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Reboarder-Test 2022: 11 rückwärtsgerichtete Kindersitze mit und ohne Isofix im Vergleich

Im Reboarder-Kindersitz fahren Kleinkinder im Auto sicherer mit. Das haben entsprechende Reboarder-Tests des ADAC bewiesen. Bei der jährlichen Flut an Kindersitz-Testsiegern und Testverlierern ist es für Eltern dennoch nicht einfach, den Überblick zu behalten und den passenden Reboarder für ihr Kind zu finden. Schließlich sind die Ansprüche genauso verschieden wie das zur Verfügung stehende Budget. Wir haben uns die Auswahl an rückwärtsgerichteten Kinderautositzen genauer angeschaut und elf Reboarder mit unterschiedlichen Funktionen aus unterschiedlichen Preisklassen verglichen – darunter auch Testsieger aus den Kindersitz-Tests von ADAC und Stiftung Warentest. 

Reboarder mit und ohne Isofix im Test: So haben wir verglichen

Britax Römer, Cybex oder doch Maxi-Cosi – egal ob ihr den Reboarder von Geburt an oder als Nachfolgesitz der Babyschale verwenden möchtet, das Angebot ist groß und erst einmal übersichtlich. Wir helfen euch dabei, eine fundierte Kaufentscheidung zu treffen, in dem wir die Kindersitze mit Reboarder-Funktion, die im Test von ADAC und Stiftung Warentest als sicher eingestuft wurden, sowie einige preisgünstige Alternativen auf die entscheidenden Kriterien hin checken: Werden die Reboarder mit Isofix oder per Gurt im Auto befestigt? Für welches Alter sind sie zugelassen? Haben die Reboarder eine Drehfunktion und wenn ja, lassen sie sich auch in der Liegeposition drehen? Sind die Kindersitze auch nach vorne gerichtet verwendbar? So könnt ihr die Reboarder anhand ihrer wichtigsten Features miteinander vergleichen und schnell den rückwärtsgerichteten Kinderautositz finden, der zu eurem Kind, eurem Auto und eurer Lebenssituation passt. 

Reboarder-Test: 5 rückwärtsgerichtete Kinderautositze im direkten Vergleich

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AbbildungBritax Römer Dualfix 2 R Kindersitz, 360° drehbar für Kinder (Gruppe 0+/1)
Preis-Leistungs-Sieger
Maxi-Cosi AxissFix Autositz, 360° drehbarer Kindersitz mit Isofix
Topseller
Axkid Minikid 2 Reboarder-Autositz 0-25 kg
Bis 7 Jahre
Recaro Kio Kinderautositz (60-105 cm), rückwärts- und vorwärtsgerichtet
Testsieger 2022
Cybex Gold Sirona S i-Size Reboarder, 360° Drehmechanismus
Top ab Geburt
ModellBritax Römer Dualfix 2 R Kindersitz, 360° drehbar für Kinder (Gruppe 0+/1)Maxi-Cosi AxissFix Autositz, 360° drehbarer Kindersitz mit IsofixAxkid Minikid 2 Reboarder-Autositz 0-25 kgRecaro Kio Kinderautositz (60-105 cm), rückwärts- und vorwärtsgerichtetCybex Gold Sirona S i-Size Reboarder, 360° Drehmechanismus
Amazon-Bewertungen 84 Bewertungen 720 Bewertungen 38 Bewertungen 2 Bewertungen 23 Bewertungen
ZulassungsnormUN ECE R 44/04i-Size (UN ECE Reg. 129)UN ECE R 44/04i-Size (UN ECE Reg. 129)i-Size (UN ECE Reg. 129)
Zulassung0-18 kg61-105 cm0-25 kg60-105 cm40-105 cm
Altersempfehlungab Geburt bis ca. 4 Jahreab ca. 4 Monate bis 4 Jahreab Geburt bis ca. 7 Jahreca. 3 Monate bis 4 Jahreab Geburt bis ca. 4 Jahre
InstallationIsofix & StützfußIsofix & Top TetherAutogurt & StützfußIsofix & StützfußIsofix & Stützfuß
IsofixJaJaNeinJaJa
DrehfunktionJaJaNeinNeinJa
Vorwärts gerichtet verwendbarJaJaNeinJaJa
Mitwachsende KopfstützeJaJaJaJaJa
5-Punkt-GurtJaJaJaJaJa
NeugeboreneneinsatzNeinNeinNeinNeinJa
LiegepositionJaNeinJaJaJa
Größe70 x 45 x 48 cm65 x 44,5 x 55 cm62 x 44 x 46 cm46 x 44 x 59 cm71 x 43 x 64 cm
Gewicht14 kg12 kg11,4 kg7,1 kg (+ 7,6 Isofix-Base)14,3 kg
Testergebnis im Test von ADAC/Stiftung Warentest2,4 (2020)2,2 (2015)im schwedischen Plus-Test getestet2,3 (2022)2,3 (2018)
Besonderheitenkurze Fußstütze für mehr Beinfreiheitals Reboarder bis 2 Jahre empfohlenlange Verwendung dank großer Beinfreiheitmit optionalem Neugeboreneeinsatz ab Geburt verwendbar, Isofix-Base separatzusätzlicher Seitenaufprallschutz (L.S.P.)
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Zuletzt aktualisiert am 29. September 2022 um 15:04 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

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Britax Römer Dualfix 2 R – Preis-Leistungs-Sieger im Reboarder-Test 2020 von ADAC und Stiftung Warentest 


Britax Römer Dualfix 2 R Kindersitz, 360° drehbar für Kinder (Gruppe 0+/1)
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(84 Bewertungen)

Britax Römer Dualfix 2 R Kindersitz, 360° drehbar für Kinder (Gruppe 0+/1)

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Mit dem Britax Römer Dualfix 2 R Reboarder könnt ihr wenig falsch machen. Der Reboarder wurde im Test von Stiftung Warentest und ADAC 2020 mit einem Testurteil von 2,4 ausgezeichnet. In seiner Preisklasse und Kindersitzgruppe gehörte er damit zu den Testsiegern und bewährte sich vor allem in den Kategorien Sicherheit, Schadstoffe und Verarbeitung. Der Reboarder wird mit Isofix im Auto installiert und zusätzlich mit einem Stützfuß gesichert. Er kann sowohl rückwärts- als auch vorwärtsgerichtet verwendet werden – dies aber erst ab etwa 15 Monaten. Anders als andere Reboarder in unserem Vergleich bietet der Britax Römer Dualfix aber auch Kleinkindern bis etwa 4 Jahren noch eine bequeme und sichere Fahrt gegen die Fahrtrichtung. Weil der Kindersitz um 360 Grad drehbar ist, könnt ihr euer Kind hier bequem hineinsetzen und anschnallen. 

Als nachteilig wurde diesem Reboarder im Test von ADAC das recht hohe Gewicht und der etwas aufwendige Einbau ausgelegt. Punktabzüge gab es auch für den erhöhten Platzbedarf im Auto sowie die nicht optimale aufrechte Sitzposition vor allem für kleine Babys. Dafür bietet der Sitz allerdings viel Platz für das Kind, sodass es hier lange bequem sitzen kann. 

Der Britax Römer Dualfix 2 R Reboarder auf einen Blick: 

  • Zulassung nach UN ECE R 44/04
  • zugelassen für Kinder ab Geburt bis 18 kg (ca. 4 Jahre) (Gruppe 0+/1)
  • rückwärts- und vorwärtsgerichtete Verwendung 
  • Installation: Isofix-Station und Stützfuß
  • 360°-Drehfunktion für einfaches Hineinsetzen und Anschnallen
  • mehrfach verstellbare Ruhepositionen (vorwärts und rückwärts)
  • kurze Fußstütze für mehr Beinfreiheit
  • Internes Gurtsystem: 5-Punkt-Sicherheitsgurt
  • Größe: 70 x 45 x 48 cm
  • Gewicht: 14 kg 
  • im Test von ADAC/Stiftung Warentest: 2,4 (2020)
Engineered in Germany: Der Reboarder-Kindersitz von Britax Römer wurde in Deutschland designt, entwickelt und in der eigenen Crashtest-Anlage getestet. Bei der Entwicklung arbeitet der Hersteller eng mit Autoherstellern wie Porsche, Mercedes-Benz oder Volvo zusammen.

Das sagen Eltern: Der Reboarder von Britax Römer wird in den meisten Bewertungen als bequemer und sicherer Kindersitz bezeichnet. Für einige Eltern ist er sogar der “beste Reboarder auf dem Markt”. Kritik gibt es allerdings dafür, dass die Kopfstütze Babyköpfen zu wenig Halt bietet und die Sitzposition gerade für Neugeborene zu steil ist. Als Nachfolgesitz für die Babyschale ist der Reboarder jedoch eine sehr gute Wahl. 

