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Kinderfahrrad-Test 2021: Das richtige Kinderfahrrad im Vergleich finden

Ein gutes Kinderfahrrad ist schwer zu finden. Zumindest sagen das die letzten Tests von Stiftung Warentest und ÖKO-TEST. In beiden Kinderfahrrad-Tests wurden nahezu alle Modelle als kinderfeindlich eingestuft. Nur zwei Kinderräder von Puky gaben Grund zur Hoffnung. Da der letzte Test nun über zehn Jahre zurückliegt, ist er für Eltern nur noch wenig hilfreich. Viele der heutigen Kinderfahrräder kommen darin nicht einmal vor. In unserem Kinderfahrrad-Vergleich haben wir eine Auswahl an aktuell beliebten Kinderrädern einem genauen Faktencheck unterzogen und helfen euch so dabei, das richtige Fahrrad für euer Kind zu finden.

Das passende Kinderfahrrad für jedes Alter

Auf einem Kinderfahrrad von 12 oder 14 Zoll lernt euer Kind das Fahrradfahren. Ab 20 Zoll ist es offiziell verkehrssicher im Straßenverkehr unterwegs. Mit jeder Altersstufe sind unterschiedliche Anforderungen an ein Kinderfahrrad verknüpft. In unserem Test überprüfen wir Kinderfahrräder auf genau diese Anforderungen und geben euch so einen Überblick darüber, welches Fahrrad für welches Kind geeignet ist. Häufig gestellte Fragen rund um das Kinderfahrrad beantworten wir im Anschluss an den Fahrradvergleich.

Kinderfahrrad-Test: 4 beliebte Kinderräder im direkten Vergleich

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AbbildungBIKESTAR Kinderfahrrad für Mädchen und Jungen ab 3-4 Jahre | 12 Zoll
Erstes Fahrrad
NB Parts Kinderfahrrad ab 3 Jahre 12 Zoll / 16 Zoll
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Puky Youke 18''-1 Alu Kinder Fahrrad
Klassiker
ModellBIKESTAR Kinderfahrrad für Mädchen und Jungen ab 3-4 Jahre | 12 ZollNB Parts Kinderfahrrad ab 3 Jahre 12 Zoll / 16 ZollSTITCH Kinderfahrrad für Mädchen und JungenPuky Youke 18''-1 Alu Kinder Fahrrad
Amazon-Bewertungen 101 Bewertungen 294 Bewertungen 78 Bewertungen 3 Bewertungen
Altersempfehlungab 3 bis 4 Jahrenab 3 Jahrenvon 3 bis 9 Jahrenab 5 Jahren
Radgröße12 Zoll12 / 16 Zollvon 12 bis 18 Zoll18 Zoll
Gewicht7,9 kg8,0 / 12,0 kgn. a.8,7 kg
RahmenmaterialStahlAluminiumStahlAluminium
Handbremsevornevornevorne und hintenvorne
RücktrittbremseJaJaNeinJa
BeleuchtungReflektoren vorne und hinten, Speichen, PedaleReflektoren vorne, Speichen, PedalekeineReflektoren vorne und hinten, Pedale
Sattel höhenverstellbarJaJaJaJa
Lenker höhenverstellbarJaJaNeinJa
AusstattungKlingel, Seitenständer, GepäckträgerKlingel, Seitenständer, Stützräder, Trinkflasche mit HalterungKlingel, Fahrradkorb, StützräderKlingel, Seitenständer, Gepäckträger, Lenkerpolster
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Zuletzt aktualisiert am 16. Juni 2021 um 11:02 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

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  4. Kinderfahrrad mit oder ohne Stützräder?
    1. Vorteile und Nachteile von Stützrädern
  5. Wann welches Kinderfahrrad – wie viel Zoll für welche Größe?
  6. Ist ein Kinderfahrrad mit 12 oder mit 14 Zoll besser für den Anfang?
  7. Kinderfahrrad – wie erkennt man die die richtige Größe?
  8. Wann ist ein Kinderfahrrad verkehrstauglich?
  9. Tipps für die Auswahl – welches Kinderfahrrad ist das beste?
  10. Hat Stiftung Warentest einen Kinderfahrrad-Test durchgeführt?
  11. Welche Kinderfahrräder werden von ÖKO-TEST empfohlen?
  12. Kinderfahrrad-Vergleich 2021: Die besten Kinderräder für kleine Fahranfänger
Alles anzeigen

BIKESTAR 12-Zoll-Kinderfahrrad Classic – Einstiegsfahrrad ab 3 Jahre


BIKESTAR Kinderfahrrad für Mädchen und Jungen ab 3-4 Jahre | 12 Zoll
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(101 Bewertungen)

BIKESTAR Kinderfahrrad für Mädchen und Jungen ab 3-4 Jahre | 12 Zoll

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Das BIKESTAR 12-Zoll-Kinderfahrrad Classic eignet sich ideal als erstes Fahrrad für Kinder ab 3 Jahren bzw. einer Körpergröße von 93 cm. Sattel und Lenker sind so eingestellt, dass euer Kind hier in einer bequemen und ergonomischen Haltung sitzt. Der tiefe Einstieg ermöglicht ein einfaches Auf- und Absteigen. Sowohl Sattel als auch Lenker können in der Höhe verstellt werden, wodurch das Kinderfahrrad mit eurem Kind mitwächst. Dank Rücktritt und Handbremse lernt es von Beginn an beide Bremsarten kennen. So bietet das Kinderfahrrad, das im Vergleich zum klassischen Puky Steel Kinderfahrrad günstiger ist, alles, was Fahranfänger brauchen.

