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Kinderzahnpasta-Test 2022: Welche Zahnpasta für Kinder ist die beste?

Richtige Pflege vom ersten Milchzahn an ist die Grundlage für ein gesundes Erwachsenengebiss. Zahnärzt:innen empfehlen, vorsichtig mit dem Zähneputzen zu beginnen, sobald der erste Milchzahn durchgebrochen ist. Hier spielt neben der Wahl der Kinderzahnbürste insbesondere auch die Kinderzahnpasta eine wichtige Rolle. Und die Auswahl ist gar nicht so einfach. Im aktuellen Kinderzahnpasta-Test von Stiftung Warentest (07/2022) konnten nur drei von 21 Zahnpasten für Kinder empfohlen werden. Wir haben uns die Testsieger und Testverlierer sowie weitere beliebte Kinderzahnpasten von Elmex, Putzi, Nenedent und Co. genauer angesehen und miteinander verglichen.

Was zeichnet eine gute Kinderzahnpasta im Test aus?

Eine gute Kinderzahnpasta sollte die kleinen Milchzähne gut vor Karies schützen, keine schädlichen Inhaltsstoffe enthalten und Kindern gut schmecken, damit sie ihre Zähne gerne putzen. In den aktuellen Kinderzahnpasta-Tests von ÖKO-TEST und Stiftung Warentest wurden Zahnpasten für Kinder deshalb sowohl auf ihren Fluoridgehalt zur Kariesprophylaxe als auch auf bedenkliche Inhaltsstoffe und die Deklarationen und Werbeaussagen auf der Verpackung hin geprüft. Stiftung Warentest bewertete Zahnpasten für Kinder 2022 auch erstmals danach, ob sie Titandioxid enthalten oder nicht. Was es mit diesem Farbpigment auf sich hat, wie viel Fluorid in einer guten Kinderzahnpasta stecken muss und welche Kinderzahnpasten die besten im Test sind, erfahrt ihr in unserem Kinderzahncreme-Vergleich. Weitere Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um das Thema Kinderzahnpasten findet ihr in unserem FAQ-Teil im Anschluss an den Produktvergleich.

Kinderzahnpasta-Test: 5 beliebte Kinderzahncremes im direkten Vergleich

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AbbildungElmex Kinderzahnpasta
Testsieger
Signal Zahnpasta Baby
Top für Babys
Oral-B Junior-Zahncreme
Ab 6 Jahren
Nenedent Kinderzahncreme
Verträglich
Lavera Bio-Zahncreme Kids
Bio
ModellElmex KinderzahnpastaSignal Zahnpasta BabyOral-B Junior-ZahncremeNenedent KinderzahncremeLavera Bio-Zahncreme Kids
Amazon-Bewertungen 2571 Bewertungen 407 Bewertungen 267 Bewertungen 238 Bewertungen 34 Bewertungen
Inhalt100 ml50 ml75 ml50 ml75 ml
Altersempfehlung1 bis 6 Jahreab dem ersten Milchzahn bis 2 Jahre6 bis 12 Jahreab dem ersten Milchzahnab dem ersten Milchzahn
Geschmackmilder Geschmacksüßer Erdbeergeschmackmilder MinzgeschmackApfel-Bananen-Geschmackmild-fruchtig
Fluoridgehalt1000 ppm500 ppm1450 ppm500 ppmohne Fluorid
Frei von TitandioxidJaJaJaNeinJa
Testergebnis im Test von Stiftung Warentestsehr gut (1,1)sehr gut (1,2)nur Kids-Variante (gut, 1,8)befriedigend (3,0)mangelhaft (5,0)
Testergebnis im Test von ÖKO-TESTsehr gutsehr gutnur Kids-Variante (ungenügend)sehr gutsehr gut
Lieferumfang1 Elmex Kinderzahnpasta1 Signal Zahnpasta Baby1 Oral-B Junior-Zahncreme1 Nenedent Kinderzahnpasta2 x Lavera Bio-Zahncreme Kids
Erhältlich beiZum Angebot
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Idealo
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Zuletzt aktualisiert am 29. September 2022 um 14:55 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

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Elmex Kinderzahncreme – der absolute Testsieger im Kinderzahnpasta-Test


Elmex Kinderzahnpasta
Amazon-Bewertung
(2571 Bewertungen)

Elmex Kinderzahnpasta

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Preis: € 1,95
Preis: € 1,76

Die Kinderzahncreme von Elmex wurde sowohl im aktuellen Kinderzahnpasta-Test von Stiftung Warentest (07/2022) mit der Note „sehr gut“ bewertet als auch im Test von ÖKO-TEST (10/2021) zum Testsieger erklärt. Laut Stiftung Warentest bietet die Elmex Kinderzahnpasta einen sehr guten Kariesschutz, weil sie genau die von Zahnärzt:innen empfohlene Fluoridkonzentration von 1000 ppm (parts per million) enthält. Nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen tragen Fluoride, im Fall von Elmex ist es Olaflour, dazu bei, den Zahnschmelz abzuhärten, damit sich keine Keime einnisten können, die Karies verursachen.

Eine sehr gute Benotung bekam die Elmex Kinderzahnpasta im Test auch in der Kategorie „Inhaltsstoffe“. So ist die Zahnpasta für Kinder frei von Farbstoffen und Titandioxiden. Das Pigment Titandioxid ist in Zahnpasta bisher zwar nicht verboten, gilt laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) aber als nicht mehr sicher und ist in Kinderzahnpasta laut Stiftung Warentest ohnehin unnötig.

