nur seine Rechte und meine/unsere Verfplichtugen. Als ich mich mehrmals beschwert und um ein Gesprächt gebeten habe, kam folgendes; Da die Firma klein ist, wusste er, dass er mich grundlos innerhalb der Kündigungsfrist kündigen kann. Also es fand kein Gespräch zur Verbesserung des Arbeitsklimas statt, sondern er machte mir klar, dass sie nicht mehr haben wollen. Da ich aber zu diesem Zeitpunkt schon schwanger war - 5 SSW, musste ich mit der Sprache heraus. Er ist blass wie eine Kreide geworden, hat mich angeschrien, warum er dies nicht weiß und dass er das wissen muss. Dann hat er sich eine Verstärkung geholt, nämlich den Geschäftsführer. Danach begann die Diskussion, dass sie mich nicht bezahlen können und forderten von mir eine Unterschrift eines Aufhebungsvertrages. Das ging einige Zeit hin und her und als ich schließlich gesagt habe, dass ich nichts unterschreibe (Mutterschutz), war der GF ganz schön wüttend. Er ist aufgestanden und hat mir gesagt, ich solle den Schlüssel sofort abgeben, sie wollen mit mir nichts mehr zu tun haben und ich solle gehen! Daraufhin bin ich zum Rechtsanwalt gegangen, damit ich etwas schriftliches in der Hand habe. Mal sehen, wie es weitergeht. Traurig aber wahr:-(
Viele Grüße Katarina

Alleingelassen 
von Wuschelchen 


Ich bin in der 26. Schwangerschaftswoche und bin sehr enttäuscht von der Einstellung meiner Vorgesetzen. Ich arbeite als Konditorin seid drei Jahren + Lehrzeit in der Firma. Habe viel Wochenendarbeit und Nachtarbeit geleistet. Als ich meine Schwangerschaft zum 3. Monat angegeben habe, meinten sie wir bekommen das alles hin.. Jetzt sitze ich hier mit Unterleibschmerzen, Rückenschmerzen und gehe nur noch mir mieser Laune zu arbeit.... weil sich gar nichts ändert bis auf die Nachtarbeit und Wochenendarbeit....
Meine Vorgesetzen meinten sie hätten keine Ahnung von dem Mutterschaftsgesetzen.. haben aber selber alle Kinder :-)) 
Ich versuche jetzt die letzten 40 Tage durchzuziehen, weil ich leider zu feige bin mich da richtig durchzubeißen.
Mein Arzt meint er kann mich leider nicht krankschreiben weil ich nicht krank bin...
Man fühlt sich ziemlich allein gelassen...

Chef sein und bleiben 
von Anne 


Als Chefin ist es auch nicht leicht schwanger zu sein. Mein Chefkollege hat es neutral aufgenommen und meinem Gestaltungsplan für die Zeit des Mutterschutzes zugestimmt. Partner, mit denen ich eng zusammenarbeite, haben es größtenteils freudig aufgenommen bzw. niemand hat mich deswegen angefeindet. Mitarbeiter sind natürlich im ersten Moment verunsichert, aber konnten beruhigt werden. Wichtig ist (und ich denke, das gilt nicht nur für Führungspositionen) eine klare Vorstellung davon wie es mit Kind weitergehen soll. Schlimm ist für ein Unternehmen, wenn ein(e) Arbeitnehmer(in) keinen Plan für das Leben mit Kind (und Beruf) hat. Also am Besten mit der Eröffnung der Schwangerschaft beim Chef oder Chefin gleich den Lebensplan (z.B. Elternzeit ja oder nein und wie lange) mit bekannt geben. Dann ist allen Seiten geholfen.

Schwangerschaft im Job 
von Charly 


Ich bin 28 Jahre alt und in der 18. Woche schwanger.
Ich arbeite als Altenpflegerin in einem Pflegeheim, meine Chefin wußte von Anfang an meiner Schwangerschaft bescheid. Ich darf natürlich nun einige Sachen in meinem Job nicht mehr machen, und daran halte ich mich auch. Nun werde ich immer schlechter von einigen Kollegen behandelt, da sie anteilig für mich mitarbeiten dürfen. Die ganze Wut über die daraus entstehende Mehrarbeit wird an mir ausgelassen. Ich bin zur Chefin gegangen, um zu erfahren wie das mit mir weiter gehen soll. Aussage von ihr: du bist schwanger, und nicht krank. ich dachte eigentlich, das ich versetzt werde, z.b. Betreuung, wo ich die meiste Zeit sitzen kann und nicht heben, stehen, stecken oder mich bücken muß.Doch das wurde abgelehnt. Da sieht man mal, wie ekelhaft Menschen sein können, traurig aber wahr.

Praktisch 
von Stephie 

Bei meiner 3. Schwangerschaft hatte ich "Glück". Als Tierärztin bekommt man sobald die Schwangerschaft publik wird ein individuelles Beschäftigungsverbot, d.h. man darf nicht mehr arbeiten. Das Risiko sich über Blut, Harn oder Bisse zu infizieren/verletzen ist einfach zu groß und das Röntgen ist auch ein absolutes Veto. Toll ist, dass man zu Hause bleiben kann, man aber weiterhin sein volles Gehalt bekommt;=) 
Ich genieße die Zeit jetzt sehr, denn bei den anderen beiden Schwangerschaften hatte ich immer vollen Streß (Studium, Prüfungen, Haushalt, Kleinkinder...). Ich sehe es jetzt als gerechten Ausgleich ;=) Mein Chef war natürlich nicht so begeistert, da er wohl dachte meine Familienplanung sei schon sicher abgeschlossen ( 9 Jahre Abstand zum ersten Kind) und außerdem war ich auch noch als Vertretung für eine andere Schwangere eingestellt worden.....nach dem Mutterschutz wird mir die Stelle dann auch gekündigt, aber wir sind eh umgezogen und mit 3 Kindern werde ich jetzt eh erst mal Zu Hause bleiben

man hat ja so viel Zeit 
von Lydia 


Hallo!
Meinem Chef habe ich "es" gegen Ende des vierten Monats gesagt. Da ich bereits eine Fehlgeburt hatte wollte ich sichergehen, daß mein kleiner Schatz die Zeit im Bauch gut übersteht.
Ich hätte wahrscheinlich noch etwas gewartet, aber als mir neue langfristige Projekte übertragen werden sollten, fand ich es fair meinen Chef zu informieren. Und die Reaktion fand ich amüsant. Er hat sich gefreut und mir die Projekte trotzdem übertragen. Obwohl klar war, daß ich die nicht beenden kann in der Zeit die mir bis zur Geburt bleibt.
Ich habe nach besten Wissen und Gewissen versucht meine normale Arbeit zu machen, die Zusatzprojekte voranzubringen und Kollegen einzuarbeiten. Aber in den verbleibenden Monaten war es nicht zu schaffen. Das war für mich sehr unbefriedigend, da mir meine Arbeit Spaß macht und ich alles ordentlich übergeben wollte. Leider verbrachte ich ab dem 8. Monat einige Tage im Krankenhaus, die mir in meiner Arbeit gefehlt haben.
Im Nachhinein betrachtet hätte ich die zusätzlichen Projekte mit Nachdruck ablehnen sollen. Es hat nichts mit Arbeitsverweigerung zu tun, wenn man Aufgaben aufgrund der Schwangerschaft ablehnt, die einfach nicht mehr in der vorhandenen Zeit zu schaffen sind. Das ist auch im Sinne der Firma. Als ich in Elternzeit ging, hat eine Kollegin fast von vorn beginnen müssen. Das ist doch nicht Sinn der Sache.
Jetzt ist mein Kleiner fast 8 Monate alt und wir haben einen Krippenplatz gefunden, so daß ich wieder Teilzeit arbeiten gehen kann. 
Ich freue mich auf meine Arbeit - auch wenn ich ehrlich sagen muß daß Anteilnahme, Interesse und Unterstützung bei meinem Arbeitgeber eher Fremdwörter sind.

alles schön 
von Andrea 


Ich war bereits 7 Jahre im Unternehmen tätig, als sich schwanger wurde. Weil meine Tätigkeit mit sehr viel Reisen verbunden war, habe ich meinem Chef sofort in der 6 KW von meiner Schwangerschaft erzählt. Ich will nicht sagen, dass ich in Watte gepackt wurde, aber keiner verlangte von mir mehr, als ich zu leisten imstande war. Die Reisetätigkeit habe ich sehr reduzieren können und alle haben sich mit mir gefreut und mich unterstützt. Allerdings war auch von Anfang an klar, dass mir mein Job wichtig ist und ich auch mit Kind weiter arbeiten möchte. So habe ich ein Jahr Elternzeit genommen, in der ich 10 Stunden von zuhause gearbeitet habe. Anschliessend bin ich mit 30 Wochearbeitsstunden wieder angefangen. Das Unternehmen, in dem ich arbeite ist sehr familienfreundlich (flexible Arbeitszeiten, Homeoffice) was man auch daran merkt, dass fast alle Väter Elternzeit nehmen, und nicht nur 2 Monate, sondern bis zu einem Jahr. Ich denke, wir sind echt die Ausnahme.

Super Chef 
von Sarah 


Schade das es bei so vielen anders ist mein Chef ist top.
Bei meiner ersten Schwangerschaft haben wir erstmal geguckt was wir beachten müssen. Ich habe jetzt nicht deshalb den ganzen Betrib auf den Kopf gestellt aber ich hatte immer zwei Kolleginnen an meiner seite die alles gehoben haben.(Altenpflege) 
Als mir das ganze zu anstrengend wurde haben wir darüber gesprochen und der Betriebsarzt hat mir ein Beschäftigungsverbot ausgestellt. 
Bei der zweiten schwangeschaft (Fehlgeburt) hat mein Frauenarzt mit direkt ien BV erteilt das fand mein Chef gut auch nach dem ganzen hat er mir ohne Probleme noch einen Monat Pause gegönnt. ja und jetzt hoffe ich das es bei der dritten Schwangerschaft die grade begonnen hat auch so gut läuft mit dem Chef.

traurig das es so etwas noch gibt 
von delia


meine schwangerschft habe ich ende des 2. monats festgestellt (bzw. der arzt/schwangerschaftstest). ich wollte natürlich wie gewohnt arbeiten trotz starker übelkeit und migräne. an einem samstag vormittag bekam ich aber eine zwischenblutung und musste mich gezwungenermaßen abmelden und sofort zum arzt. begründung: wahrheit! ich bin schwanger.. am montag kam dann meine kündigung per einschreiben! vertraglich haben sie sich abgesichert, indem sie für ein befristetes arbeitsverhältnis in einer klausel nennen: "arbeitgeber ist berechtigt am monatsende das arbeitsverhältnis fristgerecht jeder zeit zu beenden....."
nun bin ich arbeitslos gemeldet, hätte gerne noch weiter gearbeitet. ich verstehe nicht wie jemand so sein kann, derweilen die chefin selbst 2 kinder hat... armes deutschland!
meinungen und tipps sind willkommen :: LG delia G.

unverschämter geht es nicht!!! 
von Anonym 


Ich bin 22 und wurde ungewollt im letzten Drittel meine Ausbildung Schwanger.
Meine Ausbildung wollte ich auf jeden Fall beenden doch statt unterstützung erhielte ich nur blöde Sprüche.
Ein Bsp. nachdem ich meiner Firma eröffnete das ich Schwanger sei, wurde ich lächelnd und indirekt gefragt ob ich mir schon einmal über eine Abtreibung Gedanken gemacht hätte und über das Finanzielle würde man sich sicherlich einig....
Mir fehlen bis heute die Worte. Nun ja, meinen kleinen Sonnenschein habe ich natürlich behalten aber dafür wurde ich nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung auch nicht übernommen...
WAS SOLL MAN DAZU SAGEN?

... und schon ist man raus! 
von Andie 


Nach über 15 Jahren in meiner Firma und großen Engagement war die Bekanntgabe der Schwangerschaft und das "Danach" ziemlich frustierend. Die Einbindung in Projekte wurde von Mal zu Mal weniger, bis hin zur totalen Langeweile. Interesse am Wohlbefinden in der Abteilung war ein Fremdwort. Man hat das Gefühl, das fünfte Rad am Wagen zu sein. Die sicher gut gemeinten Worte der Hebamme ("Die müssen sich ja auch auf ihre Abwesenheit einstellen") klangen nicht sehr positiv in meinen Ohren. Man muss sich damit abfinden. Mittlerweile habe ich Beschäftigungsverbot und ich bin froh, dass ich mich voll und ganz auf mich und das Baby konzentrieren kann und die Abnabelung vom Job ist mir dadurch weitestgehend gelungen. Aber irgendwie bleibt doch das Gefühl zurück: du bist nichts mehr wert bzw. aus den Augen aus dem Sinn. 
Dank psychologischer Betreuung habe ich erkannt, dass sich für mich der Kampf um Anerkennung im Job nicht mehr lohnt bzw. Energieverschwendung ist. Und diese Energie investiere ich nun sinnvoll in meine persönliche Zukunft - in mein Kind und meine Familie. Und was danach kommt, wird sich zeigen...

