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Kinderfahrrad-Test 2023: Findet das richtige Fahrrad für euer Kind im Vergleich

Ein gutes Kinderfahrrad ist schwer zu finden, zumindest im Test von Stiftung Warentest (2022) oder ÖKO-TEST (2010). In beiden unabhängigen Kinderfahrrad-Tests gab es insgesamt nur wenige Testsieger. Sicherheitsprobleme und Schadstoffbelastungen führten dazu, dass viele Kinderfahrräder im Test abgewertet wurden. Und das über alle Preisklassen hinweg. Teuer heißt also nicht automatisch sicher. Im Gegenteil: Neben zwei Kinderrädern von Puky und Cube gehörte im Test von Stiftung Warentest ausgerechnet das günstigste Kinderrad zu den Testsiegern, während das teure Woom Fahrrad durchfiel. In unserem Kinderfahrrad-Vergleich fassen wir die Vor- und Nachteile der beliebtesten Kinderfahrräder für euch zusammen und helfen euch so dabei, das richtige Fahrrad für euer Kind zu finden – vom allerersten 12-Zoll-Fahrrad zum Üben bis zu den 20-Zoll-Fahrrädern für den Straßenverkehr.

Welches Kinderfahrrad für welches Alter?

Auf einem Kinderfahrrad von 12 oder 14 Zoll lernt euer Kind das Fahrradfahren. Ab 20 Zoll ist es offiziell verkehrssicher im Straßenverkehr unterwegs. Mit jeder Altersstufe sind unterschiedliche Anforderungen an ein Kinderfahrrad verknüpft. In unserem Vergleich überprüfen wir Kinderfahrräder auf genau diese Anforderungen, beziehen die Kinderfahrrad-Tests von Stiftung Warentest und ÖKO-TEST mit ein und geben euch so einen Überblick darüber, welches Fahrrad für welches Kind geeignet ist. Häufig gestellte Fragen rund um das Kinderfahrrad beantworten wir im Anschluss an den Fahrradvergleich.

Kinderfahrrad-Test: Beliebte Kinderräder für jedes Alter im direkten Vergleich

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BIKESTAR Kinderfahrrad ab 3-4 Jahre | 12 Zoll
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Erstes Fahrrad
Early Rider Belter Kinderfahrrad
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Ultraleicht
NB Parts Kinderfahrrad ab 3 Jahre 12 Zoll / 16 Zoll
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Topseller
Puky Youke Alu 16-Zoll-Kinderfahrrad
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ÖKO-TEST-Sieger
STITCH Kinderfahrrad mit Korb und Stützrädern für Mädchen & Jungen
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Top Design
Woom 3 Kinderfahrrad
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Ergonomisches Leichtgewicht
Puky Cyke 20-3 Alu Kinderfahrrad
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Sportlich
Puky Skyride 20-3 Alu Kinderfahrrad, mit Nabendynamo
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Testsieger 2022
Bergsteiger Atlantis 20/24 Zoll Kinderfahrrad, StVZO
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Top Preis-Leistungs-Verhältnis
Amazon-Bewertungen
160 Bewertungen 60 Bewertungen 450 Bewertungen 20 Bewertungen 217 Bewertungen 25 Bewertungen 1 Bewertung Kundenbewertungen 179 Bewertungen
Altersempfehlung
ab 3 bis 4 Jahrenvon 3 bis 5 Jahrenab 3 Jahrenab 4 Jahrenvon 3 bis 9 Jahrenab 4 bis 6 Jahrenab 6 Jahrenab ca. 6 Jahrenab 6 bis 11 Jahren
Radgröße
12 Zoll14 / 16 Zoll12 / 16 Zoll16 Zollvon 12 bis 18 Zoll16 Zoll20 Zoll20 Zoll20 / 24 Zoll
Rahmenmaterial
StahlAluminiumAluminiumAluminiumStahlAluminiumAluminiumAluminiumStahl
Gewicht
7,9 kg5,6 kg / 5,9 kg8,0 / 12,0 kg8,2 kgca. 11 kg5,4 kg11,3 kg11,4 kgca. 14 kg
Handbremse
vornevorne und hintenvornevornevorne und hintenvorne und hinten (farblich codiert)vorne und hintenvorne und hintenvorne und hinten
Rücktrittbremse
JaNeinJaJaNeinNeinJaJaNein
Beleuchtung
Reflektoren vorne und hinten, Speichen, PedalekeineReflektoren vorne, Speichen, PedaleReflektoren vorne und hinten, PedalekeinekeineLED-Lichtanlage (Automatik-Frontscheinwerfer, Standrücklicht), ReflektorenLED-Scheinwerfer mit An/Aus-Automatik, Standrücklicht, ReflektorenDynamolicht und Reflektoren, Standlichtfunktion
Gangschaltung
keinekeinekeinekeinekeinekeine (ab Woom 4)7-Gang-Shimano-Kettenschaltung3-Gang-Nabenschaltung6-Gang-Shimano-Schaltung / 18-Gang-Shimano-Schaltung
Sattel höhenverstellbar
JaJaJaJaJaJaJaJaJa
Lenker höhenverstellbar
JaNeinJaJaNeinNeinJaJaNein
Gepäckträger
JaNeinNeinJaNeinNeinJaJaJa
Klingel
JaNeinJaJaJaJaJaJaJa
Seitenständer
JaNeinJaJaNeinJaJaJaJa
Besonderheiten
Lenkerschutz, optional mit Stützrädernhochwertig verarbeitet, superleichtStützräder, Trinkflasche mit HalterungVorgängermodell war ÖKO-TEST Sieger 2010 (Puky ZL Alu), Sicherheitslenkgriffe und LenkerpolsterFahrradkorb, Stützräderleichtestes Kinderfahrrad im Test, mangelhaft im Test von Stiftung Warentest 2022, 10-Jahres-Garantie auf einzelne Teilesicher und robust im Test von Stiftung Warentest 2022 (2,8), nach StVZO zugelassenTestsieger im Kinderfahrrad-Test von Stiftung Warentest 2022, nach StVZO zugelassennach StVZO zugelassen, Drehgriffschaltung, Standlichtfunktion
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Zuletzt aktualisiert am 29. Januar 2023 um 6:38 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Weitere interessante Produkte im Vergleich auf ELTERN.de

Produktvergleich: 14 Kinderfahrräder im Test

Bikestar 12-Zoll-Kinderfahrrad Classic – Einstiegsfahrrad ab 3 Jahren

BIKESTAR Kinderfahrrad ab 3-4 Jahre | 12 Zoll
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BIKESTAR Kinderfahrrad ab 3-4 Jahre | 12 Zoll

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Das Bikestar 12-Zoll-Kinderfahrrad Classic eignet sich ideal als erstes Fahrrad für Kinder ab 3 Jahren bzw. einer Körpergröße von 93 cm. Sattel und Lenker sind so eingestellt, dass euer Kind hier in einer bequemen und ergonomischen Haltung sitzt. Der tiefe Einstieg ermöglicht ein einfaches Auf- und Absteigen. Sowohl Sattel als auch Lenker können in der Höhe verstellt werden, wodurch das Kinderfahrrad mit eurem Kind mitwächst. Dank Rücktritt und Handbremse lernt es von Beginn an beide Bremsarten kennen. So bietet das Kinderfahrrad, das im Vergleich zum klassischen Puky Steel Kinderfahrrad günstiger ist, alles, was Fahranfänger:innen brauchen.