Die Kinderzahnpasta von Elmex könnt ihr ab dem zweiten Lebensjahr bis zum sechsten Geburtstag verwenden. Es wird empfohlen, mit der Elmex Kinderzahnpasta zweimal täglich und mit einer jeweils erbsengroßen Menge an Zahncreme zu putzen. Ab dem sechsten Lebensjahr – und mit dem Durchbruch der ersten bleibenden Zähne – wird empfohlen, eine Junior-Zahnpasta mit circa 1400 ppm Fluorid zu verwenden.

Die Kinderzahncreme von Elmex auf einen Blick:

  • Inhalt: 50 ml
  • milder Geschmack
  • empfohlen für Kinder zwischen 1 und 6 Jahren
  • Fluoridgehalt mit 1000 ppm für Schutz vor Karies
  • frei von Titandioxid
  • Testsieger mit Note 1,1 im Test von Stiftung Warentest (2022) und ÖKO-TEST (2021)
Fluorid in der Kinderzahnpasta: In der Vergangenheit war die Fluoridierung von Kinderzahnpasten umstritten. Inzwischen gibt es jedoch eine einheitliche Empfehlung, die das Netzwerk „Gesund ins Leben“ des Bundesministeriums für Ernährung und die Bundeszahnärztekammer veröffentlicht hat. So wird ab Durchbruch des ersten Milchzahns eine Kinderzahnpasta mit 1000 ppm Fluorid empfohlen. Mit einer reiskorngroßen Menge wird zwei Mal täglich geputzt. Wenn ihr eine fluoridfreie Zahnpasta benutzt, empfiehlt es sich, eurem Kind täglich eine Fluoridtablette zu geben, damit es vor Karies ausreichend geschützt ist.

Das sagen Eltern: Eltern berichten, das viele Kinderärzt:innen und Zahnärzt:innen ihnen die Elmex Kinderzahnpasta für ihre Kinder empfehlen. Sie loben den frischen Geruch und den milden Geschmack der Zahncreme. Sie ist perfekt für Kinder, die sich nicht an einen künstlich süßen Zahnpastageschmack gewöhnen sollen. In einigen Rezensionen wird jedoch die gelartige Konsistenz der Zahncreme kritisiert.

FAQ

  • Welchen Geschmack hat die Elmex Kinderzahnpasta?

    Die Zahnpasta schmeckt leicht nach Minze. Im Vergleich zu Zahncremes für Erwachsene ist sie allerdings nicht so scharf.

  • Ist die Zahnpasta glutenfrei?

    Ja, die Zahnpasta ist glutenfrei.

  • Wie ist die Konsistenz der Zahnpasta?

    Die Zahncreme ist geleeartig und schäumt gut im Mund, was das Ausspucken erleichtert.

  • Enthält die Kinderzahnpasta von Elmex Titandioxid?

    Laut Hersteller ist die Zahncreme frei von Titandioxid. Das wurde auch im Kinderzahnpasta-Test von Stiftung Warentest (07/2022) bestätigt.

Signal Zahnpasta Baby – milde und sehr gute Kinderzahnpasta im Test von Stiftung Warentest


Signal Zahnpasta Baby
Amazon-Bewertung
(407 Bewertungen)

Signal Zahnpasta Baby

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Die Signal Zahnpasta für Babys könnt ihr ab dem ersten Milchzahn bis zum zweiten Lebensjahr verwenden. Laut Herstellerangaben sind die Inhaltsstoffe der Kinderzahncreme zu 97 Prozent natürlichen Ursprungs.

Die Kinderzahnpasta ist frei von SLS-Schaumbildnern, welche unter Umständen gesundheitsschädlich für Augen und Atmungsorgane sein können. Dank ihrer sanften Formulierung kann sie problemlos auch für ganz kleine Kinder und Babys verwendet werden. Zudem stärkt der Fluoridgehalt von 500 ppm die ersten Zähnchen und schützt vor Zuckersäureangriffen und Karies. Das und das Fehlen des umstrittenen Pigments Titandioxid machen die Signal Kinderzahnpasta im Test von Stiftung Warentest (07/2022) mit einer sehr guten Note von 1,2 zum Testsieger. Auch das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST bewertete die Kinderzahnpasta sehr gut.

Der süße Erdbeergeschmack erleichtert das Putzen und ist speziell auf den Geschmack eures Kleinkindes abgestimmt.

Die Kinderzahncreme von Signal im Überblick:

  • Inhalt: 50 ml
  • frei von SLS-Schaumbildern
  • ab dem ersten Milchzahn
  • süßer Erdbeergeschmack
  • 97% Inhaltsstoffe natürlichen Ursprungs
  • Fluoridgehalt mit 500 ppm für Schutz vor Karies
  • frei von Titanoxid
  • sehr gut im ÖKO-TEST (2021), sehr gut (1,2) im Test von Stiftung Warentest
SLS ist die Abkürzung für Natriumlaurylsulfat. Aufgrund seiner schäumenden Eigenschaften wird das Tensid häufig in der Kosmetik verwendet – auch in Kinderzahnpasten. Als Inhaltsstoff steht er unter Verdacht, Hautirritationen aufzulösen. Zum jetzigen Zeitpunkt gilt Natriumlaurylsulfat jedoch nicht als schädlich.

Das sagen Eltern: In Kundenrezensionen sind Eltern begeistert von der Zahncreme, da sie von ihren Kindern sehr gut angenommen wird. Auch Babys kommen mit der Kinderzahnpasta gut zurecht. Einige Rezensent:innen zeigen sich jedoch von dem stark künstlichen Geschmack irritiert.

