Wochenbett-Kalender
Heute ist der 6. Tag mit Baby!

Heute ist der 6. Tag mit Baby!
Jurasy
Inhalt: 
So geht's mir jetzt: HeultageVideo: Henrys Babyblog 1. LebenswocheMein Baby: Neugeborenen-Gelbsucht Mein Liebster: GeburtsurkundenMein Körper: DammheilungWochenbett-FAQ

So geht's mir jetzt: Heultage

Eigentlich müsstest Du der glücklichste Mensch der Welt sein - stattdessen zerfließt Du vor Tränen, wenn Du Dein Baby nur anschaust: So hilflos, so zerbrechlich, dass Du Dir nicht vorstellen kannst, wie Du es vor all dem Unbill, der da draußen lauert, beschützen kannst? Damit nicht genug, fließen die Tränen aber auch angesichts der umgeworfenen Teetasse? Keine Sorge: Solche Heultage, auch "Baby Blues" genannt, sind ganz normal, 50 bis 80 Prozent aller Mütter müssen zwischen dem dritten und dem achten Tag nach der Geburt durch dieses Tal der Tränen. Grund zum Heulen gibt es allerdings auch genug: Die Hormone spielen verrückt, der Schlafmangel macht sich bemerkbar, die Brüste schmerzen, der Bauch ist immer noch wabbelig und dann ist da dieses winzige Wesen, für das Du jetzt eine so große Verantwortung fühlst. Lass die Tränen fließen. Und sag dem angekündigten Besuch ab - er muss sich dann halt noch ein wenig gedulden, bis er das Baby zu Gesicht bekommt! Wichtiger ist, dass Du und Dein Kind genügend Zeit habt, Euch aneinander zu gewöhnen. Geht es Dir allerdings länger als zehn Tage schlecht, könnten dies Anzeichen einer postpartalen Depression sein. Rund 15 Prozent der Mütter erkranken an dieser Krankheit, die unbedingt behandelt werden sollte.
Diplom-Psychologin Eleonore Poensgen hat sich auf die Behandlung von Wochenbettdepression spezialisiert. Im Interview erklärt sie die Ursachen für eine nachgeburtliche Depression und wie man betroffenen Müttern helfen kann. Zum Interview

Video: Henrys Babyblog 1. Lebenswoche

Wir sind mächtig stolz: auf Henry Constantin. Vor wenigen Tagen wurde er als echtes Münchner Kindl geboren. Kaum zuhause angekommen, dürfen wir Ihnen den kleinen Windelpiraten vorstellen. Viel Spaß bei seinem Videoblog!

Mein Baby: Neugeborenen-Gelbsucht

Dein Baby hat eine Farbe wie frisch nach dem ersten Strandurlaub? Und Ihr habt bereits im Krankenhaus das Wort "Gelbsucht" zu hören bekommen? Etwa die Hälfte aller Neugeborenen entwickelt diese Besonderheit wenige Tage nach der Geburt. Ursache ist eine hohe Bilirubin-Konzentration, wenn sich der kleine Organismus auf die neuen Lebensbedingungen umstellt. Die Werte werden meist noch im Krankenhaus gemessen. Grundsätzlich muss sich die Arbeit der Leber bei allen Neugeborenen einpendeln. So kann das Bilirubin, ein Abbauprodukt des Blutfarbstoffs, noch nicht perfekt in eine wasserlösliche Form umgewandelt und über die Nieren ausgeschieden werden. Am sechsten Tag hat Dein Baby wahrscheinlich den Höhepunkt der Gelbsucht gerade hinter sich. Die gelbliche Verfärbung der Haut im Gesicht, im Weiß der Augen, und am Körper verschwindet wieder. Das Kleine wird vielleicht auch trink- und bewegungsfreudiger. Spätestens nach zehn Tagen hat sich bei den meisten Babys die Leberfunktion optimiert und die Bilirubin-Werte sind normal.
Gut versorgt: Worauf bei den U-Untersuchungen noch geachtet wird, erfahren Sie in unserem Überblick. Was überprüft der Arzt wann?

Mein Liebster: Geburtsurkunden

Jetzt wird's amtlich: In der ersten Woche nach der Geburt Deines Kleinen sollte der Vater beim Standesamt vorbeischauen und sich die beglaubigten Geburtsurkunden abholen. Was Papa dabei haben sollte? Unbedingt eine Bescheinigung über die Geburt (entweder vom Arzt oder der Hebamme) des Kindes, Personalausweise und das Familienbuch bzw. die eigenen Geburtsurkunden - je nachdem, ob Sie verheiratet sind oder nicht. Nicht unbedingt in der ersten Woche nötig, aber auch möglichst bald erledigen: der Gang zum Einwohnermeldeamt. Was wird wann beantragt?

Mein Körper: Dammheilung

Endlich ist Dein Kleines auf der Welt und alles könnte so perfekt sein! Wäre da nicht das unangenehme Gefühl an Deinem Damm. Bei vielen Frauen passiert es während der Geburt: Der Damm reißt, häufiger wird vorsorglich ein Schnitt gemacht. Natürlich versorgt der Geburtshelfer beides - Schnitt oder Riss - mit einer Naht. Die Wunde muss aber erst heilen und ziept vielleicht eine Weile.
Klingt erst mal komisch, hilft aber sofort: ein Kondom zum Kühlen. Nimm dazu ein Kondom, fülle es mit Wasser und verknote es. Dann ab damit ins Tiefkühlfach. Nach ein paar Stunden herausnehmen, mit einem Tuch umwickeln und auf die Dammnaht legen. Zum Glück ist diese Körperstelle gut durchblutet, so dass die Wunde bald verheilt sein müsste. Was Du außerdem tun kannst, erfährst Du hier: So heilt die Dammnaht schnell

Wochenbett-FAQ

Von B wie Baby Blues über H wie Hexenmilch bis W wie Wochenfluss - in unserem Wochenbett-Glossar erklären wir Ihnen alles, was in der ersten Zeit mit Baby wichtig ist.
Zum Wochenbett-Glossar