Das Bikestar Kinderfahrrad auf einen Blick:

  • Altersempfehlung: 3 bis 4 Jahre (ab 93 cm)
  • Radgröße: 12 Zoll
  • Gewicht: 7,9 kg
  • Räder: Luftreifen mit Alu-Felgen
  • Rahmenmaterial: Stahl
  • Bremse: Rücktrittbremse und Handbremse für vorne
  • Sattel- und Lenkerhöhe verstellbar
  • Beleuchtung: Sicherheitsreflektoren vorne und hinten
  • Seitenständer, Gepäckträger und Klingel
Kinderfahrrad mit Stützrädern – ja oder nein? Experten raten eher von Stützrädern ab, weil sie Kindern ein falsches Gefühl von Sicherheit vermitteln. Auf Stützrädern müssen sich die Kleinen nicht in Balance üben, wodurch sie es hinauszögern, Fahrradfahren zu lernen. Für Kinder, die bisher noch nie auf einem Kinderfahrzeug gesessen haben, können Stützräder eine Möglichkeit sein, zunächst einmal ein Gefühl fürs Lenken und Bremsen zu entwickeln.

Das sagen Eltern: Das Bikestar Classic Kinderfahrrad ist schön, stabil und bringt alles mit, was das Herz kleiner Radler:innen erfreut: Eine Klingel, einen Gepäckträger und einen Seitenständer zum Parken. Für ein 12-Zoll-Rad ist es mit fast 8 kg jedoch relativ schwer und macht das Fahren für 3-Jährige, vor allem in hügeligen Gegenden, recht mühsam. Einen Vorteil hat das jedoch: Die kleinen Fahranfänger:innen können ihren Eltern nicht allzu schnell davonflitzen. 

FAQ

  • Gibt es dieses Bikestar Kinderfahrrad auch in 14 Zoll?

    Nein, dieses Kinderfahrrad gibt es nur in den Größen 12, 16 und 20 Zoll.

  • Sind Stützräder und Körbchen bei dem Fahrrad inbegriffen?

    Nein, Stützräder und Fahrradkorb können aber extra dazugekauft werden.

  • Bis zu welchem Alter eignet sich dieses Kinderfahrrad?

    Der Sattel des Kinderfahrrads lässt sich zwischen 47 und 55 cm in der Höhe verstellen. Die Lenkerhöhe ist zwischen 60 und 68 cm einstellbar. So kann das BIkestar Kinderfahrrad individuell an die Größe des Kindes angepasst werden. Dennoch können sich 12-Zoll-Räder für einen 4-Jährigen bald zu klein anfühlen, so dass ein Wechsel auf 16 Zoll sinnvoll ist.

  • Ist das Kinderfahrrad bei Lieferung montiert oder muss es selbst zusammengebaut werden?

    Das Fahrrad muss selbst zusammengebaut werden.

Early Rider Belter – superleichtes, wartungsarmes Kinderfahrrad im Test

Early Rider Belter Kinderfahrrad
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(60 Bewertungen)

Early Rider Belter Kinderfahrrad

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Preis: € 474,99

Early Rider wurde ein Jahr nach dem vernichtenden Kinderfahrrad-Test von Stiftung Warentest (05/2005) gegründet. Als wollte Early Rider den schlechten Testergebnissen etwas entgegensetzen, setzte der Hersteller auf hochwertige, leichte Kinderräder, die den Bedürfnissen der Kleinen entsprechen und vor allem Spaß machen. Das Early Rider Belter Kinderfahrrad gehört in unserem Test zu den besten und leichtesten für kleinere Kinder. Hochwertige Materialien und durchdachte Technik ermöglichen kleinen Abenteuer:innen auf allen Untergründen das beste Fahrgefühl. Im aktuellen Kinderfahrrad-Test von Stiftung Warentest (2022) wurde leider kein Kinderfahrrad von Early Rider getestet.

Das Early Rider Belter Kinderfahrrad zum Vergleich: 

  • Altersempfehlung: ab 2,5 bis 6 Jahre (ab 37 cm Innenbeinlänge)
  • Radgröße: 14 oder 16 Zoll
  • Gewicht: 5,9 kg (16 Zoll)
  • Räder: breite Luftreifen mit Alu-Felgen
  • Rahmenmaterial: Aluminium
  • Bremse: Handbremse für vorne und hinten
  • Sattelhöhe verstellbar
  • Singlespeed Schaltung
Rücktritt- oder Handbremse für ein Kinderfahrrad? Die Rücktrittbremse hat sich als Klassiker bei Kinderrädern etabliert und gilt als einfacher zu bedienen. Fahrradexperten raten jedoch eher zu Felgenbremsen, weil die Bremskraft größer ist und über die Handbremse besser dosiert werden kann. Hochpreisige Kinderfahrräder wie Early Rider oder Woom verfügen über keinen Rücktritt, sondern sind mit kinderfreundlicher Handbremse ausgestattet.

Das sagen Eltern: Das Early Rider Belter Fahrrad ist teuer, aber auch erstaunlich leicht und deshalb unterwegs sehr praktisch – für Kinder wie Eltern. Fahrradliebhaber werden ihrem Kind dieses Meisterstück gerne gönnen. Auch wenn manches praktische Detail wie ein Kettenschutz oder Reflektoren fehlen. 

FAQ

  • Ist das Early Rider Fahrrad für Steigungen geeignet?

    Das Early Rider Kinderfahrrad ist mit einer Singlespeed-Schaltung ausgestattet, deshalb kann ein Kind damit nicht so einfach einen Berg hochfahren wie mit einer Gangschaltung. Bei Kinderfahrrädern in dieser Größenordnung ist eine Gangschaltung jedoch nicht üblich. Und da das Early Rider zu den leichtesten Kinderfahrrädern gehört, sind Steigungen damit für Kinder besser zu meistern als mit schwereren Modellen.

  • Ist der Lenker beim Early Rider höhenverstellbar?

    Nein, der Lenker ist nicht verstellbar.

  • Bis zu welchem Gewicht darf das Early Rider Kinderfahrrad maximal belastet werden?

    Das maximal zulässige Gewicht für dieses Fahrrad beträgt 30 kg.

  • Ist der Sattel verstellbar?

    Ja, der Sattel kann zwischen 40 und 50 cm in der Höhe verstellt werden.

NB Parts 12- oder 16-Zoll-Kinderfahrrad – beliebt für Kinder ab 3 Jahren

NB Parts Kinderfahrrad ab 3 Jahre 12 Zoll / 16 Zoll
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NB Parts Kinderfahrrad ab 3 Jahre 12 Zoll / 16 Zoll

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Preis: € 149,90

Das sportliche NB Parts Kinderfahrrad, das wahlweise je nach Kindergröße in 12 oder 16 Zoll erhältlich ist, kostet nur etwa halb so viel wie das Early Rider Kinderfahrrad. Dafür wiegt es allerdings auch deutlich mehr. Wen das stattliche Gewicht von 10 kg (12 Zoll) bzw. 12 kg (16 Zoll) nicht stört, wird mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis des NB Parts Kinderrads dennoch zufrieden sein. Zumal es mit allerlei Extras und Zubehör daherkommt wie den abnehmbaren Stützrädern oder der Sporttrinkflasche samt Halter.

Das NB Parts Kinderfahrrad auf einen Blick: 

  • Altersempfehlung: ab 3 Jahren
  • Radgröße: 12 oder 16 Zoll
  • Gewicht: 8 oder 12 kg
  • Räder: Luftreifen mit Alu-Felgen
  • Rahmenmaterial: Aluminium
  • Bremse: Rücktrittbremse und Handbremse für vorne
  • Sattel und Lenker höhenverstellbar
  • Beleuchtung: Reflektoren vorne und in den Speichen
  • Klingel, Seitenständer, Trinkflasche und Stützräder
Sicher bremsen: Als besonderes Feature bietet das NB Parts Kinderfahrrad eine speziell konzipierte Hand- und Rücktrittbremse, die eigens auf die Kraft eures Kindes eingestellt werden kann. So ist die Bremse nicht zu aggressiv und bleibt dennoch sicher.