Oral B Junior-Zahnpasta – gute Kinderzahncreme ab 6 Jahren


Oral-B Junior-Zahncreme
Amazon-Bewertung
(267 Bewertungen)

Oral-B Junior-Zahncreme

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Preis: € 1,95

Die Oral-B Junior-Zahncreme animiert euer Kind mit seinem Star Wars oder einem anderen Disney Design zum täglichen Zähneputzen. Als Junior-Zahnpasta besitzt sie bereits den nach Empfehlung zahnärztlicher Fachverbände für Erwachsene empfohlenen Fluoridgehalt von 1450 ppm. Statistisch gesehen bekommt euer Kind circa ab dem 6. Lebensjahr seine ersten bleibenden Zähne. Damit diese bereits optimal geschützt und gestärkt werden, raten Zahnärzt:innen ab diesem Zeitpunkt zu diesem erhöhten Fluoridgehalt in der Zahnpasta für Kinder. Der milde Minzgeschmack der Oral Junior-Zahnpasta ist hingegen noch ganz an die Vorlieben von Kindern angepasst und sie ist zuckerfrei. 

Im aktuellen Kinderzahnpasta-Test von Stiftung Warentest (07/2022) gehörte die Oral B Kinderzahnpasta neben der Elmex und der Signal zu den einzigen drei Kinderzahnpasten, die bedenkenlos weiterempfohlen werden konnten, weil sie eine der wenigen war, die kein Titandioxid enthielt.

Die Junior-Zahnpasta von Oral B im Überblick:

  • Inhalt: 75 ml
  • empfohlen ab dem 6. Lebensjahr
  • niedliches Design in Disney oder Star-Wars Optik
  • Fluoridgehalt mit 1450 ppm für optimalen Kariesschutz
  • milder Minzgeschmack
  • frei von Titandioxid
  • Oral B Kids Zahnpasta gut (1,8) im Test von Stiftung Warentest (2022)
Wie oft putzen Kinder sich am besten die Zähne? Der Hersteller rät, zweimal täglich die Zähne mit der Kinderzahnpasta zu putzen und dabei die von Zahnärzt:innen empfohlene Putzdauer von zwei Minuten einzuhalten, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Das sagen Eltern: Eltern mögen das Design der Junior-Zahnpasta von Oral B. Die blaue Farbe der Zahnpasta selbst und das milde Minz-Aroma kommt bei den Kindern gut an. In einigen Kundenrezensionen wird jedoch der künstliche Geschmack kritisiert.

Nenedent Kinderzahncreme – hömoopathieverträgliche Kinderzahnpasta im Test von ÖKO-TEST


Nenedent Kinderzahncreme
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(238 Bewertungen)

Nenedent Kinderzahncreme

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Preis: € 1,95

Die Kinderzahncreme von Nenedent wurde im letzten Kinderzahnpasta-Test von ÖKO-TEST (10/21) zu einem der Testsieger erklärt und gehört zu einer der beliebtesten Kinderzahnpasten bei Eltern. Auch sie enthält genau die richtige Menge Fluorid (Natriumfluorid) und bietet somit eine sehr gute Kariesprophylaxe. Laut ÖKO-TEST ist sie frei von kritischen Inhaltsstoffen. Anders als die Elmex Kinderzahnpasta ist sie allerdings nicht frei von Titandioxid. Im Kinderzahnpasta-Test von Stiftung Warentest wurde die ansonsten sehr gute Zahnpasta deshalb nur mit „befriedigend“ (3,0) bewertet.

Der Grund, warum die Kinderzahnpasta bei Eltern und Kindern dennoch so beliebt ist, könnte der milde Apfel-Bananen-Geschmack sein, der euer Kind zum Zähneputzen animiert. Grund für die Süße der Zahncreme ist der Süßstoff Xylit. Dieser wird auch Birkenzucker genannt und kommt von Natur aus in vielen Früchten und – wie der Name bereits verrät – in der Birkenrinde vor. Im Vergleich zu anderen Kinderzahnpasten ist die Nenedent Kinderzahnpasta zudem frei von ätherischen Ölen, weshalb sie als homöopathieverträglich gilt.

Als Putzkörper wird Kieselgel mit einem Abriebwert (RDA) von 40 verwendet. Dieser Wert wird von Zahnärzt:innen als milchzahngerecht eingestuft und schont den noch relativ weichen Zahnschmelz eures Kindes.

Die Nenedent Kinderzahncreme auf einen Blick:

  • Inhalt: 50 ml
  • Apfel-Bananen-Geschmack
  • keine ätherischen Öle
  • mildes Kieselgel als Putzkörper
  • empfohlen für Kinder ab dem ersten Milchzahn
  • Fluoridgehalt mit 500 ppm für Schutz vor Karies
  • nicht frei von Titandioxid
  • sehr gut im Test von ÖKO-TEST (2021), befriedigend im Test von Stiftung Warentest (3,0) (2022)
Das Pigment Titandioxid, das sich überwiegend in weißen aber auch in bunten Zahnpasten wiederfindet, wurde im Mai 2021 von der Europischen Lebensmittelbehörde (Efsa) als „nicht mehr sicher“ eingestuft und ist ab August 2022 in Lebensmitteln verboten. Es besteht der Verdacht, dass Titandioxid-Partikel eine erbgutschädigende Wirkung haben. Für Zahnpasten gibt es diesbezüglich noch keine Regelung. Im aktuellen Kinderzahnpasta-Test von Stiftung Warentest (07/2022) wertet die Verbraucherstiftung Pasten mit Titandioxid dennoch ab und rät vorbeugend dazu, Kinderzahnpasten ohne Titandioxid zu wählen. Auch weil das Pigment in Kinderzahnpasta unnötig sei. In Kosmetika erkennt ihr Titandioxid an dem Code E171 auf der Inhaltsstoffe-Liste.  