FAQ

  • Ist ein Neugeboreneneinsatz bei dem Britax Römer Dualfix 2 R Reboarder dabei?

    Nein, ein Neugeboreneneinsatz ist nicht inklusive.

  • Gibt es eine Möglichkeit, das Kind im Sitz schlafend aus dem Auto zu heben?

    Nein, ein genereller Nachteil von Reboardern, die ab Geburt verwendet werden, ist, dass das Baby darin nicht zum Auto getragen und auch nicht aus dem Fahrzeug herausgehoben werden kann, wenn es schläft.

  • Passt der Dualfix Reboarder auf die Standard Isofix-Station von Britax Römer?

    Nein, da der Sitz fest mit der Station im Lieferumfang verbunden ist, kann er nicht in Kombination mit anderen Stationen verwendet werden.

Maxi-Cosi AxissFix Autositz – i-Size Reboarder mit Drehfunktion ab 4 Monaten 


Maxi-Cosi AxissFix Autositz, 360° drehbarer Kindersitz mit Isofix
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(720 Bewertungen)

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Auch der Maxi-Cosi AxissFix Reboarder-Kindersitz wurde im Test von ADAC und Stiftung Warentest mit einem Testurteil von 2,2 für gut und sicher befunden. Allerdings schon im Jahr 2015, wodurch der Reboarder im Vergleich günstiger ist als die Testsieger neueren Jahrgangs. Im Vergleich zum Britax Römer Dualfix 2 R ist der ebenfalls um 360 Grad drehbare Reboarder von Maxi-Cosi leichter und ergonomischer. Kinder sitzen darin in einer günstigen Sitzposition und haben eine gute Sicht nach draußen. Zudem ist der Sitz nach i-Size zugelassen. i-Size Sitze werden nach der Körpergröße des Kindes zugelassen, haben den Seitenaufprallschutz-Test durchlaufen und entsprechen den neuesten Sicherheitsstandards an Autokindersitze.

Wer einen Reboarder sucht, der möglichst lange im Einsatz sein soll, trifft mit dem Britax Römer Dualfix 2 R dennoch die bessere Wahl. Denn Maxi-Cosi empfiehlt den AxissFix Kindersitz nur bis etwa 2 Jahren (87 cm Körpergröße) als Reboarder zu nutzen und ihn danach vorwärtsgerichtet zu verwenden, während der Dualfix 2 R für Kinder bis 4 Jahren als Reboarder genutzt werden kann. Soll es ein Reboarder bis 4 Jahre von Maxi-Cosi sein, ist der Maxi-Cosi Mica eine solide Alternative. Der Kindersitz schnitt im ADAC-Test jedoch nicht so gut ab wie der MaxiCosi AxissFix.

Der Maxi-Cosi AxissFix Reboarder-Kindersitz auf einen Blick: 

  • Zulassung nach i-Size (UN ECE Reg. 129)
  • zugelassen für Kinder von 61 bis 105 cm (ca. 4 Monaten bis 4 Jahre)
  • rückwärts- (bis 87 cm) und vorwärtsgerichtete Verwendung (ab 76 cm)
  • Installation: Isofix und Top Tether 
  • 360°-Drehfunktion für einfaches Hineinsetzen und Anschnallen
  • Kopfstütze und Gurt gleichzeitig anpassbar für bequemsten Sitz in jedem Alter
  • Internes Gurtsystem: 5-Punkt-Sicherheitsgurt
  • Größe: 65 x 44.5 x 55 cm
  • Gewicht: 12 kg
  • im Test von ADAC/Stiftung Warentest: 2,2 (2015)
Was bedeutet i-Size? Reboarder, die nach i-Size zertifiziert sind, entsprechen der neuesten Zulassungsnorm für Kindersitze (UN ECE R 129). Diese beinhaltet seit 2013 bestimmte Sicherheitsstandards, zum Beispiel dass die Sitze mit einem Seitenaufprallschutz ausgestattet sein sollen, die Körpergröße des Kindes bei der Zulassung zur Orientierung verwendet wird und Kinder so lange wie möglich rückwärts gerichtet im Auto fahren sollen (mindestens bis 15 Monate). i-Size bedeutet jedoch nicht automatisch die Befestigung per Isofix. Es gibt auch i-Size Kindersitze, die mit einem Autosicherheitsgurt installiert werden können.

Das sagen Eltern: Eltern sind begeistert von dem drehbaren Reboarder von Maxi-Cosi. Besonders loben sie die einfache Installation, den festen Sitz und die Drehfunktion, die den Umgang damit sehr einfach macht. Schön sind Details wie die “Parkposition” des Fünf-Punkt-Gurts links und rechts, so dass nicht erst nach den Gurten gefischt werden muss, wenn die Kleinen schon drinsitzen. Kritik gibt es wie bei vielen anderen Reboardern in unserem Vergleich auch an der fehlenden Liegeposition, wodurch der Sitz auch für 4 Monate alte Babys noch zu steil zu sein scheint. Schade ist auch, dass Kinder nur bis etwa 2 Jahren rückwärtsgerichtet fahren können. Danach muss der Sitz umgedreht werden.

FAQ

  • Kann der Maxi-Cosi AxissFix Reboarder auch ohne Isofix befestigt werden?

    Nein, der Reboarder kann nur mit Isofix verwendet werden.

  • Ist die Isofix-Base bei diesem Kindersitz dabei?

    Ja, der AxissFix Reboarder von Maxi-Cosi ist fest mit der im Lieferumfang enthaltenen Station verbaut. Es muss nichts weiter dazugekauft werden. Allerdings muss das Auto über eine Isofix-Verbindung verfügen.

  • Kann der Reboarder auch ohne den Top Tether installiert werden?

    Integrale Kindersitze (mit eigenem Gurtsystem) für Kinder bis 15 kg müssen an drei Punkten mit dem Auto verbunden werden. Isofix macht zwei Verbindungspunkte aus, der dritte Verbindungspunkt ist der Top Tether, der genutzt werden muss. Der zusätzliche Haltegurt, der den Sitz an seinem oberen Ende über die Rückenlehne oder den Kofferraum an einem weiterem Verknüpfungspunkt mit dem Auto verbindet, bietet noch mehr Sicherheit im Falle eines Unfalls.

  • Hat der Reobarder eine Liegefunkton?

    Der Winkel des Sitzes kann leicht variiert werden. Eine Liegeposition wie bei der Babyschale gibt es aber nicht.

  • Wie lange kann ein Kind im Maxi-Cosi AxissFix Kindersitz rückwärtsfahren?

    Bis etwa 2 Jahren (87 cm) kann ein Kind im Sitz rückwärts mitfahren. Danach wird der Sitz gedreht und euer Kind fährt bis etwa 4 Jahren vorwärtsgerichtet.

Axkid Minikid 2 – Reboarder ohne Isofix bis 25 kg im Test


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Nicht jedes Auto verfügt über eine Isofix-Anschlussmöglichkeit. Fahrzeuge älteren Baujahrs sind oft nicht mit den entsprechenden Bügeln zwischen Sitzfläche und Rückenlehne ausgestattet. Um in dieser Hinsicht flexibel zu bleiben, gibt es auch Reboarder ohne Isofix, die einfach mit dem Autosicherheitsgurt im Auto befestigt werden. Der Axkid Minikid 2 ist ein solcher Reboarder ohne Isofix, der sich im Test dennoch als sehr sicher erwiesen hat. Der Kindersitz wird zusätzlich mit einem auf Knopfdruck verlängerbarem Stützfuß gesichert und bestand den schwedischen Plus-Test, einen Crash-Test, der noch strengere Kriterien heranzieht als beispielsweise der ADAC. 

Ein entscheidender Vorteil bei diesem Reboarder ohne Isofix ist, dass er einfach und schnell auf die Größe des Kindes angepasst werden kann. Das Standbein ist 4-fach verstellbar und die dick gepolsterte Kopfstütze kann in sieben verschiedene, fixierbare Positionen gebracht werden – hierfür einfach am Gurt ziehen. Der Axkid Minikid 2 ist deshalb einer der wenigen Reboarder in unserem Vergleich, der für ein Körpergewicht bis zu 25 kg (ca. 7 Jahre) zugelassen ist. Damit kann er besonders lange genutzt werden, auch wenn er nur für die Fahrt entgegen der Fahrtrichtung konzipiert ist. Als Reboarder ohne Isofix-Station ist er allerdings nicht drehbar

Der verwandte Kindersitz Axkid One+ – ein Reboarder mit Isofix – wurde im Test von ADAC und Stiftung Warentest 2021 mit einem Testurteil von 2,1 zum Testsieger unter den Reboardern. Auch er kann für Kinder bis etwa 7 Jahren genutzt werden, ist aber dementsprechend hochpreisig. 