Das BIKESTAR Kinderfahrrad auf einen Blick:

  • Altersempfehlung: 3 bis 4 Jahre (ab 93 cm)
  • Radgröße: 12 Zoll
  • Gewicht: 7,9 kg
  • Räder: Luftreifen mit Alu-Felgen
  • Rahmenmaterial: Stahl
  • Bremse: Rücktrittbremse und Handbremse für vorne
  • Sattel- und Lenkerhöhe verstellbar
  • Beleuchtung: Sicherheitsreflektoren vorne und hinten
  • Seitenständer, Gepäckträger und Klingel
100 Tage Testzeit: Star-Trademarks bietet euch eine lange Testzeit. Besteht dieses Kinderfahrrad euren Test nicht, könnt ihr es einfach kostenlos an den Hersteller zurückschicken.

Das sagen Eltern: Das BIKESTAR Classic Kinderfahrrad ist schön, stabil und bringt alles mit, was das Herz kleiner Radler erfreut: Eine Klingel, einen Gepäckträger und einen Seitenständer zum Parken. Für ein 12-Zoll-Rad ist es mit fast 8 kg jedoch relativ schwer und macht das Fahren für 3-Jährige, vor allem in hügeligen Gegenden, recht mühsam. Einen Vorteil hat das jedoch: Die kleinen Fahranfänger können ihren Eltern nicht allzu schnell davonflitzen. 

FAQ

  • Gibt es dieses BIKESTAR Kinderfahrrad auch in 14 Zoll?

    Nein, dieses Kinderfahrrad gibt es nur noch in den Größen 16 und 20 Zoll.

  • Sind Stützräder und Körbchen bei dem Fahrrad inbegriffen?

    Nein, Stützräder und Fahrradkorb können aber extra dazugekauft werden.

  • Bis zu welchem Alter eignet sich dieses Kinderfahrrad?

    Der Sattel des Kinderfahrrads lässt sich zwischen 47 und 55 cm in der Höhe verstellen. Die Lenkerhöhe ist zwischen 60 und 68 cm einstellbar. So kann das BIKESTAR Kinderfahrrad individuell an die Größe des Kindes angepasst werden. Dennoch können sich 12-Zoll-Räder für einen 4-Jährigen bald zu klein anfühlen, so dass ein Wechsel auf 16 Zoll sinnvoll ist.

  • Ist das Kinderfahrrad bei Lieferung montiert oder muss es selbst zusammengebaut werden?

    Das Fahrrad muss selbst zusammengebaut werden.

Early Rider Belter 14 Zoll – das leichteste Kinderfahrrad im Test


Early Rider Belter Fahrrad 14" Aluminium
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Early Rider wurde erst ein Jahr nach dem letzten vernichtenden Kinderfahrrad-Test von Stiftung Warentest (05/2005) gegründet. Als wollte Early Rider den schlechten Testergebnissen etwas entgegensetzen, setzte der Hersteller auf hochwertige, leichte Kinderräder, die den Bedürfnissen der Kleinen entsprechen und vor allem Spaß machen. Das Early Rider Belter 14-Zoll-Kinderfahrrad ist das leichteste im Test und gehört zu den besten auf dem Markt. Hochwertige Materialien und durchdachte Technik ermöglichen kleinen Abenteurern auf allen Untergründen das beste Fahrgefühl.

Das Early Rider Belter Kinderfahrrad zum Vergleich: 

  • Altersempfehlung: 3 bis 5 Jahre (ab 37 cm Innenbeinlänge)
  • Radgröße: 14 Zoll
  • Gewicht: 5,6 kg
  • Räder: breite Luftreifen mit Alu-Felgen
  • Rahmenmaterial: Aluminium
  • Bremse: Handbremse für vorne und hinten
  • Sattelhöhe verstellbar
  • Singlespeed Schaltung
Rücktritt- oder Handbremse für ein Kinderfahrrad? Die Rücktrittbremse hat sich als Klassiker bei Kinderrädern etabliert und gilt als einfacher zu bedienen. Fahrradexperten raten jedoch eher zu Felgenbremsen, weil die Bremskraft größer ist und über die Handbremse besser dosiert werden kann. Hochpreisige Kinderfahrräder wie Early Rider oder woom verfügen über keinen Rücktritt, sondern sind mit kinderfreundlicher Handbremse ausgestattet.

Das sagen Eltern: Das Early Rider Belter Fahrrad ist teuer, aber auch erstaunlich leicht und deshalb unterwegs sehr praktisch – für Kinder wie Eltern. Fahrradliebhaber werden ihrem Kind dieses Meisterstück gerne gönnen. Auch wenn manches praktische Detail wie ein Kettenschutz oder Reflektoren fehlen. 

FAQ

  • Ist das Early Rider Fahrrad für Steigungen geeignet?

    Das Early Rider Kinderfahrrad ist mit einer Singlespeed Schaltung ausgestattet, deshalb kann ein Kind damit nicht so einfach einen Berg hochfahren wie mit einer Gangschaltung. Bei Kinderfahrrädern in dieser Größenordnung ist eine Gangschaltung jedoch nicht üblich. Und da Early Rider zu den leichtesten Kinderfahrrädern gehört, sind Steigungen damit für Kinder besser zu meistern als mit schwereren Modellen.

  • Ist der Lenker beim Early Rider höhenverstellbar?

    Nein, der Lenker ist nicht verstellbar.

  • Bis zu welchem Gewicht darf das Early Rider Kinderfahrrad maximal belastet werden?

    Das maximal zulässige Gewicht für dieses Fahrrad beträgt 30 kg.

  • Ist der Sattel verstellbar?

    Ja, der Sattel kann zwischen 40 und 50 cm in der Höhe verstellt werden.

NB Parts 12- oder 16-Zoll-Kinderfahrrad – beliebt für Kinder ab 3 Jahren


NB Parts Kinderfahrrad ab 3 Jahre 12 Zoll / 16 Zoll
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Das sportliche NB Parts Kinderfahrrad, das wahlweise je nach Kindergröße in 12 oder 16 Zoll erhältlich ist, kostet nur etwa halb so viel wie das Early Rider Kinderfahrrad. Dafür wiegt es allerdings auch deutlich mehr. Wen das stattliche Gewicht von 10 kg (12 Zoll) bzw. 12 kg (16 Zoll) nicht stört, wird mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis des NB Parts Kinderrads dennoch sehr zufrieden sein. Zumal es mit allerlei Extras und Zubehör daherkommt wie den abnehmbaren Stützrädern oder der Sporttrinkflasche samt Halter.