Das sagen Eltern: Eltern loben die Inhaltsstoffe der Zahncreme und berichten, dass ihre Kinder sie gut annehmen und sich damit gerne die Zähne putzen und putzen lassen. Kritische Stimmen gibt es für den teilweise als zu süß empfundenen Geschmack.

FAQ

  • Ist die Nenedent Kinderzahncreme vegan?

    Alle Kinderzahnpasten von Nenedent sind vegan.

  • Ab welchem Alter kann die Zahncreme verwendet werden?

    Die Zahncreme kann ab dem ersten Zähnchen verwendet werden.

  • Ist die Nenedent Kinderzahncreme glutenfrei?

    Ja, die Kinderzahnpasta ist glutenfrei.

Lavera Kinderzahncreme – vegan und klimafreundlich, ohne Fluorid


Lavera Bio-Zahncreme Kids
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Lavera Bio-Zahncreme Kids

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Preis: € 8,69

Die Lavera Bio-Zahncreme für Milchzähne könnt ihr bereits für das erste Zähnchen eures Babys benutzen. Der milde fruchtige Geschmack von Bio-Calendula, Erdbeere und Süßholzwurzel spricht den Geschmack von kleinen Kindern an und animiert sie zur Mundhygiene. Die Rohstoffe der verwendeten Inhaltsstoffe in der Kinderzahncreme werden laut Hersteller möglichst lokal gewonnen, wodurch die Kinderzahnpasta von Lavera besonders klimafreundlich ist.

Die Zahnpasta ist frei von Fluoriden, sodass zahnärztliche Fachverbände in diesem Fall eine zusätzliche Gabe von Fluoridtabletten empfehlen. 

Die Kinderzahncreme von Lavera auf einen Blick:

  • Inhalt: 150 ml
  • vegan
  • ohne Fluorid
  • empfohlen ab dem ersten Milchzahn
  • klimafreundlich
  • mild-fruchtiger Geschmack
  • ohne Titandioxid
  • sehr gut im Test von ÖKO-TEST (2021), mangelhaft im Test von Stiftung Warentest (2022)
Im Kinderzahnpasta-Test von ÖKO-TEST (03/2021) schnitt die Zahnpasta mit „sehr gut“ ab. Als Mangel wurde vor allem die fehlenden Dosierungsangaben auf der Verpackung der Kinderzahncreme genannt. Auch im Test von Stiftung Warentest wurden Deklaration und Werbeaussagen abgewertet. Weil die Kinderzahnpasta kein Fluorid enthält, ist sie im Test aber ohnehin durchgefallen. Die Verbraucherstiftung schließt sich der allgemeingültigen Empfehlung an, Kindern unbedingt mit fluoridhaltiger Zahnpasta die Zähne zu putzen, um Karies vorzubeugen.

Das sagen Eltern: Viele Eltern und ihre Kinder mögen den milden Geschmack der Zahncreme. Insbesondere wenn Kinder noch nicht richtig ausspucken können, gibt die fluoridfreie Kinderzahncreme Eltern die Sicherheit, dass ihr Kind nicht zu viel Fluorid aufnimmt. Andere Rezensent:innen hingegen beklagen den Geschmack, der von ihren Kindern nicht angenommen wird.

Urtekram Kinderzahncreme – natürliche Bio-Kinderzahnpasta ohne Fluorid


Urtekram Kinderzahnpasta
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(66 Bewertungen)

Urtekram Kinderzahnpasta

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Preis: € 3,99

Die Kinderzahncreme von Urtekram besteht nur aus natürlichen Zutaten. Der Hauptbestandteil der Paste ist Naturkreide, die vom Meeresboden geholt, aufbereitet und zermahlen wird. Aus diesem Grund ist die Kinderzahncreme von Urtekram auch nicht weiß, sondern hellgrau – wie die Kreide. Auf zusätzliche Titanoxide, die häufig für die weiße Farbe in einer Zahncreme sorgen, verzichtet Urtekram.

Um das Zahnfleisch eures Kindes zu schützen, wird Aloe vera verwendet, während der Inhaltsstoff Myrrhe den Mundraum desinfizieren soll. Der natürliche Süß-Fenchel-Geschmack animiert zum Zähneputzen.

Als ausgewiesenes Bioprodukt natürlichen Ursprungs enthält die Kinderzahnpasta von Urtekram keine Fluoride. Allerdings empfehlen das Netzwerk „Gesund ins Leben“ des Bundesministeriums für Ernährung sowie die Bundeszahnärztekammer die Beigabe von Fluorid, – in der Regel ab der zweiten Lebenswoche – damit die Zähne eures Kindes ausreichend vor Karies geschützt sind. Bei der Verwendung einer fluoridfreien Kinderzahncreme wird empfohlen, zusätzliche Fluoridtabletten zu geben.


Die Kinderzahnpasta von Urtekram im Überblick:

  • Inhalt: 75 ml
  • Bioprodukt
  • Süß-Fenchel-Geschmack
  • fluoridfrei
  • empfohlen für Kinder ab 6 Jahren
  • frei von Titandioxid
Eine Kinderzahnpasta ohne Fluorid bietet den Milchzähnen eures Kindes keinen ausreichenden Kariesschutz. Bei der Verwendung der Zahnpasta wird unbedingt zusätzliches Fluorid in Form von Tabletten empfohlen.

