Anzeige
 
Schwangerschaftsmassage? Ja, bitte!

Ist es nicht schön, zuzusehen, wie der Babybauch Woche für Woche wächst? Eine liebevolle Massage wirkt jetzt nicht nur entspannend, sie ist auch eine tolle Möglichkeit, mit dem Baby Kontakt aufzunehmen

Das tut gut!: Schwangerschaftsmassage? Ja, bitte!
© Shutterstock
Sanfte Massagen entspannen den Babybauch

Ab wann ein Schwangerschaftsbauch richtig gut sichtbar wird, ist von Frau zu Frau ganz unterschiedlich – in den meisten Fällen wächst der Bauch aber zunehmend ab dem 4. Monat (also ab der 13. Schwangerschaftswoche, dem 2. Trimenon). Dann ist langsam eine leichte Wölbung zu erkennen, und die Babykugel nimmt mehr und mehr Form an. Am Ende einer Schwangerschaft misst sie im Schnitt 100 bis 120 Zentimeter. Da wundert es einen nicht, dass auch die Haut einiges mitmachen muss. Aber keine Sorge – mit sanften Massagen könnt ihr dafür sorgen, dass sie schön geschmeidig bleibt und die Herausforderung gut meistert.
 
Die Vorteile von Schwangerschaftsmassagen:
Massagen sind geradezu perfekt, um der gespannten Babybauchhaut etwas Gutes zu tun – sie wirken durchblutungsfördernd, stimulieren das Bindegewebe und versorgen die Haut mit einer Extraportion Feuchtigkeit – das heißt, mit ihnen könnt ihr auch Dehnungsstreifen (oder auch Schwangerschaftsstreifen) prima vorbeugen. Na, und ganz nebenbei lässt es sich dabei natürlich auch noch herrlich entspannen. Und auch der Papa kann auf diese Weise schon vor der Geburt eine Bindung (das sogenannte „Bonding“) aufbauen. Viele Babys antworten in der zweiten Schwangerschaftshälfte (ca. ab der 20. Schwangerschaftswoche) sogar mit Bewegung und Strampeln auf den Kontakt.
Also, worauf wartet ihr noch? Sucht euch ein ruhiges, gemütliches Plätzchen, legt etwas Musik auf, kocht euch einen Tee und genießt die gemeinsame Zeit!
 
Jetzt müsst ihr euch nur noch entscheiden, welche Massagetechnik ihr anwenden wollt – eine Zupfmassage oder doch lieber eine Streichelmassage?

Das tut gut!: Schwangerschaftsmassage? Ja, bitte!
© iStock
Massagen können Dehnungsstreifen vorbeugen

Die Zupfmassage:
Für die Zupfmassage nur ein wenig Öl oder Creme auf dem Bauch verteilen, damit die Haut nicht zu rutschig wird. Dann nehmt ihr eine kleine Hautpartie zwischen die Finger und hebt sie vorsichtig an, bis sie wieder herausgleitet. So massiert ihr den ganzen Bauch, immer Richtung Nabel. Den Bereich um das Schambein spart ihr aus, um die Gebärmutter nicht zu reizen. Zum Abschluss streichelt ihr den Bauch mit kreisenden Bewegungen im Uhrzeigersinn und lasst die Massage so langsam ausklingen.
 
Die Streichelmassage:
Im Vergleich zur Zupfmassage ist die Streichelmassage ideal, wenn der Bauch schon straffer und runder ist, weil sich die Haut dann nicht mehr so gut zupfen lässt. Einfach ausreichend Öl oder Creme auf dem Bauch verteilen und dann mit den Handflächen im Uhrzeigersinn um den Nabel herum sanft massieren und streicheln. Spart aber auch hier den Bereich um das Schambein aus.
 
Und nicht vergessen:
Kurz vor der Geburt – also in den letzten 2–3 Schwangerschaftswochen vor dem errechneten Geburtstermin – solltet ihr die Bauchmassage nur noch ganz sanft ausführen und bei vorzeitigen Wehen besser ganz darauf verzichten. Wenn ihr euch nicht sicher seid, fragt ihr einfach eure Hebamme oder euren Arzt.
 
Extra-Tipp:
Da sich die Schwangerschaft auch ein wenig auf das Geruchsempfinden auswirken kann, solltet ihr am besten ein Massageöl oder eine Creme mit einem sehr dezenten Duft oder ganz ohne Parfum für die Massage wählen (z. B. das Pflegeöl aus der Klassiklinie von PENATEN).
Und auch nach der Geburt solltet ihr den Bauch weiterhin 2 x täglich massieren, damit eventuelle Dehnungsstreifen schneller und besser verblassen.

Das tut gut!: Schwangerschaftsmassage? Ja, bitte!
© Penaten
Ideal für Massagen: die Pflegeöle von PENATEN

Entdeckt hier noch mehr tolle Tipps zum Thema Schwangerschaft und Babypflege!