Kein "Mutterschutz" auf der Arbeit 
von Dana 


Ich arbeitete in Teilzeit in einem Baumarkt. Ein paar Wochen vorher war mir die Position der stellvertretenden Kassenaufsicht angeboten worden und ich hatte angenommen. Ich erfuhr sehr früh von der Schwangerschaft (in der 5. Woche) und kurz danach setzte die Übelkeit ein. Aus diesem Grund habe ich auch vor Beendigung der "Top-oder-Flop"-Frist der ersten 12 Wochen auf der Arbeit davon erzählt, damit mein AG sich nicht auf mich verlässt und ich dann vielleicht ausfalle, sondern jemand anderes in die Position setzt.
Ein Mal habe ich mich fast im Kassenbereich übergeben, weil meine Vorgesetzte mich nicht zur Toilette lassen wollte ("Das bildest Du Dir nur ein! Stell Dich nicht so an!"). Ich sollte auch Ware verräumen, die weit über 5kg wiegt (Bsp. 10 l Farbeimer). Wenn ich mich weigerte, drohte man mir mit Kündigung.
Das ging dann soweit, dass ich psychisch so angeschlagen war, dass die Übelkeit immer schlimmer wurde und ich das Bett für 2 Wochen hüten musste. In der Zeit wurde sehr schlecht über ich geredet, auch a lá "Wenn die wieder kommt, nehmen wir die noch härter ran", so dass ich schlussendlich ein Beschäftigungsverbot bekam. Meine Tochter ist mittlerweile fast 1,5 Jahre alt, ich arbeite nicht mehr da und werde, wenn wir dort einkaufen, auch nicht mehr gegrüßt, weil ich die Firma "ausgenommen" habe.
Ich weiß nicht, warum sich Menschen so verhalten, aber ich fürchte mich schon ein bisschen, dass mein neuer AG in ein paar Jahren bei einer weiteren Schwangerschaft auch so reagiert.

fies und gemein... 
von sweetysun 


...Anfang des Jahres ging ich einer neuen Anstellung nach. Ich bin gelernte Krankenschwester und wollte im Pflegedienst außen tätig sein. An die zweihundert Stunden im Monat, von den versprochenen nicht-Teildiensten wenig zu spüren. Dann hat man 13 Tage am Stück und der erste und letzte Tag sind Teildienste. Drei Sonntag hintereinander... Arbeit die mir Spaß machte, aber leider zu sehr an die Substanz ging und mir daher dringendst ein Beschäftigungsverbot nahe gelegt wurde. Ich schlug es erst einmal aus, denn die Arbeit machte mir wirklich sehr viel Spaß. Ich sagte dann auch meinem Chef Bescheid - die Reaktion? Bloßstellung und Desinteresse, kein nettes Wort mehr, nichts...und weniger arbeiten? Im Gegenteil...
Die Bauchkrämpfe wurden schlimmer und so musste ich dann doch in das Beschäftigungsverbot einwilligen. Das war in der 15. SSW ungefähr... Naja, nun sitz ich zu Hause, warte auf meinen dritten süßen Fratz und quäle mich mit dem Gedanken, zu wissen, dass ich nach der Schutzfrist und den vier Monaten eh wieder entlassen werde... Traurig wie schlimm Arbeitgeber reagieren, trotz dass der Papa Elternzeit übernimmt!

Chef hat sich nie blicken lassen 
von Sarah 


Ich musste leider während meiner gesamten Schwangeschaft feststellen, dass es nicht wirklich interessiert, ob es Gesetze gibt, oder nicht. Ich habe meinen Chef bereits in der 8. SSW informiert, aber bis zu meinem Mutterschutz nicht wirklich Unterstützung bekommen. Ich habe weiterhin jeden Tag 6,5 Stunden am Stück, alleine und ohne Pause gearbeitet.( Verkauf) Ohne eine Sitzgelegenheit, und musste mich, wenn es mir schlecht ging, selbst um eine Vetretung kümmern. Gewisse Reinigungsarbeiten abends habe ich irgendwann einfach nicht mehr machen können - es hat sich aber auch nie jemand wirklich erkundigt, ob ich es schaffe. Ich habe mich in meiner gesamten Schwangerschaft 2 Tage krankschreiben lassen, zum Schluss nur mit meinem Chef per Telefon geklärt, wieviel Urlaub mir zusteht. Ich werde nach Ablauf meiner Elternzeit kündigen, und bin enttäuscht. Teilweise bin ich an meine körperlichen Grenzen gegangen, es hätte keiner gemerkt wenn ich umgekippt wäre.

Job mit Kindern! 
von Manu 


Hallo bin in jetzt in der 14+6 SSW!
Ich arbeite als Erzieherin in einer Grundschule mit Kindern. Der Betriebsarzt meiner Firma, hat bei mir festgestellt, dass ich keine Immunität gegen Keuchhusten, Zytomegalie und Ringelröteln habe. Bei Ringelröteln mach ich mir schon sehr große Sorgen, da man sowas erst sehr spät feststellen kann, kommt ja auch auf die Eltern an!
Zudem bin ich sehr oft müde und erschöpft, was mich sehr bei meiner Arbeit hindert.
Wer kennt das, oder ist vielleicht auch Erzieherin und schwanger? Was kann ich machen, weiß nicht weiter!

Ganz schön traurig... 
von Anna 


Eigentlich abeite ich in einem Alten und Pflegeheim in der Küche , bin aber versetzt worden unter gleichem Arbeitgeber in ein Schnell Restaurant. Am Anfang war alles ganz toll, mir wurde viel gezeigt, die Kollegen waren sehr nett. Dann als ich erfuhr das ich schwanger war und angerufen habe um Ihnen das mit zu teilen, war überhaupt kein Verständnis da. 
An das Mutterschutzgesetz wurde sich überhaupt nicht gehalten (dauernd musste ich über 10 kg tragen, 8 std. am Stück im Stehen und Laufen arbeiten ohne zusätzliche Pausen, mit scharfen Mitteln musste gearbeitet werden). Wenn mir schlecht war und ich mich kurz hinsetzen wollte wurde ich mit dem Satz: Du bist doch selber Schuld ! Vertröstet... Naja, so kann es einem gehen, fiese Sache und raus konnte ich da leider nicht. Somit war ich ziemlich viel Krank, auf Grund der Leistung die ich auch nicht mehr bringen konnte, aber zu bingen hatte.
Hätte mir mehr Verständniss gewünscht... Schade drum.

Es liegt immer am Chef 
von Dani 


Bei meiner ersten Schwangerschaft wurde ich nach Bekanntwerden sofort und aufs übelste von meinem Chef gemobbt. Plötzlich war alles verkehrt, mir wurde (total haltlos) Betrug unterstellt, sofort meine Stelle ausgeschrieben, ohne das ich mich zu Elternzeit o.ä. geäußert hatte. Mein Chef hatte meine Mitarbeiter versucht gegen mich aufzuhetzen und hat auch in meiner Elternzeit nicht nachgelassen (sexuelle Kontakte zu anderen MitarbeiterINNEN unterstellt etc.), sodaß ich letztendlich, nach mehreren gescheiterten Ausspracheversuche in einen anderen Betriebsbereich gewechselt bin. Jetzt, nach fast vier Jahren, bin ich wieder schwanger. Die Begeisterung bei meinem jetzigen Chef (40 J. kinderlos) hält sich zwar in Grenzen, aber sonst ist er sehr korrekt. Er respektiert meine geringere Leistungskraft und freut sich über alles, was ich gut hinkriege. Das ist natürlich sehr gut für mein seelisches Gleichgewicht. Vorher war ich schon sehr in Angst, weil das Erlebnis von der letzten Schwangerschaft noch tief sitzt. Auf jeden Fall sind die Frauen immer die Dummen. Kein Unternehmen wird eine Führungskraft, auch wenn sie sich wie ein Schwein benimmt, entlassen und einer Schwangeren Recht geben. Rein vom Gesetz her war ich im Recht - aber wie soll man nach einer Klage weiterarbeiten? Und Personalabteilung und Personalrat haben da auch nicht wirklich geholfen.

Wahrscheinlich der Neid! 
von Kerstin 


Ich arbeite in einem Supermarkt an der Kasse. Als ich meiner Chefin von der Schwangerschaft erzählt habe war sie anfangs noch erfreut. Dann begann es...
Als mir meine ganzen Arbeiten die ich zum erledigen habe mit der Zeit zu anstrengend wurden, wollte ich nur fragen, ob es nicht eine Möglichkeit gibt, eine zusätzliche Kraft einzustellen um mir meine Tätigkeit zu erleichtern. Die einzige Antwort was ich darauf bekam war: "Jetzt hast noch nicht mal ´nen Bauch und jammerst jetzt schon rum. Und außerdem sind das deine Aufgaben, die DU erledigen MUSST!"
Noch dazu habe ich große Probleme mit dem Ischias-Nerv, dadurch dass ich ständig im Sitzen und Stehen schwere Sachen heben muss... Sie selber ist über 30 und will ein Kind. Aber ihr Lebensgefährte nicht. Naja, jetzt bin ich mal gespannt wie es weiter geht.

Eine große Enttäuschung 
von Sandra 


Meine Chefin hatte mich damals schwer enttäuscht. Ich war immer die treibende Kraft, aber sie bot mir gleich an, durch die ganze Schwangerschaft zu Hause zu bleiben.... Das Ganze kam mir etwas seltsam vor. Sie wollte mich wohl loswerden! Aber nicht mit mir. Ich lehnte ab und ging bis zur 37.SSW fast täglich zur Arbeit. Dann allerdings kapitulierte ich, weil ich mit den hohen Anforderungen und dem Psycho-Terror einfach nicht mehr klar kam. Ich fühlte mich sehr schlecht, sie gab mir gleich das Gefühl, "krank" zu sein und ein Weichei noch oben drauf. 
Seitdem habe ich nur noch per Telefon mit ihr gesprochen. Zur Geburt meines Babys hat sie mir noch nicht einmal gratuliert, lediglich einige Monate später kam eine Glückwunschkarte - lieblos mit Kugelschreiber dahin gekritzelt. Das tat ganz schön weh.

Schweizer Verhältnisse 
von Andrea 


Ich arbeitete in der Schweiz als Dipl. Pflegefachfrau. Ich habe, nachdem ich meine Schwangerschaft bekannt gab, sofort gesagt bekommen, dass eine Schwangerschaft keine Krankheit sei... Es wurde auch immer betont, dass man sich nicht auf die "faule Haut" setzen könne. Und dies von meinen Vorgesetzten. Auf die Schwangerschaft wurde nicht Rücksicht genommen. Ich hatte öfters alleine mit einer Schülerin oder Pflegehilfe Dienst. Gesetzlich hätte ich jederzeit den Arbeitsplatz verlassen dürfen, konnte dies jedoch unter diesen Umständen nicht. Ich musste auch 100kg Männer mit dem Rollstuhl durch die Gegend schieben. In der 28 Wo hatte ich dann Wehen, und verbrachte den Rest der Schwangerschaft im Liegen. Es erging übrigens fast allen Schwangeren ähnlich: Vier hatten vorzeitige Wehen und zwei gebaren vor der 36 SSW...

 

Super Chefin und Kollegen 
von Anja 


Hallo
Ich bin seit mehren Jahren in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung beschäftigt. Als ich von meiner ersten Schwangerschaft erfuhr, hatte ich gerade dort aufgehört wegen Studium. Meine Chefin hat mich dann gleich für 4 Monate wieder eingestellt, weil ich das Studium abgebrochen hatte, war zu weit weg... und aber nicht untätig zu Haus esitzen wollte. Ich fand das richtig toll von ihr. Meine Kollegen haben dann richtig auf mich aufgepasst und immer geschaut, dass ich was gegessen habe während meinem Dienst, die letzten zwei Monate habe ich dann eine Kollegin zur Seite bekommen,. weil ich nicht mehr alleine in der Gruppe arbeiten durfte, das hat meiner Chefin bestimmt viel Geld zusätzlich gekostet, aber ich habe es bekommen. 
Bei meinem zweiten Kind hatte ich gerade die Ausbildung in der Einrichtung beendet und eine Stelle bekommen, Teilzeit für 2 JAhre. Für meine Chefin war das mit der erneuten Schwangerschaft kein Problem und nachdem ich auf Grund dem Schwangerschaftsverlauf und den Komplikationen dabei nicht mehr im Gruppendienst arbeiten durfte bekam ich die Gelgenheit Schreibarbeiten für meine Gruppe zu erledigen. Fand ich super klasse!!!
Ein Jahr nach der Geburt habe ich wieder in einer neuen Gruppe angefangen und meine Chefin hat mich sogar extra angerufen und mich gefragt, ob der Gruppenwechsel für mich OK ist. Jetzt gehe ich vom Tag in den Nachtdienst, auf Grund der familiären Situation und meine Chefin setzt sich für meine unbefristete Stelle ein.
FAZIT: Ich habe eine super Arbeitsstelle und eine noch bessere Chefin, der ich hier in aller Form danken möchte, für ihr Vertrauen in mich und ich werde mir alle Mühe geben sie nicht zu enttäuschen!
Liebe Grüße eine zufriedene Mama

viel entgegenkommen 
von schreibende 

ich arbeite frei für ein online-medium. dort teilen wir uns im fünfer-team die 13-stunden-tage ein. als ich schwanger wurde, habe ich das verkündet und alle haben sich gefreut. ich habe gleich gesagt, dass ich vorhabe, sehr schnell wieder tageweise zu arbeiten nach der geburt - sechs wochen war ich zu hause, dann wieder stundenweise in der redaktion. das war für mich super, und mein team hat mich sehr unterstützt. kann nur positives berichten...