Das sagen Eltern: In den Kundenrezensionen freuen sich Eltern über eine titandioxidfreie und fluoridfreie Alternative. Einige Eltern bemängeln jedoch den Geschmack von Fenchel, den ihre Kinder als unangenehm empfinden.

FAQ

  • Ist die Kinderzahnpasta von Urtekram vegan?

    Ja, die Zahncreme ist vegan.

  • Ist die Zahnpasta glutenfrei?

    Ja, die Zahnpasta ist glutenfrei.

  • Enthält die Zahnpasta Laktose?

    Nein, die Zahnpasta ist laktosefrei und auch Kinder mit Laktose-Intoleranz können sie verwenden.

Putzi Zahncreme für Kinder – die beliebte Kinderzahnpasta mit Erdbeergeschmack


Putzi Kinderzahncreme
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(126 Bewertungen)

Putzi Kinderzahncreme

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Preis: € 10,86

Die Putzi Zahncreme könnt ihr vom ersten Zähnchen bis zum 6. Lebensjahr verwenden. Die Rezeptur mit niedriger Abrasivität (RDA-Wert) enthält den von Zahnärzt:innen empfohlenen Fluoridgehalt von 1000 ppm. Dieser schützt und stärkt den Zahnschmelz eures Kindes von Anfang an. Gleichzeitig enthält die speziell auf die kindlichen Schleimhäute abgestimmte Rezeptur keine Bestandteile, die schädlich für euer Kind sein könnten. Das bestätigte der Kinderzahnpasta-Test von ÖKO-TEST, in dem die Putzi Kindezahnpasta mit der Note „sehr gut“ abschnitt.

Wie schon die beliebte Nenedent Kinderzahnpasta in unserem Vergleich enthält aber auch die Putzi Zahncreme das laut neusten Erkenntnissen bedenkliche Pigment Titandioxid. Deshalb schnitt die Putzi Kinderzahnpasta im Test von Stiftung Warentest (07/2022) nur befriedigend ab. Die Verbraucherstiftung geht aber davon aus, dass die Hersteller ihre Produkte schon bald an die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse anpassen werden.

Die Putzi Kinderzahncreme auf einen Blick:

  • Inhalt: 50 ml
  • empfohlen ab dem ersten Milchzahn bis zum 6. Lebensjahr
  • leckerer Tutti Frutti– oder Erdbeergeschmack
  • Fluoridgehalt mit 1000 ppm für Schutz vor Karies
  • milder RDA-Wert zum Schutz des kindlichen Zahnschmelzes
  • nicht frei von Titandioxid
  • sehr gut im Test von ÖKO-TEST (2021), befriedigend im Test von Stiftung Warentest (2022)
Der RDA-Wert gibt den Abrieb der Zahnsubstanz an, der durch die Zahnpasta verursacht wird. Im indirekten Sinne handelt es sich hierbei also um die Putzleistung. Da der Zahnschmelz eures Kindes noch nicht so stark ist, wird von Zahnärzt:innen ein RDA-Wert zwischen 35 und 50 empfohlen. So werden die Zähne gereinigt, aber die Milchzähne geschont. Häufig ist der RDA-Wert von Zahncremes ein wenig versteckt und ihr findet ihn nur sehr klein auf der Verpackung der Zahnpasta.

Das sagen Eltern: Kinder lieben den Geschmack der Putzi Kinderzahncreme. In Kundenrezensionen berichten sogar Erwachsene, dass sie die Zahnpasta ab und an benutzen, weil sie den Geschmack so sehr lieben. Nur wenige Personen beklagen sich über die Textur und einen leicht pudrigen Nachgeschmack.

FAQ

  • Wie hoch ist der RDA-Wert der Putzi Kinderzahnpasta?

    Der RDA-Wert liegt zwischen 30 und 50 und ist damit niedrig abrasiv.

  • Ist die Kinderzahnpasta glutenfrei?

    Ja, die Kinderzahncreme ist glutenfrei.

  • Ist die Kinderzahncreme scharf im Geschmack?

    Nein, die Putzi Kinderzahncreme ist speziell auf kindliche Vorlieben abgestimmt und sehr mild und süß im Geschmack.

Weleda Kinder-Zahngel – die Kinderzahnpasta ohne Fluorid im Test von Stiftung Warentest


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Weleda Kinder-Zahngel

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Preis: € 3,45
Preis: € 2,82

Im Kinderzahnpasta-Test des Verbrauchermagazins ÖKO-TEST (10/2021) wurde das Kinder-Zahngel von Weleda mit der Note „gut“ bewertet. Es wurde speziell für die Pflege von Milchzähnen entwickelt und beinhaltet nur Stoffe, die zu 100 Prozent natürlichen Ursprungs sind. Die Kieselsäure-Putzkörper entfernen den Zahnbelag und pflanzliche Auszüge der Calendula beugen Entzündungen im Mundraum eures Kindes vor.

Der Krauseminze/Fenchel-Geschmack ist besonders mild und kommt ohne Süß- oder Zuckerersatzstoffe aus. Auch auf schaumbildende Tenside und die Zugabe von Titandioxid wurde verzichtet. Was allerdings wie bei allen Bio-Kinderzahncremes fehlt, ist das, was bei einer Zahnpasta eigentlich entscheidend ist, um Karies vorzubeugen: Fluorid. Die Weleda Kinderzahnpasta fiel deshalb im Test von Stiftung Warentest mit der Note „mangelhaft“ durch – so wie alle Zahnpasten, die keine Kariesprophylaxe durch Fluorid bieten.

