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Wickeln? Ist ganz einfach

Noch ist das Baby zwar nicht da, aber ihr fragt euch schon die ganze Zeit, wie das alles mit dem Wickeln so geht? Wir zeigen es euch

Kleine Wickelschule: Wickeln? Ist ganz einfach
© Penaten
Schief gewickelt? Nein, wir doch nicht!

Der Bauch wächst und wächst, aber ihr wisst über so vieles noch nicht Bescheid? Das ist ganz normal – und wir können euch versichern: Es gibt keine Eltern, die wirklich auf alles perfekt vorbereitet sind. Denn wie sagt ein Sprichwort noch so schön: Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt …
Trotzdem kann es natürlich nicht schaden, sich über ein paar Themen schon mal Gedanken zu machen – über das Wickeln zum Beispiel. Wie oft wickelt man ein Baby überhaupt? Wie fasst man das Baby dabei am besten an? Welche Pflegeprodukte sind wichtig? Keine Panik! Es ist alles viel unkomplizierter, als ihr denkt.
 
Hier unsere kleine Wickelschule:
 
Der Wickelplatz:
Sucht euch als Erstes einen schönen Platz für den Wickeltisch – am besten noch bevor das Baby da ist. Und ganz gleich, ob dieser bei euch im Schlafzimmer, im Bad oder im neu eingerichteten Kinderzimmer ist – wichtig ist, dass ihr einen ruhigen, sauberen und warmen Rückzugsort für euch und euer Baby habt. Außerdem solltet ihr alles, was ihr braucht, schon mal parat legen: frische Windeln, milde Babypflegetücher, eine Wundschutzcreme und ein paar Tüten oder einen Windeleimer.
 
Das Wickeln:
Euer Baby ist da? Na, dann ab mit dem kleinen Fratz zum Wickeltisch. Denn für einen guten Wundschutz solltet ihr euer Baby 4- bis 6-mal täglich wickeln – und zusätzlich jedes Mal, wenn Stuhlgang in der Windel ist oder sie sich voll und prall anfühlt (bei einem wunden Po auch häufiger). Außerdem ist es auch immer ratsam, die Windel vor den Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen zu wechseln.
Vorher solltet ihr euch allerdings die Hände waschen und sie gründlich abtrocknen. Das schützt euer Baby vor Infektionen. Dann schaut noch mal, ob ihr alles griffbereit am Wickelplatz liegen habt. Und schon kann es losgehen.

Kleine Wickelschule: Wickeln? Ist ganz einfach
© iStock
Sitzt, passt, wackelt und hat Luft – perfekt

Hier unsere Step-by-Step-Anleitung:
 
1. Zieht euer Baby so weit wie nötig aus und öffnet die alte Windel. Legt die Klebestreifen nach innen um, damit sie nicht an der Haut eures Babys kleben, aber lasst die Windel noch an Ort und Stelle liegen.
Wenn ihr einen Jungen habt, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, den Penis abzudecken. Ansonsten könnte es schon mal eine überraschende Pipidusche geben.
 
2. Um an den Po heranzukommen und ihn sauber machen zu können, greift ihr den einen Oberschenkel eures Babys so, dass der andere Oberschenkel auf eurem Unterarm liegt.
 
3. Wenn nicht nur Pipi in der Windel ist, säubert ihr den Po erst mal grob mit den sauberen Bereichen der alten Windel. Danach faltet ihr die schmutzige Windel in der Mitte zusammen, sodass sie mit der sauberen Außenseite unter eurem Baby liegt. Den Rest reinigt ihr einfach mit Feuchttüchern oder einem Wattepad und etwas Babyöl. Tipp: Das „Intensiv Pflegeöl“ von PENATEN schafft es auch, angetrocknete Stuhlreste sanft zu entfernen, und macht die Reinigung so um einiges unkomplizierter.
 
4. Reinigt den Genitalbereich mit feuchten Babypflegetüchern und achtet besonders bei Mädchen darauf, von vorne nach hinten zu wischen und bei jedem Wischen ein neues Tuch zu nehmen, damit keine Krankheitserreger in die Harnröhre gelangen können.
 
5. Die feuchten Stellen tupft ihr anschließend etwas trocken. Manche lassen ihr Baby auch noch einen Moment ohne Windel herumstrampeln, damit der Po lufttrocknet. Aber das Allerwichtigste: Lasst euer Baby nie ungesichert auf dem Wickeltisch liegen – eine Hand sollte immer am Baby bleiben!
 
6. Um wunden Stellen und Windeldermatitis (Ausschlag) vorzubeugen, könnt ihr jetzt eine dünne Schicht Wundschutzcreme (z. B. von PENATEN) auftragen.
 
7. Nun packt ihr die schmutzige Windel zur Seite und legt die neue Windel um. Die Hälfte mit den Klebestreifen kommt unter den Po, die andere Hälfte zieht ihr zwischen den Beinen bis zum Bauch durch. Verschließt die Windel mit den Klebestreifen und kontrolliert noch mal, ob alles gut sitzt (zwischen Windel und Bauch sollte noch ein Finger passen).
 
8. Zieht euer Baby wieder an, hebt es vom Wickeltisch, entsorgt die alte Windel, wascht euch die Hände … Et voilà! War doch gar nicht schlimm, oder?    
 
Extra-Tipp: Manche Babys brauchen beim Wickeln etwas Action oder Ablenkung. Darum erzählt eurem Baby ruhig etwas während des Wickelns oder singt ihm ein Lied vor. Auch ein Mobile oder eine Rassel am Wickeltisch können helfen, dass euer Baby sich entspannt und eine gute Zeit hat.
 
Und nicht vergessen: Übung macht den Meister. Denn bis die Windelzeit vorbei ist, werdet ihr euer Baby mehrere Tausend Mal wickeln, und irgendwann macht ihr das wie im Schlaf. Im wahrsten Sinne des Wortes … versprochen!

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