Das sagen Eltern: Die Meinungen zum NB Parts Kinderfahrrad im Netz sind überwiegend positiv. Vor allem loben Eltern das Preis-Leistungs-Verhältnis des Rads. Allerdings ist ein Gewicht von 10 kg für einen kleinen Menschen enorm schwer. Extras wie der Flaschenhalter machen das Fahrrad schwerer, was vor allem dann unnötig ist, wenn sie nicht wirklich gebraucht werden.  

FAQ

  • Sind die Stützräder beim NB Parts Fahrrad im Lieferumfang enthalten?

    Ja, die Stützräder sind enthalten und können einfach abgenommen werden, wenn sie nicht mehr gebraucht werden.

  • Wird das Kinderfahrrad vormontiert geliefert?

    Ja, das NB Parts Kinderfahrrd wird vormontiert geliefert. Die Endmontage mit der dazugehörigen Anleitung dauert noch etwa 15 bis 20 Minuten.

  • Lässt sich der Sattel in der Höhe verstellen?

    Ja, der Sattel lässt sich von ca. 45 bis 55 cm in der Höhe verstellen.

Puky Youke Alu 16-Zoll-Kinderfahrrad – der Nachfolger des ÖKO-TEST Testsiegers

Puky Youke Alu 16-Zoll-Kinderfahrrad
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(20 Bewertungen)

Puky Youke Alu 16-Zoll-Kinderfahrrad

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Preis: € 241,75

Das Puky Youke Alu Kinderfahrrad ist der neu aufgelegte Nachfolger des Puky ZL Alu Kinderfahrrads, das im letzten Test von ÖKO-TEST (2010) am besten abgeschnitten hat. Es überzeugte sowohl in puncto Stabilität und Montagequalität als auch, was Sicherheit und Handhabung angeht. Bei der Schadstoffprüfung wies die 18-Zoll-Variante dieses Puky-Fahrrads viel geringere Werte auf als die anderen Kinderfahrräder im Test.

Genau wie der Testsieger ist auch das Puky Youke mit seinem tiefen Rahmeneinstieg und der niedrigen Überstandshöhe darauf ausgelegt, Kindern das Fahrradfahren so leicht und sicher wie möglich zu machen. Im Vergleich zum ZL Alu ist das Youke Kinderfahrrad noch leichter und kommt mit überarbeiteten Elementen wie einer neuen Lenkerbreite daher. Darüber hinaus ist es mit allem ausgestattet, was ein gutes Kinderfahrrad braucht: Gepäckträger, Klingel, Kettenschutz und eine kindgerechte, optimal dosierbare Vorderbremse (V-Brake), welche abrupte Bremsmanöver vermeidet.

Was ist die Überstandshöhe? Damit ein Kind bequem auf- und absteigen kann, sollte zwischen dem Oberrohr des Fahrrads und dem Schritt des Kindes im Stand möglichst eine Handbreit Platz sein. Das ist bei einer niedrigen Überstandshöhe –also dem Abstand vom Boden bis zum Oberrohr – gegeben.

Das Puky Youke Kinderfahrrad auf einen Blick:

  • Altersempfehlung: ab ca. 4 Jahren (ab Schrittlänge 41 cm)
  • Radgröße: 16 Zoll (optional auch in 12 oder 18 Zoll)
  • Gewicht: 8,2 kg
  • Räder: Luftreifen mit Alu-Felgen
  • Rahmenmaterial: Aluminium
  • Bremse: Rücktrittbremse und Handbremse für vorne
  • Sattelhöhe und Lenkerhöhe verstellbar
  • Beleuchtung: Reflektoren vorne und hinten
  • Klingel, Seitenständer, Gepäckträger 
Puky Sicherheits-Set: Sicherheit und eine kindgerechte Ausstattung sind die typischen Merkmale aller Puky Kinderfahrzeuge. Sicherheitslenkgriffe mit großen Prallflächen, Lenkerpolstern und ein geschlossener Kettenkasten minimieren die Verletzungsgefahr.

Das sagen Eltern: Auf Puky ist Verlass! Das Fahrrad ist robust, super verarbeitet, sicher und für Kinder angenehm zu fahren. Eltern sind rundum begeistert. 

FAQ

  • Gibt es von Puky auch ein leichteres Kinderfahrrad in der Größe?

    Ja, da sportlichere Puky LS-Pro 16 bringt nur 5,9 kg auf die Waage, hat zum Beispiel aber auch keinen Gepäckträger.

  • Lassen sich die Aufkleber entfernen?

    Ja, die Aufkleber können entfernt werden. Es handelt sich nicht um Unterlack-Dekor.

  • Wie weit lässt sich der Sattel beim Puky Kinder ZL 16 verstellen?

    Der Sattel lässt sich zwischen 49 und 58 cm in der Höhe verstellen.

  • Was muss am Kinderfahrrad selbst montiert werden?

    Sattel, Lenker und Pedale müssen vom Käufer selbst montiert werden.

Stitch – stylisches Kinderfahrrad mit Korb von 12 bis 18 Zoll

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Ein Kinderfahrrad in coolem Design, das Kindern und Eltern gut gefällt und dennoch kein Vermögen kostet – das ist das Stitch Kinderfahrrad. Mit seinen hübschen Frühlings- und Sommerfarben, den beigen Luftreifen, der braunen Lederoptik und dem niedlichen Korb fällt es im Park oder auf dem Spielplatz angenehm auf und findet so schnell einen festen Platz im Herzen eures Kindes. Neben der Optik setzt der Hersteller auch auf Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit: Luftreifen, Kettenschutz, Kotflügel und Stützräder für die Kleinsten sollen das Fahrerlebnis für Kinder zwischen 3 und 9 Jahren so angenehm wie möglich gestalten. Der Sattel lässt sich dank Quick-Release-Sitz besonders einfach in der Höhe verstellen und der robuste Stahlrahmen bleibt auch nach dem schlimmsten Sturz unversehrt.

Das Stitch Kinderfahrrad im Überblick:

  • Altersempfehlung: je nach Größe ab 3 bis 9 Jahren
  • Radgröße: 12, 14, 16 oder 18 Zoll
  • Gewicht: ca. 11 kg (bei 16 Zoll)
  • Räder: Luftreifen aus Gummi
  • Rahmenmaterial: Stahl
  • Bremse: Handbremse für vorne und hinten
  • Sattel höhenverstellbar
  • Stützräder, Fahrradkorb, Klingel
Alu vs. Stahl: Welches Material ist besser für ein Kinderfahrrad? Stahl gilt als besonders festes, widerstandsfähiges und günstiges Material. Dafür ist es schwerer und muss behandelt werden, damit es nicht rostet. Aluminium gilt ebenfalls als robust und dazu noch als leicht und rostfrei. Ein Aluminium-Kinderfahrrad ist im Vergleich jedoch auch teurer als eines mit Stahlrahmen.

Das sagen Eltern: Endlich ein stylisches Kinderfahrrad zu einem bezahlbaren Preis – Eltern loben das Stitch Fahrrad für sein schönes Design und das gute Preis-Leistungs-Verhältnis und nehmen dafür auch das hohe Gewicht des Fahrrads in Kauf, das aber gerade für Kinder, die das Fahrradfahren noch lernen müssen, ein Störfaktor sein kann.