Das Kinder-Zahngel von Weleda:

  • Inhalt: 50 ml
  • zertifizierte Naturkosmetik
  • Krauseminze/Fenchel-Geschmack
  • empfohlen ab dem ersten Milchzahn
  • ohne synthetischen Aroma-, Farb- und Konservierungsstoffen
  • frei von Fluorid und Titandioxid
  • keine Süß- und Zuckeraustauschstoffe
  • gut im Test von ÖKO-TEST (2021), mangelhaft im Test von Stiftung Warentest (2022)
Wie die meisten Bio-Kinderzahncremes verzichtet das Kinder-Zahngel von Weleda auf Fluorid. Zahnärzt:innen raten aus diesem Grund unbedingt zur zusätzlichen Einnahme von Fluoridtabletten.

Das sagen Eltern: Eltern freuen sich über dieses alternative Kinder-Zahngel ohne Titandioxid und Fluorid. Sie sorgen sich nicht, wenn ihr Kind die Zahnpasta während des Putzens verschluckt. Einige Eltern finden den Geschmack der Zahncreme jedoch zu minzig. Insbesondere viele jüngere Kinder mögen den Geschmack nicht und wollen sich damit nicht die Zähne putzen oder putzen lassen.

Theramed Junior-Zahncreme – Junior-Zahnpasta mit Erdbeergeschmack


Theramed Junior-Zahncreme
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Theramed Junior-Zahncreme

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Preis: € 16,59

Die Junior-Zahncreme von Theramed wurde für Kinder ab sechs Jahren entwickelt, um die ersten bleibenden Zähne vor Karies zu schützen. Die Kinderzahnpasta enthält den von Zahnärzt:innen für Erwachsene empfohlenen Fluoridgehalt von 1450 ppm. Zusammen mit extra zugesetztem Kalzium sollen die Zähne eures Kindes gestärkt und vor Kariesbefall geschützt werden.

Der Hersteller verspricht einen Zuckersäureschutz von 12 Stunden. Im Kinderzahnpasta-Test von ÖKO-TEST erzielte die Zahncreme ein gutes Ergebnis. Bemängelt wurden die Deklaration und Werbeaussagen, die so nicht eingehalten wurden. Zudem befinden sich in den Inhaltsstoffen der Kinderzahnpasta Parabene. Dieser Stoff gilt in der Kosmetik schon länger als umstritten und steht unter Verdacht, den Hormonhaushalt zu verändern.

Die Theramed Junior-Zahncreme im Überblick:

  • Inhalt: 75 ml
  • milder Erdbeergeschmack
  • empfohlen ab dem 6. Lebensjahr
  • Fluoridgehalt mit 1450 ppm für optimalen Kariesschutz
  • sehr gut im Test von ÖKO-TEST (2021)
Parabene sind synthetische Konservierungsstoffe, die ein Kosmetikprodukt länger haltbar machen. Parabene stehen unter Verdacht, die Östrogenaktivität des Hormonsystems zu verändern. Das Institut für Risikobewertung schätzt Methyl- und Ethyparaben in der Kosmetik bei einer Konzentration von bis zu 0,4 Prozent als sicher ein. Butyl- und Probylparaben sind laut dem Institut bis zu einer Konzentration von 0,19 Prozent ungefährlich.

Das sagen Eltern: Eltern freuen sich über eine Zahncreme, welche sich speziell an ältere Kinder richtet und dabei ohne den sonst üblichen Minzgeschmack auskommt. Allerdings wird der hohe Preis der Zahnpasta beklagt. Zudem machen die Parabene in der Liste der Inhaltsstoffe keinen guten Eindruck.


Warum brauchen Babys und Kleinkinder eine Kinderzahnpasta?

Zahnpasten für Kinder unterscheiden sich hauptsächlich durch ihre Inhaltsstoffe von Zahncremes für Erwachsene. Die Informationsstelle für Kariesprophylaxe empfiehlt, ab dem Durchbruch des ersten Milchzahns bis zum Beginn des Zahnwechsels – oder bis spätestens zum sechsten Lebensjahr – eine Kinderzahnpasta zu verwenden. Kinderzahncremes unterscheiden sich von Zahnpasten für Erwachsene hauptsächlich durch folgende Punkte:
  • Fluoridgehalt: Eine Zahnpasta für Erwachsene hat einen von Zahnärzt:innen empfohlenen Fluoridgehalt von circa 1500 ppm. Dieser ist für Kinderzähne jedoch noch zu hoch, eine Überdosierung kann in Extremfällen eine dentale Fluorose auslösen. Dabei kommt es zu einer Verfärbung der Zähne und eventuell dauerhaften Schädigung des Zahnschmelzes. Das Netzwerk für Gesundheit vom Bundeszentrum für Ernährung sowie zahnärztliche Fachverbände empfehlen für Kinder bis zum sechsten Lebensjahr einen Fluoridgehalt von 1000 ppm. Dieser ist – im Idealfall – in den Kinderzahnpasten zu finden.
  • RDA-Wert: Des Weiteren besitzen Kinderzahnpasten einen niedrigen Abriebwert (RDA). Ein RDA-Wert von bis zu 120 – wie er in Zahncremes für Erwachsene zu finden ist – schädigt den noch weichen Zahnschmelz eures Kindes.

Was ist der Unterschied zwischen einer Kinderzahnpasta und einer Junior-Zahnpasta?