Kündigung....aber nicht mit mir!!! 
von Sandra 


Ich habe zu der Zeit in Vollzeit in einem Imbiss gearbeitet. 3 Schichten und immer gut zu tun!
Als ich positiv getestet habe, hatte ich es im Vertrauen einer kollegin erzählt. Diese muss es meiner Chefin (ja eine Frau) erzählt haben bevor ich überhaupt beim Arzt war! An dem Morgen wo ich meinen Mutterpass bekommen habe, bekam ich von meiner Chefin die Kündigung in die Hand gedrückt. Ohne auch nur einen Grund zu nennen. Es gab ja eigendlich auch keinen Grund. Ich habe immer gut gearbeitet und bin ständig für andere Eingesprungen!
Ich habe dann noch meine Schicht gearbeitet und bin dann 2 Tage später zu meinem Frauenarzt wegen einiger Fragen die ich bezüglich der SS hatte. Als er fragte wie es beruflich bei mir aussehen würde, erzählte ich ihm von der Kündigung. Er hat mir sofort eine Broschüre in die Handgedrückt und gemeint ich sei gar nicht kündbar! Und ich solle mich an eine Stelle wenden die sich mit Problemen am Arbeitsplatz wärend der Schwangerschaft beschäftigen.
Ich habe dort am Nachmittag angerufen und was erfahre ich dort. Weder meine Schwangere Kollegin noch ich sind dort als schwanger gemeldet(das ist Pflicht). Am nächsten morgen habe ich meiner Chefin gesagt dass ich schwanger bin und damit unkündbar, sie fragte ob ich dann auch die gesetzlich vorgeschriebene arbeitszeit einhalten will und ich bejahte das. Ich durfte ab da nur noch bis 10 uhr arbeiten und später nur noch bis 8. Aber sie hat wohl gehofft ich würde selber kündigen. Sie strich mir sämtliche schichten. Ich arbeitete nur noch an die 2 Tage die woche anstatt 6. Ich rief wieder bei der stelle für Probleme an und die sagten mir sie muss mich weiter so einteilen wie es zuvor war(ausgenommen die spätschicht). Also durfte ich wieder 5 bis 6 Tage arbeiten. Als der bauch dann gut rund war(das war schon in der 20.ssw) durfte ich immer noch die 10 kilo eimer tragen und auch alles andere was ich eigendlich nicht tun sollte. Meine kollegen halfen mir nicht. Nein sie waren sauer auf mich, weil ich mein recht durch gedrückt habe. Ich habe dann in der 25. ssw von meinem arzt ein Beschäftigungsverbot bekommen, weil ich nicht mehr stehen oder sitzen konnte vor schmerzen im Rücken!
Ich erfuhr später von Kollegen, dass meine Chefin ein Schreiben aufgesetzt hatte, wo die Frauen im Falle einer Schwangerschaft auf den Kündigungsschutz verzichten. Dies sollten meine Kolleginnen unterschreiben. Ich fragte meinen Anwalt ob dies zulässig sei und er kopierte mir einen Gesetzestext in dem stand dass solche Schreiben keinerlei bestand haben! Das leitete ich an meine Kollegen weiter!
Letztes Jahr im Dezember bekam ich dann einen Anruf meiner Chefin in dem sie mir sagte dass ich gekündigt werdezum Ablauf meines Arbeitsvertrages! Der Grund? Ich habe wärend der Elternzeit nicht arbeiten gehen wollen!
Sehr nette Firma!!

Kollegen haben sich gefreut - Chef hat mir gekündigt 
von Jheli 


Tja, meine Kollegen, insbesondere die Kolleginnen haben sich eigentlich recht gefreut. Eine ist sogar in Tränen ausgebrochen :) Tja, der Chef hat weniger gut reagiert - es wurde ihm nur übermittelt, ich hatte keine Chance es ihm selbst zu sagen,weil der werte Herr immer seeehr beschäftigt ist bzw. war. Nun ja, der befristete Vertrag wurde daraufhin nicht verlängert, obwohl mir dies noch wenige Wochen vorher mündlich fest zugesagt wurde...So viel zum Thema familienfreundlich :(

Kein guter Start 
von Nipe 


Mein Arbeitgeber hat sehr mies auf die Nachricht reagiert das ich Schwanger bin. 
Auf der einen Seite kann ich meine Arbeitgeber verstehen, nur man hatte es nicht so ausarten mussen. 
Ich fing letztes Jahr im Dezember meine Stelle bei meinem neuen Arbeitgeber an. Es war alles super. 
Irgendwann merkte ich aber das etwas nicht stimmt mit mir und nach dem positiven Schwangerschaftstest war es klar, wir werden eltern. 
Zwichen freude und angst was nun wird, teilte ich meinem arbeitgeber erst nach dem Besuch meiner Frauenaerztin mit das ich schwanger bin. Das war in der 10 Woche. 
Da ich in der Altenpflege arbeite und grosse Angst hatte das ich mein Baby verlieren wuerde wenn ich 80 Kg Maenner alleine heben soll, erkundigte ich mich und fand auch das Mutterschaftsgesetz. Hier schien alles geregelt zu sein. 
Ich fragte mein Arbeitgeber ob man nicht etwas an der Tour aendern koennte so dass ich die leichten, selbstaendigen Leute versorgen kann. Und ob ich ein tag in meine 14 Tage Rhythmus frei bekommen. 
Erst war die rede von ja muessen wir mal gucken. 
Nach dem es nicht besser wuerde bekarm ich schmerzen im Unterleib. Ich zu meiner Aertzin und sie teilte mir mit das es sein kann das ich das Kind verliere wenn sich nix aendert. nach einer Woche ruhe, da krankgeschrieben, wieder auf arbeit. 
Wurde zu einem Gespraech geben. 
Es wurden wueste anschuldigungen mir an den Kopf geworfen und mir ja gesagt das sie auf keine Forderungen von meiner Seite aus ein gehn wuerde. da ich eh nur kein Bock hatte zu arbeiten. 
Lange rede kurzer Sinn. Nach dem gesprach voellig verloren und traurig, weil ich meinen Beruf liebe, ich zu meiner Aerztin. Diese schrieb mir ein Beschaeftigungsverbot aus. 
Man sieht es gibt immer noch arbeitgeber die sich nicht freuen ueber ein Kind. 
Heute bin ich so gar so weit das ich beim naechsten Arbeitgeber die Schwangerschaft so lange geheim halte bis ich im 7 Monat bin oder man es sieht.

erst Freude dann fast rausgemobbt 
von Katharina 


Als ich meine Schwangerschaft verkündete, haben sich erstmal anscheinend alle gefreut. Aber schon während meines Mutterschutzes habe ich keine Firmen-Interne E-Mails mehr über meinen Blackberry erhalten, obwohl ich ausdrücklich mehrfach darum gebeten hatte. Als ich dann nach einem Jahr auf Teizeitbasis wiederkommen wollte, sagte man mir, dass es für mich keine Arbeit mehr gibt, die Weltwirtschaftskrise etc.. Schön, dass mehrere Vollzeitkräfte - natürlich Männer - in meiner Abteilung eingestellt wurden. Ich habe meinen Job wieder, musste jedoch meiner Firma die Klage androhen, schade, aber ich kann auch kämpfen. Fazit: Frau von der Leyen hat keine Ahnung, wie die Realität aussieht. Mütter werden gemobbt und viele trauen sich das nicht zu sagen.

Vorbildlicher Chef 
von Steffy79 


Ich habe bei meinem Arbeitgeber zuerst als Praktikantin begonnen.Habe dann eine Ausbildungsstelle angeboten bekommen und da ich dann dort meinen Mann kennengelernt habe,diese angenommen.Kurz vor Vertragsbeginn bin ich Schwanger geworden.Mein Chef hat sich für uns gefreut,meine Anleiterin weniger da ich nicht mehr Schichten konnte.Obwohl mein Vertrag auslief hat sich mein Chef nach 3 Jahren bei mir gemeldet und mir 2 Stellen angeboten.Nachdem ich 3 Jahre dort beschäftigt war bin ich zum 2.mal Schwanger geworden.Da ich nicht gegen eine Kinderkrankheit immun war und ich Säuglinge betreut habe gab es nur 2 Möglichkeiten, entweder Versetzung in eine andere Wohngruppe od. bis ende des 5.Monats bei Lohnfortzahlung pausieren.Mein Chef hätte mich auch zum Briefmarken aufkleben verdonnern können doch er hat mir die Pause gegönnt.Diese habe ich sehr genossen.Danach hatte ich mit meinen restlichen Urlaub und Mutterschutz nur noch 2 1/2 Monate zu arbeiten.

Und tschüss... 
von Katharina 


Wir hatten uns sehr über die jetzige, zweite Schwangerschaft gefreut. Nach unserem Sohn, geboren 2007, soll nun ein Geschwisterchen folgen. 
Da ich in der Hotelbranche arbeite und dort oft auch in Nachtschichten arbeitete, bat ich meinen Chef schon recht schnell nach der positiven Nachricht um ein persönliches Gespräch. Ich hatte schon während meiner ersten Schwangerschaft in der selben Company gearbeitet, immer mit vollen Einsatz und ohne je zu fehlen, selbst als es zum Ende hin mit dem Stehen an der Rezeption etwas schwerer wurde. Auch danach war ich zuverlässig wieder nach 5 Monaten Elternzeit zurückgekehrt. Anfang des Jahres stieg ich dann, nach einem Arbeitsplatzwechsel wieder in der Company ein.
Nach meiner freudigen Nachricht reagierte mein Chef äußerst gelassen und verständnisvoll. Nach einer Woche dann der erste Hammer, mir wurde plötzlich fehlende Flexibilität in der Schichtarbeit durch meinen Sohn vorgeworfen. Doch der Aspekt, dass ich in diesem Punkt etwas eingeschränkt bin, war schon vor Vertragsabschluss klar. Vor ca. zwei Wochen kam dann der Hammer-KÜNDIGUNG-einfach so, da ich ja noch in der Probezeit war. Da hatte wohl noch niemand das Mutterschutzgesetz gelesen, laut dem es auch in der Probezeit nicht erlaubt ist zu kündigen. Schwer vorstellbar in einer internationalen Company, in der ich wohl nicht die erste Schwangere war/bin. Die Begründung: ich wäre eine super Kraft, allerdings können sie sich mich so mit meinem 20 h Vertrag nicht mehr leisten, oder so ähnlich...Nach mir wurden übrigens drei weitere Kollegen eingestellt, natürlich flexibel, ohne Kind und nicht schwanger. Natürlich habe ich sofort meinen Anwalt eingeschaltet. Sehr schade, das man nach mehreren Jahren Loyalität so auseinandergehen muss.
Doch an dieser Stelle kann ich mir einen Gruß an unserer Familienministerin nicht klemmen: Toleranz für Mütter im Berufsleben lässt leider zu wünschen übrig!

Zuerst sehr überrascht und doch erfreut aber dann... 
von Melanie 


Also, als bei mir klar war das ich Schwanger bin sagte ich auch früh meiner Chefin bescheid da ich im Einzelhandel tätig bin und wir in der Drogerie Branche sehr oft schwere Kisten heben müssen.
Ich arbeite wegen meinen 2 Jungs immer Frühschichten zwischen 9 und 14 Uhr.Und das hat auch immer ohne Komplikationen funktioniert.Diese Vereinbarung wurde so beim Vorstellungsgespräch vereinbart während eine weitere Kollegin immer um 14 Uhr beginnt da diese noch eine 2.Ausbildung nebenher macht.
Doch ab bekanntgabe meiner Schwangerschaft wurden plötzlich die Zeiten geändert. 
Ich soll jetzt schon um 7 Uhr morgens beginnen oder auch Schichten von 8-16 Uhr machen.Es werden freie Tage einfach unter irgend einem Vorwand gestrichen usw. 
Wenn ich mich darauf berufe was vereinbart wurde und das ich ins besondere so früh morgens keine Betreuung für meine Jungs habe bekomme ich zur Antwort das ich eben schauen müsste das es funktioniert und das ich mich nicht mehr auf das Vorstellungsgespräch berufen brauche das man mit Veränderungen rechnen müsse...
Pech für mich das ich einen Vertrag unterschrieben habe der beinhaltet das ich flexibel einsetzbar bin.
Einen anderern Vertrag gab es nicht man sagte mir ich könne mich auf das Wort verlassen.
Inzwischen bin ich ein paar Tage krank geschrieben da sich das ganze auf meine Schwangerschaft negativ auswirkt.

Jobangebot und Beichte..... 
von Andrea Mayer 


Also bei mir war das ebenfalls sehr witzig. Ich habe meinen Chef um ein Gespräch unter 4 Augen gebeten.
Nachdem wir ein Problem mit meiner damaligen Arbeitskollegin besprochen hatten, machte er mir ein super Jobangebot, eigentlich genau den Job auf den ich die letzten 2 Jahre hingearbeitet habe. Ich hätte heulen können, naja was solls, ich legte ihm dann einfach das Attest über die Schwangerschaft vom Frauenarzt unter die Nase. Mein Chef war dann erstmal richtig enttäuscht und hat sich aber dann auch gleich riesig mit mir über meine Schwangerschaft gefreut. Jetzt finden Sie meine Kleine Maus richtig süss und ich bekomme zu Ostern und Weihnachten immer ein schönes Geschenkpaket meiner Arbeitskollegen und ich komme regelmässig mit Frühstück im Gepäck zu Besuch.