Amigo BMX Fun 14 Zoll – Kinderfahrrad im sportlichen Design

Amigo BMX Fun - Kinderfahrrad - 14 Zoll - ab 3-4 Jahre
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(46 Bewertungen)

Amigo BMX Fun - Kinderfahrrad - 14 Zoll - ab 3-4 Jahre

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Preis: € 162,79
Preis: € 169,33

Das Amigo BMX Fun 14-Zoll-Kinderfahrrad ist das ideale Einsteiger-Kinderfahrrad für Kids, die sich ein sportliches Rad wünschen und Eltern, die auf Sicherheit setzen. Trotz BMX-Design ist dieses Kinderfahrrad im Vergleich zu sportlichen Kinderrädern wie dem Early Rider mit fast 10 kg recht schwer, wodurch euer Kind damit automatisch langsamer unterwegs ist. Ebenfalls untypisch für ein sportliches Kinderrad ist die Rücktrittbremse, die es neben der Handbremse für die V-Bremse am Vorderrad gibt. Diese und Sicherheitsfeatures wie Lenkerpolster, Lenkergriffe mit Prallschutz, Klingel, Kettenschutz und Non-Slip-Pedale sollen das Kinderfahrrad besonders sicher für Fahranfänger:innen machen.

Das Amigo BMX Fun Kinderfahrrad im Überblick: 

  • Altersempfehlung: ab 3 bis 4 Jahren
  • Radgröße: 14 Zoll
  • Gewicht: 9,9 kg
  • Räder: Luftreifen mit Alu-Felgen
  • Rahmenmaterial: Stahl
  • Bremse: Rücktrittbremse und Handbremse für vorne
  • Sattel und Lenker verstellbar
  • Beleuchtung: Reflektoren vorne und hinten, in den Speichen
  • Klingel, Stützräder, Lenkerpolster
Das Amigo BMX Fun Bike ist auch in den Größen 12, 16, 18 und 20 Zoll erhältlich. So habt ihr bei diesem Hersteller die Wahl, ob euer Kind mit einem 12-Zoll- oder einem 14-Zoll-Kinderrad das Fahrradfahren lernt. Die meisten Hersteller bieten nur eine Größe von beiden, weil 14 Zoll weniger als Zwischengröße und mehr als Alternative zu 12 Zoll gesehen wird.

Das sagen Eltern: 3-Jährige, die sich im BMX-Fahren üben wollen, werden von dem sportlichen Design dieses Amigo BMX Fun Kinderrads begeistert sein. Und auch Eltern loben es überwiegend. Weil es schön aussieht, alles mitbringt, was ein Kinderfahrrad sicher macht und im Vergleich zu anderen Marken recht preiswert ist. Wem es jedoch um den sportlichen Aspekt geht, der sollte mehr Geld investieren. Denn ein sportliches Kinderfahrrad sollte vor allem leicht sein, was dieses mit beinahe 10 kg nicht ist. 

Woom 3 Fahrrad – das leichteste Kinderfahrrad im Test von Stiftung Warentest

Woom 3 Kinderfahrrad
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(25 Bewertungen)

Woom 3 Kinderfahrrad

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Preis: € 529,00

Eine sportliche und hochwertige Alternative für 4- bis 6-Jährige ist das Woom 3 Kinderfahrrad, das Eltern vor allem für seine unglaubliche Leichtigkeit lieben. Gefertigt aus superleichten AA-6061-Aluminiumrohren macht das Fahrrad es den Kleinen leicht, das Gleichgewicht zu halten und den Großen, es die Treppen bis in den 5. Stock hochzutragen. Dazu punktet es mit seiner niedrigen Überstandshöhe, dem tiefen Schwerpunkt und dem hohen Cockpit, wodurch euer Kind, anders als beispielsweise beim Early Rider Kinderfahrrad, leicht und sportlich unterwegs ist und trotzdem eine aufrechte Sitzposition hat. Auch die Länge der Kurbel und der Pedalabstand sind an die Ergonomie von Kindern angepasst.

Dass das Woom Design ideal für Kinder ist, bestätigte Stiftung Warentest im Kinderfahrrad-Test 2022 und bewertete die Eignung für Kinder mit „sehr gut“. Auch in den Kategorien „Fahren“ und „Handhabung“ erzielte das Woom Fahrrad im Test gute Ergebnisse. Leider fiel das Kinderfahrrad aber durch die Sicherheits- und Haltbarkeitsprüfung: In der Dauerprüfung, in der einzelne Bauteile immer wieder mit einer bestimmten Kraft belastet wurden, bildeten sich an der Tretkurbel des Woom 4 Kinderfahrrads Risse. Enttäuschend ist auch der Schadstofffund im Sattel. Erhöhte Mengen des gesetzlich nicht geregelten Phtalat-Weichmachers DPHP führten zu einem „ausreichenden“ Ergebnis in der Kategorie „Schadstoffe“. Insgesamt schnitt das Woom Kinderfahrrad im Test somit leider mangelhaft ab.

Das Woom 3 Kinderfahrrad auf einen Blick:

  • Altersempfehlung: ab 4 bis 6 Jahren (105-120 cm Körpergröße)
  • Radgröße: 16 Zoll
  • Gewicht: 5,4 kg
  • Räder: griffige Leichtlaufreifen
  • Rahmenmaterial: Aluminium
  • Bremse: 2 x Handbremsen mit Farbkodierung (grün gekennzeichnete Hinterradbremse)
  • Sattel per Schnellspanner verstellbar
  • Lenkeinschlagsbegrenzer
  • ergonomisch geformter Sattel und rutschfeste Griffe
  • mit Klingel und Seitenständer
Woom reagiert auf die Testergebnisse von Stiftung Warentest: Woom zeigte sich enttäuscht von den Testergebnissen und kündigte umfangreiche Nachtests und Analysen an, um den Ursachen auf den Grund zu gehen. Gleichzeitig führte der österreichische Hersteller umgehend eine 10-Jahres-Garantie auf Rahmen, Starrgabeln, Kurbel, Lenker und Vorbau ein.

Das sagen Eltern: Tolle Optik, ergonomisches Design und ein niedriges Gewicht – Eltern zeigen sich in ihren Bewertungen begeistert von dem Woom Fahrrad und bezeichnen es als das perfekte erste Fahrrad, das sie uneingeschränkt weiterempfehlen können. Gerade in der Stadt, wo das Fahrrad häufig auch in der Wohnung aufbewahrt wird, ist ein solch superleichtes, handliches Kinderfahrrad eine große Bereicherung. Außerdem lässt sich das beliebte Fahrrad gebraucht sehr gut weiterverkaufen.

Bachtenkirch 16-Zoll-Kinderfahrrad – ein Mädchenliebling

Bachtenkirch Kinderfahrrad 16"
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Preis: € 134,90

Das Bachtenkirch Kinderfahrrad ist mit seinem tiefen Einstieg und dem verspielten Design vor allem bei Mädchen beliebt. Im Lenkerkorb können Kinder ab 4 Jahren auf dem 16-Zoll-Kinderfahrrad ihr Kuscheltier spazieren fahren oder ihre Trinkflasche lagern. Mit Gepäckträger, Klingel, Lenkerpolster, Rücktrittbremse und einem kindgerecht einstellbaren Bremshebel bietet das Fahrrad für den vergleichsweise niedrigen Preis ein Rundum-Ausstattungspaket. Der Stahlrahmen bringt allerdings insgesamt 10 kg auf die Waage, was das 16-Zoll-Kinderfahrrad zu einem der schwersten in unserem Test macht. Zum Vergleich: Das 16-Zoll-Kinderfahrrad von Woom wiegt nur etwa die Hälfte.

