Vorsorgeuntersuchung
 
Die wichtigsten Termine in der Schwangerschaft

Inhalt: 
Blut-Tests bei der VorsorgeuntersuchungBlutdruck-Messungen bei der VorsorgeuntersuchungUrin-Untersuchungen bei der VorsorgeuntersuchungChromosomen-Test bei der VorsorgeuntersuchungHerzton-Kontrollen bei der VorsorgeuntersuchungUltraschalls bei der Vorsorgeuntersuchung

Chromosomen-Test bei der Vorsorgeuntersuchung

Die Untersuchung wird nur durchgeführt, wenn die Mutter zustimmt

Bei Müttern über 35 steigt das Risiko, ein chromosomengeschädigtes Kind auszutragen. Mit diesem Test wird vor allem nach dem Down-Syndrom gesucht. Für diesen Test braucht der Arzt Zellen des Ungeborenen. Entweder werden sie um die elfte Schwangerschaftswoche mithilfe einer Chorionzottenbiopsie aus dem Plazentagewebe entnommen, durch eine Amniozentese aus dem Fruchtwasser (zwischen der 14. und der 20. Schwangerschaftswoche) oder die Untersuchung erfolgt nichtinvasiv über einen Bluttest.
Beide Methoden bringen gewisse Risiken mit sich: Zum einen besteht die, wenn auch geringe Gefahr, einer Fehlgeburt, zum anderen dauert es oft mehrere Wochen, bis das Ergebnis feststeht. Diese Zeit der Ungewissheit kann für die Eltern sehr belastend sein, zumal am Ende die quälende Frage stehen kann, ob die Schwangerschaft abgebrochen werden soll.
Die Untersuchung der kindlichen Chromosomen ist keine Pflichtvorsorge, sondern wird nur durchgeführt, wenn die Mutter dem zustimmt. Bei Frauen über 35, Risikoschwangerschaften oder einem Verdacht übernehmen die Krankenkassen die Kosten.