Tagebuch aus Malbun

Christine (33) besuchte mit ihrem Sohn Nathan (1) und ihrer Mutter Elisabeth (57) das Hotel Gorfion in Malbun. Lesen Sie hier Ihr Tagebuch.

Donnerstag

Nathan freut sich, dass seine Oma mit dabei ist.
Nathan freut sich, dass seine Oma mit dabei ist.

Christine:
Nachdem sich unser Auto auf 1600 Meter ü.M. hochgearbeitet hat, sind wir endlich da; mitten in den Liechtensteiner Bergen. Erster Eindruck vom Hotel Gorfion-Malbun : eine sehr angenehme und familiäre Atmosphäre.
Wir gehen an einem offenen Kaminfeuer vorbei, um zu unserem großzügig geschnittenen Zimmer zu kommen. Das Abendessen hat mehrere Gänge für groß und klein und schmeckt sehr lecker.

Nathan:
Heute bin ich mit meiner Mama und meiner Oma lange mit dem Auto gefahren. Ich habe ein neues Zimmer mit Schränken, in die ich rein- und rausklettern kann und langen Vorhängen, hinter denen ich mich verstecke.
Das Abendessen schmeckt mir sehr. Aber Mami und Oma essen so viel. Jetzt wird mir langsam echt langweilig. Das kleine Mädchen am Nachbartisch hat mein Brot bekommen, aber ihren gelben Clown hat sie mir dann doch nicht im Austausch gegeben. Ich schimpf jetzt eben so lange, bis Mami mit mir das Hotel erkundet. Wir finden eine Kinderbuchecke mit ganz großen Bildern auf der Wand von Winnie Puh und seinen Freunden. Klasse!

Freitag

Auch das schlechte Wetter bremst unseren Spass bei der Natur-Sport Olympiade nicht.
Auch das schlechte Wetter bremst unseren Spass bei der Natur-Sport Olympiade nicht.

Nathan:
Bei der klaren Bergluft schlafe ich gleich ein bisschen länger als sonst. Es gibt ein Kinderfrühstücksbuffet mit ganz vielen leckeren Müslis und Nutellabroten mit Smarties.
Nach dem Frühstück darf ich den Abenteuerspielplatz vor dem Haus erkunden und meine Mami zeigt mir den Hasenstall. Was sind denn das für Tiere? Die sehen anders aus wie Oma's Katze und sie können nicht wegrennen ...

Christine:
Heute gibt es einen Ausschlafservice. Die Kinderbetreuer holen die Kinder ab 7 Uhr in ihren Hotelzimmern zum gemeinsamen Frühstück ab. Nathan und ich kuscheln aber lieber noch.
Vormittags machen wir einen kleinen Spaziergang. Ich habe Nathans Buggy vergessen, aber es gibt Gott sei Dank Leihbuggys vom Hotel.
Nachmittags mache ich bei einer Natur-Sport Olympiade mit. Bei Schnaps und Glühwein amüsieren wir uns trotz Hagel (kein Witz!) und Regen ganz prächtig und lernen außerdem die anderen Hotelgäste besser kennen.
Wir spielen Tennis, versuchen zu Viert auf einem Paar Holzskiern Slalom zu laufen (links und rechts von uns Kuhfladen ohne Ende) und lernen Bogenschiessen.

Nathan:
Meine Oma bringt mich in einen großen Raum mit ganz viel Spielsachen und vielen anderen Kindern. Nach einer Stunde holt sie mich wieder ab. Komisch, ich habe gar nicht gemerkt, dass sie weg war.

Christine:
Nathan wurde heute zum ersten Mal in seinem Leben von keinem Familienmitglied betreut. Meine Mami hat ihn in der Fantasiewerkstatt abgeliefert. Es hat ganz prima geklappt. Ich bin begeistert. Trotz des furchtbaren Wetters tagsüber können wir abends einen traumhaften Sonnenuntergang hinter einer atemberaubend schönen Bergkulisse genießen.

Samstag

Tschüss Kinder, tschüss Hasen, war schön hier.
Tschüss Kinder, tschüss Hasen, war schön hier.

Christine:
Das Hotelteam hat für heute morgen ein Gipfelfrühstück organisiert. Auf einem Bergbauernhof gibt es selbst gemachten Käse, Joghurt, Butter, einer Riesenpfanne Rühreier, Kaminwurz'n und vieles mehr.

Nathan:
Wir sind vormittags im Hallenbad des Hotels und ich darf mitschwimmen. Ich habe den anderen Kindern meinen Wasserball geliehen ... wie großzügig von mir.
Mittags wurde extra für mich ein oberleckerer Gemüsebrei gekocht und als Nachtisch hat mich meine Oma mit Mousse au chocolat gefüttert. Warum schaut meine Mami denn so kritisch?
Das Tollste: jetzt darf ich raus und die Hasen richtig streicheln. Die sind nämlich draußen auf der Wiese. Sie haben so ein weiches flaumiges Fell.

Christine:
Nachmittags könnten wir an einer Schatzsuche für klein und groß teilnehmen, aber Nathan muss mir bei meinem Mittagsschlaf Gesellschaft leisten ...
Abends singen uns die Kinder das eigens im Rahmen des fam-Konzepts komponierte Lied beim Aperitif vor.
Danach unterhalten wir uns beim Galaabend sehr angeregt mit unseren Tischnachbarn. Nathan fühlt sich erkennbar wohl und ist schließlich etwas überdreht.
Nachdem er mehrfach versucht, sämtliche Weingläser auf dem Tisch umzuwerfen und anfängt, die Dame neben sich zu schlagen, bringe ich ihn doch lieber ins Bett. Wir testen erstmals die hotelinterne Babyphonanlage. Es klappt wunderbar. Nathan wacht auch später nicht auf trotz Live Musik in der Hotelbar.

Sonntag
Nach dem Sonntagsbrunch reisen wir ab. Nathan verabschiedet sich noch von den Hasen.