Das Bachtenkirch Kinderfahrrad auf einen Blick: 

  • Altersempfehlung: ab 4 Jahren
  • Radgröße: 16 Zoll
  • Gewicht: 10,0 kg
  • Räder: Luftreifen mit Alu-Felgen
  • Rahmenmaterial: Stahl
  • Bremse: Rücktrittbremse und Handbremse für vorne
  • Sattelhöhe verstellbar
  • Beleuchtung: Reflektoren vorne und hinten
  • Lenkerkorb, Klingel, Gepäckträger, Seitenständer

Das sagen Eltern: Das Bachtenkirch Kinderrad ist ein schöner Hingucker und wird vor allem von Mädchen innig geliebt. Auch Qualität, Robustheit und Haltbarkeit werden im Netz gelobt: insgesamt ein solides Preis-Leistungs-Verhältnis.  

Talson – verkehrssicheres 20-Zoll-Kinderfahrrad mit Gangschaltung

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Ab einer Größe von 20 Zoll gelten Kinderfahrräder nicht mehr als Spielzeug, sondern sind auch für den Straßenverkehr zugelassen. Dementsprechend gehört eine verkehrssichere Ausstattung zu einem guten 20-Zoll-Kinderfahrrad. In unserem Test ist das Talson 20-Zoll-Fahrrad das beste Beispiel dafür. Das Jungenfahrrad ab 6 Jahren ist mit Schutzblechen, Gepäckträger, Klingel, Reflektoren und batteriebetriebener Beleuchtung vorne und hinten ausgestattet. Die Felgen und Bremsgriffe dieses in der EU produzierten Fahrrads sind aus leichtem Aluminium. Im Sportsattel und mit der 6-Gang-Drehgriffschaltung kann euer Nachwuchs auch lange und hügelige Strecken problemlos meistern. 

Das Talson 20-Zoll-Kinderrad im Überblick: 

  • Altersempfehlung: ab 6 bis 9 Jahren (ab 115 cm Körpergröße)
  • Radgröße: 20 Zoll
  • Gewicht: ca. 14 kg
  • Räder: Luftreifen mit Alu-Felgen
  • Rahmenmaterial: Stahl
  • Bremse: Handbremse für vorne und hinten (V-Brake)
  • Sattel und Lenker höhenverstellbar
  • Beleuchtung: batteriebetriebenes Vorder- und Rücklicht, Reflektoren 
  • 6-Gang-Shimano-Schaltung
  • Klingel, Schutzbleche, Gepäckträger
Auch wenn das Kinderfahrrad von der Größe her schon Kindern ab 6 Jahren passt, dürfen diese laut Straßenverkehrsordnung (StVo) nur auf Gehwegen damit fahren. Erst ab 8 Jahren dürfen Kinder auch Fahrradwege oder Fahrbahnen benutzen.

Das sagen Eltern: Im Großen und Ganzen ein schönes Kinderfahrrad, das bei Eltern vor allem durch seine Verkehrssicherheit punktet. Vereinzelt gibt es Kritik an der Qualität der Einzelteile. Für den recht niedrigen Preis bietet das Talson 20-Zoll-Kinderfahrrad dennoch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Bergsteiger Atlantis – 20-Zoll-Mädchenfahrrad mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis

Bergsteiger Atlantis 20/24 Zoll Kinderfahrrad, StVZO
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(179 Bewertungen)

Bergsteiger Atlantis 20/24 Zoll Kinderfahrrad, StVZO

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Preis: € 259,90

Das Bergsteiger Atlantis Kinderfahrrad, das sowohl in einer Größe von 20 als auch in 24 Zoll erhältlich ist, ähnelt von seiner Ausstattung dem Talson Fahrrad, ist vom Design her aber mehr auf Mädchen zugeschnitten. Mit seinem coolen modernen Design, den Schutzblechen, dem stabilen Gepäckträger, dem Dynamolicht, der Klingel, dem Ständer und den Reflektoren ist das Mädchen-Citybike ideal für den täglichen Schulweg im Straßenverkehr geeignet. Das Rücklicht verfügt außerdem über eine Standlichtfunktion, so dass euer Kind auch gesehen wird, wenn es anhält. Mit der 6-Gang-Schaltung von Shimano sind hügelige Strecken für das Bergsteiger Fahrrad ein Kinderspiel.

Das Bergsteiger Atlantis Kinderrad im Überblick:  

  • Altersempfehlung: ab 6 bis 11 Jahren (ab 115 cm Körpergröße) 
  • Radgröße: 20 oder 24 Zoll 
  • Gewicht: ca. 14 kg (20 Zoll)
  • Räder: Luftreifen mit Alu-Felgen 
  • Rahmenmaterial: Stahl 
  • Bremse: Handbremse für vorne und hinten (V-Brake) 
  • Sattel und Lenker höhenverstellbar 
  • Beleuchtung: Dynamolicht und Reflektoren, Standlichtfunktion  
  • 6-Gang-Shimano-Schaltung (Drehgriffschaltung)
  • Klingel, Schutzbleche, Gepäckträger 
Das Atlantis Bergsteiger Kinderfahrrad wird zu 90 Prozent vormontiert geliefert und ist theoretisch schnell einsatzbereit. Die finale Montage der Kleinteile empfinden Eltern aber als mühsam.

Das sagen Eltern: Das Bergsteiger Atlantis Mädchenfahrrad wird vor allem wegen seines Farbdesigns und des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses gelobt. Kritik gibt es an der Handbremse, die für Kinderhände nicht optimal geeignet ist, und an dem Dynamo, der auf einige Eltern einen minderwertigen Eindruck macht.

Puky Cyke 20 Alu – sportliches, sicheres Kinderfahrrad im Test

Puky Cyke 20-3 Alu Kinderfahrrad
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Puky Cyke 20-3 Alu Kinderfahrrad

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Preis: € 449,99

Auch das Puky Cyke 20 Alu ist, wie es sich für ein gutes, StVZO konformes 20-Zoll-Fahrrad gehört, mit allem ausgestattet, was es braucht, um sicher am Straßenverkehr teilzunehmen: Es hat zwei unabhängig voneinander funktionierende Bremsen, ist vorne und hinten mit LED-Beleuchtung ausgestattet, hat eine Klingel und rutschfeste Pedale, die über die vorgeschriebenen drei Reflektoren verfügen. Gleichzeitig ist dieses Puky Fahrrad deutlich sportlicher als zum Beispiel das Puky Youke. Mit seiner 7-Gang-Kettenschaltung und dem coolen, leichten Design ist es sowohl für den Alltag als auch für sportliche Freizeitaktivitäten gut geeignet.