Der Axkid Minikid 2 Reboarder auf einen Blick: 

  • Zulassung nach ECE R 44/04
  • zugelassen für Kinder ab Geburt bis 25 kg (ca. 7 Jahre)
  • nur rückwärts gerichtete Verwendung 
  • Installation: mit 3-Punkt-Gurt an jedem Sitz im Auto, zusätzlicher Stützfuß
  • Standbein mit einstellbarem Winkel 
  • Größe: 46 x 44 x 62 cm
  • Gewicht: 11,4 kg
  • im schwedischen Plus-Test getestet
Auch wenn der Reboarder ab Geburt zugelassen ist und sich gut an die Größe des Kindes anpassen lässt, empfiehlt der Hersteller dennoch, für Neugeborene die Babyschale zu verwenden und den Reboarder erst einzusetzen, wenn das Baby nicht mehr in die Schale passt.

Das sagen Eltern: Der Axkid Minikid 2 ist bei Eltern, die einen Reboarder ohne Isofix suchen, sehr beliebt. Besonders loben sie die überdurchschnittlich lange Nutzungsdauer von etwa fünf Jahren sowie die Sicherheit, die der hochwertige Reboarder vermittelt. Im Vergleich zu Reboardern mit Isofix bietet dieses Modell den Kindern außerdem mehr Beinfreiheit. 

FAQ

  • Kann der Reboarder von Axkid auch auf dem Beifahrersitz befestigt werden?

    Ja, aber nur wenn der Frontairbag ausgeschaltet werden kann.

  • Muss der Axkid Minikid 2 Kindersitz jedes Mal aufs Neue installiert werden?

    Nein, wenn der Reboarder im Auto bleiben kann, reicht es, ihn einmal mit dem Autosicherheitsgurt zu befestigen. Danach muss zum An- und Abschnallen nur noch das interne Gurtsystem des Sitzes bedient werden.

  • Hat der Reboarder eine Liegefunktion?

    Der Sitz kann in der Neigung verstellt werden und bietet so eine Ruheposition, in der der Kopf des Kindes nicht nach vorne fällt. Ist die Rückbank für die Neigungsverstellung zu steil, kann ein separat erhältlicher Unterlegekeil benutzt werden, damit der Sitz flacher steht.

Recaro Kio – der beste Kleinkindsitz im Test von ADAC/Stiftung Warentest 2022


Recaro Kio Kinderautositz (60-105 cm), rückwärts- und vorwärtsgerichtet
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Recaro Kio Kinderautositz (60-105 cm), rückwärts- und vorwärtsgerichtet

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Mit einem Testergebnis von 2,3 erzielte der Recaro Kio Reboarder im ADAC-Test 2022 das beste Ergebnis unter den Kleinkindsitzen. Wobei der ab einer Körpergröße von 60 cm zugelassene i-Size Sitz sich theoretisch schon für Babys ab 3 bis 4 Monaten eignet und mit einem Neugeboreneneinsatz sogar ab Geburt nutzen lässt. Die meisten Pluspunkte konnte der Recaro Kio in den Test-Kategorien „Schadstoffe“, „Sicherheit“ und „Verarbeitung und Reinigung“ sammeln. Der Sitz ist schadstofffrei, sehr gut verarbeitet, ausgesprochen sicher und pflegeleicht.

Durch die fünf einstellbaren Ruhepositionen und sein Luftzirkulationssystem bietet der Sitz eurem Kind zudem einen sehr bequemen Platz zum Schlummern mit ausreichend frischer Luft. Ein Komfortfeature, das Eltern bei einem Reboarder besonders zugutekommt, fehlt allerdings: Der Sitz hat keine Drehfunktion, wodurch das Anschnallen des Kindes etwas aufwändiger ist als bei drehbaren Reboardern. Auch nimmt der Sitz trotz seines niedrigen Gewichts relativ viel Platz auf dem Rücksitz ein.

Der Recaro Kio Kinderautositz auf einen Blick: 

  • Zulassung nach i-Size (ECE Reg. 129)
  • zugelassen für Kinder ab 60 bis 105 cm (ca. 3 Monate bis 4 Jahre)
  • rückwärts- und vorwärtsgerichtete Verwendung (ab 76 cm)
  • Installation: Isofix und Stützfuß 
  • 5 verschiedene Ruhepositionen (Einhandverstellung)
  • höhenverstellbare Kopfstütze
  • Advanced Side Protection (ASP) für besseren Seitenaufprallschutz
  • mit Luftzirkulationssystem
  • internes Gurtsystem: 5-Punkt-Gurt (mit smartem Gurtschloss)
  • Größe: ‎46 x 44 x 59 cm
  • Gewicht: 7,1 kg (+ 7,6 Isofix-Basis)
  • im Test von ADAC/Stiftung Warentest: 2,3 (2022)
Für die Verwendung ab Geburt kann ein Neugeboreneneinsatz separat erworben werden. Ebenfalls separat muss die Isofix-Basis gekauft werden. Die Avan/Kio Basis ist ein Modul, das auch mit den Babyschalen von Recaro kompatibel ist.

Das sagen Eltern: Besonders gut gefällt Eltern die einfache Verstellung der Liegepositionen, durch die ihr Kind sehr enspannt im Sitz mitfährt und gut unterwegs schlafen kann. Auch die Materialqualität wird positiv hervorgehoben. Dass sich der Reboarder jedoch nicht drehen lässt, ist wirklich schade. Diesen Nachteil kann auch das modulare Isofix-Basis-System nicht aufwiegen.

Avova Sperber-Fix i-Size – in jeder Position drehbarer Reboarder ab Geburt


Avova Sperber-Fix i-Size drehbarer Kindersitz | Premium-ISOFIX-Kindersitz (Gruppe 0+/ 1)
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Die meisten Reboarder-Kindersitze in unserem Vergleich sind ab Geburt zugelassen, nur wenige sind allerdings auch so designt, dass hier auch ein Neugeborenes mitfahren könnte. Der Avova Sperber-Fix i-Size Reboarder kommt mit einer herausnehmbaren Sitzverkleinerung daher und bietet so schon den Kleinsten ein kuscheliges Nest und sicheren Halt. Ein Nachteil im Vergleich zur Babyschale bleibt: Ihr könnt euer Kind nicht im Sitz zum Auto tragen und müsst es, selbst wenn es eingeschlafen ist, am Zielort aus dem Kindersitz heben. Weil der Avova Sperber-Fix i-Size Sitz sich in allen Liegepositionen um 360 Grad drehen lässt und dafür nicht erst in Sitzposition gebracht werden muss, geht das mit diesem Sitz aber besonders komfortabel. Der in Deutschland produzierte Reboarder-Kindersitz ist für Kinder bis zu einer Körpergröße von 105 cm zugelassen und lässt sich damit etwa bis zum 4. Geburtstag nutzen.

Der Avova Sperber-Fix i-Size Kinderautositz im Überblick: 

  • Zulassung nach i-Size (ECE Reg. 129)
  • zugelassen für Kinder von 40 bis 105 cm (ab Geburt bis ca. 4 Jahre)
  • rückwärts- und vorwärtsgerichtete Verwendung (ab 76 cm)
  • Installation: Isofix und Stützfuß
  • 360°-Drehfunktion in allen Liegepositionen
  • herausnehmbare Sitzverkleinerung und höhenverstellbare Kopfstütze 
  • verschiedene Liegepositionen 
  • Internes Gurtsystem: 5-Punkt-Gurt
  • Größe: ‎65 x 44 x 61 cm
  • Gewicht: 12,6 kg 
  • im Test von ADAC/Stiftung Warentest: 2,6 (2021)
Der Reboarder im Test von Stiftung Warentest und ADAC: Im Kindersitz-Test 2021 gehörte der hochwertige Avova Sperber-Fix i-Size-Sitz mit einem Testergebnis von 2,6 zu den besten Reboardern in seiner Preisklasse.

Das sagen Eltern: Eltern sind begeistert von der hochwertigen Verarbeitung und den hohen Sicherheitsstandards des Avova Reboarders. Sowohl Polster als auch Gurtmaterial sind weich und schmiegen sich angenehm an das Kind an, die Kleinkindeinlage und die Kopfstütze können nach Bedarf angepasst werden. Besonders gelobt wird das leichte Handling durch die uneingeschränkte Rotationsfunktion, durch die sich der Sitz deutlich von anderen drehbaren Kindersitzen unterscheidet. 