Das NB Parts Kinderfahrrad auf einen Blick: 

  • Altersempfehlung: ab 3 Jahren
  • Radgröße: 12 oder 16 Zoll
  • Gewicht: 8 oder 12 kg
  • Räder: Luftreifen mit Alu-Felgen
  • Rahmenmaterial: Aluminium
  • Bremse: Rücktrittbremse und Handbremse für vorne
  • Sattel und Lenker höhenverstellbar
  • Beleuchtung: Reflektoren vorne und in den Speichen
  • Klingel, Seitenständer, Trinkflasche und Stützräder
Sicher bremsen: Als besonderes Feature bietet das NB Parts Kinderfahrrad eine speziell konzipierte Hand- und Rücktrittbremse, die eigens auf die Kraft eures Kindes eingestellt werden kann. So ist die Bremse nicht zu aggressiv und bleibt dennoch sicher.

Das sagen Eltern: Die Meinungen zum NB Parts Kinderfahrrad im Netz sind überwiegend positiv. Vor allem loben Eltern das Preis-Leistungs-Verhältnis des Rads. Allerdings ist ein Gewicht von 10 kg für einen kleinen Menschen enorm schwer. Extras wie der Flaschenhalter machen das Fahrrad schwerer, was vor allem dann unnötig ist, wenn sie nicht wirklich gebraucht werden.  

FAQ

  • Sind die Stützräder beim NB Parts Fahrrad im Lieferumfang enthalten?

    Ja, die Stützräder sind enthalten und können einfach abgenommen werden, wenn sie nicht mehr gebraucht werden.

  • Wird das Kinderfahrrad vormontiert geliefert?

    Ja, das NB Parts Kinderfahrrd wird vormontiert geliefert. Die Endmontage mit der dazugehörigen Anleitung dauert noch etwa 15 bis 20 Minuten.

  • Lässt sich der Sattel in der Höhe verstellen?

    Ja, der Sattel lässt sich von ca. 45 bis 55 cm in der Höhe verstellen.

Puky Kinder ZL Alu 16-Zoll-Kinderfahrrad – das beste Fahrrad laut ÖKO-TEST


Puky Kinder ZL 16-1 Alu Kinderfahrrad
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Puky Kinder ZL 16-1 Alu Kinderfahrrad

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Preis: € 219,99

Das Puky ZL 16 Alu ist das einzige Kinderfahrrad, das im letzten Test von ÖKO-TEST (2010) gut abgeschnitten hat. Es überzeugte sowohl in puncto Stabilität und Montagequalität als auch, was Sicherheit und Handhabung angeht. Bei der Schadstoffprüfung wies die 18-Zoll-Variante dieses Puky-Fahrrads viel geringere Werte auf als die anderen Kinderfahrräder im Test. Mit 9,5 kg ist das Puky ZL 16 Kinderfahrrad zwar schwerer als hochpreisige Modelle wie etwa Early Rider, doch auch leichter als andere preisgünstige Kinderräder in unserem Test. Mit dem Puky Youke wird das Erfolgsmodell neu aufgelegt.

Das Puky ZL Alu Kinderfahrrad auf einen Blick:

  • Altersempfehlung: ab ca. 4 Jahren (Schrittlänge 51 bis 60 cm)
  • Radgröße: 16 Zoll
  • Gewicht: 9,5 kg
  • Räder: Luftreifen mit Alu-Felgen
  • Rahmenmaterial: Aluminium
  • Bremse: Rücktrittbremse und Handbremse für vorne
  • Sattelhöhe verstellbar
  • Beleuchtung: Reflektoren vorne und hinten
  • Klingel, Seitenständer, Gepäckträger 
Puky Sicherheits-Set: Sicherheit und eine kindgerechte Ausstattung sind die typischen Merkmale aller Puky Kinderfahrzeuge. Sicherheitslenkgriffe mit großen Prallflächen, Lenkerpolstern und ein geschlossener Kettenkasten minimieren die Verletzungsgefahr.

Das sagen Eltern: Auf Puky ist Verlass! Das Fahrrad ist robust, sicher und für Kinder angenehm zu fahren. Eltern sind rundum begeistert. 

FAQ

  • Gibt es von Puky auch ein leichteres Kinderfahrrad in der Größe?

    Ja, das Puky Youke, welches als überarbeitetes Modell des Puky ZL Alu dieses langfristig ersetzen wird, wiegt bei einer Größe von 16 Zoll nur 8,2 kg.

  • Lassen sich die Aufkleber entfernen?

    Ja, die Aufkleber können entfernt werden. Es handelt sich nicht um Unterlack-Dekor.

  • Wie weit lässt sich der Sattel beim Puky Kinder ZL 16 verstellen?

    Der Sattel lässt sich zwischen 51 und 60 cm in der Höhe verstellen.

  • Was muss am Kinderfahrrad selbst montiert werden?

    Sattel, Lenker und Pedale müssen vom Käufer selbst montiert werden.

Stitch: Stylisches Kinderfahrrad mit Korb von 12 bis 18 Zoll


STITCH Kinderfahrrad für Mädchen und Jungen
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STITCH Kinderfahrrad für Mädchen und Jungen

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Preis: € 150,16

Ein Kinderfahrrad in coolem Design, das Kindern und Eltern gut gefällt und dennoch kein Vermögen kostet – das ist das Stitch Kinderfahrrad. Mit seinen hübschen Frühlings- und Sommerfarben, den beigen Luftreifen, der braunen Lederoptik und dem niedlichen Korb fällt es im Park oder auf dem Spielplatz angenehm auf und findet so schnell einen festen Platz im Herz eures Kindes. Neben der Optik setzt der Hersteller auch auf Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit: Luftreifen, Kettenschutz, Kotflügel und Stützräder für die Kleinsten sollen das Fahrerlebnis für Kinder zwischen 3 und 9 Jahren so angenehm wie möglich gestalten. Der Sattel lässt sich dank Quick-Release-Sitz besonders einfach in der Höhe verstellen und der robuste Stahlrahmen bleibt auch nach dem schlimmsten Sturz unversehrt.