Das Puky Cyke 20-Zoll-Kinderfahrrad auf einen Blick:

  • Altersempfehlung: ab 6 Jahren (ab 122 cm Körpergröße)
  • Radgröße: 20 Zoll
  • Gewicht: 11,3 kg
  • Räder: Luftreifen mit Alu-Felgen
  • Rahmenmaterial: Aluminium
  • Bremse: Handbremse für vorne und hinten (V-Brake), Rücktrittbremse
  • Sattel und Lenker höhenverstellbar
  • Beleuchtung: LED-Lichtanlage (Automatik-Frontscheinwerfer, Standrücklicht), Reflektoren
  • 7-Gang-Shimano-Kettenschaltung
  • Klingel, Schutzbleche, Gepäckträger, Ständer
Das Puky Cyke 20 Alu Kinderfahrrad im Test von Stiftung Warentest (2022): Das Puky Cyke 20-7 Active, ein Modell ohne Gepäckträger, punktete im Test von Stiftung Warentest vor allem in der Kategorie „Sicherheit und Haltbarkeit“. Sowohl die Verarbeitung als auch die Bremswirkung und die Bruchfestigkeit und Haltbarkeit wurden mit „sehr gut“ ausgezeichnet. Punktabzüge gab es in der Kategorie „Schadstoffe“. Die Belastung durch PAK im Sattel lag zwar unter dem gesetzlichen Grenzwert, wurde von Stiftung Warentest dennoch nur mit „ausreichend“ bewertet. Insgesamt reichte es so für ein befriedigendes Testergebnis.

Das sagen Eltern: Das Puky Cyke Fahrrad sieht super aus, ist top verarbeitet und absolut straßentauglich. Eltern können das Kinderfahrrad ohne Einschränkungen weiterempfehlen.

Puky Skyride 20-3 Alu Light – Stiftung Warentest Kinderfahrrad-Testsieger 2022

Puky Skyride 20-3 Alu Kinderfahrrad, mit Nabendynamo
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Puky Skyride 20-3 Alu Kinderfahrrad, mit Nabendynamo

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Preis: € 499,00

Das beste Puky Kinderfahrrad im Test von Stiftung Warentest 2022 wurde dann aber ein anderes: Das Puky Skyride 20-3 Alu Light wurde mit einem guten Gesamturteil von 2,2 zum Testsieger. Auch wenn das Fahrrad im Vergleich zum Woom Fahrrad etwa schwerer und damit nicht leicht zu tragen ist, überzeugte es mit guten Ergebnissen in den Kategorien „Schadstoffe“, „Fahrkomfort“ und „Eignung für das Kind“. In puncto Sicherheit und Haltbarkeit erzielt das Kinderfahrrad im Test sogar ein „sehr gut“. Das Puky Skyride ist damit besonders bruchsfest und verfügt über sichere Bremsen.

Mit seinem verspielten Retro-Design dürfte das Kinderfahrrad vor allem bei Mädchen gut ankommen. Für Alltag ist die wartungsarme 3-Gang-Nabenschaltung ideal. Für sportliche Touren mit vielen Anstiegen eignet sich der Testsieger aber weniger. Hier ist das Puky Cyke mit seiner Kettenschaltung die bessere Wahl.

Das Puky Skyride 20-Zoll-Kinderfahrrad auf einen Blick:

  • Altersempfehlung: ab ca. 6-7 Jahren (ab 122 cm Körpergröße)
  • Radgröße: 20 Zoll
  • Gewicht: 11,4 kg
  • Räder: Luftreifen mit Alu-Felgen
  • Rahmenmaterial: Aluminium
  • Bremse: Handbremse für vorne und hinten (V-Brakes), Rücktrittbremse
  • Sattel und Lenker höhenverstellbar
  • Beleuchtung: LED-Scheinwerfer mit An/Aus-Automatik, Standrücklicht, Reflektoren
  • 3-Gang-Nabenschaltung
  • Klingel, Schutzbleche, Gepäckträger, Ständer
Die starken Preisunterschiede beim stylischen Stiftung Warentest Testsieger hängen vom Farbdesign ab. In den Farben Retro Grün oder Retro Blau ist das Puky Skyride Fahrrad günstiger als zum Beispiel in Berry.

Pegasus Avanti 7 20 – maximal belastbares Mädchenfahrrad laut Stiftung Warentest

Pegasus Avanti 7 20 Zoll Kinderrad
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(Kundenbewertungen)

Pegasus Avanti 7 20 Zoll Kinderrad

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Preis: € 480,00

Das Pegasus Avanti 7 20-Zoll-Mädchenfahrrad gehörte zu den Kinderfahrrädern, die im letzten Test von Stiftung Warentest im Mittelfeld gelandet sind. Mit einem befriedigenden Ergebnis büßte das Fahrrad vor allem bei der Bremswirkung Punkte ein. Die Bremskraft erwies sich zwar als hoch, aber nicht hoch genug, um das relativ hohe maximal zulässige Gesamtgewicht von 115 kg abzubremsen. Im Vergleich gilt jedoch zu bedenken, dass dies eine sehr hohe Belastungsgrenze ist, die kaum ein anderes Kinderfahrrad im Test bieten konnte. Dafür gehört das Pegasus Fahrrad mit 15,3 kg Eigengewicht aber auch zu den schwereren. Wie alle 20-Zoll-Kinderfahrräder in unserem Vergleich ist auch das Pegasus komplett verkehrssicher.

Das Pegasus Avanti 7 20 Kinderfahrrad im Überblick:

  • Altersempfehlung: ab 6 Jahren
  • Radgröße: 20 Zoll
  • Gewicht: 15,3 kg
  • Räder: Luftreifen mit Alu-Felgen
  • Rahmenmaterial: Aluminium
  • Bremse: Handbremse für vorne und hinten (V-Brake), Rücktrittbremse
  • Sattel und Lenker höhenverstellbar
  • Beleuchtung: LED-Lichtanlage (Frontleuchte mit Schalter, Standrücklicht), Reflektoren
  • 7-Gang-Shimano-Nabenschaltung
  • Klingel, Schutzbleche, Gepäckträger, Ständer
Ketten- oder Nabenschaltung? Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile. Eine Nabenschaltung punktet damit, dass sie auch im Stand geschaltet werden kann und kaum Wartung benötigt. Eine Kettenschaltung ist dagegen besser für sportliche Anstiege geeignet.

Das sagen Eltern: Wer das recht hohe Gewicht dieses ansonsten guten Kinderfahrrads in Kauf nimmt, wird damit sehr zufrieden sein. Dass das Fahrrad überhaupt auf Sicherheit und Schadstoffe geprüft wurde, hinterlässt bei Eltern ein beruhigendes Gefühl.

KS Cycling Mountainbike – 24-Zoll-Kinderfahrrad für sportliche Touren 

KS Cycling Kinderfahrrad Mountainbike Fully 24''
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KS Cycling Kinderfahrrad Mountainbike Fully 24''

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Ein Mountainbike für die Kleinen, das nach einem Rad für die Großen aussieht, ist das KS Cycling Mountanbike. Mit seiner 18-Gang-Kettenschaltung von Shimano lässt sich damit jeder Berg problemlos meistern, sofern euer Kind gelernt hat, die Gangschaltung per Drehschaltgriff richtig zu bedienen. Wie bei Mountainbikes üblich, verfügt auch dieses über keinen Rücktritt, sondern hat einen Freilauf und wird über V-Brakes vorne und hinten zum Halten gebracht. Federgabel und Rahmenfederung sorgen auch auf unebenen Strecken für Fahrkomfort. 

Das KS Cycling Mountanbike Kinderfahrrad im Überblick: 

  • Altersempfehlung: ab 130 cm Körpergröße
  • Radgröße: 24 Zoll
  • Gewicht: ca. 16 kg
  • Räder: Muddy-Stollenreifen
  • Rahmenmaterial: Stahl
  • Bremse: Handbremse für vorne und hinten (V-Brake)
  • Sattel und Lenker höhenverstellbar
  • Beleuchtung: Reflektor vorne 
  • 18-Gang-Shimano-Schaltung
  •  Klingel, Federgabel
Ab wann Kinderfahrrad mit Gangschaltung? Erst ab etwa 6 Jahren sind Kinder in der Lage, eine Gangschaltung sinnvoll zu benutzen. Dabei eignet sich eine 18-Gang-Schaltung eher nicht für den Start, da sie schnell überfordern kann. Erst wenn Kinder das Schalten gelernt haben, können die 18 Gänge am Mountainbike für sie ein echter Vorteil sein.