FAQ

  • Kann der Avova Sperber-Fix i-Size Sitz auch nach vorne gerichtet verwendet werden?

    Ja, der Sitz kann für Kinder ab 15 Monate auch nach vorne gerichtet verwendet werden. Der Hersteller empfiehlt jedoch ausdrücklich die Nutzung gegen die Fahrtrichtung.

  • Wo wird der Reboarder produziert?

    Der Avova Sperber-Fix i-Size ist ein Kindersitz made in Germany.

  • Sind die Sitzbezüge waschbar?

    Ja, alle Avova-Kindsitzbezüge lassen sich abziehen und im Schonwaschgang in der Waschmaschine waschen.

  • Kann der Reboarder auch ohne Stützfuß eingebaut werden?

    Weil sich bei rückwärtsgerichteten Kindersitzen der Schwerpunkt im Fußraum des Fahrzeugs befindet, sorgt ein zusätzlicher Stützfuß für mehr Stabilität. Der Stützfuß sollte deshalb unbedingt genutzt werden. Vorsicht: Manchmal befinden sich im Fahrzeugboden versteckte Staufächer. Stellt sicher, dass der Stützfuß auf keinem solchen steht.

Cybex Gold Sirona S i-Size – guter Reboarder mit erhöhtem Seitenaufprallschutz


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Auch der Cybex Sirona S i-Size Reboarder überzeugte bereits im Test von ADAC und Stiftung Warentest. 2018 bekam er das solide Testergebnis von 2,3 und punktete vor allem in den Kategorien Schadstoffe, Verarbeitung, Ergonomie und Sicherheit. So ist der Kindersitz mit dem sogenannten L.S.P.-System ausgestattet, welches bei einem Unfall türseitig ausgeklappt wird und so die Sicherheit bei einem Seitenaufprall erhöht. Der Reboarder von Cybex hat zudem einen Neugeboreneneinsatz und ist damit ohne zusätzliches Zubehör ab Geburt bis zum 4. Geburtstag für das rückwärtsgerichtete Fahren konzipiert. Ab etwa 15 Monaten können Kinder aber auch nach vorne gerichtet im Sitz mitfahren. 

Auch die optimierten Nachfolgemodelle Cybex Gold Sirona S2 i-Size und Cybex Gold Sirona SX2 i-Size haben gut im Test von ADAC und Stiftung Warentest abgeschnitten. Letzterer wurde 2021 sogar zu einem der Testsieger unter den Reboardern. Hier wurde das L.S.P.-System noch sicherer gemacht und auch die Verstellbarkeit der Liegepositionen verbessert. So kann der Sirona X2-Sitz fünffach in der Neigung verstellt werden, und das sowohl rückwärts- als auch vorwärtsgerichtet.

Der Reboarder Cybex Gold Sirona S i-Size im Überblick: 

  • Zulassung nach i-Size (ECE Reg. 129)
  • zugelassen für Kinder ab 40 bis 105 cm (ab Geburt bis ca. 4 Jahre)
  • rückwärts- und vorwärtsgerichtete Verwendung (ab 76 cm)
  • Installation: Isofix und Stützfuß
  • 360°-Drehfunktion für einfaches Hineinsetzen und Anschnallen
  • herausnehmbare Neugeboreneneinlage
  • höhenverstellbare Kopfstütze
  • Einhand Sitz- und Liegeverstellung
  • Internes Gurtsystem: 5-Punkt-Gurt
  • Größe: 71 x 43 x 64 cm
  • Gewicht: 14,3 kg 
  • im Test von ADAC/Stiftung Warentest: 2,3 (2018)
Was bedeutet L.S.P.? Die Abkürzung steht für Linear Side-impact Protection (linearer Seitenaufprallschutz) und ist ein Seitenschutzsystem, das von Cybex entwickelt wurde. Es handelt sich dabei um zusätzliche Klappen, die bei einem Seitenaufprall ausfahren, um die Aufprall-Energie auf das Kind zu reduzieren.

Das sagen Eltern: Der Reboarder von Cybex ist bei Eltern sehr beliebt und erhält viele positive Bewertungen. Der Sitz verspricht hohe Sicherheit, ist komfortabel für das Kind und bequem für die Eltern zu bedienen. Vor allem die mehrstufige Sitz- und Liegeverstellung bekommt viel Lob. Häufig gibt es jedoch auch Kritik an dem Drehmechanismus des Cybex Reboarders: Dieser sei schnell defekt, was für den hohen Preis nicht akzeptabel ist. 

Britax Römer Swingfix M i-Size Kindersitz – eine der besten Reboarder im Test von Stiftung Warentest/ADAC


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Britax Römer Kindersitz Swingfix M i-Size Moonlight Blue

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Wenn Geld keine Rolle spielt, darf es gerne nur das Beste für die Sicherheit des Kindes sein. Mit einem Testergebnis von 1,7 im Reboarder-Test von ADAC und Stiftung Warentest 2018 kann sich der Britax Römer Swingfix M i-Size als einer der besten getesteten Reboarder überhaupt bezeichnen. Der ausschließlich für die rückwärtsgewandte Fahrt konzipierte Kindersitz ist für Kinder ab etwa 3 Monaten bis 4 Jahren zugelassen, lässt sich um 90 Grad drehen und verfügt über sechs verschiedene Liegepositionen. Damit ist er der ideale Reboarder nach der Babyschale. Im Test überzeugte er vor allem in puncto Sicherheit (1,4), Schadstoffe (1,0) und Verarbeitung (1,2), aber auch in den Kategorien Bedienung und Ergonomie kann er mit der Konkurrenz gut mithalten.  

Der Britax Römer Swingfix M i-Size auf einen Blick: 

  • Zulassung nach i-Size (ECE Reg. 129)
  • zugelassen für Kinder von 61 bis 105 cm (ca. 3 Monaten bis 4 Jahre)
  • rückwärtsgerichtete Verwendung 
  • Installation: Isofix und Stützfuß
  • 90°-Drehfunktion für einfaches Hineinsetzen und Anschnallen 
  • 6 verschiedene Liegepositionen
  • Internes Gurtsystem: 5-Punkt-Gurt  
  • Größe: ‎‎74 x 44 x 48 cm
  • Gewicht: 15 kg 
  • im Test von ADAC/Stiftung Warentest: 1,7 (2018)
Pflegeleicht: Ist einmal was daneben gegangen, lässt sich der Sitzbezug leicht, und ohne den Gurt dafür abnehmen zu müssen, abziehen. Der Bezug kann dann bei 30 Grad in der Waschmaschine gewaschen werden.

Das sagen Eltern: Eltern sind begeistert von dem leichten Einbau, dem bequemen Polster und dem Platz, den ihr Kind in dem Sitz hat. Dafür nimmt der Sitz selbst allerdings auch viel Platz im Auto ein und könnte deutlich leichter sein. 

Nuna Prym i-Size Kindersitz – besonders komfortabler Reboarder im Test von Stiftung Warentest


Nuna PRYM i-Size Kindersitz
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(Kundenbewertungen)

Nuna PRYM i-Size Kindersitz

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Preis: € 479,95

Auch der Nuna Prym i-Size Sitz gehört in die Kategorie „Wenn Geld keine Rolle spielt“. Der nach i-Size zugelassene Sitz für Kinder ab Geburt bis 4 Jahre bringt alles mit, um eurem Kind die Autofahrt so bequem wie möglich zu machen: Für die ganz Kleinen ist eine mehrteilige Neugeboreneneinlage im Lieferumfang enthalten, mit der ihr den Reboarder optimal auf die Größe eures Babys anpassen könnt. Dank der siebenfach einstellbaren Sitz- und Ruhepositionen und der achtfach verstellbaren Kopfstütze liegt es auch später sowohl rückwärts- als auch vorwärtswärtsgerichtet jederzeit bequem im Sitz. Dafür sorgt auch die besonders weiche Polsterung, die je nach Jahreszeit mit einem Sommer- oder Winterbezug ausgestattet werden kann. Um das Handling für die Eltern einfach zu machen, ist der Kindersitz mit einer Drehfunktion ausgestattet.

So viel Komfort bei gleichzeitiger Sicherheit wurde im Kindersitz-Test 2020 von Stiftung Warentest und ADAC belohnt. Mit einem Testergebnis von 2,1 gehörte der Reboarder zu den besten im Test, auch wenn das hohe Gewicht und der relativ aufwendige Einbau bemängelt wurden. Auch das Anschnallen des Kindes verlief im Test nicht so einfach wie es der magnetische Gurthalter verspricht.