 

Ein guter Start 
von Franziska77 


Wie viele, die einmal in einer solchen Situation waren, hab ich mich über die Schwangerschaft riesig gefreut und war auch aufgeregt, die wundervolle Nachricht auf Arbeit zu verkünden. Weiß man doch nie wirklich, wie die Reaktion ausfällt.
Aber ich hatte mir völlig umsonst Sorgen gemacht. Die Freude und die Unterstützung, die ich erhalten habe, waren ungetrübt. Nie werde ich vergessen, wie mein Chef zu mir sagte: "Frau F. ich freue mich, aber begeistert bin ich nicht." Dieser Satz war ein schönes Lob, eines wie man es nicht alle Tage hört.
Ich habe nach 14 Monaten zu Hause meine Stelle wiederbekommen, die direkt für mich "aufgehoben" wurde. Ich habe das Glück, dass mein Arbeitgeber Teilzeit für junge Familien entsprechend deren Wünschen zulässt und auch z. B. einen Kindergartenzuschuss gewährt. Aber mir ist auch bewusst, wie gut es mir damit geht und dass dies durchaus nicht selbstverständlich ist.

zum Glück alles gut 
von Lea 


ich hatte meinen Chef, dem ich in 2 Jahren auf den Bereichsleiterposten folgen möchte, schon vor der Schwangerschaft gesagt, dass ich noch ein Kind bekommen möchte, bevor dieser Karrieresprung kommt. deswegen war er auch nicht besonders geschockt - wahrscheinlich auch weil er weiß, dass ich organisiert genug bin um den Job auch mit Baby zu schaffen. es war dann auch klar, dass ich nach dem Mutterschutz und 3 Wochen Urlaub relativ schnell weiterarbeite (meine Mutter hilft mir bei der Betreuung) - und auch mit 15 h Homeoffice pro Woche war das Unternehmen einverstanden. mir ging es auch bisher in der Schwangerschaft sehr gut, fühle mich immer noch fit und arbeite wie vorher, geschont hat mich mein Chef nicht, aber das wollte ich auch nie. nächste Woche beginnt offiziell der Mutterschutz, aber ich werde auch in der Zeit bis zur Geburt von zu Hause aus weiterarbeiten - dann geht die Zeit schneller vorbei, bis mein kleiner Schatz endlich da ist.
auch wenn es bei mir so gut läuft bisher, ich finde es wirklich sehr schade und eigentlich unglaublich skandalös, das es wohl bei vielen anderen so schlecht läuft - hätte ich nicht gedacht!

sieht unästhetisch hinter der Theke aus!!!! 
von Zwerg27 


Hallo,
hab damals als Bäckereiaushilfe gearbeitet. Musste meinem Chef, oder eher dessen Sekretärin, anrufen und es sagen. Darauf hin meinte sie:"Ja wir müssen mal sehen wie lange wir sie dann beschäftigen können, irgendwann werden sie dann ja ziemlich unförmig. Für die Kunden sieht das ja nicht sehr unäshtetisch aus wenn sie hinter der Theke stehen." WAAAAASSSSS???? Und das von einer Frau zu hören????? Konnt leider NICHTS mehr sagen. Desweiteren hatte sie wohl auch noch nichts vom Mutterschutzgesetz gehört.
Lg Tina

Meine Lüftung des Geheimnisses 
von Claudia Klapsing 

Die Art und Weise wie ich es meinen Chefs erzählt hatte, war im Nachhinein eigentlich ganz witzig. Nur leider war mir damals als es passiert ist, nicht zum Lachen zumute.
Ich wollte meinen Chefs die Schwangerschaft eigentlich erst eine Woche später sagen, da ich da noch mal einen Arzttermin hatte. Aber nein, ich muss mich natürlich vor meinen Chefs in meinen Mülleimer übergeben. Sie hatten sehr komisch geschaut und dann konnte ich auch grad gleich die "Bombe platzen" lassen. Sie haben es sehr gut aufgefasst und haben sich von Anfang bis Ende sehr für mich gefreut und finden meinen Sohn sehr süß.
Den Kollegen habe ich allen einen Lutscher in Nuckelform geschenkt und die meisten haben dann auch sofort verstanden, was ich damit sagen wollte.
Also, ich kann nur sagen, dass meine "Beichte" sehr angenehmen war.

Arbeit oder Kind 
von steffi 


Hallo ,leider waren meine Kollegen nicht besonders fair.Vor allem Kolleginnen jenseits der 40 , ohne Kinder habe schon mal öfter böses gesagt. Mir wurde unterstellt,ich währe zu dumm zum verhüten. Dabei bin ich verheiratet und fast 30 J. Da ist es doch normal,an eine Familie zu denken. Die Männer waren allerdings sehr nett. Mein Arbeitsvertrag lief zum Ende der Schwangerschaft aus. Mir wurde mitgeteilt, dass es keine Verlängerung oder einen neuen Vertrag in dieser Firma geben wird, da ich als Mutter zu unflexibel sei. Ich fühle mich tatsächlich aus meinem Leben gemobbt.

Wie konnte das passieren??? 
von Bianca K. 

Ich war/ bin in der Blumenbranche tätig- also ausschließlich stehende Tätigkeit. Bei meinen ersten 2 Schwangerschaften ging alles relativ unspektakulär über die Bühne-Glückwunsch-und das war es dann.Klar-eine Vollzeitkraft fiel aus-dazu auch noch eine ausgelernte,langjährige Mitarbeiterin... Es wurde alles sehr nüchtern und sachlich gesehen. Beim dritten Kind (es war nicht unbedingt geplant zu dem damaligen Zeitpunkt) dann die Frage überhaupt:" Wie konnte das denn passieren?" BITTE WAS?? dachte ich. Unverschämtheit!! Mein Chef hat selbst 2 Mädchen und mir lag auf der Zunge zu sagen: "also -ich weiß nicht,wie es bei Ihnen war-aber ich weiß,wie es passiert ist" Hab mir dann aber auf die Zunge gebissen und nix gesagt. Alles in allem muß ich leider sagen,daß es wie in so vielen Betrieben auch bei mir so war, daß Schwangere nur "geduldet" werden. Schade eigentlich..... Unserer Freude über die Schwangerschaften hat das Ganze aber keinen Abbruch getan- wie sagen die "Ärzte" so schön? LASSE REDEN!!!!!!

Hab Angst dass mein Vertrag nicht verlängert wird. 
von Susan 


Hi alle, ich bin Susan, arbeite seit 1 Jahr in Pflegeberich. Hab leider keinen festen Vertrag, wird jedes mal um einen Jahr verlängert. Letzte Woche is es bekannt gegeben das eine Kollegin schwanger ist, und die waren alle nicht so begeistert, der Dienstplan muss umgeändert werden und so was.
Jetzt kommts, ich befürchte dass ich Schwanger bin, hab noch gar kein Test gemacht, war auch noch gar nicht beim FA. Ich habe tierisch Angst dass mein Vertrag (läuf 31.01.09 aus)nicht verlängert wird. Deswegen hoffe ich dass ich keine Beschwerden haben werde, und somit so lange normal arbeiten kann wie es geht.
Ich berichte Euch später wie es gelaufen ist.

anfangs super,aber dann ... 
von Nic 


Ich arbeitete im medizinischen Bereich und musste meinen Chef und die Kollegen bereits in der 7.SSW einweihen, da ich dann nicht mehr röntgen durfte. Mein Chef meinte, "naja, wir haben früher oder später damit gerechnet, aber für den Betrieb ist es natürlich nicht so schön". Er hat mir aber auch gratuliert. Insgesamt war er eigentlich die ganze Zeit sehr nett. Die Kollegen haben sich auch gefreut und gratuliert. Wir haben oft ziemlich viel Stress und sind auch viel am herumlaufen. Anfangs war es kein Problem für mich. Allerdings wurde es mir dann im 7. Monat langsam zuviel. Dann sind wir auch noch umgezogen und Anfang des 8. Monats hatte ich dann immer wieder leichtes Ziehen im Bauch. Bin dann einmal von der Arbeit direkt zum Frauenarzt. Wurde erstmal 4 Tage krankgeschrieben. Da es daraufhin besser wurde, wurde mit meinem Chef vereinbart, dass ich nur noch 4 Stunden/Tag arbeite bis zum MS. Er fand das ok, war sogar froh, dass ich nicht komplett ausfalle. Die Kollegen aber nicht! Da durfte ich mir dann z.B. anhören, dass jemand nicht pünktlich gehen kann, weil ich ja nun auch schon wieder gehen müsse, wo ich doch erst vor 4 Stunden gekommen sei.

Übernahme trotz Schwangerschaft 
von Sindy 


Hi,
ich kann etwas sehr positives (und in diesen Zeiten sogar Erstaunliches) berichten. Ich erhielt im September eine 6-Monats-Probevertrag bei meinem Arbeitgeber. 2 Wochen später stellte sich heraus, dass ich schwanger bin. Da ich Schichtarbeiter war, musste ich das auch gleich bekannt geben und wurde umgehend von Nacht und Wochenendarbeit befreit. Um mich finanziell besser zu stellen wurde mir auch die Kurzarbeit erlassen, die bei uns um sich greift. Und zu guter letzt durfte ich jetzt 10 Wochen vor der Entbindung tatsächlich meinen unbefristeten Vertrag unterschreiben. Das finde ich sehr sehr schön und hat mich zutiefst beeindruckt, schließlich hätte mich die Firma superbequem nach Ende der Befristung los werden können.
Es geht also auch so..

Echt nett! 
von rocky 


Die Aussage meines Chefs: "Schön, daß unsere Angestellten nicht zu müde von der Arbeit kommen und noch für andere Dinge Zeit haben..." Hihihi!

Besser geht's nicht 
von wunderbarK 


Meine Mitteilung, dass ich schwanger bin, habe ich verbunden mit klaren Vorstellungen meinerseits wie mein Schwangerschafts/Elternurlaub aussehen sollte. Ich bin insges. 6 Monate weg (danach macht der Vater Elternzeit), will währenddessen weiterhin Zugang zum Intranet haben und die Werkszeitung geschickt bekommen um wenigstens die Möglichkeit zur Info zu haben, werde danach tw. Homework arbeiten und eventl. auch Teilzeit, je nachdem wie das Kind drauf ist und sich alles einspielt. Ich werde danach wieder die gleiche Stelle haben wie jetzt auch. 
Mein Chef hat zwar keine Luftsprünge gemacht, aber meine Vorschläge akzeptiert und sich ehrlich für mich gefreut und er fragt regelmässig, wie es dem Kind geht. Meine KollegInnen passen auf, dass ich mich nicht überanstrenge und massregeln mich, wenn ich Ueberstunden mache (die dann aber trotzdem akzeptiert werden, weil ich fühle mich fit und man sieht noch nicht so viel).
Kinderkriegen gehört bei uns im Unternehmen zum normalen Leben dazu und wird unterstützt, das war ein Grund, warum ich hier arbeiten wollte (und weil die ostdeutsche Kinderbetreuungs-Infrastruktur verglichen mit HH, Mü, DUS, FFM, K etc. ein Traum ist!). 
Alles bestens also - besser geht's nicht.

Schwangere/Mütter sind in unserer Abteilung unerwünscht 
von dörte 


Als ich meinem Vorgesetztem mitgeteilt habe, dass ich schwanger bin(leider schon etwas früher als geplant da ich Blutungen hatte)kam kein Gratuliere oder ähnliches. Im Gegenteil, ich dürfte mir nun anhören,dass sie ja jemand neuen für mich suchen müssten und ich ja zusehen sollte, dass diejenige auch vernünftig eingearbeitet wird.
Von dem Tage an als ich schwanger war, wurde mir keine Rundschreiben oder andere Infos für meinen Arbeitsbereich mehr zugeteilt. Ich wurde zu Besprechungen nicht mehr eingeladen und es wurde(außer einer Kollegin) nicht mehr mit mir gesprochen.
Meine Nachfolgerin hab ich tatsächlich noch eingearbeitet, habe Überstunden geschoben ohne Ende(mehr als 8 Stunden am Tag und das obwohl ich nur 30h die Woche arbeite)und auch sonst habe ich meine Arbeit komplett fertig gemacht.
Dennoch wurde keine vernünftige Verabschiedung im Sinne von Danke für die Arbeit gemacht. Ich habe für meine Abteilung ein Frühstück ausgegeben und als ich mittags die Sachen zusammenpackte war meine Abteilung in einer Besprechung, die Türe war zu, ich mußte anklopfen, habe gesagt dass ich jetzt gehe und das einzige was dann noch kam war: "Ja dann tschüss!"
Noch nicht mal angerufen haben die Kollegen als der Kleine da war..... (bis eben auf eine Kollegin, diese wurde dann aber als ich gegangen bin von dieser Abteilung rausgemobbt. Mütter wären ja nicht flexibel und daher nicht erwünscht. Nach Ende meiner Erziehungszeit "dufte" ich dann auch wieder in diese Abteilung zurück und habe nun nach einem halben Jahr mich versetzen lassen, da der Umgang mit mir unter aller Kanone war. Ich bin weiß Gott flexibel aber auch ich kann mir nicht innerhalb von einer Stunde eine Betreuung für den Kleinen herzaubern. Außer morgen,mahlzeit und tschüss wurde nicht mit mir geredet, ich bekam nichts zu tun und durfte noch nicht mal ans Telefon gehen. Überall haben die Kollegen rumerzählt, ich könnte eh nichts mehr und man sollte sich bei Fragen auch bloß nicht an mich wenden, ich wäre geistig nur noch beim Nachwuchs, mir wurden Fehler untergeschoben ect. Gott sei Dank steht die Personalabteilung hinter mir und ich wurde jetzt versetzt. Ich bin froh,dass ich hier raus bin und das meine Arbeit ernst genommen wird und ich nun nette Kollegen habe. Meiner alten Abteilung weine ich keine Träne mehr nach.