Das sagen Eltern: Auch wenn sich der Zusammenbau des Fahrrads eher schwierig gestaltet und einige Eltern den Drehgriff der Gangschaltung für Kinder ungeeignet finden, ist die Mehrheit der derjenigen, die das Kinderfahrrad bereits einem Test unterzogen haben, sehr zufrieden mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis dieses Kinder-Mountainbikes. 

Das erste Kinderfahrrad – wann ist mein Kind soweit?

Wann ein Kind bereit für sein erstes Fahrrad ist, hängt weniger von seinem Alter als vom Entwicklungsstand ab. Hat es bereits auf dem Roller oder Laufrad einen Vorgeschmack auf die Geschwindigkeit auf zwei Rädern bekommen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis es sich sein erstes Kinderfahrrad wünscht, um wie die Großen in die Pedale zu treten. Das kann je nach Vorerfahrung schon mit 3 oder 4 Jahren sein oder auch erst mit 6 Jahren.
Unabhängig vom Alter und Erfahrungsschatz eures Kindes gehört ein Fahrradhelm zum Fahrradfahren immer dazu.

Kinderfahrrad mit oder ohne Stützräder?

Stützräder machen aus einem Kinderfahrrad ein Dreirad, auf dem keine Balance nötig ist. Deshalb helfen sie Kindern nicht dabei, Fahrradfahren zu lernen. Laufräder statt Stützräder, das empfehlen Experten, um Kinder ans Fahrradfahren heranzuführen. Kindern, die schon reichlich Erfahrung mit Lenken und Balancehalten auf dem Laufrad gesammelt haben, können innerhalb von Minuten auf ein Kinderfahrrad umsatteln, weil das einzig Neue daran die Pedale sind. Zur Umgewöhnung kann es auch helfen, die Pedale erst ans Fahrrad zu schrauben, wenn das Kind sich mit dem neuen Gefährt vertraut gemacht hat.

Vorteile und Nachteile von Stützrädern

Vorteile
  • verhindern Stürze bei den ersten Fahrversuchen
  • geben unerfahrenen Kindern die Möglichkeit, sich erst ans Lenken und Bremsen zu gewöhnen
Nachteile
  • vermitteln dem Kind ein falsches Sicherheitsgefühl
  • fördern nicht die Balancefähigkeit des Kindes
  • zögern das richtige Fahrradfahren lernen hinaus

Wann welches Kinderfahrrad – wie viel Zoll für welche Größe?

Welche Kinderfahrradgröße die richtige für euer Kind ist, hängt anders als bei einem Erwachsenenfahrrad nicht von der Rahmenhöhe, sondern von der Größe der Räder ab. Welche wann am besten passt, könnt ihr anhand der Innenbeinlänge eures Kindes, auch Schrittlänge genannt, ermitteln. Folgende Kinderfahrradgrößen gibt es:
  • 12-Zoll oder 14-Zoll-Kinderfahrräder sind die Einstiegsräder, auf denen Kinder das Fahrradfahren lernen. Sie eignen sich für Kinder mit einer Innenbeinlänge von 38 bis 50 cm, also ab etwa 3 Jahren.
  • 16-Zoll-Kinderräder sind die nächste Größe für Kinder ab etwa 4 Jahren mit einer Innenbeinlänge zwischen 42 und 54 cm. Genauso gut eignen sich die Räder aber auch für den Einstieg für größere Kinder.
  • 18-Zoll-Fahrräder gelten ebenfalls noch als Spielzeug-Räder und sind dementsprechend nicht verkehrssicher. Sie eignen sich für Kinder mit einer Innenbeinlänge zwischen 48 und 58 cm und somit ab etwa 5 Jahren.
  • 20-Zoll-Kinderfahrräder sind für den Verkehr zugelassen und deshalb bereits mit einem Nabendynamo und oft auch mit einer Gangschaltung ausgestattet. Sie empfehlen sich für Kinder mit einer Innenbeinlänge zwischen 52 bis 65 cm, etwa ab 6 Jahren.
  • 24-Zoll-Fahrräder eignen sich für Kinder mit einer Schrittlänge zwischen 57 und 76 cm. In der Regel sind das Schulkinder ab 8 Jahren, die bereits verantwortungsbewusst mit ihrem Fahrrad umgehen und es intensiv nutzen, zum Beispiel für den täglichen Schulweg.
Die Innenbeinlänge vermesst ihr am einfachsten, wenn euer Kind barfuß mit dem Rücken an einer Wand steht und dabei ein Buch so weit oben wie möglich zwischen den Beinen hält. Messt mit einem Zollstock den Abstand von der Oberkante des Buches bis zum Boden und ihr habt die Innenbeinlänge eures Kindes.

Ist ein Kinderfahrrad mit 12 oder mit 14 Zoll besser für den Anfang?

Der Unterschied zwischen einem 12-Zoll- und einem 14-Zoll-Kinderfahrrad ist minimal. Deshalb ist das 14 Zoll-Rad keine reguläre Zwischengröße, sondern wird von den meisten Herstellern direkt als Alternative zum 12-Zoll-Einstiegsfahrrad angeboten. So zum Beispiel das bei Eltern für seine Leichtigkeit beliebte Woom Fahrrad. Das Kinderfahrrad bietet im Vergleich zu beispielsweise Puky, das mit 12 Zoll startet und als nächstes zu 16 Zoll springt, gleich zum Einstieg ein 14-Zoll-Rad. Und auch Early Rider Kinderfahrräder fangen bei 14 Zoll an. Diese Kinderräder haben einen sportlichen Anspruch und sind moderner und hochwertiger verarbeitet. Dafür aber entsprechend teurer. Sofern das Fahrrad von der Größe zum Kind passt, macht es keinen großen Unterschied, ob es ein 12-Zoll- oder ein 14-Zoll-Fahrrad fährt – das ist reine Geschmackssache.

Kinderfahrrad – wie erkennt man die die richtige Größe?

Um herauszufinden, ob die Größe eines Kinderfahrrads passt, ist ein praktischer Test am besten. Habt ihr die zur Innenbeinlänge eures Kindes passende Radgröße gefunden, gilt es zu prüfen, ob das Fahrrad von seiner Geometrie zu eurem Kind passt. So sollte zum Beispiel zwischen dem Oberrohr des Rads und dem Schritt des Kindes im Stand eine Handbreit Platz sein. Eine passende Überstandshöhe ist wichtig, damit es bequem auf- und absteigen kann. Die richtige Sattelhöhe ist dann erreicht, wenn es auf dem Sattel mit beiden Füßen gleichzeitig den Boden berühren kann.

Wann ist ein Kinderfahrrad verkehrstauglich?

Erst ab 20 Zoll ist ein Kinderfahrrad auch für den Verkehr zugelassen. Vorher gilt es als Spielzeug, mit dem Kinder nur auf Gehwegen fahren dürfen. Laut Straßenverkehrsordnung (StVO) dürfen Kinder ab 8 Jahren wahlweise auch die Radwege und Fahrbahn nutzen. 20-Zoll-Straßenräder, die von der Größe her für 6- bis 10-Jährige passen, wie zum Beispiel das Puky Cyke 20 Alu, das Bergsteiger Atlantis oder das Pegasus Avanti in unserem Test, sind dementsprechend verkehrssicher ausgestattet mit:
  • Klingel
  • zwei voneinander getrennten Bremsen
  • Fahrradbeleuchtung (vorne weiß, hinten rot)
  • Reflektoren an Pedalen und je zwei Rückstrahler an jedem Rad
Auch Kinderfahrräder von 12 bis 18 Zoll sollten im Dunkeln gut sichtbar sein. Ist ein Kinderfahrrad nicht von Werk aus damit ausgestattet, können Eltern mit ansteckbaren LED-Lichtern nachrüsten. Auch ein bunter Wimpel macht auf den kleinen Radler aufmerksam.