Der Reboarder von Nuna im Überblick:

  • Zulassung nach i-Size (ECE Reg. 129)
  • zugelassen für Kinder von 40 bis 105 cm (ab Geburt bis ca. 4 Jahre)
  • rückwärts- und vorwärtsgerichtet Verwendung (ab 76 cm)
  • Installation: Isofix und Stützfuß
  • 360° Rotationsfunktion für einfaches Hineinsetzen und Anschnallen 
  • 7 verschiedene Sitz- und Liegepositionen
  • 8-fach verstellbare Kopfstütze
  • Tailor Tech Memoryschaum für optimalen Seitenaufprallschutz
  • Internes Gurtsystem: 5-Punkt-Gurt (mit magnetischen Gurthaltern)
  • inkl. mehrteiliger Neugeboreneneinlage, Sommer- und Winterbezug
  • Größe: ‎‎66 x 47 x 59 cm
  • Gewicht: 14,8 kg 
  • im Test von ADAC/Stiftung Warentest: 2,1 (2020)
Der Nuna Prym Reboarder lässt sich nur per Isofix im Auto installieren.

Das sagen Eltern: Der Nuna Prym Sitz punktet mit seiner 360° Rotationsfunktion und seinen guten Verstellmöglichkeiten. Allerdings ist er recht schwer und deshalb nicht für häufige Autowechsel geeignet. Auch weil der Einbau tatsächlich etwas trickreich ist.

Osann Eno360 Kombi-Kinderautositz – der lange mitwachsende Reboarder mit und ohne Isofix im Test


Osann Eno360 Kinderautositz Gruppe 0+/1/2/3 (0-36 Kg)
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(644 Bewertungen)

Osann Eno360 Kinderautositz Gruppe 0+/1/2/3 (0-36 Kg)

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Preis: € 299,95

Der Osann Eno360 Kinderautositz gehört zu den mitwachsenden Kombi-Autositzen mit einer besonders langen Nutzungsspanne: Der Kindersitz ist ab Geburt bis etwa 12 Jahre (36 kg) zugelassen. Auf diese Weise reicht der Sitz für die gesamte Kindheit und es können Kosten für wechselnde Kindersitze gespart werden. Wenn ihr nach einem Reboarder sucht, den ihr möglichst lange nutzen könnt, ist der Osann Eno360 Sitz dennoch nicht die beste Wahl, denn der Sitz wird nur bis 18 kg für die rückwärts gerichtete Verwendung empfohlen. Danach sollen Kinder vorwärts gerichtet mitfahren – und in dieser Position funktioniert der Drehmechanismus nicht mehr. 

Ein Alleinstellungsmerkmal des Osann Eno360 Sitzes ist, dass er sowohl mit Isofix und Top-Tether (und optional zusätzlich mit Standfuß) als auch für die Installation per Autogurt erhältlich ist. Ihr könnt euch das Modell aussuchen, welches am besten zu eurem Fahrzeug und eurer Familiensituation passt. 

Der Reboarder Osann Eno360 im Überblick: 

  • Zulassung nach ECE R 44/04
  • zugelassen für Kinder ab Geburt bis 36 kg (ca. 12 Jahre) (Gruppe 0+/1/2/3)
  • rückwärts- (bis 18 kg) und vorwärtsgerichtete Verwendung 
  • Installation: Isofix und Top-Tether (optional mit Standfuß) oder Autogurt 
  • 360°-Drehfunktion für einfaches Hineinsetzen und Anschnallen
  • Mitwachsend: 10-fach verstellbare Kopfstützte und Gurtsystem sind aufeinander abgestimmt. 
  • 3 Sitz- und Ruhepositionen 
  • Internes Gurtsystem: 5-Punkt-Gurt
  • Größe: ‎58 x 50 x 45 cm
  • Gewicht: 9,5 kg 
ADAC und Stiftung Warentest raten in ihrem Kindersitz-Test von Kombi-Autositzen ab Geburt bis 12 Jahren ab. Die Kosten, die gespart werden, weil der Sitz das gesamte Kindesalter abdeckt, gehen zu Lasten der Sicherheit und Handhabung. Weil es so schwierig ist, alle Sitztypen von der Babyschale über den Reboarder bis zum Kindersitz für größere Kinder vereinen, werden bei den meisten Kombi-Sitzen Kompromisse gemacht, die sich auf die Qualität auswirken. Keiner der getesteten Kombi-Kindersitze konnte im Test von ADAC und Stiftung Warentest überzeugen.

Das sagen Eltern: Im Großen und Ganzen sind Eltern mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis dieses Reboarder-Kindersitzes zufrieden. Er ist gut gepolstert, wächst durch die verstellbare Kopfstütze lange mit und bietet sogar eine passable Liegefunktion für die Kleinsten. Allerdings kritisieren einige Eltern, dass Kinder schon deutlich vor 18 kg nur noch unbequem rückwärtsgerichtet fahren können und auch das interne Gurtsystem wird als verbesserungswürdig bezeichnet. 

Concord Reverso Plus i-Size – Reboarder-Testsieger im Test 2016


Concord Reverso Plus Kinderautositz i-Size, 0 bis 4 Jahre
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(3 Bewertungen)

Concord Reverso Plus Kinderautositz i-Size, 0 bis 4 Jahre

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Preis: € 376,49

Um Geld beim Kauf eines neuen Reboarders zu sparen, müssen Eltern nicht zwangsläufig zu günstigen Kombi-Autositzen greifen. Eine gute Alternative sind die Testsieger früherer Jahre, die mittlerweile zwar nicht mehr die neusten sind, aber immer noch verlässlich sicher. So zum Beispiel der Concord Reverso Plus Kinderautositz. Der Reboarder schnitt im Test von ADAC und Stiftung Warentest 2016 mit einem guten Testurteil von 1,8 ab. Das Motto dieses Modells: Maximale Sicherheit bei minimalem Gewicht. Durch seinen sehr leichten Aluminiumrahmen ist er sehr stabil und sicher zugleich. Genau wie der Axkid Minikid 2 Reboarder bestand auch der Reverso Plus den schwedischen Plus-Test. 

Dazu ist der Kindersitz schadstofffrei, ergonomisch und hochwertig verarbeitet. Weil er über eine gut gepolsterte Neugeboreneneinlage verfügt, kann der Reboarder ab Geburt bis zu einem Alter von 4 Jahren genutzt werden. Dank leicht zugänglicher Drehknöpfe kann der Sitz jederzeit bequem auf die Körpergröße des Kindes angepasst und in die gewünschte Liegeposition gebracht werden. 

Der Reboarder Concord Reverso Plus auf einen Blick: 

  • Zulassung nach i-Size (ECE Reg. 129)
  • zugelassen für Kinder von 40 bis 105 cm (ab Geburt bis ca. 4 Jahre)
  • rückwärts- und vorwärtsgerichtete Verwendung (ab 76 cm)
  • Installation: Isofix und Stützfuß
  • Sitzverkleinerer für Neugeborene
  • Kopfstütze und Sitzneigung über Drehknopf stufenlos verstellbar
  • Internes Gurtsystem: 3-Punkt-Gurt 
  • Größe: ‎‎80 x 44 x 76 cm
  • Gewicht: 10,5 kg 
  • im Test von ADAC/Stiftung Warentest: 1,8 (2016)
Der Concord Reverso Plus i-Size ist einer der wenigen Reboarder in unserem Test, der nicht drehbar ist. Im Test von ADAC und Stiftung Warentest wurde er dennoch als einfach zu handhaben eingestuft. Ihr könnt euer Kind hier sehr bequem anschnallen und eine Fehlbedienung ist laut ADAC nahezu unmöglich.

Das sagen Eltern: Wer auf die Drehfunktion verzichten kann, die für viele Eltern heute eines der wichtigsten Kaufargumente für einen Reboarder ist, findet mit dem Concord Reverso einen Kindersitz-Testsieger, der leicht, sicher und lange nutzbar ist. 

Maxi-Cosi Mica i-Size – drehbarer Reboarder-Kindersitz mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis


Maxi-Cosi Mica, 360° drehbarer i-Size Kindersitz inkl. Isofix-Basis
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Maxi-Cosi Mica, 360° drehbarer i-Size Kindersitz inkl. Isofix-Basis

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Preis: € 251,91
Preis: € 264,99
Preis: € 297,59

Der Maxi-Cosi Mica Kinderautositz befindet sich in der gleichen Preisklasse wie der Concord Reverso Plus. Er wurde zwar im Test von ADAC und Stiftung Warentest in puncto Sicherheit etwas schlechter bewertet als der Concord Sitz, dafür bringt er eine 360-Grad-Drehfunktion mit und ermöglicht Eltern so eine komfortablere Benutzung im Alltag. Im Gegensatz zu dem anderen Maxi-Cosi Reboarder in unserem Test (Maxi-Cosi AxissFix) ist der Maxi-Cosi Mica Sitz ein Reboarder, der durchgehend ab Geburt bis 4 Jahre genutzt werden kann und dafür mit einem entsprechenden Neugeboreneneinsatz ausgestattet ist. Ab etwa 15 Monaten ist auch ein vorwärts gerichteter Transport eures Kindes möglich. 