Zahnärzt:innen empfehlen, Kinderzahnpasten mit einem Fluoridgehalt von 1000 ppm bis zum Beginn des Zahnwechsels oder bis spätestens zum 6. Lebensjahr zu verwenden. Danach wird empfohlen, dass Kinder ab etwa 6 Jahren mit dem Fluoridgehalt von circa 1500 ppm putzen. Diese Menge an Fluorid wird auch Erwachsenen empfohlen. Theoretisch kann euer Schulkind also bereits eine Zahncreme für Erwachsene verwenden. Viele Kinder mögen allerdings die stark minzigen und frischen Aromen von Zahnpasten für Erwachsene noch nicht. Aus diesem Grund richten sich Junior-Zahncremes in Geschmack und Design noch ganz speziell an die Bedürfnisse von Kindern und besitzen gleichzeitig den erhöhten Fluoridgehalt für Erwachsene.

Die beste Kinderzahnpasta im Vergleich: Was ist wichtig bei der Auswahl?

Bei der Auswahl der richtigen Zahncreme für Kinder sind folgende Kriterien wichtig:
  • Geschmack: Das Geschmacksempfinden eures Kindes entwickelt sich erst nach und nach. Aus diesem Grund bevorzugt es in den ersten Jahren häufig eher milde Aromen. Im Kinderzahnpasta-Test von ÖKO-TEST (10/2021) kommen süße Zahnpasten bei Kindern am besten an. Der Einsatz von ätherischen Ölen, die für ein frisches Gefühl nach dem Zähneputzen sorgen, ist bei vielen Kindern weniger beliebt.
  • Fluoridgehalt: Für einen optimalen Schutz vor Karies empfiehlt die Deutsche Gesell­schaft für Zahn-, Mund- und Kieferheil­kunde, das Netzwerk für Gesundheit vom Bundeszentrum für Ernährung und zahnärztliche Fachverbände Kinderzahncremes mit 1000 ppm Fluorid. Sollte die Kinderzahncreme kein Fluorid enthalten, wird empfohlen, die Aufnahme des Spurenelementes über die Gabe von Fluoridtabletten abzudecken.
  • Ohne Zinkzusatz: Das Bundes­institut für Risiko­bewertung empfiehlt, dass Mund­hygiene­produkte für Kinder wie die Kinderzahnpasta und auch Mund­wasser für Kinder zink­frei sein sollten. Häufig nehmen Kinder und Jugendliche bereits über die Nahrung die für sie empfohlene Höchstmenge an Zink auf, sodass eine Überdosierung hier gesundheitsschädlich sein kann.
  • Titandioxid: Anfang Mai 2021 hatte die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA den Zusatz Titandioxid als „nicht mehr sicher“ in Lebensmitteln eingestuft, weil er im Verdacht steht, erbgutverändern zu wirken. Ab dem 7. August 2022 dürfen Lebensmittel mit Titandioixid nicht mehr verkauft werden. Kosmetikprodukte und auch Kinderzahnpasten gelten nicht als Lebensmittel und sind von dem Gesetz vorerst nicht betroffen. Vorsorglich empfiehlt Stiftung Warentest in seinem Kinderzahnpasta-Test (2022) jedoch, lieber auf Kinderzahnpasta ohne Titandioxid zurückzugreifen. In der Liste der Inhaltsstoffe von Kinderzahnpasten findet ihr Titandioxid als E171 aufgelistet, falls ihr aus Vorsicht auf diesen Stoff verzichten wollt.
Azofarben, Silikone und Paraffine sind EU-weit in der Kosmetik und damit auch in Kinderzahnpasten verboten. Aufdrucke wie „Frei von Azofarb­stoffen“ oder „Frei von Silikonen“ auf Kinderzahncremes sind also sinnlos, weil diese Aussagen für alle Zahnpasten in Deutschland gelten.

Kinderzahnpasta mit Fluorid: schädlich oder wichtig für Kinderzähne?

Die Befürchtung, Kinder könnten durch fluoridhaltige Zahnpasten zu viel Fluorid aufnehmen und so zum Beispiel eine Fluorose entwickeln, wurde in wissenschaftlichen Untersuchungen zum Thema mehrfach widerlegt. Hierfür bräuchte es schon eine enorme Fluoridmenge. Sowohl Kinderärzt:innen als auch die großen zahnärztlichen Fachgesellschaften empfehlen eindeutig einen Fluoridgehalt von 1000 ppm in Kinderzahnpasten, um die Milchzähne vor Karies zu schützen. Die Fluoridempfehlung für Kinderzahnpasten wurde 2018 auf der Konferenz der Deutschen Gesellschaft für Präventivmedizin in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ), der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde (DGKiZ), dem Bundesverband der Zahnärztinnen und Zahnärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BZÖG) und der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) beschlossen. Demnach wird Kindern ab dem ersten Milchzahn bis zum zweiten Geburtstag empfohlen:
  • 2 x täglich eine reiskorngroße Menge fluoridhaltiger Kinderzahnpasta mit 1000 ppm oder
  • alternativ 2 x täglich eine erbsengroße Menge fluoridhaltiger Kinderzahnpasta mit 500 ppm
Für Kinder von 2 bis 6 Jahren gilt die Empfehlung:
  • 2 x täglich eine erbsengroße Menge fluoridhaltiger Zahnpasta mit 1000 ppm
Eltern, die ihrem Kind dennoch lieber mit einer Kinderzahnpasta ohne Fluorid die Zähne putzen, wird unbedingt die Fluoridzugabe in Tablettenform empfohlen. Der Körper braucht die Spurenelemente für den Knochen- und Zahnaufbau. Fluoride härten den Zahnschmelz, schützen ihn so vor zersetzenden Bakterien und beugen Karies vor.
Das Bundes­institut für Risiko­bewertung empfiehlt Eltern, sich bei Säuglingen und Klein­kindern zwischen Fluorid-Tabletten und fluoridhaltiger Kinder­zahnpasta zu entscheiden und nicht beides gleich­zeitig zu verwenden.