Chef beantragt fristlose Kündigung beim Genehmigungsamt 
von Silke 

bin jetzt in der 23 SSW und mein Chef hat auch am Anfang so getan als würde er sich freuen. Nach ca. 2 Wochen hat man dann das erste Mal versucht mich zu kündigen. Bin natürlich per Anwalt dagegen vorgegangen und die Kündigung wurde zurück gezogen. Nun übe ich eine Tätigkeit im Außendienst aus, bei dem ich von Tür zu Tür gehen muss und einen 12 kg Koffer bei mir tragen muss. Dies geht natürlich nicht mehr, darum hat er mir vorübergehend eine Stelle im Büro gegeben. Als dann auf einmal kein Fixgehalt mehr kam sondern nur die kleine erarbeitete Provision, habe ich mehrfach nachgefragt wo mein Geld bleibt. Darauf sagte er immer wieder das es bereits überwiesen sei und ich das eigentlich jeden Moment auf meinem Konto haben müsste. es kam aber nichts. 4 Wochen habe ich darauf gewartet!!!
Dann habe ich meinen Anwalt wieder eingeschaltet, der hat Klage erhoben. Nun habe ich seit 4 Monaten bereits kein Fixgehalt bekommen sondern nur immer "Kleckerbeträge" von monatlich 100,00 €, womit man natürlich nicht leben kann. habe dann erst mit dem Anwalt abgesprochen das ich die Arbeit verweigere. Dann bekam ich eine Abmahnung wegen Fehlen beim Arbeitsplatz und man forderte mich auf wieder in den Außendienst zu gehen, da dies in ihren Augen durchaus zumutbar wäre!!!!
Mein Frauenarzt entschied sich dann mir ein Beschäftigungsverbot auszustellen, da dies für mich unzumutbar ist.
In der Zwischenzeit entschied das Gericht gegen mich, was wie folgt aussieht. Die Firma ist berechtigt mir nur die Provision auszuzahlen. Die Zusatzvereinbarung über mein Fixgehalt bleibt unbeachtet. 
Dann hat mein Chef zu guter Letzt bei der Struktur- und Genehmigungsbehörde erbeten mich fristlos kündigen zu dürfen!!!!
Im Normalfall würde ich jetzt darauf eingehen da ich sie Nerven blank liegen habe, aber ich darf laut Arbeitsamt eine solche Kündigung nicht annehmen und muss alles daran setzen in diesem Arbeitsverhältnis zu bleiben. Das Arbeitsamt hat mir gedroht sonst eine 3 Monatssperre gegen mich zu erwirken.
Totale "Zwickmühle"!!! Vom Mutterschutzgesetz habe ich noch nichts gemerkt!!!!!!!
Es sieht heute so aus das wir finanziell am Boden sind und ich bei der ARGE Hartz IV beantragen musste, damit die mir "Überbrückungsgeld" genehmigen, was ich natürlich irgendwann zurück zahlen muss....
Ich fühle mich vom Gesetz im Stich gelassen und total verarscht und hoffe das es nicht anderen werdenden Müttern ähnlich geht!!!!
Lieben Gruß

2,5 Stunden Fahrt und nur 5 Minuten da... 
von Kleine 


Im Februar 2008 habe ich eine neue Stelle als Personaldisponentin in der Personaldienstleistung begonnen. Mitte März habe ich erfahren, dass ich schwanger bin. Anfang April wollte mich mein Chef (seine Niederlassung ist in der Nähe von Ulm und mein Büro war zwischen Karlsruhe und Stuttgart) bei mir im Büro zu einem Meeting treffen. 
Nach der Begrüßung wurde mich gleich eine neue Stelle angeboten, über die ich mich auch sehr gefreut habe. Nachdem ich ihm von unserem Alexander erzählt habe, drehte er sich um und fuhr zurück in seine Stammniederlassung.
Kurzer Hindergrund:
Er war ca. 2,5 Stunden gefahren und gerade mal 5 Minuten da.
Nach diesem Gespräch habe ich ihn telefonisch nicht mehr erreicht, nur noch meine Kollegen; meine firmeninterne Weiterbildungen wurden abgesagt; ich habe ihn erst bei der Büroübergabe wieder gesehen.
Zum Schluss wurde mein Arbeitsvertrag nicht verlängert...

Enorme Belastungssituation mit unschönem Ausgang 
von Kati 


Meine letzte (2.) Schwangerschaft verlief von Anfang an nicht gut, leider.... 
Ich hatte gerade an einer neuen Schule meinen Dienst als Lehrerin (auf Probe) aufgenommen und eigentlich müsste man meinen, dass dort eine Schwangerschaft noch am ehesten auf Verständnis stößt, schließlich ist unser Job ja abhängig und geprägt von (der Liebe zu) Kindern. Natürlich war mein neuer Schulleiter erst nicht begeistert, er brauchte mich so dringend und hatte wirklich personelle Engpässe zu befürchten, sobald ich in den Mutterschutz gegangen wäre (wäre übrigens genau jetzt der Fall gewesen). Ich lief - hin- und hergerissen von Vorfreude aufs 2. Wunschkind und dem Anspruch als Schwangere trotzdem gute Arbeit zu leisten - wie Falschgeld durch die Gegend, war oft krank. Irgendwann sprach ich meinen Chef darauf an, dass ich verstehen würde, dass der Zeitpunkt für ihn persönlich ungünstig sei, er aber auch meine (altersbedingte, war 35) Situation verstehen müsse. Da entgegnete er nur, dass es für ihn wirklich der Supergau sei und er noch nicht wüsste, ob ich nach dem Mutterschutz an seine Schule zurück könne ... Er sprach es wie ein "Da haste wohl Pech gehabt, Mädel...!) aus. Ich fühlte mich wie ausgestoßen, war zutiefst verletzt. Zwar bewahrte ich die Fassung weil ich wusste, dass ich mit meinen Fächern momentan heiß begehrt auf dem Markt bin und ohne Probleme eine andere Stelle finden würde, aber dennoch war ich sehr gekränkt. 3 Wochen später, in der 9 Woche, hatte ich einen verhaltenen Abort: Ich hatte leichte Blutungen und beim Ultraschall sah auch ich sofort den Grund: Das Herz unseres 2. Kindes schlug nicht mehr. Sofort nach Diagnose rief ich wie betäubt in der Schule an und mein Schulleiter war tatsächlich zutiefst betroffen. Ich merkte, wie leid ihm das alles tat. Später erzählte er mir, dass auch er und seine Frau das gleiche erlebt hatten und er gut nachvollziehen kann, wie ich mich fühle. Ich habe lange gebraucht, das ganze wegzustecken, vor allem seelisch .... Ich war deshalb die ersten 2 Monate nach dem Abbruch oft krank, hatte einen Infekt nach dem anderen. Das wiederum ärgerte ihn, war mir dann aber plötzlich egal. Ich versuchte die Stundenzahl zu reduzieren, um den Stress und die Fehlzeiten abzubauen, aber das verweigerte er mir zunächst. Erst später erfuhr ich, dass das nicht rechtens war. Vor 3 Wochen habe ich nochmal bei ihm angeklopft und die Stundenreduzierung SOFORT erreicht (Erfolg!)Mittlerweile hat sich die Situation gebessert: Ich habe ihm gesagt, dass mich sein Verhalten sehr verletzt hat. Seitdem ich so ehrlich war und auch meine Kollegen vom Abort wissen (von der Schwangerschaft selbst wusste nur die Schulleitung), geht's mir zunehmend besser. Aber zu anderen Schwangeren gibt's natürlich einen Unterschied: Als Lehrer habe ich wegen solcher Dinge natürlich keine Kündigung zu befürchten, höchstens eine Versetzung ...
Der Kinderwunsch ist seither übrigens noch größer geworden. Dennoch hat das ganze auch sein Gutes; bei der (hoffentlich bald!) nächsten Schwangerschaft hat nur EINES Vorrang: die Gesundheit und das Wohlergehen meines Babys und meiner selbst. Das nehme ich aus dieser schwierigen Zeit mit: Es gibt im Leben nichts Wichtigeres als das Leben selbst. Beim nächsten Mal werde ich beim kleinsten Zeichen der Überbelastung bei meinem Frauenarzt stehen und mich krank schreiben lassen - egal welche Konsequenzen das hat. Klingt heftig, aber wer eine Fehlgeburt erlitten hat, weiß wovon ich spreche: Es gibt nichts Wichtigeres, als das ungeborene Leben zu schützen....

So lala 
von bealiesel 


Als ich meiner Chefin sagte, dass ich schwanger sei (das war in der 8. Woche), war sie erst einmal nicht wirklich begeistert. Sie hat mir dann aber doch gratuliert und war so weit ok zu mir. Die Monate vergingen und sie behandelte mich nicht anders als sonst und ich freute mich schon. Wir überlegten schon, dass ich während meiner Elternzeit stundenweise von daheim arbeiten wollte und auch sonst telefonisch etc. erreichbar sein wollte für meine Chefin und die Kolleginnen. Dann kam ich Anfang Januar aus meinem Weihnachtsurlaub wieder und hatte noch ca. 6 Wochen bis zum Beginn meines Resturlaubs und des Mutterschutzes. Zu diesem Zeitpunkt ging es meiner Firma nicht wirklich gut und wir in der Personalabteilung hatten leider alle Hände voll zu tun... Tja, und meine Chefin hat mich einfach nicht mehr involviert. Da saß ich nun, als ihre eigentlich rechte Hand mit Schwerpunkt Arbeitsrecht und sah meine Kolleginnen rotieren aufgrund der vielen Arbeit und konnte sie kaum unterstützen, da sie mir keine Arbeit gab... Außer Routinearbeiten war nichts zu tun. Ich fühlte mich immer schlechter, da auch meine Kolleginnen im Stress mehr als unter gingen und das natürlich auch nicht toll fanden. Auch Gespräche mit meiner Chefin halfen nichts... Also bin ich zum meinem FA und habe mich bis zum Beginn meines Resturlaubs krankschreiben lassen. Den Kolleginnen habe ich aber telefonisch etc. noch geholfen. Schade, dass meine Auszeit von der Arbeit so enden musste...
Allen anderen kann ich nur sagen: Sobald ihr schwanger seid habt ihr so viele Rechte, dass Euer Arbeitgeber Euch eigentlich so gut wie gar nichts kann!!! Wehrt Euch und lasst Euch nicht unterkriegen - ihr habt einen fast sicheren Kündigungsschutz und lasst euch nicht unter Druck setzten bzgl. Aufhebungsvertrag oder so. Im Notfall wehrt Euch mit einem Anwalt!!! Wenn ihr gewinnt - und die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dann zahlt den sowieso der Gegner!!!
Ich drücke Euch die Daumen und wünsche Euch allen eine schöne Schwangerschaft!

Schwanger als Krankenschwester nicht einfach :( 
von Melanie 


Ich bin nun in der 10. Ssw und arbeite als Krankenschwester auf der Geriatrie ( Station für alte kranke Menschen). 
Nun hab ich eine Arbeitskollegin der das wohl nicht so recht ist. In einem Dienst vor 2 Wochen hab ich sie gebeten doch zusammen durch die Zimmer zu gehen um Betten zu machen und die Patienten zu versorgen ( da es mir am Vortag allein zuviel war). Erst sagte sie :''Ja ok''. Als wir dann los sind , ließ sie mich jedoch allein in dem ersten Zimmer und ließ sich auch nicht mehr blicken. Ging in 2 weiter Zimmer alleine und als ich sie darauf ansprach kam nur ein dummer Spruch. Zu guter letzt als wir uns im letzten Zimmer trafen, nahm sie sich die 'leichte' Patientin zum duschen und ließ mir die Pflegepatientin die im Bett zu versorgen war (die ich dann mit einer anderen schwangeren Kollegin zusammen gewaschen habe). Als sie mit der Patientin vom duschen wieder kam , setzte sie die Patientin an das waschbecken und meinte zu mir und meiner Kollegin dann noch frech :''Wenn sie fertig ist dann bringt sie doch zum Bett''.... ging und ließ noch das Bett 'ihrer' Patientin für uns übrig. Ich war so sauer, habe aber leider nichts mehr dazu gesagt. End vom Lied war das ich 2 Stunden später tierische Unterleibschmerzen hatte und ich einen Tag später lieber zur FÄ gefahren bin. Die mich dann erstmal krankgeschrieben hat und nur meinte wenn das sich nicht bessert bekommen sie ein Arbeitsverbot. 
Am Mo muss ich wieder arbeiten und bin mal gespannt wie es nun weiter geht.