Nachteilig am Maxi-Cosi Mica Kindersitz sind seine Größe und sein Gewicht. Mit 15 kg gehört der Reboarder zu den schwersten im Vergleich. Dementsprechend nimmt er viel Platz im Auto ein. 

Mehr Sicherheit als der Maxi-Cosi Mica bietet euch sein weiterentwickelter Nachfolger: der Maxi-Cosi Pro Eco, der als Reboarder im Test 2022 mit einem Testergebnis von 2,1 zu den Testsiegern unter den rückwärtsgerichteten Kleinkindsitzen gehörte und ebenfalls für Kinder ab Geburt bis etwa 4 Jahren zugelassen ist. Dazu besteht der Sitz zu 100 Prozent aus recycelten Stoffen.

Der Maxi-Cosi Mica i-Size Reboarder im Überblick: 

  • Zulassung nach i-Size (ECE Reg. 129)
  • zugelassen für Kinder von 40 bis 105 cm (ab Geburt bis ca. 4 Jahre)
  • rückwärts- und vorwärtsgerichtete Verwendung 
  • Installation: Isofix und Stützfuß
  • 360°-Drehfunktion für einfaches Hineinsetzen und Anschnallen
  • Sitzverkleinerung für Neugeborene
  • stoßdämpfende G-Cell Sicherheitstechnologie gegen Seitenaufprall
  • verschiedene Ruhepositionen  
  • Internes Gurtsystem: 5-Punkt-Gurt
  • Größe: ‎‎94,5 x 46 x 71 cm
  • Gewicht: 15 kg 
  • im Test von ADAC/Stiftung Warentest: 2,7 (2020)
Der Maxi-Cosi Mica Reboarder im Test von ADAC und Stiftung Warentest (2020): Mit einem Testergebnis von 2,7 schnitt der Kindersitz von Maxi-Cosi eher durchschnittlich ab. Dabei bekam er in allen Bereichen außer der Sicherheit gute Testnoten. Wegen des durchschnittlichen Verletzungsrisikos beim Front- und Seitencrash wurde er in dieser wichtigen Kategorie nur mit einer 3,0 bewertet. Sein optimierter Nachfolger der Maxi-Cosi Mica Pro Eco schneidet hier 2022 mit 1,9 deutlich besser ab.

Das sagen Eltern: In den Kundenbewertungen sind Eltern mit dem Maxi-Cosi Reboarder grundsätzlich zufrieden, halten ihn aber auch für ausbaufähig. So wird bemängelt, dass die Ruheposition für kleine Babys zu steil sei, dass Babys andererseits aber auch schnell aus der Sitzverkleinerung herauswachsen. Generell bietet der Sitz nicht so viel Platz wie er für Kinder bis 4 Jahre eigentlich bieten müsste. 


Was ist ein Reboarder?

Ein Reboarder ist ein Kinderautositz, in dem euer Kind rückwärts gerichtet im Auto mitfahren kann – und das weit über das Babyalter hinaus. Denn obwohl der Gesetzgeber rückwärts gerichtete Kindersitze nur für Kinder bis 15 Monate (nach neuster i-Size-Norm) beziehungsweise 9 Kilogramm Körpergewicht (nach UN ECE Reg. 44) vorschreibt, gilt es als erwiesen, dass Kinder noch bis etwa 4 Jahren sicherer in einem rückwärts gerichteten Kindersitz mitfahren. Dafür braucht es einen speziellen Reboarder, denn herkömmliche Kindersitze, die auf die ohnehin schnell zu eng werdende Babyschale folgen, werden vorwärtsgerichtet im Auto eingebaut.

Warum ist ein Reboarder im Test sicherer als ein vorwärtsgerichteter Kindersitz?

Ein Reboarder für Kleinkinder gilt aus dem gleichen Grund als sicherer, aus dem das Rückwärtsfahren für Kinder nach der neusten europäischen Kindersitz-Prüfnorm (i-Size) bis 15 Monate vorgeschrieben ist: Weil das Verhältnis vom Kopf zum Körper bei Kleinkindern noch nicht ausgeglichen ist – der Kopf eines Kleinkindes macht rund 20 Prozent seines Gesamtkörpergewichts aus – und die Hals- und Nackenmuskulatur noch recht schwach ist, kann ein Frontalaufprall, bei dem der Kopf des Kindes nach vorne geschleudert wird, zu schweren Verletzungen der Wirbelsäule führen. In einem Reboarder wird das Kind bei einem Aufprall dagegen in den Sitz gedrückt. Kopf und Hals werden durch die Sitzschale geschützt und die Verletzungsgefahr ist vergleichsweise geringer. Das wurde in Reboarder-Tests des ADAC nachgewiesen, weshalb der ADAC Eltern empfiehlt, Kinder bis zu einem Alter von mindestens 2 Jahren im Reboarder zu transportieren.

Wann ist ein Reboarder Pflicht?

Wenn euer Baby bereits zu groß für die Babyschale ist, aber immer noch nicht 9 Kilogramm wiegt beziehungsweise laut i-Size (UN ECE R 129) unter 15 Monaten alt ist – aktuell gelten sowohl die neue i-Size-Norm als auch die ältere UN ECE Reg. 44 Kindersitz-Norm – muss es laut Gesetzgeber immer noch in einem rückwärts gerichteten Kinderautositz transportiert werden. In so einem Fall ist ein Reboarder Pflicht. Erst ab 9 kg bzw. 15 Monaten ist die Sicherung in Fahrtrichtung gesetzlich zulässig.

Ab wann kann ein Reboarder-Kindersitz genutzt werden?

Viele Reboarder in unserem Vergleich sind bereits ab Geburt zugelassen. Im Idealfall befindet sich im Lieferumfang gleich ein Neugeboreneneinsatz bzw. ein Sitzverkleinerer, der schon den Kleinsten Halt bietet. Trotzdem weisen einige Reboarder-Hersteller ganz bewusst darauf hin, dass die Babyschale für Neugeborene das beste Beförderungsmittel ist, und empfehlen ihren Sitz, trotz Zulassung ab Geburt, erst dann zu verwenden, wenn das Kind aus der Babyschale herausgewachsen ist. Ein Grund dafür ist, dass die Liegeposition in der Babyschale flacher ist als im Reboarder, was der Wirbelsäule eures Babys zugutekommt. Ein anderes Argument für die Babyschale ist, dass ihr euer Baby darin bequem zum Auto und wieder heraus tragen könnt. Ein Reboarder bleibt dagegen im Auto, egal ob euer Baby gerade darin eingeschlafen ist oder nicht.

Reboarder oder Babyschale? Vor- und Nachteile im Vergleich

Die Entscheidung, ob es erst eine Babyschale oder gleich ein Reboarder für euer Neugeborenes sein soll, müssen Eltern individuell treffen. Es gibt auf beiden Seiten sowohl Vor- als auch Nachteile. Gerade für Neugeborene fällt die Entscheidung jedoch meist zugunsten der Babyschale aus. Einfach schon aus dem Grund, weil ihr euer Baby in einem Reboarder nicht herumtragen oder auf einem Kinderwagen befestigen könnt. Der Sitz bleibt im Auto. 

Vorteile
  • Reboarder können sehr viel länger genutzt werden als Babyschalen.
  • Kostenersparnis durch wegfallenden Kindersitzwechsel nach der Babyschale
  • Fest im Auto installierte Reboarder sind sicherer als Babyschalen, die per Gurt im Auto gesichert sind.
Nachteile
  • Babys liegen im Reboarder meist aufrechter als in der Babyschale.
  • Babys können im Reboarder nicht zum Auto und wieder ins Haus getragen werden.
  • Reboarder sind nicht mit Kinderwagen kompatibel.

Wie lange kann ein Reboarder verwendet werden?