Das Stitch Kinderfahrrad im Überblick:

  • Altersempfehlung: je nach Größe ab 3 bis 9 Jahren
  • Radgröße: 12, 14, 16 oder 18 Zoll
  • Gewicht: n.a.
  • Räder: Luftreifen aus Gummi
  • Rahmenmaterial: Stahl
  • Bremse: Handbremse für vorne und hinten
  • Sattel höhenverstellbar
  • Stützräder, Fahrradkorb, Klingel
Wie schwer das Kinderfahrrad ist, wird vom Hersteller nicht angegeben. Deshalb ist davon auszugehen, dass der robuste Stahlrahmen etwas mehr auf die Waage bringen könnte als andere Kinderfahrräder im Vergleich.

Das sagen Eltern: Das Stitch Kinderfahrrad ist relativ neu auf dem Markt, so dass es dazu bisher wenige Bewertungen im Netz gibt. Im Amazon Shop gehört es dennoch bereits zu den Bestverkauften. Das könnte daran liegen, dass bezahlbare Kinderfahrräder im stylischen Design eine Rarität sind. Der robuste Stahlrahmen verspricht Langlebigkeit, auch wenn das Fahrrad dadurch nicht zu den leichtesten gehören wird. Wie langlebig der Kettenschutz und der Kotflügel aus Kunststoff sind, muss das Kinderfahrrad im Test noch beweisen.

Toims “Die Eiskönigin” 14-Zoll-Kinderfahrrad mit Korb und Puppensitz


Toims Kinder-Fahrrad, Design: Die Eiskönigin 14"
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Toims Kinder-Fahrrad, Design: Die Eiskönigin 14"

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Das verspielte Toims 14-Zoll-Kinderfahrrad “Die Eiskönigin” ist ein schönes Geschenk für kleine Fans von Anna und Elsa. Der Fahrradkorb vorne am Lenker und der Puppensitz über dem Hinterrad versprechen viele Spielideen für kleine Fahranfänger ab 4 Jahren, könnten zunächst aber vom eigentlichen Zweck, dem Fahrradfahren, ablenken. Das Toims Kinderfahrrad ist ein schönes Rad zum Spielen und die ersten Fahrversuche, für eine lange und intensive Nutzung eignet es sich eher nicht. 

Das Toims Kinderfahrrad “Die Eiskönigin” im Überblick:

  • Altersempfehlung: ab 4 Jahren
  • Radgröße: 14 Zoll
  • Gewicht: 7,5 kg
  • Räder: Vollgummireifen aus robustem EVA
  • Bremse: Handbremse für vorne und hinten
  • Lenker und Sattel höhenverstellbar
  • Beleuchtung: Reflektoren vorne und hinten, in den Speichen
  • Stützräder, Puppensitz, Fahrradkorb
Kinderfahrrad mit Stützrädern – ja oder nein? Experten raten eher von Stützrädern ab, weil sie Kindern ein falsches Gefühl von Sicherheit vermitteln. Auf Stützrädern müssen sich die Kleinen nicht in Balance üben, wodurch sie es hinauszögern, Fahrradfahren zu lernen. Für Kinder, die bisher noch nie auf einem Kinderfahrzeug gesessen haben, können Stützräder eine Möglichkeit sein, zunächst einmal ein Gefühl fürs Lenken und Bremsen zu entwickeln.

Das sagen Eltern: Das Design punktet am besten bei Eltern, die ihren kleinen Elsa-Fans eine Freude machen wollen. Für alle, die Wert auf Nachhaltigkeit legen, ist dieses Kinderfahrrad jedoch nicht geeignet. Schon deshalb, weil Kinder schnell aus ihren jeweiligen Schwärmereien herauswachsen. 

Amigo BMX Fun 14 Zoll – Kinderfahrrad im sportlichen Design


Amigo BMX Fun - Kinderfahrrad - 14 Zoll - ab 3-4 Jahre
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Das Amigo BMX Fun 14-Zoll-Kinderfahrrad ist das ideale Einsteiger-Kinderfahrrad für Kids, die sich ein sportliches Rad wünschen und Eltern, die auf Sicherheit setzen. Trotz BMX-Design ist dieses Kinderfahrrad im Vergleich zu sportlichen Kinderrädern wie dem Early Rider mit fast 10 kg recht schwer, wodurch euer Kind damit automatisch langsamer unterwegs ist. Ebenfalls untypisch für ein sportliches Kinderrad ist die Rücktrittbremse, die es neben der Handbremse für die V-Bremse am Vorderrad gibt. Diese und Sicherheitsfeatures wie Lenkerpolster, Lenkergriffe mit Prallschutz, Klingel, Kettenschutz und Non-Slip-Pedale sollen das Kinderfahrrad besonders sicher für Fahranfänger machen.

Das Amigo BMX Fun Kinderfahrrad im Überblick: 

  • Altersempfehlung: ab 3 bis 4 Jahren
  • Radgröße: 14 Zoll
  • Gewicht: 9,9 kg
  • Räder: Luftreifen mit Alu-Felgen
  • Rahmenmaterial: Stahl
  • Bremse: Rücktrittbremse und Handbremse für vorne
  • Sattel und Lenker verstellbar
  • Beleuchtung: Reflektoren vorne und hinten, in den Speichen
  • Klingel, Stützräder, Lenkerpolster
Das Amigo BMX Fun Bike ist auch in den Größen 12, 16, 18 und 20 Zoll erhältlich. So habt ihr bei diesem Hersteller die Wahl, ob euer Kind mit einem 12-Zoll- oder einem 14-Zoll-Kinderrad das Fahrradfahren lernt. Die meisten Hersteller bieten nur eine Größe von beiden, weil 14 Zoll weniger als Zwischengröße und mehr als Alternative zu 12 Zoll gesehen wird.

