Baby on tour

Ob per Flugzeug oder mit dem Auto: Längere Fahrten mit Baby können eine große Herausforderung sein - sind aber durchaus machbar! Wir haben für Sie Tipps für ein entspanntes Reisen mit kleinen Kindern gesammelt.

Schnell - mit dem Flugzeug

: Baby on tour

So bleibt der Flug stressfrei:

Früh buchen: Dann haben Sie gute Chancen auf Plätze mit viel Beinfreiheit. In der ersten Reihe können Sie ein sogenanntes Bassinet (Babykörbchen) reservieren - geeignet für Babys bis neun Kilo Gewicht und 65 Zentimeter Länge. Am sichersten ist aber der eigene Autokindersitz. Der benötigt jedoch einen Sitzplatz zum Kinderpreis (brauchen sie keinen eigenen Sitzplatz, reisen Babys oft noch kostenlos)! Und nicht alle Babyschalen passen zum Gurtsystem im Flugzeug. Deshalb: vorher nachfragen. Mehr über den Service der Airlines im Magazin "Leichter leben", Seite 129!

Für Druckausgleich sorgen: Schön, wenn Ihr Baby Start und Landung verschläft - wegen der Druckunterschiede sind diese Flugphasen manchmal unangenehm. Vielleicht können Sie es während Start und Landung trinken oder nuckeln lassen - das nimmt den Druck von den Ohren.

Lieblingsessen einpacken: Manche Fluglinien haben zwar Babynahrung an Bord. Aber nehmen Sie, falls Sie nicht stillen, besser genügend Milch- oder Breipulver mit. Fläschchen wärmt das Personal.

Flexibel anziehen: Zwiebel-Look ist am besten. So können Sie etwas ausziehen, wenn es zu warm ist. Oder bei starker Klimatisierung ein Jäckchen überziehen.

Frühzeitig einchecken: Viele Flughäfen und Fluggesellschaften bieten die Möglichkeit, bereits am Vorabend einzuchecken, oder behandeln Familien sogar bevorzugt an einem speziellen Kids-&-Family-Check-in. Dann können Sie sich am Reisetag ganz auf Handgepäck und Familie konzentrieren.

Praktisch - mit dem Auto

Vier Tipps für eine entspannte Fahrt:

1. Die richtige Startzeit. Fahren Sie am besten am frühen Abend, im Morgengrauen oder zur Mittagsstunde los – wenn das Baby sowieso seine Ruhe haben möchte. Ist es wach, gönnen Sie ihm alle ein bis zwei Stunden eine Pause. Eine Liste familienfreundlicher Raststätten finden Sie hier.

2. Luftige Kleidung. Im Sommer wird es oft knallig heiß im Auto. Windel und Hemdchen genügen bei großer Hitze. Fühlen Sie ab und zu am Nacken, ob Ihr Kind schwitzt, und wechseln Sie gegebenenfalls die Kleidung, um eine Erkältung zu vermeiden.

3. Guter Sonnenschutz. Praktisch sind die kleinen Rollos, die an der Scheibe haften.

4. Leichte Kost und viel zu trinken braucht Ihr Kind, wenn Sie nicht mehr stillen. Milchfläschchen können Sie in familienfreundlichen Raststätten wärmen.

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