Wie lange ihr einen Reboarder verwendet könnt, hängt von der Zulassung des jeweiligen Sitzes ab. Folgende Abstufungen konnten wir in unserem Vergleich ausmachen:
  • Die meisten Reboarder im Test sind nach i-Size bis zu einer Körpergröße von 105 cm zugelassen, das reicht etwa bis zum 4. Geburtstag. Reboarder, die nicht nach Körpergröße, sondern nach Gewicht zugelassen sind, sollen dementsprechend für Kinder bis 18 kg reichen.
  • Reboarder-Kindersitze mit besonders viel Beinfreiheit wie der Axkid Minikid 2 sind bis 25 kg Körpergewicht zugelassen, das entspricht etwa einem 7-jährigen Kind.
  • Die Kombi-Kindersitze mit Reboarder-Funktion sind zwar insgesamt bis 12 Jahre zugelassen, können aber nicht länger rückwärtsgerichtet genutzt werden als andere Reboarder. Im Gegenteil: Einige können nicht einmal bis 4 Jahren verwendet werden, so wie die meisten Reboarder in unserem Vergleich.
In der Realität können viele Reboarder nicht immer so lange genutzt werden, wie sie zugelassen sind, weil das Kind zum Beispiel während der Fahrt seine Beine lieber ausstrecken möchte oder weil seine Sicht beim rückwärtsgerichteten Fahren eingeschränkt wird. Deswegen ist es von Vorteil, wenn der Reboarder-Kindersitz später auch nach vorne gerichtet verwendet werden kann.

Wann sollte man den Reboarder umdrehen?

Kann der Reboarder auch nach vorne gerichtet installiert werden, kommt irgendwann der Zeitpunkt, an dem er umgedreht werden muss, weil es eurem Kind mit der Sitzlehne vor sich zu eng geworden ist. Grundsätzlich gilt: Je mehr Platz im Auto, desto eher empfiehlt es sich, einen Reboarder mit viel Beinfreiheit zu wählen. Kompakte Reboarder nehmen nicht so viel Platz im Auto ein, sind dafür den Kindern aber oft schnell zu klein. Zu klein ist ein Reboarder dann, wenn euer Kind seine Beine nicht mehr bequem verstauen kann, das heißt, sie nicht mehr so anstellen, überkreuzen oder seitlich ablegen kann, dass auch eine längere Fahrt bequem möglich ist. Was ein Kind als bequem empfindet, ist allerdings individuell verschieden.

Welcher Reboarder-Kindersitz passt in mein Auto?

Grunsätzlich passt ein Reboarder in jedes Auto, in dem er ordnungsgemäß eingebaut werden kann (etwa mit Isofix). Wenn ihr wissen wollt, ob euer Auto auch für einen Sitz mit Stützfuß oder Top Tether geeignet ist, könnt ihr einen Blick in die Fahrzeugtypen-Liste des entsprechenden Sitzes werfen, in der ihr die Fahrzeuge findet, die mit dem Sitz kompatibel sind. Spannender ist jedoch die Frage nach dem Platzbedarf. Hierfür ist tatsächlich nicht so sehr die Größe des Autos als der Platz auf der Rückbank entscheidend. Reboarder mit viel Beinfreiheit brauchen hinten viel Platz. Und so kann es passieren, dass deshalb der Beifahrer oder die Beifahrerin vorne sehr viel weniger Platz hat. Je nachdem wie groß die Person auf dem Beifahrersitz ist, wäre das eine Lösung, die es abzuwägen gilt. In dem Fall hilft nur ein Probeeinbau, um herauszufinden, ob ein bestimmter Reboader zu eurem Auto und zu eurer Familiensituation passt.

Welcher Reboarder im Test eignet sich für kleine Autos?

Ein kompakter Reboarder wie der Maxi-Cosi AxissFix passt vielleicht besser in kleine Autos, ist dafür aber nur eine vergleichsweise kurze Zeit rückwärtsgerichtet nutzbar (bis 87 cm). Entscheidend beim Einbau eines Reboarders ins Auto ist weniger die Größe des Autos als vielmehr der Platz auf der Rückbank und der kann mit ein paar Tricks auch in kleinen Autos geschaffen werden:
  • Ein Reboarder mit variabler Beinfreiheit kann den Gegebenheiten besser angepasst werden. Zum Beispiel lässt sich das Stützbein weiter ausfahren, wenn der Beifahrersitz vorne gerade nicht genutzt wird.
  • In einem kleinen Auto bietet die Mitte des Rücksitzes einem Reboarder den meisten Platz. Der Mittelplatz auf der Rückbank ist bei Eltern zu Unrecht unbeliebt. Immerhin gilt er als der sicherste für Kindersitze und ist mit einem drehbaren Reboarder immer noch gut zu erreichen.
  • Auch der Beifahrersitz kann in einem kleinen Auto die Lösung sein – vorausgesetzt der Frontairbag kann abgestellt werden. An das Armaturenbrett vorne angelehnt, hat nicht nur das Kind im Reboarder vorne viel Beinfreiheit, sondern auch die Mitfahrenden auf dem Rücksitz.
Bei der Wahl eines Reboarders für ein kleines Autos müsst ihr somit nicht zwangsläufig auf kompakte Kindersitze setzen. Macht am besten einen Probeeinbau um herauszufinden, ob ein Sitz vom Platzbedarf passt. Neben dem Platz spielt zum Beispiel auch die Neigung der Rückenlehne eine große Rolle. Übrigens: Ein großes Auto bietet nicht automatisch mehr Platz für einen Reboarder. Auch da findet ihr am besten über einen Probeeinbau heraus, welcher Sitz am besten passt.

Welche Reboarder im Test können ohne Isofix eingebaut werden?

Reboarder werden heute in den meisten Fällen per Isofix im Auto installiert. Auf diese Weise sind die Sitze fester im Auto verankert und es können weniger Anschnallfehler passieren, als wenn ihr den Sitz mit dem autoeigenen 3-Punkt-Gurt im Auto befestigt. Und doch: Wenn sie ordnungsgemäß eingebaut sind, sind Reboader ohne Isofix genauso sicher wie Reboarder mit Isofix, wie sich im ADAC-Test herausstellte. Wenn euer Auto über keine Isofix-Verbindungspunkte verfügt (Oldtimer zum Beispiel) oder ihr mit eurem Reboarder einfach nur flexibel bleiben wollt, stehen euch zum Beispiel folgende Reboarder ohne Isofix in unserem Vergleich zur Auswahl:
  • Der Axkid Minikid 2 ist ein Reboarder ohne Isofix, der im Test dennoch als sehr sicher eingestuft wurde und dazu mit einer Zulassung bis 25 kg besonders lang genutzt werden kann. Da er über keine Isofix-Station verfügt, ist der Reboarder aber nicht drehbar.
  • Die Kombi-Kindersitze, die ab Geburt bis 12 Jahre verwendet werden können, wie zum Beispiel der Osann Eno360 lassen euch die Wahl: Sie können sowohl per Isofix als auch per Gurt befestigt werden. Allerdings können sie nur für relativ kurze Zeit rückwärtsgerichtet verwendet werden.

Welche Reboarder sind drehbar?

Mittlerweile verfügen beinahe alle Reboarder über eine Drehfunktion, die es euch ermöglicht, den Sitz zu euch zu drehen, um euer Kind bequem hineinzusetzen und anzuschnallen. In unserem Reboarder-Vergleich findet ihr nur zwei rückwärtsgerichtete Kindersitze, die nicht drehbar sind. Das ist zum einen der Axkid Minikid 2 Reboarder ohne Isofix und zum anderen der Concord Reverso Plus i-Size, der im Test dennoch als leicht handhabbar bewertet wurde. Doch auch unter den drehbaren Reboarder-Kindersitzen gibt es Qualitätsunterschiede. So lassen sich einige Sitze zum Beispiel nur in der aufrechten Sitzposition drehen. Andere können auch in der Liegeposition gedreht werden. Auf diese Weise könnt ihr euer Kind auch dann behutsam aus dem Sitz heben, wenn es eingeschlafen ist. Ein auf diese Art drehbarer Reboarder ist zum Beispiel der Avova Sperber-Fix i-Size.

Der beste Reboarder-Kindersitz im Vergleich – worauf achten beim Kauf?