Chefin ist Ersatzomi =) 
von Monique 


Ich arbeite seit 4 1/2 Jahren in einem Pflegeheim, bis vor ein paar Monaten arbeitete ich teils in der Pflege auf Station, teils in der Verwaltung als Sekretärin. Als ich merkte, dass ich schwanger bin war ich bereits in der 8 Woche. Wie es der Zufall will, wurde ich zu diesem Zeitpunkt ins Büro versetzt, da dort enorm viel Arbeit liegen geblieben ist. Also war ich von da an nur noch Sekretärin. Als ich meiner Chefin mitteilte, dass ich schwanger bin, war sie geschockt. Ca 2 Std später war sie dann bei mir auf Station, sie hat mich ausgefragt wie es mir geht, ob mir schlecht ist usw. (die typischen Fragen halt) nur diesmal leuchteten ihre Augen. Das sich sich wirklich freut zeigte mir ihr Satz: "Wenn ich schon zu Hause keine Enkel bekomm, so kekomm ich eins von dir!" - Sie freut sich wirklich, mit jedem Tag mehr! Fragt nach jedem Arzttermin, will Ultraschallbilder sehen und gibt mir Tips wo ich Babybekleidung oder Umstandsmode kaufen kann. Inzwischen weis es das ganze Haus (Seniorenheim) und alle Arbeitskollegen und sogar Bewohner freuen sich mit mir. Meine Chefin ist inzwischen für mich mehr Omi als meine eigene Mutter.

schwangerschafts-geständniss im job. 
von securitypaar 


Hallo liebe, werdende Mama´s.
Ich mache grade eine 6 monatige Umschulung zur Sicherheitsfachkraft.
Als ich es meinem Chef gesagt habe, hat er bis über beide Ohren gegrinst, und seine Sekretärin meinte nur: "Warum erfahre ich sowas schönes immer als letzte?" Hat auch gegrinst.
Ich finde es schön, wenn es vom Chef und den Mitarbeitern so gut aufgenommen wird.
Ganz liebe Grüssse an alle Mami´s da draussen, und die die es noch nicht gemacht haben: Nur Mut!

Entlassen wegen drohender Unzuverlässigkeit 
von ccdgap 


Hi!
Ich habe Mitte Februar von meiner Schwangerschaft erfahren. Meinen Kollegen und meinem Chef habe ich es noch in der selben Woche erzählt. Die Kollegen freuten sich sehr und auch der Chef gratulierte anfangs.
Als ich kürzlich eine Blutung hatte und deswegen einmalig an einer Besprechnung, außerhalb der Arbeitszeit, nicht teilnahm, da meine Ärztin mir bis zur Untersuchung Ruhe verordnet hatte, hatte das allerdings Konsequenzen, mit denen ich nie gerechnet hatte.
Zwei Tage später wurde ich von meinem Chef, an meinem freien Tag einbestellt und entlassen. Begründet wurde mir das ganze so: Da ich ja gerade mal im zweiten Monat sei (bin sogar schon im dritten) und das jetzt schon so losgehe würde das so nicht gehen. Jetzt würde die Urlaubszeit losgehen und da brauche er jemanden auf den er sich verlassen könne und ich sei nicht mehr zuverlässig. Schließlich würde das jetzt ja noch sechs Monate so gehen. Auch meine Einwände, dass ich jetzt einmal ein Problem hatte und lediglich bis zur Abklärung, ärztlich verordnete Ruhe eingehalten habe, wurden nicht gelten gelassen.
Ich habe nun eine Anwältin eingeschaltet und muss sehen wie das ganze weiter geht. Angeblich werde ich wohl doch nicht gekündigt, weil meinem Chef nun auch bewusst ist, dass er damit gegen das Gesetz verstoßen würde. Gesagt hat er diesbezüglich aber noch nichts zu mir. Im Gegenteil, er drückt sich davor mit mir zusammenzutreffen und redet nicht mit mir. Ebenso wie eine Kollegin, die der Meinung ist, dass ich vollkommen überreagiere, weil ich gleich zum Anwalt gegangen bin, ich hätte halt mal abwarten sollen, also auch von dieser Seite absolut kein Verständnis! 
Ich finde diese ganze Entwicklung einfach nur wahnsinnig traurig!

 

Teils, teils 
von Annie 


Als ich den Kollegen meine Schwangerschaft mitteilte, war die Freude riesig und überweltigend.
Doch war schon nach kurzer Zeit bei einigen Kollegen Unmut zu spüren, besonders als die ersten Krankschreibungen und Berufsverbote folgten. 
Ich bekam ein schlechtes Gewissen, wobei ich dafür nun wirklich nichts konnte. Und im Vordergrund steht für mich eindeutig das Wohl meines Kindes!
Natürlich kann ich verstehen, dass die Mehrarbeit Belastungen mit sich bringt. Andererseits bin ich aber auch enttäuscht.
So hatte ich mir das nicht vorgestellt.

Mobbing... 
von Alena 


Wir mussten uns auf Grund der geringen Spermienzahl meines Mannes in einer Kinderwunschklinik künstlich befruchten lassen. Schon im Vorfeld wusste ich, dass dies meinem Chef nicht gefallen würde, wenn ich schwanger werden würde und habe deswegen meinen Mund gehalten. Leider wurde ich dann auf Grund der starken Hormone, die ich nehmen musste krankgeschrieben, da ich in einem Fitness-Studio arbeite und deswegen jeden Tag viel Sport mache und das nicht gut gewesen wäre. Als ich nun zurück kam und sagte ich wäre schwanger, wurde mir vorgeworfen, dass ich meinen Plan mit den Stoßzeiten im Studio abgleichen müssen und dass mein Verhalten gegenüber meinen Kollegen und dem Studiobetrieb unverantwortlich wären. Mein Chef hatte schon die Kündigung in der Hand, da er gehofft hatte, dass der erste Versuch nicht geklappt hat und er mir so sofort kündigen wollte.
Ich habe die ganze letzte Woche nur geweint und bin mit Herzklopfen durch die Gegend gelaufen.
Für mich ist diese Situation kaum zum aushalten.

Karrierefrau nicht erwünscht 
von mamamiagrau 


Meine Firma hat mich bereits im Mutterschutz ersetzt. Abgemacht war, dass ich als Abteilungsleiterin nach dem Mutterschutz zurück auf meine Stelle kommen kann, da mein Mann Elternzeit nehmen wollte. Ich hatte eine Mitarbeiterin in den 3 Monaten vor der Geburt (ich habe sogar in den 6 Wochen vor Geburtstermin gearbeitet und war noch eine Woche vorher im Büro..hat einfach Spaß gemacht und mir ging es sehr gut) als Stellvertretung eingearbeitet. Diese Mitarbeiterin wurde 4 Wochen nach der Geburt als meine Nachfolgerin eingesetzt ohne mich zu informieren. Am 1. Tag nach dem Mutterschutz legte mir man dann einen Aufhebungsvertrag hin und stellte mich ab in ein Einzelbüro. Zum Glück habe ich mit einem sehr guten Anwalt und viel Glück eine hohe Abfindung rausgepokert und zur gleichen Zeit einen tollen Job gefunden. Ich sehe nach vorne und gehe mit erhobenen Hauptes aus der Firma (nächste Woche letzter Tag). Unser kleiner Schatz gedeiht prächtig und wir sind froh, dass wir alle gesund sind. Das ist doch das wichtigste. Ich wünsche dies niemandem, aber wenn, dann laßt Euch beraten. Eine Firma darf so etwas nicht!!
VG mamamiagrau

Alles super in der Firma 
von Jemia 


Ich habe in der 7. Woche erfahren das ich schwanger bin und wir haben uns riesig gefreut, da wir es sehr lange versucht haben. Ich hatte ein wenig Angst es meinem Chef zu sagen, eigentlich ist er ein sehr verständisvoller Chef aber man kann ja nie wissen. Also ich habe es ihm in der 12. Woche gesagt und war total aufgeregt aber mein Chef (ich könnte ihn heute noch dafür knutschen ;) hat sich total gefreut für mich und mir gratuliert und gesagt das ich mir keine Sorgen machen müsste wegen meines Arbeitsplatzes. Boah war ich erleichtert, echt toll wie er reagiert hat und ich fühlte mich viel besser. So einen Chef kann man sich nur wünschen.

Gespräch überstanden 
von Minaki 


Ich hatte eine neue Arbeit in August angefangen und mitte September ist meine Periode ausgefallen. Test gemacht, positiv! Bin zum Ärztin gegangen, erstmal konnte sie nicht viel sehen, war viel zu früh. Nach 3 Wochen war's klar, ich war in der 8. Woche schwanger. Sofort habe ich mir Gedanken gemacht wie ich es wohl meinen Chef sagen soll. Die Firma war neu und ich war seit 2 Monate dabei. Ich hatte so eine Angst, habe mich überhaupt nicht wohl gefühlt es ihm zu sagen...ich fand es für ihn ein bisschen unfair, dass es jetzt wo ich nur 2 Monate dabei war geklappt hat, weil wir eigentlich 3 Jahre schon versucht haben ein Baby zu bekommen. Naja, als ich in der 11. Woche schwanger war, bin ich zu ihm gegangen und habe erstmal angefangen zu weinen. Es war wirklich schwierig es ihm zu sagen, vor allem weil mir die Arbeit so viel Spaß gemacht hat. Er dachte erstmal ich würde sagen, dass es mir die Arbeit nicht gefällt. Aber als ich sagte, dass ich schwanger bin, hat er mich umarmt und hat sich für mich gefreut. Natürlich muss er sich jetzt Gedanken machen und jemand anders einstellen soweit ich in Elternzeit bin, aber er hat gemeint, dass Leben zu schenken das schönste ist was es gibt und wichtiger als die Arbeit. Ich bin so froh, dass er so reagiert hat, und ich bin ebenfalls froh, dass ich so einen Chef habe.
Viele Grüße

mal ne positive Geschichte 
von Schaaf 


Hi,
bin gerade zum zweiten Mal schwanger (7.Monat). 
Als ich meine erste Schwangerschaft in der Firma bekannt gegeben habe (in der 13. Woche),war ich beim damaligen Chef gleich abgeschrieben. Es gab zwar kein Mobbing, aber er gab mir das Gefühl, dass man einfach nicht mehr investieren wollte, keine Zeit, keine Weiterbildung, gar nichts ("Du kommst eh nicht wieder"). Bin aber nach nem halben Jahr wieder zur Teilzeit in Elternzeit eingestiegen, allerdings nicht bei dem besagten Chef ("für 10 Std lohnt sich der Aufwand nicht"), sondern für eine andere Abteilung. Die zwei Projektleiter sind flexibel, ich bin flexibel, wenn es projektmässig eng wird gibt es auch schon mal Wochenendeinsatz, eine Win-Win-Situation für alle. Inzwischen gab es Umstrukturierungen, ich bin jetzt bei einem der Projektleiter gelandet, und meine Elternzeit wäre im Februar 09 zu Ende - wenn nicht die 2. SChwangerschaft wäre... 
Ich hatte mir aber auf jeden Fall vorgenommen, diesmal meine Schwangerschaft so lange wie möglich NICHT zum Thema zu machen, wer weiss, wie eine zweite Elternzeit ankommt. Leider wurde nichts aus meinen Plänen, da es mir am Anfang nicht richtig gut ging, und ich häufig krank war. Da habe ich mich entschlossen, meinem "neuen" Chef schon sehr früh (8. Woche)reinen Wein einzuschenken, ihn aber gleichzeitig gebeten, es noch nicht offiziell an die Personalabteilung zu melden.
Und was soll ich sagen? Er hat sich gefreut, die Klappe gehalten, bis ich das Ok gegeben habe (in der 15. Woche) es zu melden und wir diskutieren schon darüber, wann ich diesmal wieder einsteigen will;-))
Durch meine wenigen Stunden, die ich mir im Großen und Ganzen frei einteilen kann, bin ich für die Firma auch wenig krank, da ich einfach nach Hause gehe, wenn es mir nicht gut geht, oder von zuhause aus arbeite.
Ich kann also ganz entspannt der Geburt entgegensehen und auch hoffen, dass der Wiedereinstieg ohne große Probleme möglich sein wir.

Mobbing aufgrund Schwangerschaft 
von Anita, 30 


Ich bin in der 15 SSW und wurde als ich es meiner Regionalleiterin erzählt habe (ca. 11 SSW), erstmal richtig am Telefon zusammengefaltet. Da gab es kein "herzlichen Glückwunsch" - ganz im Gegenteil. Ich durfte mir nur Vorwürfe anhören, das dies nicht fair gegenüber dem Unternehmen sei und auch grad nicht der richtige Zeitpunkt wäre. Auch kam die Frage, ob ich denn nicht verhütet hätte. Ebenfalls sollte ich eine vor ca. 2 Monaten erhaltene Beförderung zurücknehmen. Da ich ja angeblich vorsätzlich schwanger geworden wäre. 
Als ich nach 3 Wochen krankschreibung (Frauenarzt hatte mich aus dem Verkehr gezogen) wieder arbeiten ging, durfte ich natürlich gleich bei meiner Niederlassungsleiterin antanzen. Hier eierte man auch in einem Gespräch herum und wollte von mir wissen, ob ich denn nochmals ausfallen würde - natürlich konnte ich diese Frage nicht beantworten, bin ja nicht Jesus! Aufgrunddessen wurde ich genötigt 2 Tage Urlaub zu nehmen und sollte dann noch ca. 1,5 Wochen 1/2 arbeiten und den anderen 1/2 Tag Urlaub nehmen. Danach bat man mich ein Beschäftigungsverbot einzuholen, denn im Unternehmen heißt es ganz oder gar nicht. Verhandlungen mit Frauenarzt und Rechtsanwalt laufen grad noch.