Das sagen Eltern: 3-Jährige, die sich im BMX-Fahren üben wollen, werden von dem sportlichen Design dieses Amigo BMX Fun Kinderrads begeistert sein. Und auch Eltern loben es überwiegend. Weil es schön aussieht, alles mitbringt, was ein Kinderfahrrad sicher macht und im Vergleich zu anderen Marken recht preiswert ist. Wem es jedoch um den sportlichen Aspekt geht, der sollte mehr Geld investieren. Denn ein sportliches Kinderfahrrad sollte vor allem leicht sein, was dieses mit beinahe 10 kg nicht ist. 

Bachtenkirch 16-Zoll-Kinderfahrrad – ein Mädchenliebling


Bachtenkirch Kinderfahrrad 16" Zoll für Mädchen
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Das Bachtenkirch Kinderfahrrad ist mit seinem tiefen Einstieg und dem verspielten Design vor allem bei Mädchen beliebt. Im Lenkerkorb können Kinder ab 4 Jahren auf dem 16-Zoll-Kinderfahrrad ihr Kuscheltier spazieren fahren oder ihre Trinkflasche lagern. Mit Gepäckträger, Klingel, Lenkerpolster, Rücktrittbremse und einem kindgerecht einstellbaren Bremshebel bietet das Fahrrad für den vergleichsweise niedrigen Preis ein Rundum-Ausstattungspaket. Der Stahlrahmen bringt allerdings insgesamt 10 kg auf die Waage, was das 16-Zoll-Kinderfahrrad zu einem der schwersten in unserem Test macht. 

Das Bachtenkirch Kinderfahrrad auf einen Blick: 

  • Altersempfehlung: ab 4 Jahren
  • Radgröße: 16 Zoll
  • Gewicht: 10,0 kg
  • Räder: Luftreifen mit Alu-Felgen
  • Rahmenmaterial: Stahl
  • Bremse: Rücktrittbremse und Handbremse für vorne
  • Sattelhöhe verstellbar
  • Beleuchtung: Reflektoren vorne und hinten
  • Lenkerkorb, Klingel, Gepäckträger, Seitenständer
Alu vs. Stahl: Welches Material ist besser für ein Kinderfahrrad? Stahl gilt als besonders festes, widerstandsfähiges und günstiges Material. Dafür ist es schwerer und muss behandelt werden, damit es nicht rostet. Aluminium gilt ebenfalls als robust und dazu noch als leicht und rostfrei. Ein Aluminium-Kinderfahrrad ist im Vergleich jedoch auch teurer als eines mit Stahlrahmen.

Das sagen Eltern: Das Bachtenkirch Kinderrad ist ein schöner Hingucker und wird vor allem von Mädchen innig geliebt. Auch Qualität, Robustheit und Haltbarkeit werden im Netz gelobt: insgesamt ein solides Preis-Leistungs-Verhältnis.  

Ollo Kinder-Mountainbike – sportliches 16-Zoll-Fahrrad mit Freilauf


OLLO 16 Zoll Kinderfahrrad ab 4-5 Jahre für Jungen und Mädchen
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Preis: € 359,00

Eine sportliche und hochwertige Alternative für 4- bis 5-Jährige ist das Ollo Mountainbike. Es ist nach hohen Standards gefertigt und ermöglicht Kindern durch die Freilauf-Funktion unverfälschten Mountainbike-Fahrspaß. Durch den Leerlauf fällt Kindern das Aufsteigen und Anfahren zudem sehr leicht. Ähnlich wie das Early Rider Kinderfahrrad ist auch das Ollo Fahrrad unverwüstlich und dabei mit nur 6,6 kg im Vergleich zu anderen 20-Zoll-Kinderfahrrädern erstaunlich leicht.

Das Ollo 20-Zoll-Fahrrad auf einen Blick:

  • Altersempfehlung: ab 4 bis 6 Jahren (105-120 cm Körpergröße)
  • Radgröße: 16 Zoll
  • Gewicht: 6,6 kg
  • Räder: dicke Mountainbike-Luftreifen mit viel Grip
  • Rahmenmaterial: Aluminium
  • Bremse: Tektro V-Brake Bremsen
  • Sattel verstellbar
  • Beleuchtung: Reflektoren
  • 1-Gang mit Freilauf , rutschfeste Griffe
Im Lieferumfang befindet sich neben dem teilweise vormontierten Kinderfahrrad auch die Ollo Starterbox mit Werkzeug, Montageanleitung, Schrauben, Pedalen und Refelktoren.

Das sagen Eltern: Tolle Optik, hohe Qualität und ein niedriges Gewicht – Eltern schwärmen in ihren Bewertungen von dem Ollo Fahrrad als dem perfekten ersten Fahrrad, das fährt und fährt. Kritik gibt es daran, dass der Lenker nicht höhenverstellbar ist und das Kinderfahrrad so nur bedingt mitwächst.

Puky Youke Alu 18-Zoll-Kinderfahrrad – die neue Puky-Generation


Puky Youke 18''-1 Alu Kinder Fahrrad
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Preis: € 275,99

Das Puky Youke Kinderfahrrad ist der moderne Nachfolger des Puky ZL Alu, das Kinderfahrrad, das im Test von ÖKO-TEST am besten abschnitt. Genau wie dieses ist es mit seinem tiefen Rahmeneinstieg und der niedrigen Überstandhöhe darauf ausgelegt, Kindern das Fahrradfahren so leicht und sicher wie möglich zu machen – auch erfahrenen Radlern ab 5 Jahren. Im Vergleich zum ZL Alu ist das Youke Kinderfahrrad noch leichter und kommt mit überarbeiteten Elementen wie einer neuen Lenkerbreite daher. Darüber hinaus ist es mit allem ausgestattet, was ein gutes Kinderfahrrad braucht: Gepäckträger, Klingel, Kettenschutz und eine kindgerechte, optimal dosierbare Vorderbremse (V-Brake), welche abrupte Bremsmanöver vermeidet.