Welche alternativen Kinderzahnpasten ohne Fluorid gibt es?

Kinderärzt:innen und Experten für Kinderzahnheilkunde empfehlen, für Babys und Kleinkinder eine Kinderzahnpasta mit einem Fluoridgehalt von 1000 ppm zu verwenden. Zahnärzt:innen sind sich einig, das diese empfohlene Dosierung sicher ist. Umfangreiche Studien zeigen, dass Kinderzahnpasta mit Fluorid bei Kindern zu einer um 24 Prozent geringeren Inzidenz von Karies führte. Bei fluoridfreien Kinderzahncremes fehlen noch ausreichend klinische Beweise dafür, dass sie Karies verhindern können. Aus diesem Grund empfiehlt das Netzwerk des Bundesministeriums „Gesund ins Leben“ bei einer Kinderzahnpasta ohne Fluorid das fehlende Spurenelement entsprechend über Fluoridtabletten zuzuführen. Im Kinderzahnpasta-Test von ÖKO-TEST (03/2021) schnitten folgende Kinderzahnpasten ohne Fluorid dennoch mit „gut“ ab:

Wie gefährlich ist Titandioxid in der Kinderzahnpasta?

Anfang Mai 2021 hatte die Europäische Lebensmittelbehörde (Efsa) den Zusatzstoff Titandioxid als „nicht mehr sicher“ in Lebensmitteln eingestuft. Auch in den Hinweisen des Bundesinstituts für Risikobewertung heißt es, dass „der Verdacht bezüglich einer erbgutschädigenden Wirkung von Titandioxid-Partikeln nicht entkräftet werden“ konnte. Nun wurde beschlossen, dass Lebensmittel, die Titandioxid enthalten, ab dem 7. August 2022 in der EU nicht mehr verkauft werden sollen. Kosmetikprodukte mit Titandioxid, zu denen auch Kinderzahnpasten zählen, sind von dem Gesetz vorerst nicht betroffen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt den europäischen Behörden derzeit eine erneute Prüfung dieser Produktkategorie. Im aktuellen Kinderzahnpasta-Test von Stiftung Warentest rät die Verbraucherstiftung dazu, vorbeugend auf Kinderzahnpasten ohne Titandioixid zu setzen, weil das Farbpigment in Kinderzahnpasten ohnehin unnötig sei. In unserem Kinderzahnpasta-Vergleich sind folgende Kinderzahncremes frei von Titandioxid:  

Gibt es einen Kinderzahnpasta-Test von Stiftung Warentest?

Stiftung Warentest testet regelmäßig Zahnpasten für Kinder. Der aktuelle Kinderzahnpasta-Test erschien im Juli 2022. Neben der Kariesprophylaxe durch Fluorid, der Verpackung, Deklaration und Werbeaussagen wurden Kinderzahnpasten in diesem Test auch auf ihren Titandioxid-Gehalt überprüft und entsprechend abgewertet, weil das Pigment einerseits seit 2021 als unsicher gilt und weil es andererseits in Kinderzahnpasten überhaupt nicht nötig sei. So konnten von 21 getesteten Kinderzahnpasten nur drei empfohlen werden. Das sind die Kinderzahnpasta-Testsieger 2022: Alle Kinderzahnpasten mit Titandioxid wurden nur noch mit „befriedigend“ bewertet. Wohingegen Kinderzahnpasten ohne Fluorid grundsätzlich im Test durchfielen, weil sie keine ausreichende Kariesprophylaxe bieten. Dieser Mangel wog im Test schwerer als das Titandioxid, auf das fluoridfreie Bio-Zahnpasten von Weleda oder Lavera grundsätzlich verzichten.  

Welche Zahnpasta für Kinder ist Testsieger im Test von ÖKO-TEST?

Das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST veröffentlichte im Oktober 2021 seinen letzten Kinderzahnpasta-Test. Unter den Testsiegern sind sowohl günstige Eigenmarken der Drogerien als auch Markenprodukte. Folgende Produkte sind laut ÖKO-TEST empfehlenswert, darunter auch Kinderzahnpasten mit Titandioxid:

Welche Zahnpasten für Kinder fallen im Kinderzahnpasta-Test von ÖKO-TEST durch und warum?

Diese drei Zahncremes fallen im ÖKO-TEST (10/2021) durch:
  • Oral-B Kids zuckerfrei Fluorid Zahncreme Frozen II
  • Oral-B Baby zuckerfrei Fluorid Zahncreme
  • Blend-A-Med Blendi Gel
Die getesten Kinderzahncremes enthalten Polyethylenglykole (PEG), welche unter Verdacht stehen, die Haut durchlässiger für Fremdstoffe zu machen. Zudem wurden in beiden Zahncremes der Marke Oral-B SLS-Schaumbildner gefunden. Diese Natriumlaurylsulfate kommen zum Einsatz, um Produkten einen schäumenden Effekt zu verleihen. Sie können aber auch Allergien auslösen und hautreizend wirken.

Kinderzahnpasta-Vergleich 2022: Findet die beste Kinderzahncreme für euer Kind