Tipps für die Auswahl – welches Kinderfahrrad ist das beste?

Kinderfahrrad-Test: Junge lernt mit seinem Vater das Fahrradfahren im Park.
© Soloviova Liudmyla / shutterstock
Was macht ein gutes Kinderfahrrad aus? In erster Linie sollte es von der Größe passen und so geschnitten sein, dass Kinder leicht damit zurechtkommen. Stiftung Warentest hat sich im Kinderfahrrad-Test außerdem an folgenden Kriterien orientiert, die euch helfen können, das beste Kinderfahrrad zu finden:
  • Leichter Rahmen: Ob geschlossen oder mit tiefem Durchstieg, der Rahmen sollte leicht, sicher und kein Hindernis für die Kleinen sein. Ein leichtes Kinderfahrrad fährt sich nicht nur angenehmer, es kann von den Kindern zum Beispiel auch selbstständig im Fahrradkeller verstaut werden. Auf jedem Fall sollte es leicht genug sein, damit euer Kind es selbständig vom Boden heben kann. Kinderfahrräder mit Aluminium-Rahmen haben gegenüber Stahl den Vorteil, dass sie leichter sind und nicht rosten. Allerdings kosten leichte Kinderfahrräder entsprechend mehr.
  • Lenker: Spezielle Sicherheitsgriffe mit Prallschutz oder ein gepolsterter Lenkerschutz verringern die Verletzungsgefahr für Fahranfänger:innen.
  • Sattel: Ideal ist ein robuster Sattel, der nicht zu hart ist und den Schadstoff-Test besteht.
  • Laufräder: Breite Reifen sind für Kinder angenehmer, weil sie Stöße besser abfedern. Felgen aus Aluminium reduzieren das Gewicht des Kinderfahrrads.
  • Bremsen: Ideal sind spezielle, wohldosierte Felgenbremsen für Kinder, um abrupte Bremsmanöver zu vermeiden. Die Griffe von Handbremsen sollten nah am Lenker liegen. Die meisten Kinderfahrräder bis 20 Zoll sind zusätzlich mit einer Rücktrittbremse ausgestattet, weil zwei voneinander unabhängige Bremsen als sicherer gelten. Im Zweifel geben Experten aber der Handbremse den Vorzug, weil diese im Ernstfall intuitiver bedient werden kann und das Kinderfahrrad ohne Rücktritt außerdem Freilauf hat, durch den die Kinder die Pedale einfacher in die richtige Position bringen können.
  • Gangschaltung: Erst mit etwa 6 Jahren können Kinder sinnvoll mit einer Gangschaltung umgehen. Und auch dann gilt: weniger ist mehr. Zu viele Gänge können schnell überfordern. Bei der Frage, ob Naben- oder Kettenschaltung gilt es die Vor- und Nachteile der jeweiligen Systeme abzuwägen. Eine Nabenschaltung lässt sich im Stand schalten und ist wartungsarm. Eine Kettenschaltung ist einfacher zu bedienen und ist besser geeignet, wenn häufig Anstiege gemeistert werden müssen.
  • Pedale: Gute Kinderfahrräder haben ein möglichst tief liegendes Tretlager und kurze Kurbelarme, um nicht mit dem Boden oder dem Vorderrad zu kollidieren. Kettenschutz ist bei einem Kinderfahrrad von Vorteil.
  • Beleuchtung: Kinderfahrräder bis 20 Zoll sind nur mit Reflektoren ausgestattet, lassen sich aber mit flexiblen LED-Stecklichtern oder retroreflektierenden Streifen gut für die Dunkelheit aufrüsten. Eine Standlichtfunktion vorne und hinten macht euer Kind am Straßenrand im Dunkeln gut sichtbar. Auch wenn Kinder nur auf dem Gehweg fahren, ist es besser, wenn sie dabei sichtbar sind.
  • Belastbarkeit: Gerade bei Fahrrädern von 20 Zoll aufwärts spielt das maximal zulässige Gesamtgewicht auf dem Fahrrad eine Rolle. Es umfasst sowohl das Eigengewicht des Fahrrads als auch das Körpergewicht des Kindes und auch mögliches Gepäck wie Schulranzen und Co. Vorsicht also bei Kinderfahrrädern, die nur bis zu 50 kg belastbar sind. Das maximale Gesamtgewicht hat übrigens auch einen Einfluss auf die Bremswirkung. Das Fahrrad muss in der Lage sein, das angegebene Gesamtgewicht abzubremsen.
Welches Fahrrad für euer Kind das beste ist, findet ihr nach Abwägung all dieser Kriterien am besten heraus, wenn ihr euer Kind einmal Probefahren lasst.  

Welches Kinderfahrrad ist das Beste im Test von Stiftung Warentest?

Nachdem Stiftung Warentest im Kinderfahrrad-Test von 2005 zu einem vernichtenden Ergebnis gekommen war – von 16 getesteten 20-Zoll-Kinderfahrrädern war keines wirklich kindgerecht – fiel der aktuelle Kinderfahrrad-Test von 2022 besser aus. Diesmal testete Stiftung Warentest in Zusammenarbeit mit dem ADAC zwölf 20-Zoll-Kinderfahrräder für Grundschulkinder und war anders als im Test davor mit der Fahrtauglichkeit der Räder zufrieden. Den Praxistest durch die Kinder bestanden alle getesteten Räder mit einer guten Note. Kritischer fielen die Ergebnisse im Labortest aus. Von allen zwölf Kinderrädern bestanden nur drei den Sicherheits- und Schadstofftest komplett. Und das waren die Testsieger im Kinderfahrrad-Test von Stiftung Warentest 2022: Interessant ist die Feststellung, dass Sicherheit und Qualität offenbar keine Frage des Preises sind. Unter den Testverlierern war auch das beliebte Woom Kinderfahrrad, das über 500 Euro kostet, und für Kinder als sehr gut geeignet bewertet wurde, das allerdings in der Kategorie „Bruchsicherheit“ mit „mangelhaft“ bewertet wurde und auch nicht frei von Schadstoffen war. Immerhin vier weitere Kinderfahrräder landeten im Test im Mittelfeld und konnten unter Einschränkung weiterempfohlen werden, darunter auch das Puky Cyke, das im Test 2005 als einziges Fahrrad mit guter Fahrtauglichkeit überzeugte.

Welche Kinderfahrräder werden von ÖKO-TEST empfohlen?

Im letzten Kinderfahrrad-Test von ÖKO-TEST 2010 wurden neun Fahrräder getestet. Nur das Puky ZL Alu Fahrrad, das mittlerweile als Puky Youke neu aufgelegt wird, schnitt dabei gut ab. Es punktete in den Kategorien Sicherheit und Handhabung und wies auch bei der Schadstoffprüfung bessere Werte auf als die anderen Kinderfahrräder im Test. Den ganzen Test könnt ihr kostenlos im ÖKO-TEST Jahrbuch für Kleinkinder 2010 nachlesen.

Kinderfahrrad-Vergleich 2023: Die besten Kinderräder für kleine Fahranfänger:innen