Das Puky Youke Kinderfahrrad im Überblick: 

  • Altersempfehlung: ab 5 Jahren (Schrittlänge 52 bis 61 cm)
  • Radgröße: 18 Zoll
  • Gewicht: 8,7 kg
  • Räder: Luftreifen mit Alu-Felgen
  • Rahmenmaterial: Aluminium
  • Bremse: Rücktrittbremse und Handbremse für vorne
  • Sattelhöhe verstellbar
  • Beleuchtung: Reflektoren vorne und hinten
  • Klingel, Seitenständer, Gepäckträger
Was ist die Überstandshöhe? Damit ein Kind bequem auf- und absteigen kann, sollte zwischen dem Oberrohr des Fahrrads und dem Schritt des Kindes im Stand möglichst eine Handbreit Platz sein. Das ist bei einer niedrigen Überstandshöhe –also dem Abstand vom Boden bis zum Oberrohr – gegeben.

Das sagen Eltern: Das Puky Youke Kinderfahrrad in unserem Test ist noch relativ neu auf dem Markt, wodurch es noch nicht viele Meinungen dazu im Netz gibt. Die, die es gibt, sind jedoch durchweg positiv. Das Fahrrad hat ein schönes Design, ist voll ausgestattet und noch leichter als sein Vorgänger, der Testsieger Puky ZL Alu. Ideal für 5-Jährige. 

Talson – verkehrssicheres 20-Zoll-Kinderfahrrad mit Gangschaltung


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Ab einer Größe von 20 Zoll gelten Kinderfahrräder nicht mehr als Spielzeug, sondern sind auch für den Straßenverkehr zugelassen. Dementsprechend gehört eine verkehrssichere Ausstattung zu einem guten 20-Zoll-Kinderfahrrad. In unserem Test ist das Talson 20-Zoll-Fahrrad das beste Beispiel dafür. Das Jungenfahrrad ab 6 Jahren ist mit Schutzblechen, Gepäckträger, Klingel, Reflektoren und batteriebetriebener Beleuchtung vorne und hinten ausgestattet. Die Felgen und Bremsgriffe dieses in der EU produzierten Fahrrads sind aus leichtem Aluminium. Im Sportsattel und mit der 6-Gang-Drehgriffschaltung kann euer Nachwuchs auch lange und hügelige Strecken problemlos meistern. 

Das Talson 20-Zoll-Kinderrad im Überblick: 

  • Altersempfehlung: ab 6 bis 9 Jahren (ab 115 cm Körpergröße)
  • Radgröße: 20 Zoll
  • Gewicht: ca. 14 kg
  • Räder: Luftreifen mit Alu-Felgen
  • Rahmenmaterial: Stahl
  • Bremse: Handbremse für vorne und hinten (V-Brake)
  • Sattel und Lenker höhenverstellbar
  • Beleuchtung: batteriebetriebenes Vorder- und Rücklicht, Reflektoren 
  • 6-Gang-Shimano-Schaltung
  • Klingel, Schutzbleche, Gepäckträger
Auch wenn das Kinderfahrrad von der Größe her schon Kindern ab 6 Jahren passt, dürfen diese laut Straßenverkehrsordnung (StVo) nur auf Gehwegen damit fahren. Erst ab 8 Jahren dürfen Kinder auch Fahrradwege oder Fahrbahnen benutzen.

Das sagen Eltern: Im Großen und Ganzen ein schönes Kinderfahrrad, das bei Eltern vor allem durch seine Verkehrssicherheit punktet. Vereinzelt gibt es Kritik an der Qualität der Einzelteile. Für den recht niedrigen Preis bietet das Talson 20-Zoll-Kinderfahrrad dennoch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

KS Cycling Mountainbike – 24-Zoll-Kinderfahrrad für sportliche Touren 


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KS Cycling Kinderfahrrad Mountainbike Fully 24''

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Ein Mountainbike für die Kleinen, das nach einem Rad für die Großen aussieht, ist das KS Cycling Mountanbike. Mit seiner 18-Gang-Kettenschaltung von Shimano lässt sich damit jeder Berg problemlos meistern, sofern euer Kind gelernt hat, die Gangschaltung per Drehschaltgriff richtig zu bedienen. Wie bei Mountainbikes üblich, verfügt auch dieses über keinen Rücktritt, sondern hat einen Freilauf und wird über V-Brakes vorne und hinten zum Halten gebracht. Federgabel und Rahmenfederung sorgen auch auf unebenen Strecken für Fahrkomfort. 

Das KS Cycling Mountanbike Kinderfahrrad im Überblick: 

  • Altersempfehlung: ab 130 cm Körpergröße
  • Radgröße: 24 Zoll
  • Gewicht: ca. 16 kg
  • Räder: Muddy-Stollenreifen
  • Rahmenmaterial: Stahl
  • Bremse: Handbremse für vorne und hinten (V-Brake)
  • Sattel und Lenker höhenverstellbar
  • Beleuchtung: Reflektor vorne 
  • 18-Gang-Shimano-Schaltung
  •  Klingel, Federgabel
Ab wann Kinderfahrrad mit Gangschaltung? Erst ab etwa 6 Jahren sind Kinder in der Lage, eine Gangschaltung sinnvoll zu benutzen. Dabei eignet sich eine 18-Gang-Schaltung eher nicht für den Start, da sie schnell überfordern kann. Erst wenn Kinder das Schalten gelernt haben, können die 18 Gänge am Mountainbike für sie ein echter Vorteil sein.

Das sagen Eltern: Auch wenn sich der Zusammenbau des Fahrrads eher schwierig gestaltet und einige Eltern den Drehgriff der Gangschaltung für Kinder ungeeignet finden, ist die Mehrheit der derjenigen, die das Kinderfahrrad bereits einem Test unterzogen haben, sehr zufrieden mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis dieses Kinder-Mountainbikes. 


Das erste Kinderfahrrad – wann ist mein Kind soweit?