Ich bin schockiert 
von Lotosty 


Hallo,
also wenn ich die Geschichten hier lese bin ich aufrichtig schockiert von den Erfahrungen dieser Mütter. Ich selbst bin bereits zweifache Mutter (12 und 9 JAhre) und erwarte nun unseren (hoffentlich weiblichen) NAchzügler. Ich arbeite als Niederlassungsleiterin einer Agentur und von daher bin ich eventuell als sog. "leitende" Angestellte in einer besseren Position. Als ich erfahren haben, dass sich doch nocheinmal Nachwuchs angekündigt hat, habe ich sofort einen Termin beim Geschäftsführer ausgemacht (dieser sitzt in einer ca. 500 KLM entfernten Stadt) bin hingefahren und habe es ihm persönlich gesagt. Nun- er ist nicht vor Freude vom Stuhl gefallen, ich habe ihm meine Pläne offengelegt und auch gesagt, das ich nicht vorhabe in Elternzeit zu gehen - ich habe natürlich die optimale Gelegenheit mir meine Zeit relativ frei einzuteilen, und auch das Baby mit auf Arbeit zu nehmen - so sind wir auch verblieben. Also - es geht auch anders, er erkundigt sich relemäßig wie es mir geht - und auch die Mitarbeiter im Büro sind alle ganz locker in dieser Hinsicht - ich wollte einfach mal allen auch eine gute "wie erzähle ich es meinem Chef"-Geschichte zum Besten geben.
Meine besten Grüsse an alle - und bitte lasst Euch nicht unterkriegen.

lächeln 
von Mande 


Liebe Leserinnen,
ich stecke in einer ziemlich misslichen Lage.
Dazu hole ich ein klein wenig aus.
Im Juni verlor ich in der 8. Woche mein erstes Baby. Ich hatte mich wahnsinnig gefreut endlich auch Mama zu werden. Daher war die Zeit nachdem es einfach nicht mehr da war um so schlimmer für mich. In der Arbeit wusste man Bescheid. Es gab aber keine Nachfrage von der Chefin wie es mir denn gehen würde. Nein! Kein es tut ihr leid oder so!
Für mich und meinen Partner lief die Sexualität ganz normal weiter, denn der Babywunsch war immernoch da.
Ende August bekam ich nun die Kündigung und ich wurde durch eine männl. Person ausgetauscht - nach 1 1/2 Jahren in der Firma. Eigentlich bin ich im Kündigungsschutz und meine Chefin müsste mich wieder einstellen, aber in der Theorie sieht es leider etwas anders aus. Nun was macht man. Ich kenne meine Rechte,aber will ich für diese Firma wieder arbeiten. Wie werde ich denn wieder aufgenommen? Tja, positiv ist ich habe ab 01.10. zu 99% wieder einen Job. Ich will diesen Job auch. Nur habe ich dabei nicht unbedingt ein gutes Gewissen dabei einen Arbeitsvertrag zu unterschreiben und schwanger zu sein. Ich fühle mich momentan sehr allein gelassen und sehr diskriminiert. Bin fast am Verzweifeln. Dabei ist es doch etwas sehr schönes ein Baby zu bekommen. Ich möchte mich doch einfach nur Freuen können....
Euch alles Liebe
Mande

Vertrag nicht verlängert wegen möglicher Schwangerschaft 
von Sumara 


Zwei Jahre hab ich als Wirtschaftsingenieurin in einem mittelständischen Unternehmen gearbeitet. Bei der Vertragsverlängerung nach einem Jahr wurde mir mündlich VERSICHERT im nächsten Jahr in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis zu wechseln und im Zuge dessen mein Gehalt anzupassen.
3 Monate vor dieser Verlängerung heiratete ich. Kurz darauf bekam ich den Rat mich doch selbständig zu machen und so weiter für die Firma zu arbeiten. Es wurde so dargestellt, als hätte ich natürlich die Wahl zwischen einer festen Anstellung und der Selbständigkeit. Daran wurde festgehalten bis eine Woche vor Vertragsablauf. Ich hab mich nicht selbständig gemacht und siehe da auch keinen Vertrag bekommen, mit der Begründung: Im Falle einer Schwangerschaft würde ich meine Kollegen zu sehr belasten!
Noch während ich meinen restlichen Urlaub hatte meldete sich dann eine Zeitarbeitsfirma bei mir mit einem Interessanten Jobangebot....Meine alte Firma will mich nun über eine Zeitarbeitsfirma einstellen! Was ich jetzt mache weiss ich nocht nicht, arbeitslos macht sich halt nicht so gut im Lebenslauf. Hinzukommt, dass ich grad Schwanger bin (was meine Ex-Firma nicht weiss) und es mir momentan wohl nicht möglich ist einen neuen Job zu finden!
Hier muss ich noch erwähnen, dass bisher jeder Ingenieur in dieser Firma (alle männlich) nach 2 Jahren in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen wurden!
Ich bin darüber sehr sauer und finde es eine Frechheit, dass die Arbeitgeber keinerlei Verantwortung in Sachen Familie übernehmen wollen! Das funktioniert einfach nicht, wenn sich alles nur einseitig abspielt.

 

Ich bin schwanger und habe den Arbeitsvertrag noch nciht unterschrieben 
von katharina 


hallo alle miteinander. ich habe folgendes Problem. ich bin endlich nach lange zeit schwanger geworden, mit zweitem kind. wir sind glücklich. war 4 jahre Hausfrau und jetzt habe ich die Möglichkeit als erzieherin im kita zu arbeiten. das Problem ist, ich kenn mich mit Verträgen nicht so gut aus. muss ich bei unterschreiben des Arbeitsvertrages mitteilen, das ich schwanger bin. zwar noch im september wird 8 woche. aber dennoch. bitte schreibt mir. ich weiss keinen rat mehr. es handelt sich um eine vollzeitstelle befristet bis ende januar 2009! ich warte auf eure antwort.

Postzustellen ab sofort verboten! 
von Yvonne 


Ich arbeite bei der Post- als Briefträger. Jeder kennt uns, wie wir täglich mit dem Rad oder zu Fuss mehrere Kilometer pro Tag uns fort bewegen um die Kunden mit ihrer Post zu beglücken. Bei uns ist es ab dem Feststellen der Schwangerschaft verboten, auf Zustellung zu gehen. Das hat mehrere Gründe. Es gibt im Bezirk kein WC (für die Übelkeit), keine Sitzmöglichkeiten (für Schwindel). Wenn etwas passiert, ist keiner da.... Und die Post wiegt auch verdammt viel - da trägt bzw schiebt man einige Kilos pro Tag. Ich bin jetzt in der achten Woche und darf im Büro aushelfen. Macht auch Spass- so lerne ich auch mehr über das "drumrum" der Post. Mein Vertrag ist befristet und wird während der Schwangerschaft auslaufen.

Kündigung übers Gewerbeaufsichtsamt genehmigt. 
von Michaela 


Ich habe meinen Chef in der 8 Woche erzählt das ich Schwanger bin. Weil ich die ganze Woche schon mit Übelkeit kämpfte. Genau 2 !!! Tage später, kam per Einschreiben die Kündigung.
Ich bin dann direkt zum Anwalt, die Kündigung wurde auch sofort zurückgenommen jedoch ging mein Chef dann weiter zum Gewerbeaufsichtsamt. Es folgten zig schreiben, unter anderem, "wenn er mich weiterbeschäftigt dann müsste er die Firma schliessen ich sei zu teuer" ect...
Das Gewerbeaufsichtsamt stimmt letztendlich der Kündigung zum ende des Mutterschutzes zu.
Ich hatte das Glück und fand direkt nach ende des Mutterschutzes eine Teilzeitstelle, wo es mir sehr gut gefällt und wo dies obige nicht mehr vorkommt bin nun nämlich wieder schwanger in der 12 Woche und hier werde ich jeden Tag gefragt, wie es mir geht, wanns bäuchlein endlich wächst und und und...

"Quotenschwangere" mit Seltenheitswert 
von Austria08 


Noch bei der Nachricht meiner Schwangerschaft Ende des 2. Monats war das Echo meiner Chefs sehr positiv. Als es dann in der Abteilung sehr stressig wurde, liessen Begeisterung und Mitfreude über meine Schwangerschaft von Chef und meinen direkten Kollegen schnell nach und verkehrten sich eher in Groll, wenn ich mal nicht mindestens so "100-prozentig einsatzfähig" wie vor meiner Schwangerschaft war. Von meinem Chef bekam ich sowieso nichts mehr mit, weil er ständig auf Reisen war, so dass er vom Chaos in unserer Abteilung nicht mal etwas wusste und meine überwiegend männlichen Kollegen zeigten wenig Verständnis für meine Situation. In den ersten Monaten war mir oft übel und ich hatte Kreislaufprobleme, war sehr müde und hatte später dann oft einen sehr angespannten Bauch, was sich sehr unangenehm anfühlte. Abends war ich meistens völlig fertig und nachts schlief ich nur noch schlecht. Zudem wurde ein Kollege fies, da er versuchte, mir blöde Tätigkeiten anzuhängen und reagierte neidisch und eifersüchtig, wenn ich interessante Arbeiten übernahm oder von Chefs übertragen bekam. Noch in der letzten Woche, bevor ich meinen Resturlaub und Mutterschutz nahm, gab es dann noch eine heftige Auseinandersetzung mit einem anderen Kollegen. Mir war zum Heulen zumute, da ich mich vorher mit ihm oft gut verstanden hatte und wir immer gut zusammengearbeitet hatten. Sogar an meinem letzten Tag verabschiedete er sich nicht mal von mir, obwohl er wusste, dass ich gehe und verschwand einfach so. 
Ich finde, dass Firmen, in denen Schwangere so behandelt werden, dringend ihre Einstellung dazu ändern sollten, weil sie sich ansonsten nicht wundern müssen, wenn Frauen nach der Elternzeit ungern bzw. erst sehr spät wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren, wenn überhaupt. Mir wurde dort immer gesagt, sie hätten in dieser Niederlassung der Firma einfach keine Erfahrung mit schwangeren Mitarbeiterinnen. Mir kamen alle diese Kommentare der Kolleg(inn)en wie eine schlechte Ausrede für deren schlechtes Benehmen vor. Und da wundern sich die Unternehmen, wenn Frauen sich gut überlegen, ob sie überhaupt Kinder kriegen wollen, wenn man sie schon während der Schwangerschaft nur als Arbeitsmaschine behandelt...von kinderfreundlichen Betrieben sind wir im Jahr 2008 leider noch meilenweit entfernt...!

Schwanger in Zeitarbeit 
von Kristina 


Bei mir war alles total schlecht. War bei einer Zeitarbeitsfirma beschäftigt. Als ich noch nicht schwanger war, hatte ich immer gute Jobs. Doch als ich dann schwanger war, fing der Ärger an. Ich wurde hingehalten: wir haben was und dann plötzlich wieder nicht. Zum Schluss mußte ich in einer Großküche arbeiten, wo eine laute Spülmaschinine und viel schmutziges Geschirr war. Außerdem mußte man einen schweren Geschirrwagen schieben. Ich war zu diesem Zeitpunkt im 7. Monat! Das habe ich mir aber nur einen Tag angesehen und mich dann bis zum Mutterschutz krankschreiben lassen. Kurz nach der Geburt habe ich dort gekündigt. Bin wirklich wie der letzte Dreck behandelt worden. Sch... Zeitarbeit!

Schwangerschaft = Aufhebungsvertrag 
von Sabrina 


Ich habe bei einem bekannten Kreuzfahrtschiff an Bord als Friseurin gearbeitet. Nach zwei Monaten wurde die Schwangerschaft festgestellt, ich musste sofort runter vom Schiff.(Wie alle die auf dem Schiff arbeiten haben wir einen befristeten Arbeitsvertrag von 6 Monaten)Der Sitz der Firma befindet sich in meiner Heimatstadt (wo auch noch meine Eltern leben)eigentlich lebe ich aber mit meinem Partner in England. Natürlich sollte ich nach Abstieg sofort zur Firma zum Gespräch. Erst Smal Talk dann wurde der Abteilungsmanager dazu geholt und mir der Aufhebungsvertrag unter die Nase gehalten plus Stift. Und vorher wurde mir gesagt und wann fliegen sie zu ihrem Freund nach England....? Und das eine Kollegin vor mir auch den Aufhebungsvertrag unterschrieben hätte da sie ja aus Bayern kommt und auch nach Hause zu ihrer Familie wollte. Ich habe mit ihr heute gesprochen und sie wurden damals in dem Gespräch so unter Druck gesetzt, denn ihr wurde so wie bei mir gesagt das sie ja verpflichtet sind ihr einen Job an Land zu geben, aber das sie ja im Moment auch nicht wüssten welchen und wenn,dann auch nur einen administrativen Praktikanten Job für ca 800 Euro. Sie arbeitete im Shop in der Parfümerie und ich bin Friseurmeisterin. Leider fühlte sie sich sehr unter druck gesetzt da sie sich nicht vorstellen konnte, schwanger in einer fremden stadt ohne Familie für 800 Euro dort zu bleiben und das wusste die Firma. Sie hat unterschrieben, da sie leider nicht die Auswirkung kannte. Ich habe nicht unterschrieben, habe aber auch ein Proplem damit an Land hier in der Stadt zu arbeiten, da mein Dad auf dem Land (wirkliches Dorf)lebt und ich mein Auto verkauft habe (da ich ja in England lebe) müsste ich jeden morgen und abend zu Fuß ca 4 km übers Feld durch den Wald an der Strasse entlang zum Bahnhof laufen, bei schönen Wetter ok.....ich habe bei meinen Eltern die Möglichkeit über der Garage zu wohnen aber leider nur auf einer Couch zu schlafen, ich bin schon in der 19 Woche und habe jetzt nach 10 Tagen schon probleme...alle meine Sachen sind in England und leider auch mein Partner der eh schon die hälfte der Schwangerschaft nicht mitbekommen hat.Ich bin Friseurmeisterin und mich jetzt an einen Schreibtisch zu setzen oder Botenjunge zu spielen, bereitet mir keine fröhliche Schwangerschaft.