Reboarder im Test: Fröhlicher Vater auf dem Rücksitz hält die Hand seines Babys im Reboarder.
© everst / Shutterstock
Ein Reboarder kostet viel Geld. Daher will gut überlegt sein, welches Modell am besten zu eurem Kind, eurem Auto und eurer Lebenssituation passt. Die folgenden Kaufkriterien können euch dabei helfen, den besten Reboarder für euch zu finden:
  • Sicherheit: Das wichtigste an einem Reboarder-Kindersitz ist, dass dieser euer Kind im Falle eines Autounfalls zuverlässig schützt. Wie sicher die Kinderautositze auf dem Markt sind, prüft Stiftung Warentest in Zusammenarbeit mit dem ADAC zweimal jährlich. Auf der Seite des ADAC steht euch eine Datenbank zur Verfügung, in der ihr die Testergebnisse jedes getesteten Reboarders seit 2015 einsehen könnt.
  • Mit Isofix oder ohne? Wenn euer Auto über keine Isofix-Verbindungsstellen verfügt, müsst ihr darauf achten, dass euer Reboarder per Gurt im Auto eingebaut werden kann. Das trifft heute auf die wenigsten Modelle zu, weil die Hersteller überwiegend auf die feste Verankerung per Isofix setzen, mit der man beim Anschnallen weniger falsch machen kann. Einige ermöglichen sowohl den Einbau mit Isofix als auch per Gurt. Wenn ihr Wert auf einen drehbaren Reboarder legt, solltet ihr euch für ein Isofix-Sitz entscheiden, da Reboarder ohne Isofix-Station nicht drehbar sind.
  • Für welches Alter ist der Reboarder zugelassen? Soll der Reboarder nach der Babyschale oder direkt ab Geburt zum Einsatz kommen? Soll er möglichst lange genutzt werden? Diese Fragen müsst ihr beantworten können, wenn ihr euch auf die Suche nach einem rückwärtsgerichtetem Kindersitz macht. Die meisten Reboarder im Test sind nach i-Size bis zu einer Körpergröße von 105 cm zugelassen. Einige, vor allem die, die nicht nach i-Size, sondern nach der ECE Reg. 44/04 Sicherheitsnorm zugelassen sind, können auch nur bis 13 kg rückwärtsgerichtet verwendet werden. Hier gilt es, ganz genau nach der Zulassung zu schauen. Tipp: Kombi-Kindersitze, die bis 12 Jahr zugelassen sind, können in der Regel nicht länger mit Fahrtrichtung nach hinten genutzt werden als einfache Reboarder.
  • Reboarder ab Geburt: Viele Reboarder sind bereits ab Geburt zugelassen, nicht alle bringen auch eine Neugeboreneneinlage mit, die dem Baby Halt gibt. Die Reboarder mit Sitzverkleinerer in unserem Test sind zum Beispiel der Cybex Gold Sirona S i-Size, der Avova Sperber-fix i-Size oder der Maxi-Cosi Mica.
  • Nur rückwärts oder auch nach vorne gerichtet? Kinderautositze, die sowohl rückwärts als auch nach vorne gerichtet verwendet werden können, haben den Vorteil, dass sie für Kinder ab 15 Monaten eine Alternative anbieten, wenn diese partout nicht mehr mit dem Gesicht zur Rückenlehne sitzen wollen. Deshalb sind sie in der Regel auch länger nutzbar. Nur rückwärts zu verwendende Reboarder sind dagegen kompromisslos auf das Rückwärtsfahren optimiert.
  • Ist der Reboarder drehbar? Fast alle Reboarder, die per Isofix befestigt werden, verfügen heute über einen Drehmechanismus und ermöglichen es den Eltern so, ihr Kind bequem in den Sitz zu setzen. Doch auch unter den drehbaren Modellen gibt es Unterschiede. Reboarder wie der Avova Sperber-Fix i-Size können zum Beispiel in jeder Liegeposition gedreht werden, andere Modelle müssen dafür erst in die Sitzposition gebracht werden.
  • Mit Liegefunktion? Die meisten Reboarder in unserem Vergleich lassen sich in der Neigung in verschiedene Sitz- und Ruhepositionen verstellen. Kein Reboarder lässt sich jedoch so in eine Liegeposition bringen, das Babys darin waagerecht liegen können.
  • Reboarder Top Tether oder Stützfuß? Reboarder werden zusätzlich zur Isofix-Befestigung immer an einem dritten Verknüpfungspunkt mit dem Auto verbunden. Das kann durch einen sogenannten Stütz- oder Standfuß oder einen zusätzlichen Haltegurt, den Top Tether, geschehen. Ob ein Reboarder mit Stützfuß oder Top Tether die bessere Wahl ist, hängt stark von eurem Fahrzeug ab, so sind nicht alle PKWs mit einem Verankerungspunkt für einen Top Tether ausgestattet und nicht alle Autos haben auf der Rückbank Platz für einen Stützfuß. Reboarder ohne Isofix, die per Fahrzeuggurt installiert werden, brauchen den dritten Verbindungspunkt übrigens nicht.

Welche Reboarder sind die besten im Test von ADAC/Stiftung Warentest?

In Zusammenarbeit mit dem ADAC testet Stiftung Warentest zweimal jährlich ausgewählte Kindersitze. Insgesamt liegen mittlerweile Testergebnisse für über 400 Autokindersitze vor, die von sehr gut bis mangelhaft reichen. Testkriterien sind neben der Sicherheit, also der Frage, wie gut die Sitze im Crash-Test schützen, auch Bedienung, Ergonomie, Schadstoffgehalt und Verarbeitung/Reinigung. Die besten Reboarder ab Geburt in den letzten Kindersitz-Tests von ADAC und Stiftung Warentest waren:
  • Axkid One+, Testergebnis 2,1 (Gut), 2021: Der Reboarder ist für Kinder ab Geburt bis etwa 7 Jahren (125 cm) zugelassen, hat dafür einen stolzen Preis um die 800 Euro.
  • Maxi-Cosi Mica Pro Eco i-Size, Testergebnis 2,1 (gut), 2022: Der Reboarder ist für Kinder von 40 bis 105 cm geeignet und kann ab 76 cm nach vorne gerichtet verwendet werden.
  • Maxi-Cosi Pearl 360, Testergebnis 2,1 (gut), 2022: Für Kinder von 40 bis 105 cm geeignet und ab 76 cm vorwärtsgerichtet verwendbar.
  • Nuna Prym, Testergebnis 2,1 (Gut), 2020: Der Kindersitz für Kinder von 40 bis 105 cm hat bietet einen überdurchschnittlich guten Schutz im rückwärtsgerichteten Einbau.
  • Nuna Todl Next, Testergebnis 2,3 (gut), 2022 (von 40 bis 105 cm)
  • Britax Römer Dualfix 2R, Testergebnis 2,4 (gut), 2020 (bis 18 kg rückwärtsgerichtet, ab 9 kg auch vorwärtsgerichtet)
  • Swandoo Marie 3, Testergebnis 2,4 (Gut), 2021: Der stylische Reboarder verfügt über eine vergleichsweise flache Liegeposition und lässt sich besonders leicht auf die Größe des Kindes einstellen.
  • Avova Sperber-Fix i-Size, Testergebnis 2,6 (Befriedigend), 2021: Der solide Reboarder ist mit einem Neugeboreneneinsatz ausgestattet und ist in allen Liegepositionen drehbar.
Die am besten bewerteten Reboarder für Kinder ab etwa 1 Jahr sind:
  • BeSafe iZi Modular RF X1, Testergebnis 1,8 (Gut), 2019: nur rückwärtsgerichtete Fahrtrichtung
  • BeSafe iZi Modular X1 i-Size, Testergebnis 2,0 (Gut), 2020: rückwärts und vorwärts ab 88 cm
  • Cybex Sirona SX2 i-Size, Testergebnis 2,1 (Gut), 2021: rückwärts und vorwärts ab 76 cm
  • Axkid One, Testergebnis 2,2 (Gut), 2021: nur rückwärtsgerichtete Fahrtrichtung, bis 7 Jahre
  • Recaro Kio, Testergebnis 2,3 (Gut), 2022: rückwärts und vorwärts ab 76 cm
Der Reboarder, der in den letzten Jahren insgesamt am besten abgeschnitten hat, ist der Britax Römer Swingfix M i-Size Reboarder (1,7), Testjahr 2018. Der Reboarder für Kinder von 61 bis 105 cm (ca. 3 Monate bis 4 Jahre) kann nur gegen die Fahrtrichtung installiert werden und wurde als besonders sicher bewertet (1,4 in der Kategorie „Sicherheit“).

Was kommt nach dem Reboarder?

In Deutschland müssen Kinder bis 12 Jahren beziehungsweise einer Körpergröße von 1,50 m während der Autofahrt mit einem Kindersitz gesichert werden. Da ein Reboarder im Durchschnitt nur bis etwa 4 Jahre, maximal bis 7 Jahre (wie beim Axkid Minikid 2) reicht, muss danach ein neuer, nach vorne gerichteter Kindersitz für Kinder bis 12 Jahre angeschafft werden, sofern ihr nicht bereits einen Kombi-Kindersitz wie den Osann Eno360 benutzt. Ihr sucht nach einer Möglichkeit, euer Kind auch auf dem Fahrrad bestmöglich zu sichern? Wir vergleichen auch Kinderfahrradsitze, Kinderhelme und Fahrradanhänger für Kinder, um euch bei der Kaufentscheidung zu beraten.

Reboarder-Vergleich 2022: Findet den besten rückwärtsgerichteten Kindersitz für euer Baby