Wann ein Kind bereit für sein erstes Fahrrad ist, hängt weniger von seinem Alter als vom Entwicklungsstand ab. Hat es bereits auf dem Roller oder Laufrad einen Vorgeschmack auf die Geschwindigkeit auf zwei Rädern bekommen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis es sich sein erstes Kinderfahrrad wünscht, um wie die Großen in die Pedale zu treten. Das kann je nach Vorerfahrung schon mit 3 oder 4 Jahren sein oder auch erst mit 6 Jahren.
Unabhängig vom Alter und Erfahrungsschatz eures Kindes gehört ein Fahrradhelm zum Fahrradfahren immer dazu.

Kinderfahrrad mit oder ohne Stützräder?

Stützräder machen aus einem Kinderfahrrad ein Dreirad, auf dem keine Balance nötig ist. Deshalb helfen sie Kindern nicht dabei, Fahrradfahren zu lernen. Laufräder statt Stützräder, das empfehlen Experten, um Kinder ans Fahrradfahren heranzuführen. Kindern, die schon reichlich Erfahrung mit Lenken und Balancehalten auf dem Laufrad gesammelt haben, können innerhalb von Minuten auf ein Kinderfahrrad umsatteln, weil das einzig Neue daran die Pedale sind. Zur Umgewöhnung kann es auch helfen, die Pedale erst ans Fahrrad zu schrauben, wenn das Kind sich mit dem neuen Gefährt vertraut gemacht hat.

Vorteile und Nachteile von Stützrädern

Vorteile
  • verhindern Stürze bei den ersten Fahrversuchen
  • geben unerfahrenen Kindern die Möglichkeit, sich erst ans Lenken und Bremsen zu gewöhnen
Nachteile
  • vermitteln dem Kind ein falsches Sicherheitsgefühl
  • fördern nicht die Balancefähigkeit des Kindes
  • zögern das richtige Fahrradfahren lernen hinaus

Wann welches Kinderfahrrad – wie viel Zoll für welche Größe?

Welche Kinderfahrradgröße die richtige für euer Kind ist, hängt anders als bei einem Erwachsenenfahrrad nicht von der Rahmenhöhe, sondern von der Größe der Räder ab. Welche wann am besten passt, könnt ihr anhand der Innenbeinlänge eures Kindes, auch Schrittlänge genannt, ermitteln. Folgende Kinderfahrradgrößen gibt es:
  • 12-Zoll oder 14-Zoll-Kinderfahrräder sind die Einstiegsräder, auf denen Kinder das Fahrradfahren lernen. Sie eignen sich für Kinder mit einer Innenbeinlänge von 38 bis 50 cm, also ab etwa 3 Jahren.
  • 16-Zoll-Kinderräder sind die nächste Größe für Kinder ab etwa 4 Jahren mit einer Innenbeinlänge zwischen 42 und 54 cm. Genauso gut eignen sich die Räder aber auch für den Einstieg für größere Kinder.
  • 18-Zoll-Fahrräder gelten ebenfalls noch als Spielzeug-Räder und sind dementsprechend nicht verkehrssicher. Sie eignen sich für Kinder mit einer Innenbeinlänge zwischen 48 und 58 cm und somit ab etwa 5 Jahren.
  • 20-Zoll-Kinderfahrräder sind für den Verkehr zugelassen und deshalb bereits mit einem Nabendynamo und oft auch mit einer Gangschaltung ausgestattet. Sie empfehlen sich für Kinder mit einer Innenbeinlänge zwischen 52 bis 65 cm, etwa ab 6 Jahren.
  • 24-Zoll-Fahrräder eignen sich für Kinder mit einer Schrittlänge zwischen 57 und 76 cm. In der Regel sind das Schulkinder ab 7 Jahren, die bereits verantwortungsbewusst mit ihrem Fahrrad umgehen und es intensiv nutzen, zum Beispiel für den täglichen Schulweg.
Die Innenbeinlänge vermesst ihr am einfachsten, wenn euer Kind barfuß mit dem Rücken an einer Wand steht und dabei ein Buch so weit oben wie möglich zwischen den Beinen hält. Messt mit einem Zollstock den Abstand von der Oberkante des Buches bis zum Boden und ihr habt die Innenbeinlänge eures Kindes.

Ist ein Kinderfahrrad mit 12 oder mit 14 Zoll besser für den Anfang?

Der Unterschied zwischen einem 12-Zoll- und einem 14-Zoll-Kinderfahrrad ist minimal. Deshalb ist das 14 Zoll-Rad keine reguläre Zwischengröße, sondern wird von den meisten Herstellern direkt als Alternative zum 12-Zoll-Einstiegsfahrrad angeboten. So zum Beispiel das bei Eltern für seine Leichtigkeit beliebte woom 2. Das Kinderfahrrad bietet im Vergleich zu beispielsweise Puky, das mit 12 Zoll startet und als nächstes zu 16 Zoll springt, gleich zum Einstieg ein 14-Zoll-Rad. Und auch Early Rider Kinderfahrräder fangen bei 14 Zoll an. Diese Kinderräder haben einen sportlichen Anspruch und sind moderner und hochwertiger verarbeitet. Dafür aber entsprechend teurer. Sofern das Fahrrad von der Größe zum Kind passt, macht es keinen großen Unterschied, ob es ein 12-Zoll- oder ein 14-Zoll-Fahrrad fährt – das ist reine Geschmackssache.

Kinderfahrrad – wie erkennt man die die richtige Größe?

Um herauszufinden, ob die Größe eines Kinderfahrrads passt, ist ein praktischer Test am besten. Habt ihr die zur Innenbeinlänge eures Kindes passende Radgröße gefunden, gilt es zu prüfen, ob das Fahrrad von seiner Geometrie zu eurem Kind passt. So sollte zum Beispiel zwischen dem Oberrohr des Rads und dem Schritt des Kindes im Stand eine Handbreit Platz sein. Eine passende Überstandshöhe ist wichtig, damit es bequem auf- und absteigen kann. Die richtige Sattelhöhe ist dann erreicht, wenn es auf dem Sattel mit beiden Füßen gleichzeitig den Boden berühren kann.