*FREU* 
von Pusteblume 


Also ich bin jetzt ganz "frisch" schwanger, erst in der 8ten Woche :), ich habe es meiner Chefin gleich als ich es erfahren habe erzählt, auch weil ich einige Tätigkeiten nun nicht mehr ausführen darf. Sie hat so positiv reagiert, mich gedrückt und sich echt gefreut!
Ich muß dazu sagen das ich "nur" eine Teilzeitkraft bin und schon ein Kind habe.
Sie meinte dann noch das sie nur mit Wehmut sieht das ich ja dann bald nicht mehr kommen werde.
Meine Kolleginnen freuen sich auch total mit mir!!!
Wir haben ein echt tolles Verhältniss zusammen!!!

Übernahme? Jetzt nicht mehr... 
von Azubi 


Gegen Ende meiner Ausbildung bin ich schwanger geworden, vorher hatte ich schon eine (leider nur mündliche) Zusage meines Arbeitgebers nach der Ausbildung übernommen zu werden. 
Ich hatte meinem Chef nicht sofort etwas gesagt und wollte erst bis zum vierten Monat abwarten. 1. weil ich mir sorgen machte das etwas passieren konnte und 2. weil ich erst eine schriftliche Bestätigung der Übernahme haben wollte.
Es kam aber alles anders als gedacht. Ich bekam Blutungen, die dann verschwanden, danach starke schmerzen und eine Not-OP... Eileiterschwangerschaft...
Nun war ich 2 Wochen im Krankenhaus und 6 Wochen krankgeschrieben, ich entschloss mich meinem Chef die Wahrheit zu sagen und teilte ihm mit das ich schwanger war und mein Kind verloren hatte.
Von ihm kam erst eine etwas beleidigte Mail das er es nicht vorher erfahren hatte, dann eine mitfühlende das ihm das alles leid täte und dann erfuhr ich von Kollegen das er sich schlau gemacht hatte ob er mich kündigen könnte, falls ich widererwartend die Abschlußprüfung nicht schaffen würde...
Danach kein Wort mehr von übernahme, im Gegenteil. Er tat alles und mich los zu werden. Für ihn war die Rechnung klar, ich war schwanger und werde es auch wieder werden, zumal er dann auch noch hörte das ich heiraten werde. 
Dabei wollte ich genau wie jetzt einfach nur eine halbtags Stelle. Ein Kind habe ich ja schon und wenn ich eine Halbtagsausbildung mit Kind alleine hinbekomme, dann schaffe ich es erst recht zu arbeiten wenn ich zwei Kinder habe und dafür jetzt aber einen lieben Partner der mich voll und ganz unterstützt. Naja mein Chef ist da wohl anderer Meinung.
Viele Grüße an alle dennen es ähnlich geht und lasst euch nicht unter kriegen!!!

Es hat niemanden interessiert... 
von Nadine 


Ich teilte meinem Chef schon sehr früh mit, dass ich schwanger war und erhielt dann in der 8 SSW eine Bescheinigung meiner Frauenärtzin über die SSW, die von meinem Chef so gewünscht war. Ich dachte bis dahin man müsste diese Bescheinigung dem Gewerbeaufsichtsamt zukommen lassen.
Mein Chef behielt diese aber ein. Ich war dann in der Frühschwangerschaft einmal für 2 Tage krankgeschrieben, weil mir übel war. Eigentlich wollte mich meine Frauenärtzin eine Woche krankschreiben, aber ich wollte das nicht, weil ich meinem Chef gegenüber ein schlechtes Gewissen hatte und es viel Arbeit gab.
Meine Schwangerschaft verlief ohne Probleme, aber wirklich interessiert hat es auf meiner Arbeit auch niemanden. Es wurde nie einmal gefragt, wie es mir geht oder ob man mich ein wenig entlasten konnte.
Das ich 3 mal die Woche 10 h am Stück gearbeitet habe und dabei nur herumgelaufen bin und kaum zur Ruhe kam, hat auch niemanden interessiert. Ich habe zudem verschiedene Tätigkeiten weiter ausgeführt, die ich hätte garnicht mehr ausführen dürfen. 
Eines Tages kam dann ein Herr vom Gewerbeaufsichtsamt zu uns und der wusste garnicht, dass mein Chef eine Schwangere beschäftigt. Erst als er mich sah, fragte er bei mir nach ob ich diese und jene Tätigkeiten denn noch ausüben würde und blöderweise antwortete ich mit nein. Von meinem Chef habe ich später nur zuhören bekommen: Danke für ihre Antwort.
Ich lies mich dann 2 Wochen vor Beginn der Mutterschutzzeit krankschreiben, weil ich wegen Ichiasbeschwerden kaum noch auftreten konnte. Bin dann ein letztes Mal zur Arbeit um den Stand der Dinge zu berichten und da bin ich dann auch nochmal gefragt worden ob ich nicht wieder kommen könnte.

Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan... 
von Sandra 


Auch ich kann mich zu den Frauen zählen, denen im Berufsleben, nach der Mitteilung der Schwangerschaft, nichts gutes widerfahren ist.
Ich war als externe Mitarbeiterin, über eine kleine Firma, in einem großen Mobilfunkunternehmen beschäftigt. Mein Chef teilte mir mit, dass er meinen Arbeitsplatz für mich freihält und ich, wenn ich das möchte, auch von Zuhause aus arbeiten könne.
Leider rechnete er nicht mit der Falschheit seines Ansprechpartners im Mobilfunkunternehmen, für welches ich arbeitete. Dieser sagte ihm zu, dass er einen Ersatz für mich holen könne, der mich solange vertritt, bis ich aus der Elternzeit zurückkomme. Mein Chef stellte eine junge Frau ein, welche ich im letzten Monat, vor meinem Mutterschutz anlernen wollte.
Aber es kam dann ganz anders. Der Ansprechpartner des Mobilfunkunternehmens holte sich eine andere externe Mitarbeiterin, aus einer anderen Firma und teilte dies meinem Chef aber nicht mit, sondern wartete bis Ende März und teilte meinem Chef dann mit, dass er sich anders entschieden hat.
Mich traf es wie einen Hammerschlag, zumal ich an der internen Hotline sass und zusätzlich einen Aufgabenbereich hatte, den sonst keiner machte (hatte ich Urlaub, blieb alles liegen und ich musste Berge nacharbeiten). Durch die mein Verantwortungsbewusstsein an der Hotline, verließ ich nur einmal am Tag meinen Arbeitsplatz und das war zu meiner Mittagspause.
Aus der Aussage des Ansprechpartners des Mobilfunkunternehmens, war klar, dass mein Arbeitsplatz dann nicht mehr für mich zur Verfügung steht, wenn ich aus der Elternzeit zurückkomme.
Aber ich sollte die neue Mitarbeiterin in mein Aufgabengebiet anlernen.
Das Wissen, dass ich einfach so ausgetauscht wurde und das 5 Minuten vor der Angst entschieden wurde, traf mich sehr hart und ich konnte Wochenlang nicht mehr schlafen, hatte keine positiven Gedanken mehr, weinte bei jeder Kleinigkeit und bekam richtige Zukunftsängste.
Als mein Frauenarzt mich sah, fragte er mich gleich, was mit mir los sei, weil ich vorher immer sehr fröhlich war und man mir anmerkte, wie sehr ich mich auf mein Baby freute.
Ich erzählte ihm, was passiert war und das mich das seelisch total mitnimmt. Er schrieb mich sofort eine Woche krank.
Ich ging danach wieder ins Büro, aber es hatte sich nichts zum positiven verändert. Ganz im Gegenteil, man redete nicht mehr mit mir und behandelte mich wie ein Aussätzige. Mein Chef riet mir, mich bis zum Schluss krankschreiben zu lassen.
Mein Frauenarzt schrieb mich daraufhin bis zum Mutterschutz krank und dadurch lernte ich die Neue Mitarbeiterin auch nicht in ihrem neuen Aufgabengebiet an. Das war dann mein Art zu zeigen: "So nicht mit mir!"
Mit dem Tag, als ich meine Sachen nahm und mich von den Kollegen, mit denen ich immer sehr gut zusammengearbeitet hatte verabschiedete, ging es mir besser.
Sicher ist es schwer, wenn man so nun nicht weiß, wie es beruflich nach der Elternzeit weitergeht, aber ich wusste, wenn diese seelische Belastung so weitergegangen wäre, hätte mein Baby auch sehr darunter glitten und das war das Letzte, was ich wollte.
Mir tat es im nachhinein gut, von Kollegen zu hören, dass sie sich wünschten, ich wäre wieder da oder würde wenigstens irgendwann wieder kommen, weil die neue Mitarbeiterin eben nicht so Serviceorientiert arbeitet, wie man es von mir gewohnt war.

 

schwanger?na toll... 
von sonja 

tja begeistert waren die kollegen das es endlich geklappt hat,da ich 1 jahr darauf gewartet habe und schon die hoffnung auf geben wollte.alle haben sich für mich gefreut bis die 1. krankmeldung kam...zum schutze des kindes laut ärztin.als die 2. krankmeldung kam die ich selbst gewünscht hatte,kreislauf und übelkeit der ständige begleiter bis zur toilette, hieß es das fäng ja schon gut an.mein arbeitgeber rief bei meinem arzt an ob ich den arbeiten könnte...angeblich wurde gesagt wenns mir gut geht könnte ich arbeiten klar deshalb bin ich auch krankgeschrieben das ergibt sinn!!!und solch eine auskunft gibt ein arzt schon gar nicht!naja das ganze sprach sich rum den rest kann man sich denken...ein anruf kam nachhause kannste arbeiten kommen?und das während der krankmeldung.ohne worte.....nun habe ich ein arbeitsverbot bis zum ende der schwangerschaft!es wird sonst keine rücksich darauf genommen!die gesundheit meines kindes ist mir wichtiger und dazu gehören nicht sachen wie überstunden,stress und 9 std stehen mit accord arbeit...ich habe zu allen den kontakt abgebrochen! 

Mobbing wegen Schwangerschaft 
von Larissa 


Im November 2006 teilte ich meinem Chef mit das ich in der 8.Woche schwanger.Klar war er geschockt,ich war nämlich die einzige Kraft die von allen Ahnung hatte.Am nächsten Tag als er mich sah wollte er über meine Überstunden, meinen Urlaub und Resturlaub den ich noch hatte sprechen.Ich fand das alles so merkwürdig.Aufeinmal hatte ich kein Resturlaub und keine Überstunden mehr,die hätte ich wohl alle genommen.Das lies ich nicht auf mich sitzen und wehrte mich.Durch meine Schwangerschaftshormone fing ich vor ihm an zu heulen und ging aus seinem Zimmer raus.Daraufhin kam er zu mir und sagte es wäre am besten wenn ich kündigen würde!So doof war ich nicht und bin direkt den nächsten Tag zum Arzt und erzählte dies alles.Ich wurde direkt erstmal für 1Woche von meiner Frauenärztin krankgeschrieben.Ich lies mich dann wieder nach der Woche auf der Arbeit blicken, mit der Hoffnung der Chef hat sich damit abgefunden und lässt mich in Frieden arbeiten.Vonwegen es ging weiter.Er hat mir tatsächlich alle Überstunden und Resturlaub gestrichen,sodass ich für November und Dezember kein Uralub mehr hatte.Für mich war in diesem Moment klar, dieser Mann sieht mich nie mehr wieder.Bin sofort wieder zum Arzt und erzählte das ich da nicht mehr arbeiten kann.Die Kollegen riefen mich jeden Tag an,wollten wissen wie was geht.Ich ging nicht an mein Handy dran aus Rache an dem Chef.Die Anrufe nervten und ich lies meine Nummer ändern,ich wollte von all dem nichts wissen.Ich hatte Alpträume und richtige Panikattacken von der ganzen Firma.Ich wurde bis zum Mutterschutz krankgeschrieben und habe natürliches meinen Anwalt eingeschaltet.Ich habe zwar 3 Jahre Elternzeit angegeben,aber eins weiss ich zurück will ich auf gar keinem Fall mehr.Ich muss sagen ich hatte mich mit dem Chef davor super verstanden,er war immer zufrieden mit mir,klar ich machte die ganze Arbeit.Statt um 16Uhr nach Hause zu gehen blieb ich bis 19Uhr bis der ganze Schreibkram fertig war.Und das war wohl zum Schluß sein DANKESCHÖN an mich.Ich möchte hiermit allen Betroffenen sagen, wehrt euch!Geht zum Arzt und lasst euch bis zum Schluß eurer Schwangerschaft krankschreiben und wenn es so hart ist wie es bei mir war,schaltet den Anwalt ein.Ihr wedet sehen erst da lassen die euch in Ruhe.


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