Wann ist ein Kinderfahrrad verkehrstauglich?

Erst ab 20 Zoll ist ein Kinderfahrrad auch für den Verkehr zugelassen. Vorher gilt es als Spielzeug, mit dem Kinder nur auf Gehwegen fahren dürfen. Laut Straßenverkehrsordnung (StVO) dürfen Kinder ab 8 Jahren wahlweise auch die Radwege und Fahrbahn nutzen. 20-Zoll-Straßenräder, die von der Größe her für 6- bis 10-Jährige passen, wie zum Beispiel das Talson 20-Zoll-Kinderfahrrad in unserem Test, sind dementsprechend verkehrssicher ausgestattet mit:
  • Klingel
  • zwei voneinander getrennten Bremsen
  • Fahrradbeleuchtung (vorne weiß, hinten rot)
  • Reflektoren an Pedalen und je zwei Rückstrahler an jedem Rad
Auch Kinderfahrräder von 12 bis 18 Zoll sollten im Dunkeln gut sichtbar sein. Ist ein Kinderfahrrad nicht von Werk aus damit ausgestattet, können Eltern mit ansteckbaren LED-Lichtern nachrüsten. Auch ein bunter Wimpel macht auf den kleinen Radler aufmerksam.

Tipps für die Auswahl – welches Kinderfahrrad ist das beste?

Junge auf Kinderfahrrad lernt mit seinem Vater das Fahrradfahren im Park.
© Soloviova Liudmyla / shutterstock
Was macht ein gutes Kinderfahrrad aus? Vor allem sollte es von der Größe passen und so geschnitten sein, dass Kinder leicht damit zurechtkommen. Stiftung Warentest hat sich im Kinderfahrrad-Test an folgenden Kriterien orientiert, die euch helfen können, das beste Kinderfahrrad zu finden:
  • Leichter Rahmen: Ob geschlossen oder mit tiefem Durchstieg, der Rahmen sollte leicht, sicher und kein Hindernis für die Kleinen sein. Ein leichtes Kinderfahrrad fährt sich nicht nur angenehmer, es kann von den Kindern zum Beispiel auch selbstständig im Fahrradkeller verstaut werden. Kinderfahrräder mit Aluminium-Rahmen haben gegenüber Stahl den Vorteil, dass sie leichter sind und nicht rosten. Allerdings kosten leichte Kinderfahrräder mehr.
  • Lenker: Spezielle Sicherheitsgriffe mit Prallschutz oder ein gepolsterter Lenkerschutz verringern die Verletzungsgefahr.
  • Sattel: Ideal ist ein robuster Sattel, der nicht zu hart ist.
  • Laufräder: Breite Reifen sind für Kinder angenehmer, weil sie Stöße besser abfedern. Felgen aus Aluminium reduzieren das Gewicht des Kinderfahrrads.
  • Bremsen: Ideal sind spezielle, wohldosierte Felgenbremsen für Kinder, um abrupte Bremsmanöver zu vermeiden. Die Griffe von Handbremsen sollten nah am Lenker liegen. Die meisten Kinderfahrräder bis 20 Zoll sind zusätzlich mit einer Rücktrittbremse ausgestattet, weil zwei voneinander unabhängige Bremsen als sicherer gelten.
  • Gangschaltung: Erst mit etwa 6 Jahren können Kinder sinnvoll mit einer Gangschaltung umgehen. Das entspricht etwa einer Fahrradgröße von 20 Zoll.
  • Pedale: Gute Kinderfahrräder haben ein möglichst tief liegendes Tretlager und kurze Kurbelarme, um nicht mit dem Boden oder dem Vorderrad zu kollidieren. Kettenschutz ist bei einem Kinderfahrrad von Vorteil.
  • Beleuchtung: Kinderfahrräder bis 20 Zoll sind nur mit Reflektoren ausgestattet, lassen sich aber mit flexiblen LED-Stecklichtern gut für die Dunkelheit aufrüsten. Auch wenn Kinder nur auf dem Gehweg fahren, ist es besser, wenn sie dabei sichtbar sind.

Hat Stiftung Warentest einen Kinderfahrrad-Test durchgeführt?

Stiftung Wartentest hat zuletzt 2005 einen Kinderfahrrad-Test durchgeführt und kam dabei zu einem vernichtenden Ergebnis: Von 16 getesteten 20-Zoll-Kinderfahrrädern war keines wirklich gut. Kritisiert wurde vor allem, dass die Fahrräder nicht kindgerecht seien. Zu große Rahmen, zu viel Gewicht, eine lieblose Verarbeitung und aggressive Bremsen seien für Kinder ungeeignet. Einzig das Puky Cyke Alu überzeugte mit guter Fahrtauglichkeit, brach aber bei einer Fahrsimulation von 3.000 km – was für ein Kinderfahrrad schon ein recht extremer Test ist. In unserem Kinderfahrrad-Vergleich von 2021 haben wir keines der damals von Stiftung Warentest getesteten Fahrräder aufgenommen. Unser Faktencheck hat jedoch ergeben, dass sich die Hersteller heute deutlich mehr darum bemühen, Kinderräder auch kindgerecht zu gestalten.

Welche Kinderfahrräder werden von ÖKO-TEST empfohlen?

Im letzten Kinderfahrrad-Test von ÖKO-TEST 2010 wurden 9 Fahrräder getestet. Nur das Puky ZL Alu Fahrrad schnitt dabei gut ab. Es punktete in den Kategorien Sicherheit und Handhabung und wies auch der Schadstoffprüfung bessere Werte auf als die anderen Kinderfahrräder im Test. Den ganzen Test könnt ihr kostenlos im ÖKO-TEST Jahrbuch für Kleinkinder 2010 nachlesen.

Kinderfahrrad-Vergleich 2021: Die besten Kinderräder für kleine Fahranfänger